20101112p Azeti Effizienzsteigerung im Unternehmen Monitoring Appliance

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Plattform übergreifende Monitoring- und Managementlösung

Suchen, finden, beseitigen

Unternehmen können durch zentrales Monitoring und Management der Informationstechnologie und der operativen Technik einen erheblichen Gewinn an Effizienz verbuchen. Zudem lassen sich die Kosten durch die Vermeidung von IT-Ausfällen senken.

 

D

ie Zeiten, in denen die IT losgelöst von der operativen Geschäftstätigkeit ihr Dasein fristete, sind lange vorbei. Kunden, Mitarbeiter und Management fragen nicht nach statistischen Verfügbarkeitszeiten und Performanceparametern, sondern erwarten von der IT, dass Applikationen, Netze und Daten jederzeit zur Verfügung stehen. In heutigen Unternehmen muss die IT einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten, und diesen auch belegen können. Der IT-Leiter findet sich zunehmend in der Rolle des »Business Enablers« wieder, und muss »24/7« für ein reibungsloses Funktionieren der kritischen Geschäftsprozesse sorgen. Diesem Anspruch kann die IT-Abteilung nur gerecht werden, wenn eine 100-prozentige Transparenz bezüglich des aktuellen und zukünftigen Status der im Unternehmen eingesetzten Informationstechnologie herrscht. Hierzu bedarf es einer Plattform übergreifenden Monitoring- und Managementlösung, da der bisher häufig praktizierte parallele Betrieb mehrerer herstellergebundener oder auf einzelne Standorte beschränkter Lösungen weder praktikabel noch effizient ist.

Unternehmensweites Technologiemonitoring.

Die konkreten Gründe für den Einsatz eines unternehmensweiten Technologiemonitorings reichen von gesetzlichen Regelungen über interne Vorgaben bis hin zu harten wirtschaftlichen Notwendigkeiten: stillstehende Fließbänder, stockende Warenauslieferung oder Fehler im Bestellsystem schlagen jede Minute mit handfesten Verlusten zu Buche.

 Nach Expertenschätzungen kostet ein Systemausfall pro Stunde einen fünf- bis sechsstelligen Betrag – bei Banksystemen können diese Kosten sogar schnell bis auf mehrere Millionen Euro ansteigen. Dabei bilden diese Zahlen nur die unmittelbar zurechenbaren Kosten ab: Mittel- und langfristige Folgekosten wie Kunden- oder Vertrauensverlust oder Auswirkungen auf den Aktienkurs lassen sich nur schwer quantifizieren, wirken sich aber ebenfalls erheblich auf den Unternehmenserfolg aus. Hinzu kommt, dass die immer weiter voranschreitende Konvergenz von Informationstechnologie und operativer Technik eine Ausweitung der Überwachung über die Grenzen der klassischen IT hinaus sinnvoll macht, um Systembrüche zu vermeiden.

Ein Ansatz, der etwa von der Firma Azeti Networks AG mit der Sonarplex-Lösung verfolgt wird. Plattform übergreifend werden hier alle im Unternehmen eingesetzten Technologien – von der Informationstechnologie über die Gebäudetechnik bis hin zu Umweltparametern und Produktionsanlagen – in einer Überwachungsumgebung konsolidiert. Die größte Herausforderung bei diesem Ansatz ist es, die Visualisierung der unterschiedlichen überwachten Technologien übersichtlich zu gestalten. Neben klassischen Netzwerkplänen müssen etwa auch Gebäudegrundrisse oder Anlagendiagramme integriert werden, um den verschiedenen Ansprüchen und Zielsetzungen der Nutzer gerecht zu werden.

Lokale Überwachung und zentrales Management.

Beim Aufbau der Monitoringlandschaft muss zwischen lokalen und zentralen Systemen unterschieden werden. Ziel der zentralen Systeme ist es, das Management und die Verwaltung des Systems inklusive der Problembehandlung an einem Punkt zu konzentrieren. Dieser Ansatz bringt den Nachteil mit sich, dass ständig eine zuverlässige Datenverbindung zu den überwachten Systemen und Standorten bestehen muss. Lokale Probleme werden bei Verbindungsstörungen nicht mehr entdeckt und die Benachrichtigung der Servicemitarbeiter bleibt aus. Im Gegensatz dazu bieten lokale Überwachungssysteme an den einzelnen Standorten den Vorteil, dass auch beim Ausfall von Standleitungen oder Internet/VPN-Verbindung das Monitoringsystem weiterarbeiten kann. Ein ideales Monitoringsystem sollte dazu in der Lage sein die Vorteile der beiden aufgezeigten Varianten zu verbinden. Effizient arbeitende lokale Monitoringinstanzen erfüllen »vor Ort« autonom ihren Dienst, und ermöglichen parallel dazu den zentralen Zugriff auf die aktuellen Daten und eine zentrale Konfiguration und Administration des Systems.

Bei der Anbindung von verschiedenen Standorten an ein zentrales Monitoringsystem werden zwangsläufig Daten über externe Verbindungen (etwa lokaler Agent oder lokale Monitoringinstanz zum Zentralsystem) transportiert. Die Übertragung der Daten sollte nur in verschlüsselter Form erfolgen. Anbieter wie Azeti setzen hier auf die Zertifizierung ihrer Agenten durch externe Stellen wie etwa den TÜV. Agenten erlauben auch über die Funktion des »remote checks« die Problemanalyse aus der Perspektive des Anwenders, und damit eine »End-to-end«-Überwachung auch bei verteilten Standorten. So können Probleme identifiziert werden, die aus Administratorsicht nicht ersichtlich sind. Dies kann etwa der Fall sein, wenn die Ursache für einen langsamen Datenbankzugriff nicht in der Performance des Datenbankservers im Rechenzentrum begründet ist, sondern in der verfügbaren Bandbreite der Anbindung des jeweiligen Standorts. Eine weitere Funktion, die den Einsatz von Agenten voraussetzt, ist das »duale Event-handling«. Hier besteht die Möglichkeit bei einem auftretenden Problem mittels eines individuellen Skripts des Agenten eine lokale Reaktion (etwa »reboot«) zu initiieren, und gleichzeitig eine zentrale Problemeskalation anzustoßen. Gerade bei verteilten Standorten ohne umfassenden lokalen IT Support können so viele Probleme automatisch und ohne Inanspruchnahme des zentralen Supports gelöst werden.

Vorteil: Appliances.

Auch das Monitoringsystem selber muss hohen Sicherheitsansprüchen genügen. Hier bieten Appliance-Lösungen den Vorteil, dass durch die Kombination von Hard- und Software die typischen Sicherheitsrisiken und Angriffspunkte von Serversystemen umgangen werden können, wenn speziell angepasste und abgeschottete Betriebssysteme auf den Appliances eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil des Appliance-Ansatzes ist, dass das Monitoring komplett von den zu überwachenden Systemen entkoppelt wird, so dass der Ausfall eines Servers nicht gleichzeitig auch das Monitoringsystem lahmlegen kann.

Ein weiterer zentraler der Aspekt ist die einfache Bedienbarkeit der Lösung, da auch der Betrieb und die Pflege des Systems Kosten verursachen. Ein Umstand, der etwa bei Open-Source-Lösungen oder sehr komplexen Systemen oft übersehen wird. Gerade in mittelständischen Unternehmen führt dies häufig dazu, dass Monitoringprojekte scheitern, oder nur teilweise umgesetzt werden können. Im Gegensatz dazu ist bei sorgfältiger Planung und Implementierung der passenden Lösung eine erhebliche Entlastung des IT-Personals und ein höhere Verfügbarkeit der Systeme erreichbar, was das Monitoring zu einem der wichtigsten IT-Werkzeuge zur Effizienzsteigerung im Unternehmen macht.

Sven Litke

 

 

 

Im Gegensatz zu Software-Monitoringlösungen entkoppelt die Azeti Sonarplex Appliance die Monitoring-Lösung komplett von der zu überwachenden (Server-)Hardware, so dass eine Fehlfunktion des Servers nicht gleichzeitig die Überwachung außer Funktion setzen kann.

Sonarplex Industry erlaubt die Einbindung von diversen Sensortechniken in das zentrale Monitoringsystem für eine nahezu unbegrenzte Anzahl industrieller Anwendungen. Ermöglicht wird dieser Einsatz durch das Zusammenspiel der Monitoringlösung und der Feldbus-Technologie, eine interdisziplinäre Lösung zwischen Elektro- und Informationstechnik.

 

 

 

Der Sonarmanager ist die zentrale Managementkonsole für Azeti-Sonarplex-Appliances. Als windowsbasierende Lösung kann durch den Einsatz des Sonarmanagers von einem beliebigen Punkt aus sowohl auf lokale als auch auf weltweit verteilte Appliances zugegriffen werden


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