2011_6 Anwenderbericht Frontrange Bitmarck Windows 7 Migration

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Anwenderbericht: IT-Dienstleister für die Versicherungsbranche Bitmarck stemmt Windows 7-Migration

Ein Lieferant für alle Fälle

Standardisierte Prozesse werden im IT-Management immer wichtiger, denn sie sorgen für mehr Effizienz und reduzieren Fehlerquellen bei der Verwaltung der IT-Infrastruktur. Besonders Unternehmen mit unterschiedlichen Standorten profitieren davon, da sie so alle externen Rechner und Server von einer zentralen IT-Abteilung aus verwalten können.

 

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or dieser Herausforderung stand auch die Bitmarck Technik GmbH in Hamburg, ein auf die Versicherungsbranche der gesetzlichen Krankenkassen spezialisierter IT-Dienstleister. Zu den Kunden zählen unter anderem die DAK (Deutsche Angestellten-Krankenkasse), die HEK (Hanseatische Krankenkasse) und zahlreiche Industriekrankenkassen, für die das Unternehmen seit mehr als 25 Jahren die erforderlichen IT-Infrastrukturen zur Verfügung stellt und betreut. Im Unternehmen werden neben den physikalischen Servern in den drei Hauptstandorten Essen, München und Hamburg in den Geschäftsstellen vor Ort auch Thin Clients eingesetzt, die auf VMs (Virtual Machines) im Rechenzentrum in Hamburg zugreifen. Das Resultat ist eine heterogene Systemlandschaft aus physikalischen und virtuellen Assets – eine besondere Herausforderung für die automatisierte Software-Verteilung und große Projekte wie die Migration auf Windows 7.

Langjährige Zusammenarbeit mit FrontRange

Bereits 1998 hatte Bitmarck begonnen eine Client-Server-Struktur mit Betriebssystemen von Microsoft aufzubauen. Für die Software-Verteilung hatte sich das Unternehmen damals für die Lösung FrontRange NetInstall entschieden. Wichtig war dem Unternehmen ein standardisierter Rollout, um alle Systeme stets auf dem aktuellen Stand zu halten. Bis 2009 folgten dann kontinuierliche Upgrades. Im täglichen Betrieb der virtuellen und physikalischen Assets haben die Verantwortlichen jedoch gemerkt, dass sie mit der bisherigen Version an ihre Grenzen stoßen. Beispielsweise konnte das alte System keine zukunftsweisenden 64-Bit-Beriebssysteme abbilden. Eine Migration auf Windows 7 wäre damit unmöglich gewesen.

Dazu sagt Wilco Strusch, Systemprogrammierer bei der Bitmarck Technik GmbH: »Der Wechsel auf Windows 7 ist eines unserer größeren IT-Projekte für 2011. Mit dem Upgrade wollten wir nicht nur die bevorstehende Migration vorbereiten, sondern einen Schritt weiter gehen und die Software-Verteilung verbessern.« Da die Systemlandschaft zunehmend größer wurde, war den Verantwortlichen eine transparente Übersicht über den Soll-Zustand ihrer Systeme wichtig: Sprich, wann muss welcher PC oder welche Software aktualisiert werden? Das war mit der alten Version von NetInstall nicht möglich, da das Programm nur über den Ist-Zustand informiert. Kennt das IT-Management jedoch auch den Soll-Status seiner Assets, kann es frühzeitig eine Aktualisierung starten oder eventuelle Sicherheitslücken durch Upgrades schließen.

Ideallösung für heterogene Systemlandschaften großer Unternehmen

Aus diesen Gründen entschied sich Bitmarck 2009 für eine Aktualisierung mit FrontRange NetInstall und Discovery. Parallel hatten die Verantwortlichen auch die Lösungen der Wettbewerber in die engere Wahl genommen. Die Konkurrenz konnte aber im Gegensatz zu FrontRange die größeren Umgebungen mit verteilten Standorten noch nicht verwalten. Somit war diese Lösung für eine komplexe Systemlandschaft wie bei Bitmarck ungeeignet. Der Wechsel wurde vom IT-Management gemeinsam mit externer Unterstützung vor Ort ansässiger FrontRange-Partner durchgeführt. Daneben waren Consultants mit den Schulungen für die neuen Programme betraut, so dass eine reibungslose Implementierung garantiert war. Bitmarck verwaltet mit der FrontRange Lösung alle gängigen Programme, die für den täglichen Betrieb von Rechnern und Servern notwendig sind. Dazu zählen neben den Office-Programmen auch komplexere Systeme wie RedHat und Suse-Linux sowie VMware-Virtualisierungen für die Server und Citrix-Virtualisierungen für die Thin Clients. »Ein großer Vorteil für uns ist, dass wir mit FrontRange Desktop & Server Management virtuelle und physikalische Assets verwalten und unser Software- und Lizenzmanagement mit einem zentralen Tool steuern können«, sagt Strusch.

Höhere Compliance beim Aufsetzen neuer Rechner

Wird ein neuer Rechner oder Server benötigt, bietet FrontRange den Vorteil, dass das IT-Team schon im Vorfeld sehen kann, wie die Hardware konfiguriert sein wird. Das vermeidet Probleme beim Aufspielen der Software. In der alten Version hatten Fehler bei der Eingabe im Dashboard noch dazu geführt, dass Software, die über Nacht installiert werden sollte, am nächsten Tag noch nicht aufgespielt war. Bei der neuen Version lassen sich Rechner jedoch im Vorfeld simuliert aufsetzen. Das IT-Management sieht dadurch sofort, welche Programme installiert werden und ob alle Policies vergeben sind. So kann sich das Unternehmen schon vor der Installation gegen Compliance-Probleme absichern und es werden auch nur die Programme installiert, die tatsächlich benötigt werden.

Einfacher ist auch die Bedienung des Dashboards und die Verwaltung: »Für uns ist die Software-Inventarisierung deutlich übersichtlicher geworden«, sagt Strusch. »NetInstall bindet Discovery in die Oberfläche mit ein, so dass wir schnell die relevanten Informationen zu allen physikalischen und virtuellen Assets im Netzwerk bekommen und sehen, welche Programme installiert sind.« Zudem kann das IT-Management nachvollziehen, wie die Software auf den Rechner gekommen ist. Gerade für das Lizenzmanagement ist somit sofort klar, ob das Produkt lizenziert ist oder nicht.

Schnellere Software-Verteilung

Auch die Software-Verteilung hat sich dank der neuen Lösung beschleunigt. Dazu ein Beispiel aus der Praxis: Bei Bitmarck ist die komplette Citrix-Farm automatisch aufgesetzt. Dies bedeutet, das IT-Management verzichtet auf Imaging-Verfahren und installiert alle Server, egal ob physikalisch oder virtualisiert, individuell. »Da FrontRange Desktop & Server Management zwischen beiden Assets keinen Unterschied macht und die Paketierung von benutzerdefinierten Software-Bundles erlaubt, können beispielsweise an einem Wochenende alle 400 Server mit individuellen Paketen aber dennoch automatisiert aufgesetzt werden«, erklärt Strusch. Auch die Mitarbeiter profitieren von der schnelleren Software-Verteilung: Da die Lösung Updates während der Arbeitszeit installiert, entfallen für den Anwender störende Reboot-Zeiten, die bei einer manuellen Installation entstehen. »Wir versuchen bei unserem IT-Management weitestgehend alles mit standardisierten Verfahren zu lösen«, so Strusch weiter.

Nächster Schritt: Patch-Management

Die Vorteile der neuen Lösung sind für die Verantwortlichen von Bitmarck offensichtlich. Durch die Entscheidung für FrontRange NetInstall konnte das Unternehmen seine Kosten im Bereich Software-Verteilung jährlich senken. Denn die Wartungskosten sind bei der neuen Lösung deutlich günstiger als beim Vorgängermodell. So ist es nicht verwunderlich, dass Bitmarck bereits den nächsten Schritt mit FrontRange Solutions plant. Auf der Wunschliste haben die Entscheider derzeit das Thema Patch-Management. »Hier ist für uns interessant, dass die FrontRange Lösung den Systemstatus auf Fehleranfälligkeit hin analysieren kann«, sagt Strusch. Dafür scannt das Programm die Hardware auf fehlende Patches und installiert diese automatisch. Eventuelle Sicherheitslücken in der Systemlandschaft werden so geschlossen, bevor es zu Ausfällen kommen kann.

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Geschäftsvorteile mit Lösung:
| Die Systemlandschaft kann auf 64-Bit-fähige Betriebssysteme wie Windows 7 migriert werden
| Schnellere und einheitliche Software-Verteilung für physikalische und virtuelle Assets über ein zentrales Management-System
| Das IT-Management kennt den Soll-Status seiner Assets und kann so frühzeitig eine Aktualisierung starten oder eventuelle Sicherheitslücken durch Upgrades schließen
| Das IT-Management sieht sofort, welche Programme installiert werden und ob der Rollout regelkonform abläuft. Dies ermöglicht eine dynamische Überwachung und sichert die IT-Compliance.

 

»Ein großer Vorteil für uns ist, dass wir mit FrontRange Desktop & Server Management virtuelle und physikalische Assets verwalten und unser Software- und Lizenzmanagement mit einem zentralen Tool steuern können.«

Wilco Strusch, Systemprogrammierer bei der Bitmarck Technik GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 


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