2011_6 Anwenderbericht Dortmund.de mit CMS FirstSpirit

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Anwenderbericht: dortmund.de mit Content Management System FirstSpirit neu aufgesetzt

Dortmund setzt Stadtportal auf zukunftssichere Software-Plattform

Mit einer leistungsfähigen Content Management-Plattform hat Dortmund ihr Stadtportal dortmund.de auf eine zukunftssichere Softwarebasis gesetzt. Neben einer höheren technischen Stabilität sowie sinkenden Hardware- und Betriebskosten profitiert die Westfalenmetropole vor allem von einer Zeit- und Kostenersparnis durch effizientere Redaktionsprozesse. Aber auch für die Bürger ist das moderne Online-Angebot ihrer Stadt von Vorteil: Ein funktionales Bürgerportal spart ihnen den einen oder anderen Behördengang.

 

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ie Webseite einer Stadt ist einer der ersten Anlaufpunkte für Bürger wie Besucher. Hier informieren sie sich über aktuelle Veranstaltungen, die richtigen Ansprechpartner bei der Verwaltung oder touristische Sehenswürdigkeiten. Der Online-Auftritt ist deshalb heute ein ebenso wichtiges Aushängeschild wie ein gepflegtes Stadtbild. Ein gutes Web-Angebot verbessert den Dialog mit Bürgern und Gästen, gleichzeitig lassen sich die Angestellten durch eine Verlagerung von Grundprozessen ins Netz erheblich entlasten und damit Kosten sparen.

Das weiß auch die Stadt Dortmund und hat ihr Aushängeschild im Web grundlegend überarbeitet. 14 Jahre nach dem Start ihres ersten Onlineauftritts hat Dortmund mit diesem Großprojekt ein neues Internetkapitel aufgeschlagen: Es beinhaltete den kompletten Relaunch des Portals und die anschließende Migration aller Inhalte der 20.000 Seiten von über 100 Auftritten einzelner Ämter, Eigenbetriebe und Projekte der Stadt aus dem Altsystem. Das täglich von mehr als 10.000 Besuchern genutzte Stadtportal sollte dabei vollständig neu strukturiert und mit zeitgemäßen neuen Features ausgestattet werden. Dazu zählen die durchgängige Verwendung aktueller Internettechnologien zur Vereinfachung der Benutzerführung ebenso wie die attraktivere Gestaltung der Inhalte durch ergänzendes Bild- und Videomaterial.

Leistungsfähige Plattform für alle Kanäle

Die Basis für diesen zukunftsfähigen Auftritt bildet das Content Management System FirstSpirit der e-Spirit AG, das die Stadt jetzt zur Seitenerstellung und -pflege einsetzt. Der Systemwechsel auf FirstSpirit bedeutet für die Redakteure bei der Stadt Dortmund eine deutliche Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Mit dem System verfügen sie nun über eine leistungsfähige Plattform, mit der sie Inhalte nur einmal zentral pflegen müssen und dann einfach in verschiedenen Formaten ausgeben können – HTML, XML, PDF und optimiert für mobile Geräte. Einmal angelegte Inhalte können damit sehr einfach für die unterschiedlichsten Ausgabekanäle, wie Website, Verwaltungsportal und Newsletter, verwendet und mehrfach genutzt werden. Das spart Zeit und Kosten.

Stabilität auch unter Hochlast

Die Inhalte werden durch FirstSpirit statifiziert und vorgeneriert an den Live-Server übergeben. Mit der Entkopplung von Redaktionssystem und Live-System realisiert FirstSpirit das Prinzip der Vorgenerierung von Webseiten. Das heißt, redaktionelle Inhalte, die sich nicht ständig ändern, müssen nur einmal generiert werden und sind dann auf dem Webserver vorhanden. Dynamische Inhalte hingegen werden jeweils bei Bedarf durch passende Laufzeitkomponenten live ausgeliefert. Dies spart Rechenleistung und ist somit ein wesentlicher Vorteil im Hinblick auf Ressourcenbedarf, Betriebskosten, Skalierbarkeit und das Antwortzeitverhalten des Systems – auch unter Hochlastbedingungen. Der Stadtetat wird durch sinkende Hardware- und Betriebskosten entlastet, da nur noch der Live-Server entsprechend verfügbar ausgelegt sein muss. Verfügbarkeitsprobleme bei Großereignissen wie zum Beispiel der Fußball-WM, zu denen sich sehr viele User zur gleichen Zeit auf den Seiten der Stadt über Veranstaltungen informieren möchten, gehören damit der Vergangenheit an. Zudem laufen Redaktionssystem und Webauftritt vollkommen unabhängig voneinander. Somit können die Redakteure auch bei hohem Besucheransturm auf die Internetseite unbeeinträchtigt im Redaktionssystem weiter arbeiten.

»Die Anforderungen der Bürger und Unternehmen an die Services ihrer Kommune steigen stetig. Dies gilt für die Vielseitigkeit der angebotenen Dienste genauso wie für die Erwartungen an Qualität, Schnelligkeit und Erreichbarkeit – sowohl der Ämter als auch der Inhalte«, sagt Dr. Ulrich Potthoff, Geschäftsbereichsleiter Online-Kommunikation der Dortmund-Agentur und verantwortlich für den Relaunch. »Gleichzeitig ist es mit Blick auf das Budget wichtig, Inhalte effizient dezentral in den Fachbereichen pflegen, zentral verwalten und für die unterschiedlichsten Kanäle verwenden zu können.«

Höhere Leistung und Flexibilität

Damit waren auch die Anforderungen an das neue System definiert: »Für uns war die leichte Bedienbarkeit auch für Gelegenheitsnutzer und die Optimierung von bestehenden Redaktionsprozessen ein ausschlaggebendes Kriterium für FirstSpirit. Neben der offenen Systemarchitektur und Plattformneutralität zur einfachen Integration in die bestehende IBM Websphere-Infrastruktur überzeugte uns auch die Multichannel-Fähigkeit, um Inhalte in unterschiedlichen Kanälen zu veröffentlichen. Mit FirstSpirit setzen wir nun ein System mit wesentlich höherer Leistung und Flexibilität ein als unsere bisherige Lösung«, fasst Dr. Ulrich Potthoff zusammen. Außerdem führt das CMS die bisher auf verschiedene Systeme verteilte Portalpflege (CMS-Backoffice, HTML-Editor, Bildbearbeitung, FTP-Client etc.) auf einer einheitlichen Plattform zusammen. »FirstSpirit gibt uns unsere Selbstständigkeit und Agilität zurück, die wir so auf dem alten System nicht haben konnten. So sind wir zum Beispiel bei der Template-Entwicklung nicht mehr auf externe Unterstützung angewiesen und sparen hier externe Kosten.«

Automatisierte Migration vieler Bestandsdaten

e-Spirit unterstützte die Stadt Dortmund bei der Einrichtung der technischen Infrastruktur und vermittelte im Rahmen von Workshops prototypische Einsatzmöglichkeiten von FirstSpirit. So konnten die Redakteure und Entwickler der Dortmund-Agentur die weitere Umgestaltung des Stadtportals weitestgehend selbstständig umsetzen. Die umfangreichen Out-of-the-box-Funktionalitäten des CMS trugen zusätzlich zu einer schnellen Implementierung bei. Die Migration startete mit den zentralen Portalseiten mit einer neuen Menüstruktur, verbessertem Veranstaltungskalender und Nachrichtenbereich, gebündelten Suchfunktionen und den zentralen Services. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war dabei die automatische Überführung der Bestandsdaten wie zum Beispiel News, Events und Adressdaten in FirstSpirit. Hierzu wurde eine Migrations-Suite des e-Spirit-Partners adesso mobile solutions genutzt, um die Daten angepasst an die Vorgaben des Zielsystems zu übertragen. Die nahtlose Integration der Volltextsuche wurde vom e-Spirit-Partner Arithnea auf Basis des Lucene-Searchindex realisiert.

Bei der schrittweisen Überführung der Online-Angebote der einzelnen Fachbereiche und Projekte der Stadt erfuhren die Inhalte der rund 20.000 Einzelseiten auch eine umfassende nutzerorientierte Überarbeitung und Überprüfung. »Heute haben wir mehr als 50 Prozent aller Inhalte migriert«, berichtet Ulrich Potthoff. »Durch die grundlegende Umstrukturierung und entfallenen Redundanzen decken wir damit bereits mehr als 90 Prozent aller Nutzeranfragen ab. Die Rückmeldung der Anwender ist durchweg positiv und ebenso das Feedback unserer ‚stadtinternen’ Kunden. Dazu zählen die verschiedenen Ämter, deren Anforderungen an das Stadtportal wir nun wesentlich schneller und flexibler bei geringeren Kosten umsetzen können.« Als nächste Schritte stehen nun die Social Media-Integration, die Konsolidierung der städtischen Internet-Aktivitäten sowie die Integration der Bürgerservices (Virtuelles Rathaus) auf dem Fahrplan für das Dortmunder Stadtportal.

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Spitzenposition im Web: Das neue Stadtportal der Stadt Dortmund

Bildnachweis: Dortmund Agentur

 

 

 

 

Stadtentwicklung auf ehemaligem Stahlwerksgelände: Der PHOENIX-See in Dortmund-Hörde – ein künstlicher See, zukünftig umgeben von attraktiver Wohnbebauung.

Bildnachweis: Soeren Spoo, Dortmund Agentur

 

Neues Wahrzeichen einer sich rasant verändernden Großstadt: Das Dortmunder U – früher Brauereigebäude, heute Zentrum für Kunst und Kreativität in der Dortmunder City.

Bildnachweis: Hans Jürgen Landes Fotografie

 

 

 

Dr. Ulrich Potthoff, Geschäftsbereichsleiter Online-Kommunikation der Dortmund-Agentur

Bildnachweis: Dortmund Agentur

 

 


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