Fujitsu Cloud Computing und IT-Provider

 Home | News | Hefte | Mediadaten | Online-Artikel | Kommentare | Trends | Wir-ueber-uns | Tipps | Impressum | CeBIT 2012

 

Home
News
Trends
Hefte
Online-Artikel
Kommentare
Service-Angebote
Feedback
Abonnement
Wir-ueber-uns
Tipps
Impressum
Veranstaltungen


»manage it« als

E-Paper  11-12 2011
E-Paper  9-10 2011
E-Paper  5-6 2011
E-Paper  3-4 2011
E-Paper  1-2 2011
E-Paper  11-12 2010
E-Paper  9-10 2010

E-Paper  7-8 2010
E-Paper  5-6 2010
 



 




 

 


 




 


 


 

 

Cloud Computing und IT-Provider

Planung und Aufbau von IT-Netzwerken

Nur wenige Technologien haben Planung und Aufbau von IT-Netzwerken in so kurzer Zeit so nachhaltig verändert wie das Cloud Computing. Doch dieser Einfluss endet nicht an den Toren der Rechenzentren, sondern hat auch zu massiven Veränderungen am Markt geführt. Unternehmen und Behörden sollten daher ihr bisheriges »IT-Kaufverhalten« gründlich überprüfen und wo nötig an die neuen Gegebenheiten anpassen.

 

S

eit gut zwei Jahren vergeht kaum ein Monat, ohne dass führende Hard- und Softwarehersteller und IT-Dienstleister neue »Cloud-basierte« Produkte und Lösungen anbieten. So auch diesen Sommer: Mitte Juni stellten Acer und Samsung ihre ersten Chromebooks vor – Laptops, die mit einem von Google modifizierten Linux-Kernbetriebssystem bestückt sind und auf denen als einzige native Anwendung der Chrome-Browser des Suchmaschinenriesen läuft, der wiederum als Bindeglied zu Googles webbasierten Office-Tools dient. Zwei Wochen später fiel der Startschuss für Office 365, die Cloud-Version von Microsofts Standardbürosoftware. Beide Produktlinien sollen IT-Abteilungen schon jetzt davon überzeugen, dass mittelfristig nur Cloud-Dienste die von allen gewünschte Flexibilität bieten können. Zudem scheinen sie den Weg zu erheblichen Kosteneinsparungen zu ebnen: Wer auf Chromebooks in Verbindung mit Google Apps for Business oder Office 365 umsteigt, muss künftig nur überschaubare monatliche »Abo-Gebühren« entrichten statt wie bisher enorme Lizenzkosten zu stemmen.

Marketing und Tatsachen

Auf den zweiten Blick verlieren indes beide Angebote viel von ihrem anfänglichen Reiz. Chromebooks sind ohne mobile Internetanbindung praktisch nutzlos, da sich Dokumente oder Präsentationen mangels geeigneter Software offline kaum bearbeiten lassen (ganz abgesehen davon, dass Google Apps auch auf gängiger Hardware gut funktionieren). Auf Office 365 wiederum dürfen nur Kunden zugreifen, die bereits eine aktuelle Desktop-Version von Microsoft Office einsetzen, was den Kostenvorteil reduziert. Darüber hinaus warnte Microsoft seine Kunden kurz nach dem Start der Online-Suite nachdrücklich davor, vertrauliche Firmendaten an Vertragspartner außerhalb ihrer Heimatländer weiterzugeben, da es keine Garantie gebe, dass ausländische Behörden solche Informationen nicht einsehen. Doch genau dieses »Verschieben« von Daten ist typisch für viele Cloud-Szenarien.

Dieser kurze Überblick fasst das Dilemma zusammen, dem sowohl Kunden als auch IT-Hersteller und -Dienstleister gegenüberstehen: Einerseits schießen neue Cloud-Angebote wie Pilze aus dem Boden und werden mit ebenso beeindruckender Geschwindigkeit angenommen. Andererseits ist noch ziemlich unklar, ob das neue Infrastruktur- und Dienstemodell tatsächlich so problemlos funktioniert wie versprochen. Den Markt allerdings hat es jetzt schon in Aufruhr versetzt.

Diesen Eindruck verstärkte jüngst ein White Paper von Fujitsu Technology Solutions. Unter dem Titel »Fujitsu Dynamic Infrastructures: a consistent approach to meeting new IT demands« gibt es einen Einblick in die Plattformstrategie des japanischen Marktführers. Für Anwender besonders interessant ist Fujitsus differenzierte Analyse der Marktsituation und der strategischen Perspektiven für Anbieter wie Anwender. Sie deckt sich weitgehend mit unseren eigenen Beobachtungen und ergibt folgendes Bild:

·                     Kunden wollen Kapazitäten, kein Equipment:
Seit rund zehn Jahren sind sowohl Anwender als auch Anbieter weit mehr an der Bereitstellung von IT-Kapazitäten als am traditionellen Produktgeschäft interessiert. Diese Verschiebung begann mit dem Markteintritt der ersten Web-Hosting-Dienste, verstärkte sich durch die Einführung von Plattformen wie Force.com und erreicht mit der aktuellen Vielfalt an Software-as-a-Service- und Infrastructure-as-a-Service-Angeboten (SaaS, IaaS) ihren vorläufigen Höhepunkt. Aus Kundensicht bedeutet dies, dass Unternehmen zurzeit nur dann in neues Equipment investieren, wenn es absolut unvermeidlich ist. Gleichzeitig haben vor allem die Hardwarehersteller ihr Service- und Support-Geschäft immer weiter ausgebaut, so dass die Grenzen zwischen ihnen und den »klassischen« IT-Dienstleistern immer stärker verwischen. Diese Entwicklung hält offensichtlich an.

·                     Der Trend geht zum Komplettanbieter:
Hard- und Softwarehersteller sowie alteingesessene Dienstleister sind indes längst nicht mehr die einzigen Akteure am Markt. Denn die Erfolgsgeschichte des Cloud Computing begann im Sommer 2006, als zunächst Amazon und kurz danach Google Hardwarekapazitäten und Web-Applikationen für Unternehmenskunden bereitstellten. Binnen kürzester Zeit stiegen damit zwei eigentlich »fachfremde« Firmen zu Marktführern auf, die allein aufgrund ihrer riesigen (ungenutzten) Rechenkapazitäten konkurrenzfähig waren. Auch dieser Trend setzt sich bis heute fort, wodurch IT-Abteilungen aus einer viel größere Gruppe potenzieller Service-Partner wählen können. Die traditionellen Anbieter geraten so immer stärker unter Druck, sich in etwas zu verwandeln, das Fujitsu »IT-Provider« nennt. Gemeint ist damit eine neue Art Komplettanbieter, deren Katalog Hardware, Software, Services und Cloud-Lösungen umfasst – alles aus einer Hand und passgenau aufeinander abgestimmt.

·                     Der Markt ist im Umbruch:
Die verschärfte Konkurrenz hat zuletzt dazu geführt, dass auch immer mehr große Namen ihr Produktportfolio erweitern, das Geschäftsmodell umstellen, überraschende Partnerschaften eingehen oder Mitbewerber aufkaufen. So verkauft etwa Dell – einst vor allem bekannt für preiswerte PCs – heute auch Server, Switches und Speichersysteme und wartet darüber hinaus mit einer breiten Palette von Dienstleistungen auf, die von der Installation und Konfiguration der Hardware vor Ort bis zur gehosteten E-Mail-Plattform reichen. Datenbank-Marktführer Oracle übernahm Sun Microsystems, hauchte dem nachlassenden Server-Geschäft des Ex-Rivalen neues Leben ein und hat mit den Baureihen Exadata und Exalogic Maschinen an den Start gebracht, die das für Cloud-Szenarien typische hohe Datenaufkommen bewältigen sollen. Cisco, EMC und VMware schlossen sich zur Virtual Computing Environment Coalition zusammen mit dem Ziel, eine Best-of-Breed-Plattform für Cloud-Umgebungen zu entwickeln. Bei soviel Bewegung sahen sich schließlich auch andere führende IT-Firmen zum Handeln gezwungen, die mit ihren vertikal integrierten Produkt-, Service- und Lösungsportfolios am ehesten dem Bild des IT-Providers entsprechen – namentlich IBM, HP und Fujitsu selbst. Sie alle positionieren sich inzwischen als Anbieter flexibler, skalierbarer Infrastrukturlösungen, die für Mittelständler wie Großunternehmen gleichermaßen geeignet sind und als IaaS- beziehungsweise SaaS-Pakete deutlich weniger kosten. Für potenzielle Kunden sind das zumindest theoretisch paradiesische Zustände.

 

Wandel mit Risiken

In der Praxis lauern jedoch wie immer einige Fußangeln:

·                     Erfolgreiche IT-Firmen führen »Cloud-kompatible« Lösungen derzeit mit einer gewissen Verzögerung ein, um das traditionelle Geschäft nicht zu gefährden. Das Beispiel Microsoft wurde bereits genannt. Andere, wie Dell, konzentrieren sich auf ihren Heimatmarkt, sind also nicht überall gleichermaßen präsent, während international tätige Dienstleister – zum Beispiel T-Systems – schrittweise expandieren und dabei zunächst Prozesse, Funktionsbereiche und Branchen abdecken, in denen sie ihre Kernkompetenzen sehen.

·                     Einige neue Wettbewerber verstehen sich als Avantgarde, deren Aufgabe darin besteht, zögernde Kunden um (fast) jeden Preis davon zu überzeugen, dass Cloud Computing all ihre IT-Probleme lösen kann. Dieser Ansatz kann zu groben Fehleinschätzungen führen: So stellen etwa Googles »Büro-Apps« unter bestimmten Voraussetzungen eine sinnvolle Alternative zu Microsofts Office-Paket dar. Die ebenfalls mit dem Google-Logo versehenen Chromebooks dagegen können zurzeit noch nicht mit konventionellen Laptops konkurrieren.

·                     Anbieter, die erst vor kurzem fusioniert oder eine Zusammenarbeit beschlossen haben, müssen ihre Produkt- und Dienstleistungsangebote und Technologien erst noch aufeinander abstimmen. Das kann einige Zeit kosten und zumindest anfangs zu Qualitätseinbußen führen.

 

Zu diesen neuen Problemen gesellen sich altbekannte Risiken. Wie beim regulären Outsourcing stehen dabei auch beim Cloud Computing juristische Fragen im Mittelpunkt: Sind kritische Geschäftsdaten sicher und vollständig gespeichert und darüber hinaus jederzeit zugänglich? Wo werden sie aufbewahrt, und wie werden sie vor unbefugten Zugriffen geschützt? Wie hoch ist das Verlustrisiko und wer steht für die Folgen eines Datenlecks gerade? Vor diesem Hintergrund rät nicht nur Microsoft dazu, sensible Daten ausschließlich Partnern anzuvertrauen, die über genügend Know-how verfügen, um diese wirksam zu schützen – und sie im Inland aufbewahren.

Doch wie können RZ-Leiter und CIOs auch in Zeiten des Umbruchs wasserdichte Kauf- und Serviceverträge schließen? Die Antwort lautet: indem sie eine konservative Strategie verfolgen und auf etablierte Partner wie Fujitsu setzen. Den Ausschlag gibt dabei, dass diese großen IT-Provider über eine schlüssige Strategie für die schrittweise Implementierung von »Cloud-kompatiblen« IT-Architekturen verfügen. Heimische Unternehmen und Behörden/Anwender sollten zudem darauf achten, dass der zukünftige Partner einen problemorientierten Ansatz verfolgt und das Marktumfeld genauestens kennt – beides ist bei Fujitsu der Fall (siehe auch: http://de.fujitsu.com/it_trends/dynamic_infrastructures/dynamic.html).

Resümee.

Innerhalb von nur wenigen Jahren hat die rasante Ausbreitung von Cloud-Services und -Infrastrukturen den Einsatz von Computern im Unternehmen sowie den IT-Markt nachhaltig verwandelt. Im Ergebnis können Anwender jetzt zwar unter mehr Anbietern maßgeschneiderter Lösungen wählen als je zuvor. Doch da eine wachsende Zahl von Wettbewerbern von der Entwicklung profitieren will, wird die Wahl des richtigen Partners gleichzeitig schwieriger. Vor diesem Hintergrund sind Organisationen, die ihre IT mittel- und langfristig umstellen wollen, am besten beraten, wenn sie mit etablierten Komplettanbietern (»IT-Providern«) wie Fujitsu Technology Solutions zusammenarbeiten.

 

 

 

 

 

__________________________________________

 

Fujitsu bringt kostengünstige Einstiegsserver für kleine Unternehmen

 

Neue PRIMERGY TX100 S3 Server auf Intel Xeon-Basis mit hoher Energieeffizienz

 

München, 19. September 2011 – Fujitsu erweitert sein Serverportfolio um zwei neue Einstiegsgeräte speziell für kleine und mittelständische Unternehmen – die PRIMERGY TX100 S3 Standard und PRIMERGY TX100 S3 Core Edition. Beide Modelle arbeiten sehr energieeffizient, bieten eine hohe System-Performance und sind leicht zu verwalten. Sowohl die Standard als auch die Core Edition basieren auf der neusten Intel® Xeon® Prozessor E3-Familie. Kunden erhalten hier ein komplettes Server-Packet mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz – besonders für kleine Unternehmen ein echtes Argument.

 

Die PRIMERGY TX100 S3 Standard Edition eignet sich insbesondere als Server für Datei-, Druck- Web- oder Büroanwendungen. Das System bietet eine verbesserte Prozessorleistung sowie einen erweiterten Hauptspeicher. Ausgestattet mit Microsoft Windows Small Business Server Essenzials 2011 ist es leicht zu verwalten. Der Server setzt zudem neue Standards hinsichtlich der Verfügbarkeit bei Einstiegssystemen. Ein Rund-um-die-Uhr-Betrieb und die noch einmal erhöhte Datensicherheit durch die optionale BBU (Battery Backup Unit) sorgen für sichere Geschäftsprozesse ohne Ausfälle.

 

Mit der PRIMERGY TX100 S3 Core Edition können kleine Unternehmen die Verwaltung ihrer IT vereinfachen. Der »headless« Tower Server benötigt keinen Bildschirm und keine Maus oder Tastatur; da er von jedem PC im Netzwerk aus der Ferne verwaltet werden kann. Dies spart Platz und Kosten. Darüber hinaus verfügt die TX100 S3 Core Edition über eine intuitive Benutzeroberfläche und kann selbst von einem »IT-Laien« verwaltet werden. Die ‘Plug&Play«-Technologie von Fujitsu macht die Installation insbesondere für Erstanwender äußerst einfach. Windows Server 2008 Foundation ist bereits vorinstalliert, so dass das Gerät schnell und problemlos in Betrieb genommen werden kann. Die Service-Tools sind ebenfalls sehr benutzerfreundlich. Die TX100 S3 Core Edition ist außerdem dazu in der Lage, Fehler eigenständig zu korrigieren.

 

Beide PRIMERGY TX100 S3 Modelle verfügen über Funktionen, welche die Kosten und Geräuschentwicklung während des Betriebs senken und gleichzeitig die Energieeffizienz steigern. Der Energieverbrauch ist erheblich niedriger als bei vergleichbaren Systemen. Durch die 0-Watt-Technologie von Fujitsu verbraucht der Server im Ruhezustand keinerlei Strom und bleibt dennoch administrierbar. Die umweltfreundlichen, halogenfreien Leiterplatten tragen außerdem dazu bei, die Umwelt zu schonen.

 

O-Ton Jens-Peter Seick, Senior Vice President Product Development Group bei Fujitsu Technology Solutions: »Seit ihrer Markteinführung hat sich die PRIMERGY TX100 Server-Linie insbesondere bei kleinen Unternehmen bewährt. Sie liefert maßgeschneiderte IT für einen kosteneffektiven Betrieb. Durch die neue leistungsstarke Xeon Prozessortechnologie sind die Server die perfekten Systeme für kleinere Unternehmen, die damit wesentlich mehr Funktionalität zu einem günstigen Preis erhalten.”

 

Die PRIMERGY TX100 S3 und TX100 S3 Core Edition von Fujitsu sind ab Oktober erhältlich. Die Preise für die Einstiegskonfigurationen liegen bei 1.210,00 Euro beziehungsweise 1.370,00 Euro für die Core Edition.

 

 


Folgen Sie »manage it« auf Google+




 


 


 

 

 
Copyright © 2003-2012  ap Verlag GmbH