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BI-Analysen mit interaktiven Karten Karten lesen Eins und eins ist mehr als zwei. Business Intelligence (BI) gibt Managern, Controllern und Fachanwendern eine komprimierte und analytische Sicht auf ihre Unternehmensdaten. Die Datenanalyse mit interaktiven Karten eröffnet nun eine zusätzliche Dimension des Erkenntnisgewinns.
ei interaktiven Karten geht es keineswegs nur um eine weitere Visualisierung und Darstellungsmöglichkeit. Es ergeben sich durch die Analyse mit Hilfe von Karten völlig neue Chancen, regionale und zeitliche Zusammenhänge zu erkennen und dynamisch weiterzuverfolgen. Gerade bei den zentralen Kenngrößen im Vertriebs- und Logistik-Controlling kommt geografischen wie regionalen Zusammenhängen eine große Bedeutung zu. Ob es dabei um Umsatz je Region, Deckungsbeitrag in Abhängigkeit zur Entfernung oder auch Auslastung im Verhältnis zum Angebotsort geht, der räumliche Bezug trägt einen wesentlichen Informationsaspekt. Für diese Anforderungen bietet das BI-Frontend Cubeware Cockpit V6pro jetzt eine neue Produktfunktionalität: die »Interaktive Kartenunterstützung«. Kunden haben damit die Möglichkeit, ihre Daten nicht nur auf Karten zu visualisieren, sondern diese auch dynamisch im Positionskontext zu analysieren. Regionale und zeitliche Beziehungen können so aufgedeckt, Auffälligkeiten identifiziert und Trends abgeleitet werden, die aus reinem Datenmaterial nicht oder nur schwer ersichtlich wären.
Abbildung 1: ABC-Analyse auf Länderebene mit verschiedensten Filteroptionen.
Beim Erstellen von Berichten mit Karten unterstützt das Cubeware-System die Anwender dabei, diese mit Daten, Ampeln oder geopositionierten Symbolen und Linien zu versehen; ebenso ist die Definition individueller Flächenkombinationen möglich. Neben geografischen Landkarten lassen sich aber auch andere Visualisierungsvorlagen wie Aufrisse für Gebäude oder Produktionsanlagen nutzen, solange sie im kartengebräuchlichen Shape-Format vorliegen. Regionale Dynamik. Die Möglichkeiten der Karteneinbindung in Cubeware Cockpit V6pro reichen weit über die reine Visualisierung der Ergebnisse hinaus. Die digitalen Karten sind in die multidimensionale Umgebung der BI-Lösungen voll eingebettet, so dass sie zur Darstellung, aber vor allem auch für die dynamische Ad-hoc-Analyse oder das Aufzeigen von Trends über zeitliche und gebietsorientierte Parameter und Filter hinweg genutzt werden können. Insofern stellt die Kartenunterstützung für die Anwender eine zusätzliche Berichtskomponente für die Nutzung der Analyse-, Planungs-, Reporting- und Dashboarding-Funktionalitäten dar. Ein Vertriebsunternehmen kann so beispielsweise auf einer Landkarte die Entwicklung von Umsätzen und Deckungsbeiträgen in den Vertriebsgebieten analysieren und auch die neu gewonnenen Kunden symbolisch oder textuell mit darstellen. Wie verteilen sich Umsätze auf Regionen, wie laufen die Geschäfte auf der Zeitachse und im Verhältnis zum Deckungsbeitrag oder zu anderen geschäftsrelevanten Kennzahlen? Das Auswertungsspektrum mit geografischem Bezug ist groß und lässt sich mit allen erdenklichen Kenngrößen und Zusammenhängen dynamisch darstellen. Selbst tiefergehende Analysen können so mit größeren Datenmengen überschaubar und auf den ersten Blick verständlich abgebildet werden, um sehr schnell Entwicklungen zu erkennen und Hintergründe abzuleiten. Das wäre unter herkömmlichen, eher numerisch geprägten Vorgehensweisen in dieser Reichweite schon aus Wahrnehmungsgründen nicht möglich. Grafisch sinnvoll aggregierte Daten hingegen lassen sich deutlich schneller erfassen und inhaltlich aufnehmen. Dank einer sehr komfortablen und breiten Gestaltungsvielfalt, mit der die Anwender ihre Karten versehen können, wird dieser Effekt noch weiter verstärkt.
Abbildung 2: Analyse-Screen mit Darstellung der Kundenstreuung pro Händler.
Logistik-Controlling. Ein interessanter Ansatz für den Einsatz interaktiver Karten ist zudem im Bereich der Logistik zu finden. Ein Unternehmen kann hier beispielsweise seine Transportwege mittels Berechnungen von Routen, Ladungskapazitäten und die sich daraus ergebende Performance bewerten und analysieren. Die BI-Analyse mit Karten hilft dabei, die wesentlichen Informationen in den Fokus zu rücken und sich nicht in bloßen Zahlentapeten zu verlieren. Denn die interessantesten Beziehungen werden in tabellarischen Übersichten oft nicht sichtbar, erst über die geschäftsnahe Visualisierung lässt sich Ungeahntes aufdecken und auch viel besser abschätzen.
Abbildung 3: BI-Analyse des Warenverkehrs auf Seerouten.
Positionsanalyse. Ein weiteres exemplarisches Einsatzgebiet ganz anderer Art, ist das für einen Freizeitpark, der einen nicht unwesentlichen Umsatzanteil über den Verkauf von Speisen und Merchandising-Artikeln realisiert. Die geografische BI-Analyse unterstützt ihn dabei, seine mobilen Verkaufsstände jeweils genau dort zu platzieren, wo je nach Wochentag, Tageszeit oder Wetterlage die größten Besucherströme zu erwarten sind. Um die notwendigen Daten für die Analysen zu erhalten, lassen sich RFID-Chips einführen, die das Betreten von Attraktionen dokumentieren und über die die Bezahlung an allen Verkaufsständen abgewickelt wird. Entlang der Besucherpfade errichtet der Freizeitpark zudem an strategisch definierten Punkten Empfangsstationen, an denen sich die Eintrittskarten automatisch registrieren, wodurch die Bewegungspfade der Besucher durch den Park transparent werden.
Abbildung 4: Konzept für den Shape-Aufbau für BI-Analysen in einem Freizeitpark.
Das BI-System bietet den Verantwortlichen dann auf Basis einer im Shape-Format erstellten schematischen Darstellung des Parkgeländes eine integrierte grafische Analyse von Besucherströmen und Verkaufszahlen. Neben den RFID-Daten aus dem täglichen Besucherverkehr gelangen zudem die aktuellen Verkaufsdaten über das angezapfte ERP-System sowie beispielsweise extern zugekaufte Wetterdaten in die Analysen. Auf diese Art und Weise lassen sich besucherstarke Laufwege identifizieren, mit Abverkaufs- und Wetterdaten ins Verhältnis setzen und so beispielsweise ideale Plätze für die Positionierung der Verkaufsstände schnell und direkt identifizieren. Grenzenlose Einsatzfelder. Projektoptionen für die Datenanalyse mit Karten gibt es unendlich viele. Weitere Einsatzmöglichkeiten könnten die Preisoptimierung von Flugzeugsitzplätzen, Belegungstrends für Hotelzimmer oder Decks und Kabinen sowie Belegungsdaten von Maschinen in grafisch hinterlegten Werkshallenplänen sein. So gut wie in jedem Business gibt es regionale und positionsbezogene Faktoren, die es wert sind, analysiert und betrachtet zu werden. Allen gemeinsam ist in jedem Fall der große Vorteil, in einem BI-System die betriebswirtschaftlichen Sachverhalte und Auswertungsergebnisse nicht nur tabellarisch, sondern auch im Positionskontext darzustellen und interaktiv zu analysieren. Dabei ist der Begriff Karte im weiteren Sinne zu sehen, denn grundsätzlich eignet sich hierfür jede im Shape-Format vorliegende Darstellung, was den Weg ebnet für Unternehmens-spezifische Anwendungen aller Art. Cubeware-Kunden können ihre Karten beliebig mit Daten, Ampeln, geopositionierten Symbolen oder auch Bezugslinien versehen und sie so speziell auf ihre Anwendungen hin entwickeln und gestalten. Auch lassen sich individuelle Bereichskombinationen als »Supershapes« definieren, um beispielsweise Vertriebsgebiete bestehend aus Postleitzahlzonen und -regionen zusammenzufassen. Karten sind im BI-System aber nicht isoliert zu betrachten, denn Daten können synchron in Karten und Tabellen dargestellt und analysiert werden. Karten lassen sich als integraler Bestandteil eines Management-Dashboards einbinden. Darüber hinaus können sie als Absprung in weiterführende Berichte dienen oder auch direkt mit diesen verbunden sein. Digitales Kartenmaterial. Shapes, also digitales Kartenmaterial im Standard-Kartenformat, können von Kunden entweder selbst erstellt oder bei spezialisierten Anbietern erworben werden. Beim Kauf von Landkartenmaterial kann ein Anwender dann beispielsweise auch wählen, ob er postalische, administrative oder andere Zusammenstellungen, die für ihn sinnvoll sind, geliefert haben möchte. Cubeware selbst hat Rahmenvereinbarungen mit Geomarketing-Spezialisten wie Lutum+Tappert in Bonn und Geo Marketing in St. Pölten getroffen, um den Anwendern deren Kartenportfolio speziell für den Einsatz in den BI-Lösungen und zu Sonderkonditionen zugänglich zu machen. Das für Deutschland, Österreich, die Schweiz, ganz Europa oder auch die komplette Welt erhältliche Kartenangebot berücksichtigt dabei die für Cubeware typischen Multiuser-Umgebungen, damit auch große Anwendergruppen kosteneffizient mit den Karten arbeiten und analysieren können.
Abbildung 5: Dashboard mit einer Kombination aus Tabellen, Karten und Geschäftsgrafiken.
Beste Perspektiven. Betrachtet man die aufgezeigten Möglichkeiten, so lässt sich zusammenfassen: Nicht die Darstellung von Analyse-Ergebnissen AUF einer Karte, sondern vielmehr die Analyse MITTELS Karten birgt umfassendes Potenzial in sich. Denn so können Zusammenhänge unter Einbeziehung regionaler Faktoren noch schneller erkannt und Maßnahmen noch zielgerichteter abgeleitet werden. Garant bei Cubeware Cockpit V6pro sind dabei neben der perfekten Einbindung in das gesamte BI-System die Interaktivität mit anderen Berichtskomponenten, die vielfältigen Möglichkeiten zur analytischen Formatierung und ein umfassendes Filterkonzept. Mit der interaktiven Datenanalyse auf Karten hat Cubeware damit eine weitere, äußerst attraktive Analysemöglichkeit geschaffen, deren Anwendungsfelder noch bei weitem nicht ausgeschöpft sind. Hermann Hebben __________________________________________ Hermann Hebben, Cubeware Geschäftsführer
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