20100910zzd Verio Web Hosting mit Managed VPS

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Web-Hosting mit Managed VPS: einige Grundvoraussetzungen

Managed Virtual Private Server

Managed Hosting auf virtuellen Servern: Für Anwender heißt das, eine Website mit maximaler Flexibilität betreiben zu können, ohne dabei die eigene IT-Infrastruktur ausbauen zu müssen. Entsprechende Web-Hosting-Angebote finden sich heute in großer Zahl auf dem Markt. Bei der Lösungsauswahl muss der Kunde deshalb den konkreten Leistungsumfang des Angebots genau überprüfen und auf einige Anforderungen achten, die ein State-of-the-Art-Hosting mit Managed Virtual Private Server erfüllen muss.

 

V

iele Unternehmen sehen sich heute mit der Aufgabe konfrontiert, die Funktionalität und Performance ihrer Website steigern zu müssen. Oft können sie dabei jedoch nicht automatisch auch ihr IT-Team und die erforderliche IT-Infrastruktur entsprechend anpassen. Eine interessante Alternative bietet eine Lösung, die Managed Virtual Private Server (Managed VPS) nutzt. Sie enthält nahezu das gleiche Leistungsspektrum wie eine dedizierte Server-Hosting-Umgebung, aber zu einem Preis, der eher mit Shared-Hosting-Lösungen vergleichbar ist.

Bei der Entscheidung für ein Web-Hosting-Angebot muss der Anwender einige Grundanforderungen an die Lösung beachten. Im Wesentlichen gehören hierzu die folgenden elementaren Punkte:

Schnelle Implementierung und regelmäßige Updates/Patches

Der Provider muss die Konfiguration der Hardware und Installation der erforderlichen Software für die Dienste auf dem VPS übernehmen. Das betrifft zum Beispiel das Betriebs- und Dateisystem, aber auch Services und Protokolle wie POP, IMAP, SMTP, SSH oder FTP. Mit einem Managed VPS sollte der Anwender sofort starten können – ohne dass spezielle Konfigurationen für die Kernservices erforderlich wären. Natürlich gehört bei einem Managed VPS auch die laufende Aktualisierung der Kernservices zu den zentralen Aufgaben des Providers. Das betrifft Updates und Patches ebenso wie Betriebssystem-Optimierungen, um die Performance auf dem VPS kontinuierlich zu verbessern.

Sicherheit und Datenschutz

Der Web-Hoster muss über ein Hochsicherheits-Rechenzentrum verfügen, das eine redundante, unterbrechungsfreie Stromversorgung, Brandschutztüren sowie mehrere Sicherheitsstufen bei der Zugangskontrolle bietet. Nur so ist ein zuverlässiger Schutz aller Informationen – zum Beispiel auch der Kundendaten – vor Verlust, Diebstahl, Feuer oder Wasserschäden gegeben. Darauf sollten Anwender auch aus Datenschutzgründen unbedingt achten.

Beim Provider muss zudem eine Serverüberwachung rund um die Uhr stattfinden. Hierbei sollten auf jeden Fall Bereiche wie verwendeter Speicherplatz, CPU, Swap, Disk I/O, Bandbreite und Netzwerk-Traffic überwacht werden.

Nicht zuletzt muss der Provider ein mehrstufiges Daten-Backup im Bereich Managed VPS durchführen. So sollte die Hauptfestplatte des Managed VPS permanent auf eine zweite Platte gespiegelt werden (RAID). Zusätzlichen Schutz bietet die kontinuierliche Sicherung auf ein drittes Laufwerk im gleichen Server. Schließlich ist es unabdingbar, den gesamten Kunden-Account in regelmäßigen Abständen auch auf Tape zu sichern.

Applikations-Bibliothek

Von Vorteil ist es, wenn der Web-Hosting-Provider seinen Kunden auch eine Auswahl an vorkonfigurierten Softwarepaketen für die VPS-Umgebung anbietet. Die Applikationen können so mit wenigen Konfigurationsoptionen einfach installiert werden. Sinnvolle Applikationen und Programme sind zum Beispiel MySQL, PHP, ClamAV, SpamAssassin, Java, Python, WordPress oder Zope.

Nameserver-Verwaltung

Der Hosting-Anbieter sollte für jeden Managed VPS einen lokalen Caching-Nameserver verwalten. Der Anwender muss sich dann auch über eine DNS-Auflösung keine Gedanken machen.

Virtueller Remote Reboot für Managed VPS Server

Ein zentraler Vorteil ist es, wenn die Möglichkeit eines virtuellen Remote Reboot besteht. Damit kann man den Neustart des Servers simulieren. Der Vorgang beendet alle Prozesse und startet dann die Services und Prozesse in der gleichen Form, wie dies auf einem physikalischen Server nach einem Reboot erfolgen würde.

Administrative Tools

Idealerweise bietet der Web-Hosting-Anbieter verschiedene Tools für die wichtigsten Aufgaben von Systemadministratoren an, so zum Beispiel für die Konfiguration von E-Mail- und User-Accounts, die Erstellung von Subhosts oder die Überwachung der Speicherplatz-Nutzung.

Resümee.

Eine VPS-Lösung verbindet die Vorteile der Flexibilität eines eigenen Servers mit den niedrigeren Kosten einer Shared-Hosting-Variante. Bei der Entscheidung für eine Lösung muss der Kunde aber auf jeden Fall das Hosting-Angebot des Providers im Hinblick auf das konkrete Leistungsspektrum und vor allem auch die Skalierbarkeit exakt überprüfen. Dabei ist es beispielsweise sehr wichtig, dass nicht nur Speicherplatz und Rechenleistung zur Verfügung gestellt werden, sondern dass auch Monitoring, Backup und Sicherheitspatches zum Standardleistungsumfang gehören. Nur so kann vermieden werden, dass sich der Kostenvorteil auf Kundenseite durch einen zusätzlichen Wartungsaufwand reduziert.

Jenny Pfeifer

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Jenny Pfeifer, Product Manager bei VERIO

 

 

 


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