Beste Performance bei WAN

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Beste Performance auch bei geringer Bandbreite durch Management Suite

Schönherr setzt Standards bei der IT

Die in mehreren Ländern Zentraleuropas tätige Rechtsanwaltskanzlei Schönherr hat mit der Management Suite ein äußerst effektives IT-Management auf neuestem Stand der Technik integriert. Die Software ermöglicht der IT-Abteilung von Wien aus per Fernwartung die Laptops und PCs von mehr als 550 Mitarbeitern in zwölf Büros mit aktueller Software zu bestücken und bietet somit dem weit verzweigten Firmennetz ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit und Sicherheit. Selbst bei geringer Bandbreite in manchen osteuropäischen Ländern erlaubt das System umfangreiche, zentral gesteuerte IT-Wartungsarbeiten, ohne dabei die Bandbreite der WAN-Leitungen spürbar zu beeinträchtigen.

 

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ie 1950 gegründete Kanzlei Schönherr ist in wenigen Jahren sehr stark gewachsen – waren um die Jahrtausendwende etwa 150 Mitarbeiter in Wien, Bukarest und Brüssel für die Kanzlei tätig, so sind es heute über 550 in zwölf internationalen Büros. Dieses dynamische Wachstum führte im Laufe der Zeit zu einer sehr komplexen und kaum mehr durchschaubaren IT-Infrastruktur. Jedes Büro hatte jeweils eine Insellösung für sich entwickelt, die im jeweiligen Land mit IT-Dienstleistern vor Ort umgesetzt wurde. Diese disparate Struktur verursachte zunehmend Reibungsverluste und beinhaltete auch unterschiedliche Sicherheitsstandards. Deshalb entschied sich Schönherr im Jahr 2007, eine zentral verwaltete IT-Infrastruktur aufzubauen. Vorrangiges Ziel war dabei sichere, kostensparende und standardisierte Lösungen zu entwickeln, was ohne personellen Zuwachs bei der IT bewältigt werden sollte.

»Ein riesiges Projekt«

»Wir hatten als kleines IT-Team mit nur fünf Mitarbeitern ein riesiges Projekt zu stemmen«, erinnert sich Günther Leichtfried, Director IT. »Es sollte überall der gleiche Schönherr-Standard etabliert werden, wobei die IT Landschaft über mehrere Länder verteilt und damit sehr groß und hochkomplex war. Zuerst analysierten wir die Server, das Equipment und die WAN-Leitungen in alle Ländern. Dann planten wir physisch wie logisch eine komplett neue IT-Infrastruktur. Besonders die WAN-Leitungen machten uns Sorgen. In manchen osteuropäischen Ländern stehen nur geringe Bandbreiten zur Verfügung oder die Leitungspreise sind so teuer, dass sie mit größeren Bandbreiten nicht rentabel sind. Wir wollten deshalb teilweise diese geringen Bandbreiten nutzen können und dabei dennoch eine gute Performance erwirken.«

Zur Steuerung und Pflege der neuen IT-Infrastruktur sollte daher eine Software zum Einsatz kommen, die auch mit geringen Bandbreiten umgehen und zentral von einer Konsole aus bedient werden kann. Die IT-Spezialisten bei Schönherr suchten nach einem Produkt, das einfach konfigurierbar und benutzerfreundlich ist und zudem einen schnellen und zentralgesteuerten Zugriff auf alle Geräte im gesamten Netzwerk erlaubt – bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis inklusive.

Evaluation und Anforderungen

Als im Jahr 2007 die Evaluierung durchgeführt wurde, war Magelan als potenzieller Dienstleister im Rennen. Bei der Präsentation konnte Magelan Geschäftsführer Daniel Sömen bereits erste Pluspunkte sammeln: »Herr Sömen hat ein umfassendes Wissen über die Produkte von Landesk. Sein kompetentes, lösungsorientiertes Auftreten und sein detailreiches Know-how führten dazu, dass Landesk als Produkt und Magelan als Dienstleister in unsere engere Auswahl kamen, zumal uns auf Anhieb die Benutzerfreundlichkeit des Produkts begeisterte«, erinnert sich Herr Leichtfried.

Nach eingehender Prüfung des Mitbewerbs entschied man sich 2008 für Landesk und Magelan – und das aus mehreren Gründen. »Landesk ist kein kostengünstiges Produkt, doch bietet es aus unserer Sicht unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Produkt erfüllte unsere Anforderungen in vollem Umfang, auch konnten wir mit Magelan einen überaus kompetenten und zuverlässigen Dienstleister gewinnen«, begründet Günther Leichtfried die Entscheidung.

Für die IT-Abteilung bei Schönherr erfüllt die Management Suite alle wesentlichen Anforderungen: »Landesk schafft es, ohne großen Planungs- und Konfigurationsaufwand mit unserer komplexen IT-Infrastruktur optimal umzugehen. Unsere in ganz Zentral- und Osteuropa verbreiteten Kanzleien können trotz stark belasteter WAN Verbindungen mit geringer Bandbreite gut betreut werden. Die Software erfordert nur einen geringen Installationsaufwand und lässt sich durch seine selbsterklärende Benutzeroberfläche leicht verwalten. Ganz besonders schätze ich die Kontrollfunktion, die mir auf einen Blick zeigt, welche Software auf welchem Rechner installiert ist«, fasst Peter Wiesegger, Leiter des IT-Supports, zusammen.

Implementierung und Nutzen

Nach dem Projektstart im Sommer 2008 hat die IT-Abteilung von Schönherr innerhalb eines Jahres die gesamte IT-Landschaft inklusive eines angemieteten Ausfallrechenzentrums neu installiert. Parallel wurde mit Unterstützung durch Magelan die Implementierung der Management Suite vorbereitet und innerhalb weniger Wochen auf die Anforderungen von Schönherr Rechtsanwälte angepasst.

»Magelan konnte bei der Umstellung wertvolle und äußerst effektive Hilfe leisten, zumal unsere knappen personellen Ressourcen mit dem Aufbau der kompletten IT-Infrastruktur bereits voll ausgelastet waren. Die Zusammenarbeit hat reibungslos funktioniert – wir konnten uns ganz auf den Aufbau konzentrieren, während parallel die Software über Landesk ausgerollt wurde. Als während der Umsetzung zwei weitere Büros in Warschau und Prag hinzukamen, haben wir im Team mit Magelan auch deren Anbindung professionell gemeistert«, so Leichtfried.

Die Implementierung der Management Suite sowie zusätzlicher Dienstleistungen wurde im Juli und August 2008 umgesetzt, der Aufwand betrug dabei nicht mehr als 15 Manntage. Die komplette Vereinheitlichung der Hard- und Software wurde bei Schönherr Anfang 2010 abgeschlossen. Gegenwärtig werden 550 Arbeitsplätze von nur einer Vollzeitkraft überwacht und auf dem aktuellen Stand gehalten. Peter Wiesegger, Leiter des IT-Supports, kann dies leisten, da er bei Engpässen jederzeit auf den Vollzeitservice der Magelan zurückgreifen kann. Dem weiteren Wachstum von Schönherr Rechtsanwälte sieht er aufgrund der Skalierbarkeit des Systems und mit einem leistungsfähigen Dienstleister an seiner Seite gelassen entgegen.

Auf die Frage nach dem größten Nutzen der Management Suite für Schönherr hat Peter Wiesegger gleich mehrere parat: »Ich kann von Wien aus über eine einzige Administrationskonsole die gesamte Softwareverteilung steuern. Unter Berücksichtigung der jeweils vorhandenen Bandbreite habe ich gleich mehrere Aufgaben im Griff: Die Neuinstallation von Rechnern, die Verteilung kritischer Updates zur Fehlerbehebung und die Softwareverteilung erfolgen dynamisch und automatisch. Erstaunlich ist, dass für diese umfangreichen Prozesse nur ein einziger Landesk Core Server erforderlich ist. Mit dieser schlanken technischen Ausstattung können wir selbst bei größeren Installationen und Updates die Kapazitäten des Netzes voll ausnutzen. Eine wichtige Funktion für unser Lizenzmanagement ist zudem das Reporting, das eine Kontrolle und Dokumentation darüber ermöglicht, welche Softwareprodukte gerade im Einsatz sind. Zudem ist unser Schönherr-Netz sicherer geworden, da wir mit der Landesk Security Suite ein zentrales Patch Management integriert haben, das jeden Client komplett überprüft und mit den aktuellen Sicherheits-Updates versorgt.«

IT als Servicemanagement

Als nächstes größeres Projekt, das mit der Management Suite umgesetzt wird, steht bei Schönherr die Umstellung von Windows XP auf Windows 7 an. »Landesk und Magelan ermöglichen es uns, dieses Projekt in kurzer Zeit und mit minimalen Personalaufwand durchzuführen«, betont Wiesegger.

Nun, da die Standardisierung der Hard- und Software für das Tagesgeschäft abgeschlossen ist, sucht man bei Schönherr nach neuen Herausforderungen. Die IT-Abteilung entwickelt sich Dank der Entlastung von den operativen Aufgaben zunehmend zu einer strategischen Größe im Unternehmen. »Wir werden zügig weitere Systemlösungen integrieren, wobei die Schwerpunkte voraussichtlich in den Bereichen Controlling, Dokumentenmanagement und CRM liegen«, verrät Günther Leichtfried.

Die Erleichterung durch Landesk eröffnet neue Spielräume für die IT. Günther Leichtfried versteht die Entlastung als Chance für eine intelligente Neuausrichtung der IT: »Zu viel Remote kann auch Distanz schaffen – wir hätten theoretisch viel weniger mit den Büros zu tun, da ja das meiste per Knopfdruck funktioniert. Da muss man aufpassen: Das System läuft fast schon zu gut! Aber natürlich suchen wir weiterhin das persönliche Gespräch mit unseren Kolleginnen und Kollegen und nutzen die neu gewonnene Zeit, indem wir uns zunehmend mit IT-gestützten Services beschäftigen. Wir sind nach wie vor regelmäßig in allen Büros vor Ort – doch wachsen wir dabei in eine neue Rolle. Wir kommen nicht mehr um etwas zu reparieren, sondern um Optimierungen ins Auge zu fassen. Wir müssen nicht mehr reagieren, sondern können proaktiv gestalten.«

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