Salesforce CRM in der Cloud

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Customer Relationship Management in der Cloud

Die Automobilbranche fährt ab – auf die Cloud

In der Automobilzulieferindustrie ist das Kundenbeziehungsmanagement hochkomplex. Da ist ein CRM-System das flexibel und transparent agiert und dennoch einfach zu bedienen ist, sehr willkommen.

 

D

ie Automobilbranche ist mit 315 Milliarden Euro Umsatz der bedeutendste Industriezweig Deutschlands. Der immer härter werdende globale Wettbewerb, der Kosten- und Preisdruck der Kfz-Hersteller und die Verlagerung des Marktes nach Asien stellen Herausforderungen dar. Vor diesem Hintergrund ist die Automobilzulieferindustrie extrem hohen Druck ausgesetzt. Da ist es wichtig, die Wünsche und Anforderungen seiner Kunden genau zu kennen. Vor allem in der Automobilzulieferindustrie ist das Kundenbeziehungsmanagement hochkomplex, denn jedes Unternehmen ist anderen, sich ständig verändernden Herausforderungen ausgesetzt. Darin sind sich auch Christian Sporleder von Synventive und Prof. Dr. h.c. Helmut List von AVL einig – auch wenn ihre CRM-Projekte unterschiedlicher nicht sein könnten.

Synventive: Flexibilität hat oberste Priorität.

Synventive Molding Solutions ist einer der weltweit führenden Hersteller von Heißkanalsystemen und Heißkanalkomponenten. Der hessische Mittelständler bietet Komplettlösungen für Spritzgussanwendungen aller Art, von der ersten Beratung bis zum Projektabschluss. Die Anwendungen reichen vom kleinen Zahnrad bis hin zum Pkw-Stoßfänger, vom Kontaktlinsenbehälter bis zur Armaturentafel.

Das Kunden- und Partnerbeziehungsgeflecht von Synventive ist vielschichtig. Synventive muss die Anforderungen der gesamten Zuliefer- und Abnehmerkette kennen und steht daher mit Vertretern jeder Ebene in Kontakt. Neben dieser von Natur aus komplexen Marktstruktur gab es in der jüngeren Vergangenheit zusätzlich eine Verlagerung des Marktes der Werkzeugmacher. Seit einigen Jahren wird vermehrt in Asien und vor allem in China produziert. »Im Zuge der Globalisierung des Einkaufs von Werkzeugen, kam es zu einem internationalen Wettbewerb. Daraus ergab sich ein enormer Koordinierungsaufwand im Vertrieb, um die richtigen Entscheidungen zu treffen und effizient zu arbeiten«, erklärt Christian Sporleder Vice President Finance & IT bei Synventive.

Um im Wettbewerb bestehen zu können, brauchte Synventive ein neues CRM-System. Nach eingehender Evaluierung viel die Entscheidung auf eine Cloud-Computing-Lösung. Wenig IT-Personal, hohe Flexibilität und wenig Vorabinvestitionen – waren die Argumente, die Synventive überzeugt haben. Innerhalb von weniger als 9 Monaten wurde das Projekt umgesetzt. Aber nicht nur hinsichtlich der zeitlichen Einsparung bietet die Cloud-Lösung Vorteile: Vor allem auf der finanziellen Seite bietet Cloud Computing echte Einsparpotenziale. Die Gesamtkosten beliefen sich auf weniger als 90.000 Euro. »Das ist Rekord. Ich habe noch nie für ein neues IT-System so wenig Geld in die Hand nehmen müssen. Und dabei stimmen Qualität und Service perfekt«, sagt Sporleder. Auch die Integration in bestehende Systeme und individuelle Anpassungen waren kein Problem.

Schritt für Schritt in die Cloud: AVL.

Technologisch stets an vorderster Front zu sein, ist seit mehr als 60 Jahren der Erfolgsmotor von AVL. Kunden des 1948 in Graz gegründeten Unternehmens sind die führenden Automobilhersteller, die Größen des Motorsports sowie weitere Firmen, für die der optimierte Einsatz von Verbrennungsmotoren und Antriebsstrangkomponenten wichtig ist. Dass AVL heute zu den Schwergewichten auf dem Markt zählt, verdankt der Experte nicht zuletzt der Nähe zu seinen oft global aufgestellten Auftraggebern. Länderübergreifende Projekte sind in den Entwicklungs- und Testcentern an 45 Standorten keine Seltenheit. Entsprechend übergreifend arbeitet auch der Vertrieb von AVL.

Mit einer Cloud-CRM-Lösung wurde der neue Vertriebsprozess technologisch abgebildet und weltweit schrittweise eingeführt – effizient, skalierbar und unter Einbindung der bestehenden Systeme. Um sicherzustellen, dass die Neuerungen angenommen und die Organisation nicht überfordert wurde, entwickelte AVL in der Salesforce-Lösung aussagekräftige Dashboards. Mit ihrer Hilfe konnte die korrekte Durchführung der Prozessschritte überprüft und Schulungsbedarf abgeleitet werden.

Die einheitliche, umfassende Sicht auf ihre Kunden bringt AVL ein noch besseres Verständnis für deren Bedürfnisse. Der neue Überblick über den Vertriebsprozess erlaubt es den Mitarbeitern, ihre Aktivitäten noch zielgerichteter zu steuern und keine Opportunities mehr zu verpassen. Der schnelle Zugriff über ein gemeinsames globales CRM-System erleichtert den Mitarbeitern die tägliche Arbeit und steigert zugleich die Möglichkeiten zur Kollaboration.

Resümee: Der gemeinsame Nenner ist die Cloud.

CRM-Projekte im Automobilzuliefermarkt könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch eines haben alle gemeinsam: Der Vertrieb ist komplex organisiert und benötigt ein effizientes und einfach bedienbares System. Unabhängig davon ob Flexibiltät wie bei Synventive oder Transparenz wie bei AVL die oberste Maxime ist.

Joachim Schreiner

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Joachim Schreiner, Area Vice President Salesforce.com DACH

 

 


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