20100708i Netapp 10 Punkte für die bessere Storage-Entscheidung

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10 Punkte für die bessere Storage-Entscheidung

Warum (nicht) jetzt investieren?

Investieren oder nicht investieren ist im aktuellen Wirtschaftsklima eine mehr als legitime Frage. Bevor ein Auftrag erteilt wird, durchlaufen Projektanträge längere und intensivere Überprüfungszyklen als jemals zuvor, während die Herausforderungen immer weiter wachsen. In der IT verursachen Betriebskosten, Datenwachstum und die Komplexität der Infrastrukturen den meisten Druck. Dabei ließe sich speziell der Storage in kürzerer Zeit, mit weniger Aufwand und zu geringeren Kosten als erwartet managen – ohne dabei Kompromisse einzugehen.

 

N

achfolgend einige Punkte, an die Sie denken sollten, wenn Storage-Investitionen anstehen.

1.           Verhandeln Sie jetzt

Ob in der öffentlichen oder privaten Wirtschaft – wer heute bereit ist, Geld auszugeben und zu investieren, ist in der besten Position, die ein Käufer haben kann. Und das ist eine gute Ausgangsposition, um über Storage zu verhandeln.

2.           Investieren Sie in die neueste Technik

Jetzt ist die Zeit, um komplexe Infrastrukturen mit verteilten Storage-Inseln durch eine Unified-Storage-Plattform zu ersetzen. Features wie Snapshots, Deduplizierung und Storage-Virtualisierung tragen erheblich zu effizientem Datenmanagement und weniger Komplexität bei.

3.           Denken Sie über Ihren aktuellen Bedarf hinaus

Es gibt viele scheinbar kostengünstige Wege Ihre Daten zu speichern und zu verwalten. Deckt die Lösung, die Sie im Blick haben, lediglich Ihre aktuellen Storage-Bedürfnisse ab? Oder gibt es Optionen für die Zukunft, über die weiteres Nachdenken lohnt? Je besser eine Lösung in Bezug auf Funktion, Performance und Kapazität erweiterbar ist, desto mehr Flexibilität und Skalierbarkeit besteht. Und das vereinfacht schnelle Anpassungen in der IT, wenn Geschäftsanforderungen sich verändern.

4.           Schauen Sie nicht auf den Preis »pro Gigabyte«

Spielt der Preis eine Rolle? Ja und Nein. Ein Preis ist zunächst nur eine Zahl, die mit anderen Zahlen verglichen werden kann. Viel wichtiger ist, was Sie dafür bekommen. Was wirklich zählt, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Noch genauer wird es, wenn Sie eine Kosten-Nutzen-Analyse hinzufügen und den Nutzen einer Funktion zum Beispiel im Hinblick auf Zeitersparnis, längere Uptime etc. bewerten, um den Investitionsbedarf und -nutzen zu verdeutlichen. Dies ist zudem eine hilfreiche Vorgehensweise, wenn die Investitionsentscheidung letztlich von jemandem getroffen wird, der kein IT-Experte ist.

5.           Nutzen Sie TCO-Analysen als Entscheidungshilfe

TCO ist mehr als nur ein Konzept. Bei einer TCO-Analyse wird die Preis-Leistungs-Sicht um die Dimensionen Zeit und Betriebskosten erweitert, wie zum Beispiel Instandhaltung, geplante Ausfallzeiten, Energieverbrauch usw. Die TCO gibt Ihnen eine Vorstellung von den tatsächlichen Kosten eines Produkts und seiner Verwendung.

6.           Werfen Sie einen Blick auf den ROI

Eine Investition sollte ein Problem auf dem bestmöglichen Weg lösen, sollte sich aber auch so schnell wie möglich auszahlen. Der Return on Investment (ROI) ist ein gängiger Indikator für die Entwicklung der Rentabilität einschließlich Eintritt der Kostendeckung. Storage-Hersteller oder deren Reseller sollten ohne Probleme aufzeigen können, wann der Break-Even bei ihren Produkten erreicht wird.

7.           Wandeln Sie Capex in Opex um und denken Sie über die Cloud nach

Es macht einen deutlichen Unterschied, ob sie Kapital für langfristige Investitionsgüter (Capex) einsetzen oder Aufwendungen für den operativen Geschäftsbetrieb(Opex) haben. Das ist ähnlich der Entscheidung über Kauf oder Leasing. Finanzierungskonzepte wie Storage-on-Demand (SoD) oder Technologieleasing befreien von jahrelangen Abschreibungen, übersetzen Investitionen direkt in Kosten – und vor allem vereinfachen sie Technologie-Updates oder automatisieren diese sogar. Zunehmend sollten auch Cloud-Service-Modelle berücksichtigt werden.

8.           Achten Sie auf Garantieprogramme zu Kapazitätseinsparungen und Speicherauslastung

Storage-Anbieter haben diverse Programme eingeführt, um Einsparungen bezüglich Kapazität und Auslastung von Storage zu garantieren. Da sich die Programme inhaltlich unterscheiden, ist es notwendig die Programmbedingungen und -leistungen sorgfältig zu analysieren und zu bewerten. Passen Programm und Anforderungen zueinander, können Garantieprogramme sehr nützlich sein und Geld sparen [1].

9.           Treffen Sie die richtige Entscheidung

Es gibt keine falschen Entscheidungen – insbesondere, wenn die Wahl auf eine Unified-Storage-Lösung fällt. Das ist die Storage-Architektur mit dem weitesten Ansatz zur Daten- und Storage-Konsolidierung, die FC SAN (traditionelles FC und FCoE), IP SAN (iSCSI) und NAS in einem System vereint. Dieses Konzept umfasst die notwendige Flexibilität und Skalierbarkeit für Verwendungen aller Art.

10.        Gehen Sie keine Kompromisse ein

Ihr Unternehmen sollte keine Kompromisse akzeptieren. Das ist möglich. Fragen Sie die Anbieter in der Auswahl, wie sie einfaches Management, Effizienz, Performance UND Kosteneinsparung zugleich realisieren.

Alexander Wallner

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Alexander Wallner, Area Vice President Germany, Netapp


 

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[1] Für weitere Informationen lesen Sie April Adams, Research Director at Gartner: »Capacity Savings and Storage Utilization Guarantees: What’s Included, and Are They Worth Considering«, November 2008

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