20101112e Netapp IT-Finanzierung

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IT-Finanzierung bietet maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen bei überschaubaren Kosten

Hochverfügbarkeit auf Abruf

Finanzierung ist in – auch in der IT. Werden in der Privatwirtschaft oft die Banken als Finanzierungspartner herangezogen, so kann sich für die IT allerdings eine herstellerabhängige Finanzierung auch als durchaus rentabler Ansatz erweisen. Das hat seine Gründe. Tatsächlich spricht sehr viel für eine Herstellerfinanzierung.

 

D

urch maßgeschneiderte Angebote und Services können Technologie und Finanzierung zu einem Produkt verschmelzen und Kunden aus einer Hand angeboten werden. Dazu bedarf es jedoch des Wissens des Herstellers. Banken-Know-how alleine reicht dafür nicht aus. Klassische Finanzierungsinstrumente wie das Leasing können so für Unternehmen interessant sein. Gleichwohl: Ein Patentrezept gibt es nicht. Es kommt stets auf den Einzelfall an. Mit Blick auf einige der teuersten IT-Komponenten – Storage und Datenmanagement – lohnt es sich jedoch nachzurechnen und zu bedenken, dass der alleinige Kaufpreis nicht alles ist. Die Rentabilität, die Gesamtheit der Kosten (Total Cost of Ownership) und auch die Zukunftssicherheit einer Technologie spielen eine Rolle. Hersteller wie NetApp bieten im Rahmen einer TCO-Analyse Kunden bereits eine kostenlose Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Storage Investition durch eine Return on Investment Kalkulation an, die transparent für den Kunden anhand seiner Daten berechnet wird. Budgetplanungen werden so vorhersehbarer.

Leasing und Storage on Demand

Aus Finanzierungssicht lassen sich zwei Modelle unterscheiden: Storage on Demand (SoD) und Leasing. SoD ist dem Auto-Leasing sehr ähnlich. Der Kunde schließt einen Vertrag über die Lieferung eines Wagens mit vereinbartem Leistungsprofil und einer jährlichen Kilometerpauschale über die gesamte Vertragslaufzeit. Jeder weitere Kilometer wird extra berechnet. Analog beim Datenspeicher. Hier wird die Bereitstellung eines Storage-Systems mit der Ausstattung nach Wahl festgelegt. Der Kunde zahlt einen festgelegten Mindestbetrag für die Ausgangskapazität in Gigabyte und hat einen Puffer an zusätzlicher Kapazität zur Verfügung, der nach Gebrauch abgerechnet wird. Die Vorteile sind bei Bedarf einsetzbare Kapazitätsreserven, nutzungsabhängige Zahlungen und automatisierte Bereitstellung. Darüber hinaus bestehen Möglichkeiten wie budgetorientiertes Leasing mit Anpassung an den Zahlungsstrom oder aber Technologie-Leasing mit der Möglichkeit von Upgrades und Laufzeitanpassung.

Wie die einzelnen Modelle beim Kunden umgesetzt werden können, zeigen folgende Beispiele:

Storage on Demand

Fällt die Entscheidung auf ein Storage on Demand (SoD) Modell bestellt das Unternehmen zunächst die exakt benötigte Speicherkapazität beim Hersteller und erhält diese sofort bereitgestellt. Der Preis richtet sich dabei nach der benötigten Anzahl an Gigabyte. Bei Anbietern wie NetApp wird darüber hinaus noch ein Puffer an zusätzlichem Speicher zur Verfügung gestellt. Neue Pufferkapazitäten werden später bei Erreichen einer Auslastung von 80 Prozent hinzugefügt. Somit ist immer sicher gestellt, dass genügend Speicher vorhanden ist. Das wirkt sich positiv auf den Betrieb aus, da Speicherengpässe vermieden werden und der Datenzugriff gewahrt ist. Gerade in Unternehmen, die ein hohes Datenaufkommen haben und aufgrund von gesetzlichen Regelungen diese über Jahre hinweg aufbewahren müssen, ist ein ausgefeiltes, kostensparendes Storage-Konzept notwendig. Mit effizientem Storage und einem passenden Finanzierungskonzept wird diese Herausforderung gemeistert. Pufferkapazitäten, die über drei Monate voll genutzt werden, gehen schließlich in die Fix-Kapazität auf und erhöhen damit die monatlichen Storage on Demand Raten. Nur vorübergehend genutzte zusätzliche Kapazitäten sind damit für Unternehmen kostenfrei.

Ein weiterer Vorteil eines SoD-Modells besteht darin, dass verschiedene Storage-Klassen je nach Gewichtigkeit der zu speichernden Daten definiert werden können. Das heißt, es kann hochverfügbarer Storage für sensible, aktuelle Daten gewählt und langsamerer Storage für Archivdaten eingesetzt werden. Zudem kann mit diesem Modell festgelegt werden, ab wann Daten in eine günstigere Storage-Umgebung transferiert werden. Das erleichtert die Verwaltung und spart Ressourcen. Denn Speicher wird letztlich genau da eingesetzt, wo er benötigt wird.

Das Technologie-Leasing

Ähnlich wie bei SoD bestellen Unternehmen auch beim Technologie-Leasing anfangs die exakt benötigte Speicherkapazität. Anders als bei SoD müssen Kunden hier jedoch einen gewissen Planungszeitraum bis zur Bereitstellung des Storage einrechnen. Werden neue, erweiterte Kapazitäten benötigt, werden diese auch separat bestellt und durch eine Anpassungsrate am Ende des bisherigen Vertrages angehängt. Pufferkapazitäten wie beim SoD-Modell entfallen.

Auch wenn Leasing auf den ersten Blick eher unvorteilhaft im Vergleich zu Storage on Demand wirkt, so birgt es doch einen erheblichen Vorteil: Das zur Verfügung stehende Budget wird trotz Erweiterungen und Upgrades gleichmäßig belastet. Im Leasing-Vertrag werden bereits Austausch- und Erweiterungsoptionen, die notwendig werden könnten, festgelegt und vereinbart. Sollte die benötigte Investition später höher sein als die vertraglich vereinbarte Austausch- und Erweiterungsoption, wird auch diese Hürde durch die Verlängerung der Laufzeit bei gleicher Leasingrate beseitigt. Budgetplanungen sind mit einem Leasingmodell daher vorhersehbarer und planungssicherer als SoD-Angebote.

Hamut Pascha

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Hamut Pascha, Sales Director NetApp Financial Solutions EMEA, Netapp


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