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Die zehn besten Tipps für die Wahl einer Telepresence-Lösung

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IT-Verantwortliche stehen vor der Herausforderung, Video- und Telepresence-Lösungen unternehmensweit zu implementieren und dadurch einen schnellen Return on Investment (ROI) durch Kostensenkung und Produktivitätszuwachs im Unternehmen zu erzielen. Hier gilt es zu entscheiden, welche Lösungen heute und in Zukunft den größten Wettbewerbsvorteil bringen.

 

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elepresence-Lösungen bieten ein bisher noch nie da gewesenes visuelles Kommunikationserlebnis, das Besprechungen »von Angesicht zu Angesicht« über große Entfernungen hinweg ermöglicht und dabei so natürlich und lebensnah wirkt, als befänden sich alle Teilnehmer im selben Raum. Ein Telepresence-Meeting kommt einem Meeting in Person sehr nahe. Voraussetzung dafür ist eine umfassende High-Definition-Architektur, die Funktionen für Sprache, Video und Content-Sharing in High Definition (HD) verbindet und beispielsweise entsprechende Brücken sowie Aufzeichnungs- und Streaming-Lösungen unterstützt.

Wie kann Telepresence zur Produktivität der Mitarbeiter beitragen?

Durch die zunehmende globale Verbreitung und Bedeutung von Videokonferenzen im Unternehmensalltag nehmen Telepresence-Lösungen einen wichtigen Teil der Kommunikationsstrategie jedes Unternehmens ein. Ziel dabei ist es, dass Mitarbeiter aus unterschiedlichen Standorten und Abteilungen effizient und unabhängig vom jeweiligen Standort mit Partnern und Kunden kommunizieren können. Dabei ist es bei der Entscheidung zu beachten, dass die Telepresence-Lösungen, die unterschiedlichen Umgebungen und Arbeitsweisen unterstützen. Zur Erzielung eines größtmöglichen ROI durch höhere Produktivität und organisatorische Effizienz ist es notwendig, Telepresence aus der Vorstandsetage zu holen und einer Vielzahl an Arbeitsgruppen direkt vor Ort zur Verfügung zu stellen: Im Hauptsitz sowie in Zweigstellen des Unternehmens wie auch für mobile Mitarbeiter unterwegs oder im Home-Office.

Gleichzeitig lässt sich die wahre Stärke eines Telepresence-Anbieters an der Fähigkeit messen, schlüsselfertige Lösungen zu liefern, die Anwendungen in vertikalen Märkten unterstützen, beispielsweise bei Behörden, im Gesundheits-, Justiz- und Bildungswesen oder in wichtigen Organisationsbereichen, wie Personalwesen, Verwaltung und Betrieb.

Wie schneidet die Qualität einer Telepresence-Lösung im Vergleich zu herkömmlichen Videokonferenzsystemen ab?

Telepresence-Lösungen unterstützen HD-Technologien für eine lebensechte, natürliche Kommunikation, die es Menschen ermöglicht, über Entfernungen hinweg so zu kommunizieren, als befänden sie sich im selben Raum. Ein solches unmittelbares Erlebnis verbessert die Zusammenarbeit im Team und ist eine echte Alternative zu herkömmlichen Geschäftsreisen. Wer die Atmosphäre einer persönlichen Besprechung schaffen möchte, benötigt nicht nur HD-Video, sondern auch HD-Sprache, HD-Content-Sharing und eine entsprechende HD-Infrastruktur. Untersuchungen zeigen, dass Telepresence-Lösungen auf längere Sicht sogar kostengünstiger als herkömmliche Videokonferenzsysteme sind, da die Erfahrung zeigt, dass Telepresence-Systeme zehnmal häufiger genutzt werden. Dabei sollten die zugrunde liegenden Technologien und Konzepte allerdings miteinander kompatibel sein.

Lässt sich die Verbindung von einem Telepresence-System zu Telepresence- und Videosystemen von Kunden, Partnern und Lieferanten mühelos aufbauen?

Telepresence-Lösungen, die auf vereinbarten Industriestandards für die visuelle Kommunikation beruhen, vermitteln bei der Verbindung zu anderen Standorten mit Lösungen desselben Herstellers oder bei der Verbindung zu ebenfalls auf Standards basierenden Telepresence- und Videokommunikationssystemen anderer Hersteller ein einzigartiges Benutzererlebnis. Allerdings ist zu beachten, dass bei der Verbindung von SIP-basierten (Session Initiated Protocol) Telepresence-Systemen mit Systemen anderer Hersteller über mehrere Standorte hinweg möglicherweise keine Ver- und Entschlüsselung möglich sein kann, was Konsequenzen für die Sicherheit mit sich bringt. Auch das Content-Sharing könnte aus dem gleichen Grund nicht möglich sein. Einige Telepresence-Lösungen setzen zudem voraus, dass Videoanrufe zwischen den Endpunkten unterschiedlicher Hersteller über eine zentrale Brücke oder ein zentrales Gateway verbunden werden; sie lassen also keine Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu. Kunden sind bei diesen Lösungen daher möglicherweise gezwungen, eine Brücke für Konferenzsysteme anzuschaffen, obwohl sie keine Anrufe zwischen mehreren Endpunkten führen wollen.

Als Anbieter von offenen, standardbasierten Lösungen, die eine Fülle von Anwendungen in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen ermöglichen, ist Polycom der Partner führender UC-Hersteller, Diensteanbieter und Vertriebspartner. Dazu gehören Microsoft, HP, IBM, Juniper, Siemens Enterprise Communication Group, Avaya und Broad Soft.

Durch diese strategischen Partnerschaften im Rahmen des »Polycom Open Collaboration Network« haben Kunden Zugang zu standardbasierten Lösungen, die mit den bereits vorhandenen Geräten zusammenarbeiten. Unternehmen müssen also ihre bestehenden IT-Investitionen nicht über Bord werfen, um mit ihrer neuen Telepresence-, Video- und Voice-Collaboration-Lösung einen deutlichen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

In welchem Zeitraum amortisiert sich eine Telepresence-Lösung?

Schon die eingesparten Reisekosten sorgen für eine schnelle Amortisierung der Investition. Des Weiteren fallen die mit Reisetätigkeiten verbundenen Arbeitseinbußen sowie Kohlendioxidemissionen durch Telepresence-Lösungen größtenteils weg. So können Unternehmen mit ihren vorhandenen Ressourcen mehr leisten, ihren Zugriff auf globale Ressourcen maximieren und virtuellen Teams ermöglichen, Ort und Zeitpunkt ihrer Meetings selbst zu bestimmen.

Wie ist es im Zuge der weiteren Verbreitung von Videotechnologien möglich, bestehende Investitionen in Telepresence-Lösungen zu sichern?

Ein Anbieter einer Telepresence-Plattform muss nachweisen können, dass er dem Investitionsschutz verpflichtet ist, indem er aktuelle Videolösungen reibungslos integriert und zu den mehr als zwei Millionen weltweit installierten älteren Videosystemen abwärtskompatibel ist. Nur so lässt sich eine schrittweise Implementierung von Videotechnologien realisieren, die sich an den wechselnden geschäftlichen Anforderungen orientiert. Unter »nahtloser Integration« ist hier die Fähigkeit zu verstehen, dass alle Produkte miteinander kommunizieren können, ohne auf eine zentrale Brücke oder ein zentrales Gateway zurückgreifen zu müssen.

Für eine zukunftssichere Investition in Videotechniken sollten Unternehmen den Hersteller wählen, der selbst zahlreiche Patente auf diesem Gebiet besitzt und schon heute mit Blick auf Infrastruktur und Endgeräte eine HD-Videoauflösung mit bis zu 1080p unterstützt. Für einen maximalen ROI aus einer Telepresence-Investition müssen Anwender zudem in jeder von ihnen gewählten Arbeitsumgebung ein lebensechtes, virtuelles Meeting erleben können, ohne komplizierte Wählprotokolle beherrschen oder die IT-Abteilung um Unterstützung bitten zu müssen.

Wie lässt sich eine Telepresence-Lösung auf Leistung optimieren?

Ein (wirklich) interoperables System wird die nativen Leistungsmerkmale aller angeschlossenen Endpunkte und Systeme beibehalten. Das gilt für Video- und Audioqualität, Content-Sharing, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Unter diesem Gesichtspunkt sind Telepresence-Lösungen zu bevorzugen, die mit den Technologien interagieren, die für eine effektive visuelle Kommunikation unverzichtbar sind; wie Software für persönliche Videoarbeitsplätze sowie Lösungen für Aufzeichnung, Streaming und Verwaltung von Videoinhalten. Die Telepresence-Lösung sollte sich zudem einfach in bestehende UC-Umgebungen implementieren lassen und sich reibungslos in Standardanwendungen, wie Microsoft Outlook, integrieren lassen

Wie lässt sich die Interoperabilität einer Telepresence-Lösung ermitteln?

Einige Anbieter, unterstützen keine offenen Standards, behaupten dennoch, Interoperabilität zu gewährleisten. Tatsache ist jedoch, dass die Leistung dieser Systeme deutlich sinkt, wenn sie mit Systemen anderer Hersteller Mehrpunktverbindungen aufbauen müssen. Diese Systeme schalten dann auf niedrige Video- und Audioqualität um, was eine lebensnahe Kommunikation unmöglich macht. Verantwortliche, die sicherstellen möchten, dass Anrufe zwischen den innerhalb und außerhalb des Unternehmens vorhandenen Systemen geführt werden können, sollten auf Lösungen achten, die standardbasierte visuelle Kommunikationstechniken unterstützen, dazugehört u. a. Video nach H.264, Daten nach H.239 sowie AES-Verschlüsselung ).

Wie wirkt sich eine Telepresence-Implementierung auf meine vorhandene IT-Infrastruktur aus?

Wo Videokonferenzsysteme bereits erfolgreich genutzt werden, ist die Erweiterung mit einer standardbasierten Telepresence-Lösung relativ einfach. Die Telepresence-Lösungen einiger Hersteller bedürfen jedoch einer bestimmten Telefonieplattform (Call Management). Zur Unterstützung der Telepresence-Anwendung ist daher möglicherweise ein Upgrade der Plattform und/oder der Infrastruktur notwendig. Stattdessen sollten Verantwortliche nach Lösungen suchen, die mit mehreren Netzanbietern zusammenarbeiten, damit das eigene Unternehmen nicht an eine einzige Plattform gebunden ist.

Welchen fortlaufenden Managementaufwand benötigt eine Telepresence-Lösung?

Wie jeder Netzwerkverkehr müssen auch Telepresence-Anrufe verwaltet werden, um eine maximale Leistung sicherzustellen. Daher sollten Verantwortliche einen Videoplattformhersteller auswählen, der spezielle Netzwerkinfrastrukturprodukte anbietet, die in der Lage sind, Prioritäten zwischen dem Videoverkehr und dem Verkehr unternehmenswichtiger Anwendungen festzulegen und das Verkehrsaufkommen auszugleichen.

Diese Netzwerkmanagementfunktionen sollten beispielsweise ein automatisches Provisioning, die Integration in unternehmenseigene Verzeichnisse und vorhandene Tools sowie ein zentralisiertes Management ermöglichen. Für immersive Telepresence-Lösungen sollte der Hersteller in der Lage sein, ein Video Network Operations Center (VNOC) anzubieten und die Videoservices über den gesamten Lebenszyklus der Investition zu unterstützen.

Kay Ohse

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Kay Ohse, Area Sales Vice President Central EMEA, Polycom


 

 

 

 

 

 


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