UC4 IT-Prozessmanagement

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Geschäftsprozesse, Anwendungen und Infrastrukturen verbinden

Die neue Generation des IT-Prozessmanagements

Die Entwicklung in Richtung einer dynamischen und komponentenbasierten IT in der Cloud erfordert durchgehende Automatisierungstechnologien, die die Geschäftsprozesse in einer hybriden Umgebung unterstützen.

 

I

n der IT-Landschaft existiert kein Stillstand. Der aktuelle Trend besteht darin, dass immer mehr Anbieter von Anwendungen, Datenbanken und Servern ihre IT auf virtuelle und Cloud-basierte Systeme umstellen. Gleichzeitig umfassen Geschäftsprozesse heute immer mehr verschiedene Anwendungen, Mitarbeiter und Abteilungen. Die dabei verwendeten Anwendungen und Server können sich in physischen, virtuellen oder Cloud-basierten Umgebungen befinden. Diese Weiterentwicklung in Richtung einer dynamischen und komponentenbasierten IT bedeutet, dass auch Automatisierungstechnologien zur Unterstützung der Geschäftsprozesse für die neuen IT-Landschaften entwickelt werden müssen.

Cloud Computing, Virtualisierung – und danach?

Die Virtualisierung der IT erlaubt eine effizientere Nutzung der Infrastruktur, aber nur wenige Elemente in IT-Infrastrukturen wurden speziell für den Einsatz in einer solchen Umgebung entwickelt. Ohne definierte Branchenstandards für die Integration von Produkten in hybriden Umgebungen können die verschiedenen Technologien, Tools und Aufgaben daher nicht auf einheitliche und zentralisierte Weise interagieren. Solche Herausforderungen existieren auch für Cloud Computing. Mit der Entwicklung von Standardlösungen zu schlanken, Utility-basierten Services lässt sich agiler und günstiger agieren. Aber Cloud Computing bedeutet auch eine völlig neue Komplexitätsebene für IT-Abteilungen.

Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, haben IT-Abteilungen oftmals situationsspezifische Automatisierungslösungen entwickelt, die gewöhnlich skriptbasierte Interaktionen zwischen Maschinen, Anwendungen oder Services umfassen. Diese Automatisierungen bieten zwar Funktionen von Job Scheduling bis zum Release Management, führen in der Regel jedoch zu Technologiesilos anstatt zu durchgehenden Automatisierungslösung. Zwar lassen sich einzelne Lösungen so durchaus verwalten, aber der Aufwand, mit diversen Tools unterschiedlichster Hersteller zu arbeiten oder gar mit eigenentwickelten Tools zu automatisieren, ist immens hoch und fehlerträchtig.

Technologiesilos vermeiden.

Unternehmen benötigen eine zentrale Plattform, mit der sich sämtliche betrieblichen Anforderungen verwalten lassen. Eine solche Plattform hat der Softwareanbieter UC4 Software jetzt mit Version 9 seiner UC4 Automation Platform vorgestellt. Die Plattform folgt dem neuen »ONE Automation«-Ansatz, der die Integration und Koordination von Workflows im Unternehmen in einem einzigen, automatisierten Prozessablauf ermöglicht und für Transparenz und Verknüpfungspunkte sorgt, mit denen sich Prozesse im gesamten Unternehmen anzeigen und verwalten lassen.

Alle wichtigen Automatisierungskomplexe lassen sich von einem einzigen Interface aus bedienen und für Erweiterungen existieren offene Schnittstellen. An die Stelle der üblichen Automatisierungssilos tritt eine unternehmensweit durchgehende Überwachung, Orchestrierung und Ausführung in physischen, virtuellen und Cloud-basierten Umgebungen.

Automatisierung auf sechs Ebenen.

Durch ONE Automation werden die sechs wichtigsten Automatisierungsbereiche zusammengefasst und zentral mit einer einheitlichen graphischen Oberfläche verwaltet.

·                     Job Scheduling: Die Automation Platform unterstützt herkömmliches Batch Job Scheduling und kann dabei vorhandene (Legacy-)Scheduler und neue Anwendungen integrieren. Die Scheduling-Funktionen sind umfassender als die eingeschränkten Funktionen von herkömmlichen Batch-Schedulern. So werden unter anderem kalender- und ereignisbasiertes Scheduling sowie eine unternehmensweite Transparenz und Kontrolle über alle ausgeführten Jobs unterstützt.

·                     Application Release Automation: Updates zu bestehenden Anwendungen erscheinen andauernd und auch gänzlich neue Applikationen müssen immer wieder unternehmensweit ausgebracht werden. Dabei müssen Zeitpläne eingehalten werden, das Deployment muss geltende Anforderungen erfüllen und auftretende Probleme sollten im Keim erstickt werden. Mit der Automation Platform werden alle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Anwendungs-Deployment koordiniert, automatisiert und auf die Anforderungen der jeweiligen Umgebungen, Besitzer und Prozesse abgestimmt.

·                     Run Book Automation: Rechenzentren sind dynamische Einheiten. Ohne detaillierte und zeitnahe Dokumentation aller Systeme und Prozesse verlieren IT-Abteilungen schnell den Überblick. Durch die Automatisierung von grundlegenden Infrastrukturprozessen und Wartungsaufgaben stellt das intelligente IT-Housekeeping sicher, dass Aufgaben zur richtigen Zeit auf die richtige Weise ausgeführt werden.

·                     Application Process Automation: Nahezu alle Betriebssysteme, Datenbanken, Anwendungen und Services der Branche werden unterstützt. Das beschleunigt die Automatisierung der Geschäftsprozesse in physischen, virtuellen und Cloud-basierten Umgebungen. Legacy-Anwendungen, Anwendungspakete und kundenspezifische Anwendungen lassen sich ebenso automatisieren wie Anwendungen in serviceorientierten Architekturen (SOA).

·                     Managed File Transfer (MFT) ist die am meisten verbreitete Art, Daten zwischen Anwendungen oder Geschäftspartnern auszutauschen. Mit den MFT-Funktionen von UC4 werden Dateien sicher und vollständig nachweisbar übertragen. Da der gesamte Dateiübertragungsprozess inklusive Verschlüsselung automatisiert abläuft, sind keine aufwendigen manuellen Schritte wie bei anderen Technologien erforderlich.

·                     Virtualization Automation: Virtuelle Umgebungen erschweren das Management der IT vor allem in den Bereichen Compliance, Configuration und Security. Die einzelnen Virtualisierungsanbieter bieten zwar Automatisierungstools, konzentrieren sich dabei aber meist nur auf ihre eigene virtualisierte Infrastruktur. Mit dem Virtualization Management der Automation Platform lassen sich virtuelle Maschinen in die IT-Housekeeping-Strategie integrieren. Es ermittelt den richtigen Zeitpunkt für die Provisionierung von zusätzlichen virtuellen Maschinen und automatisiert Sicherungen und Snapshots.

 

Probleme erkennen, bevor sie entstehen.

ONE Automation bietet erstmals eine zentrale Plattform für alle Bereiche der IT-Automatisierung und verbindet Geschäftsprozesse, Anwendungen und Infrastrukturen. Durch die Integration von CEP-Technologie (Complex Event Processing) in die zentrale Automatisierungsplattform können geschäftskritische Entscheidungen für alle Aspekte des Unternehmens automatisch anhand der sich ständig wandelnden Geschäftsindikatoren getroffen werden – nicht nur anhand von IT-Indikatoren, wie bei herkömmlichen Automatisierungstools. Schwankungen in IT-Bereichen und Betriebsbedingungen lassen sich zuverlässiger verwalten und gleichzeitig wächst die Flexibilität. Das trägt entscheidend zur Risikominderung und Performanceoptimierung bei. Unternehmen erhalten transparente Kontrolle über ihre Systeme.

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