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Risikomanagement beim BMW Finanzdienstleister Sicher in der Spur BMW Financial Services setzt beim Risikomanagement auf eine global eingeführte Lösung die sich durch höchstmögliche Sicherheit bei zentraler Administrierbarkeit auszeichnet.
MW Financial Services ist ein Tochterunternehmen der BMW Gruppe und in 54 Ländern vertreten. Mit einem Vermögen von über 70 Milliarden Euro gehört der Finanzierungsableger des renommierten Autoherstellers heute weltweit zu den führenden Finanzdienstleistern. Das Angebot umfasst Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsprodukte, welche gezielt auf die Bedürfnisse von Auto- und Motorradfahrern zugeschnitten sind. Mit hunderttausenden von Kunden und einem umfangreichen Händlernetz bietet BMW Financial Services professionelle Beratung, Nutzen und Serviceleistungen, wie sie im heutigen Markt nur selten anzutreffen sind. Mit dem Avanon System verfügt das Unternehmen seit kurzem über eine exzellente Lösung, die den hohen Standards und Anforderungen des unternehmensweiten operativen Risikomanagement-Konzepts ideal entspricht. Gemeinsam mit IBM Consulting hat Avanon in enger Kooperation mit dem Team von BMW zugleich eine globale Lösung eingeführt, die 30 Länder einbindet und sicher zentral administriert werden kann. Darüber hinaus bietet dieselbe Plattform Unterstützung für das Audit Finding Management. Das operative Risikomanagement bei BMW Financial Services geht deutlich über die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hinaus und unterstützt die umfassende Strategie des Unternehmens für Business Excellence als Basis profitablen Wachstums. »Fehler können passieren und eine Kultur des Tadelns ist bei uns im Unternehmen nicht üblich«, erklärt Stefan F. Schütt, Leiter der IT-Abteilung bei BMW Financial Services und an vorderster Stelle bei dem Projekt beteiligt. Genau deshalb stößt es aber auch auf wenig Verständnis, wenn Fehler oder Irrtümer verschwiegen werden, die zur Verschärfung eines Problems führen können, so der IT-Chef weiter. Die Ziele seien schließlich klar definiert, allen voran das Sicherstellen der Profitabilität und der Schutz der Reputation als die Triebfedern eines auch zukünftigen Erfolges. Skalierbarkeit und zentrale Administration für den Einsatz in 30 Ländern BMW Financial Services ließ sich von IBM Consulting bei der Auswahl eines geeigneten Risikomanagement-Systems beraten. Nach einer Reihe detaillierter Präsentationen und einer gut strukturierten Proof-of-Concept-Phase zeigte sich das Avanon System als den Anforderungen am besten gewachsen. Unter den verschiedenen Gründen, die zu dieser Entscheidung führten, sind, so Schütt, »die Vollständigkeit der relevanten Funktionalität, die web-basierte Skalierbarkeit und zentrale Administration für den Einsatz in 30 Ländern, konsistentes Look and Feel, rasche Verfügbarkeit sowie die Unterstützung des BMW Unternehmens-Brandings« besonders hervorzuheben. Das vom Management genehmigte, gut ausgearbeitete Unternehmenskonzept für operative Risiken deckt alle Aspekte von Basel II ab und schließt darüber hinaus sowohl strategische Risiken als auch Geschäftsrisiken ein. Mit der Kombination der beiden verschiedenen Bewertungsarten Company Level (CCA) und Risk Self Assessment (RSA) gemeinsam mit einer Reihe von Aktionsplänen, unternehmensspezifischen Formularen zur Sammlung von Vorfallsdaten, Links zu Schlüsselindikatoren und Berichtsfunktionen war die Avanon-Lösung schnell für alle Anforderungen konfiguriert. Nach der Parametrisierung, den Tests und der Abnahme der einsatzbereiten Umgebung wurden Schulungsunterlagen entwickelt, welche die Einführung des Systems im Unternehmen begleiten sollten. Kostengünstige Web-Architektur Das mit der unternehmensweiten Einführung betraute Team legte die Prioritäten nach der Größe der jeweiligen Länder und der Komplexität der Aufgaben fest. In den meisten Fällen genügten kurze Besuche des Teams in den Niederlassungen. Selbst an großen Standorten waren lediglich zwei bis drei Tage vor Ort erforderlich, um deren Einbindung in den Prozess der BMW Gruppe vollständig zu verstehen. Kleinere Länder wurden über Web-Conferencing angesprochen, das eine kostengünstige Möglichkeit für die Einführung der Lösung darstellt. Da das Avanon System auf einer reinen Web-Architektur basiert, fallen auch künftige Kosten für Updates und allgemeine Wartungsmaßnahmen der Plattform gering aus. Das BMW-Team saß bei der Implementierung sowohl im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinn am Steuer. Das kleine, aber sehr leistungsfähige Team war bereits zu einem frühen Zeitpunkt in das Projekt eingeschaltet worden und hatte auch die Kompetenz von IBM Consulting mit an Bord geholt. Entscheidungen wurden im konstruktiven Dialog und mit der Verabredung von Prioritäten schnell getroffen. Avanons Projektteam konnte die verschiedenen benötigten Konfigurationen und Updates schnell liefern. Eine gemeinsame Plattform für alle Das Management der BMW Finanztochter ist nun auf verschiedenen Ebenen in der Lage, potenzielle Risiken aller Art proaktiv zu identifizieren. Ferner sind das Auslösen und Nachverfolgen von Mediation Action-Plänen, Tests von Kontrollen und die Überwachung der weiteren Entwicklung anhand von Schlüssel-Risikoindikatoren möglich. Auf der gemeinsamen Plattform kann jede lokale Geschäftseinheit unabhängig zusätzliche Informationen an die länderspezifischen Behörden liefern. Die Maßnahmenpläne, die sich aus regulären internen Audit Findings ergeben, können ebenfalls innerhalb desselben Frameworks adressiert werden. »Endlich können wir uns auf das inhaltliche Management der Risiken konzentrieren«, freut sich Projektleiter Schütt. O
BMW GROUP FINANCIAL SERVICES
Branche Automotive Financial Services
Einsatzort • Zentrale in München, Deutschland • Weltweit in 54 Ländern
Projektumfang • Enterprise Operational Risk Management und Kontrollen mit Einbindung aller Geschäftseinheiten • Einhalten der Basel II Standards • Unterstützung bei Audit Findings
Implementierungs-Eckpunkte • Ablösung von Desktop Tools • Grosser Spielraum für Parametrisierung • Einsatzbereit innerhalb 16 Wochen • Einführung in 30 Ländern • Mehr als 300 Benutzer • Starke Unterstützung der Geschäftsleitungsebene
Nutzen • Unternehmensweite Sicht auf operative Risiken und Kontrollen • Standardanwendung • Niedrige Betriebskosten • Geringere IT-Gesamtkosten • Umfangreiches, schnelleres Reporting
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