Progress Software Business Event Processing und BPM

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Business Event Processing und BPM

BPM 2.0 macht Unternehmen reaktionsschneller

BPM 2.0 zeigt Chancen und Risiken des Geschäfts transparent auf und gestattet Unternehmen, Geschäftsprozesse automatisch in Echtzeit anzupassen.

 

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arktforschern wie Gartner zufolge haben Business-Process-Management-Lösungen (BPM) entscheidend dazu beigetragen, die in den Unternehmen genutzten Geschäftsprozesse zu analysieren, Schwachstellen zu beseitigen und sie neu zu gestalten. Dennoch: Das große Versprechen von BPM, Geschäftsprozesse zu automatisieren und sie elastischer und reaktionsfähiger zu machen, wurde bislang noch nicht eingelöst.

Ganz oben auf der Tagesordnung bleibt auch in naher Zukunft das Ziel IT so einzusetzen, dass Unternehmen effizienter werden und schneller auf Veränderungen in den Märkten und auf neue Kundenanforderungen reagieren können. Dies kann nur durch Änderungen im technologischen Fundament von BPM gelingen, damit Unternehmen beim Eintreten neuer Rahmenbedingungen ihre operative Reaktionsfähigkeit steigern können. Aktuell geschieht das bereits in einigen Unternehmen. Hier gewinnt BPM 2.0 erste Konturen und beweist seine strategische Stärke.

Das Potenzial von BPM 2.0.

Die vollelektronische Handelsplattform Turquoise etwa bietet ein gutes Beispiel für das Potenzial von BPM 2.0. Die von neun europäischen Investmentbanken getragene Organisation für den Handel aller Arten von Wertpapieren nutzt ein Realtime-System zur börsenseitigen Überwachung von Transaktionen. Als Schlüsseltechnologie kommt Event-Processing zum Einsatz. Die Echtzeitermittlung komplexer Muster im Marktgeschehen soll mögliche Manipulationsversuche verhindern und Risiken frühzeitig erkennen. Entdeckt das Realtime-System verdächtige Transaktionen, wird sofort ein Operator benachrichtigt. In diesem Szenario werden Funktionen des Event-Processing mit BPM-Funktionen (Sense-and-Respond) verknüpft. Genau diese Kombination verdeutlicht die Potenziale von BPM 2.0.

Unternehmensweit statt abteilungsspezifisch.

Ein wichtiger Aspekt bei der Evolution Richtung BPM 2.0: Es werden unternehmensweite statt abteilungsspezifische Lösungen implementiert. Denn jeder Mission-Critical-Geschäftsprozess betrifft das gesamte Unternehmen und nicht nur eine einzelne Business Unit. Order Fulfillment etwa reicht vom Marketing und Sales über das Lagerwesen und die Distribution bis zur Buchhaltung, die für die Ausgangsrechnungen und Zahlungseingänge zuständig ist. Alle relevanten Geschäftsprozesse tangieren mehrere Abteilungen und involvieren Partner, Kunden und Lieferanten. Eine BPM-Lösung muss dazu Informationen aus einer Vielzahl interner und externer Datenquellen integrieren. Denn der Erfolg eines Unternehmens ist nicht nur von den Reaktionen auf interne Entwicklungen abhängig, sondern mindestens ebenso davon, dass externe Business Events genau beobachtet, analysiert und die unternehmensübergreifenden Geschäftsprozesse angepasst werden.

Ganzheitliche Sicht.

Durch die Verknüpfung mit der direkten Verarbeitung von Business Events ist BPM 2.0 in der Lage, sofort Geschäftsprozesse zu verbessern. Dazu ist eine ganzheitliche Sicht auf interne und externe Business Events erforderlich. Das entscheidende daran ist der Echtzeit-Einblick in die Geschäftsprozesse und die sofortige Umsetzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse, um Prozesse effizienter zu machen. Im Idealfall muss dies so geschehen, dass Unternehmen ihre vorhandenen Investitionen weiter nutzen und den Echtzeit-Einblick sowie direkte Optimierung der Geschäftsprozesse als Add-on erhalten.

Durch die Weiterentwicklung von BPM als Werkzeug zur IT-mäßigen Abbildung und Steuerung von Geschäftsprozessen und dessen Verknüpfung mit Business Event Processing entsteht das, was Progress Software »Responsive Process Management« (RPM) nennt: RPM macht Chancen und Risiken des Geschäfts transparent und ermöglicht Unternehmen, Geschäftsprozesse automatisch in Echtzeit anzupassen. Mit diesen Fähigkeiten ausgestattet wird BPM zur Mainstream-Technologie.

Giles Nelson

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Giles Nelson ist Chief Technology Officer, EMEA, bei Progress Software

 


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