2011_6 CA Virtualisierung richtig managen Teil 4

 Home | News | Hefte | Mediadaten | Online-Artikel | Kommentare | Trends | Wir-ueber-uns | Tipps | Impressum | CeBIT 2012

 

Home
News
Trends
Hefte
Online-Artikel
Kommentare
Service-Angebote
Feedback
Abonnement
Wir-ueber-uns
Tipps
Impressum
Veranstaltungen


»manage it« als

E-Paper  11-12 2011
E-Paper  9-10 2011
E-Paper  5-6 2011
E-Paper  3-4 2011
E-Paper  1-2 2011
E-Paper  11-12 2010
E-Paper  9-10 2010

E-Paper  7-8 2010
E-Paper  5-6 2010
 



 




 

 


 




 


 


 

 

Serie »Virtualisierung richtig managen«, Teil 4

Der Weg zurück – steinig oder komfortabel

Virtualisierung wird meistens unter technologiespezifischen oder wirtschaftlichen Aspekten diskutiert. Die vierteilige Serie »Virtualisierung richtig managen« stellt dagegen praxisnah am Beispiel eines Modellunternehmens dar, welche Schritte auf dem Weg zur Virtualisierung der IT-Infrastruktur notwendig sind. Teil 4 beschreibt Lösungswege, wie Unternehmen Server aus der Virtualisierung wieder in die reale Welt oder in eine andere Virtualisierungsumgebung migrieren können.

 

M

it der Zeit hat auch unser Beispielunternehmen XY erfahren müssen, dass es manchmal notwendig ist, Rechner aus einer virtualisierten Umgebung wieder in die reale Welt zurückzuführen – sei es aus Performance-Aspekten, aus Sicherheitsgründen oder weil sich Geschäftsprozesse so geändert haben, dass die sie unterstützenden Applikationen nicht mehr auf virtuellen Servern laufen sollten.

Dieser Weg zurück ist ohne Tool-Unterstützung steinig. So muss der zuständige Administrator bei XY zunächst analysieren, welche Betriebssystem-Version in dem zu migrierenden Server vorliegt, welche Applikationen auf ihm laufen, welche Netzzugänge mit welchen Geschwindigkeiten benötigt werden oder welche Datenmengen übertragen werden. Dann kann er im Serverraum einen Server mit leerer primärer Partition nehmen und anschließend Betriebssystem, Treiber, systemnahe Software, Datenbank und Applikationen aufspielen.

Im ungünstigsten Fall geschieht dies nach und nach mit Hilfe passender CDs/DVDs oder Images. Etwas komfortabler arbeitet der Administrator mit einer automatischen Software-Verteilung – wenn XY denn eine entsprechende Software erworben hat. In beiden Fällen bleibt der manuell zu erledigende Aufwand jedoch recht hoch, weil diese Re-Migration auch bei XY kein Standardprozess ist. Erst wenn diese notwendigen manuellen Vorarbeiten erledigt sind, kann der Administrator die Daten aus der virtuellen Umgebung in den neuen Server übernehmen und nach einem Re-Start das neue System produktiv setzen.

Flexibilität sieht anders aus. Deswegen bietet CA Technologies eine Lösung, mit der XY einfacher und komfortabler in die reale Welt zurückkehren kann. Sie heißt Rapid Server Imaging (RSI), stammt von Racemi, einem Pionier der Server Imaging Technologie, und wird von CA Technologies exklusiv vertrieben.

RSI vergleicht die Konfiguration des alten und des neuen Servers und stellt die notwendigen Komponenten und Treiber für die neue Umgebung aus einem Datenpool bereit. Betriebssystem, Datenbank und Applikationen werden aus der alten Umgebung automatisch via Image auf die neue Umgebung transportiert und sind dort sofort lauffähig.

Das Tool abstrahiert dabei die Hardware-Ebene von Betriebssystem, Applikationen und Datenbanken. Es kapselt aus einem lebenden System die gesamte Treiberebene und isoliert dadurch das Betriebssystem mir den darauf laufenden Applikationen von den Treibern. Dann spielt es keine Rolle, ob bei einem Server unter Windows 2003 mit einer SQL-Datenbank oder einem Apache-Webserver unter Linux ursprünglich ein Grafiktreiber von NVidia oder eine Netzwerkkarte von HP installiert war.

Auf einem neuen Hardware-Server vom Hersteller B werden automatisch die erforderlichen Treiber installiert. Also: RSI ersetzt automatisch beispielsweise virtuelle Grafik- und Netzwerktreiber auf einem virtuellen Server des Herstellers A durch Treiber für Hersteller B. Dann lassen sich ebenso automatisch Betriebssystem, Datenbanken, Applikationen und Daten vom einen System auf das andere übertragen.

Bei der Installation der Treiber bedient sich RSI aus vorher angelegten Treiber-Pools. Weil RSI keine eigene grafische Oberfläche besitzt, hat CA Technologies das Tool in die Oberfläche des eigenen CA Automation Managers integriert.

Mit Hilfe von RSI gelangt XY aber nicht nur einfacher von der virtuellen Welt zurück auf einen realen Server. Die Lösung unterstützt darüber hinaus auch Migrationen von real nach virtuell und von virtuell zu virtuell. XY ist somit in der Lage, ohne größeren Aufwand Hardware auszutauschen, wenn Hersteller C in einer Sonderaktion Server günstiger anbietet als die Hersteller A und B.

Oder XY erhöht die Leistung im Rechnerverbund: Das Unternehmen reaktiviert einen älteren, mittlerweile unbenutzten Server von Hersteller D, indem es eine Applikation aus der virtuellen Welt herausnimmt, mit RSI die Treiberebene isoliert und dann die Applikation zusammen mit den notwendigen Treibern für D auf den Server von D aufspielt.

Nicht zuletzt kann XY ebenso einfach die virtuelle Umgebung wechseln – beispielsweise auf eine freie Software wie Xen, wenn die Lizenzkosten für einen kommerziellen Virtualisierungs-Manager eingespart werden müssen. Für die Flexibilität, die sich XY durch sein Virtualisierungsprojekt versprochen hat, ist RSI damit das Tüpfelchen auf dem i.

Nils Meyer

__________________________________________

Nils Meyer, Principal Consultant, Technical Sales, CA Technologies

 

 

Serie Virtualisierung

Teil 1: Notwendige Vorarbeiten

Teil 2: Auch virtuelle Welten benötigen ein reales Management

Teil 3: Management der verbundenen Subsysteme

Teil 4: Fallback – ein steiniger Weg?


Folgen Sie »manage it« auf Google+




 


 


 

 

 
Copyright © 2003-2012  ap Verlag GmbH