SAP Connectivity Framework

 Home | News | Hefte | Mediadaten | Online-Artikel | Kommentare | Trends | Wir-ueber-uns | Tipps | Impressum | CeBIT 2012

 

Home
News
Trends
Hefte
Online-Artikel
Kommentare
Service-Angebote
Feedback
Abonnement
Wir-ueber-uns
Tipps
Impressum
Veranstaltungen


»manage it« als

E-Paper  11-12 2011
E-Paper  9-10 2011
E-Paper  5-6 2011
E-Paper  3-4 2011
E-Paper  1-2 2011
E-Paper  11-12 2010
E-Paper  9-10 2010

E-Paper  7-8 2010
E-Paper  5-6 2010
 



 




 

 


 




 


 


 

 

opSCF-Framework zur Anbindung von SAP-Systemen

Mehr Flexibilität für Projektverantwortliche

Projekte zur Webanbindung und Integration von SAP-Systemen erzwingen schwierige Entscheidungen. WebDynPro gilt vielen Entwicklern als nicht mehr zeitgemäß und GWT von Google wird von vielen SAP-Entwicklern wegen des fehlenden Integrations-Layers kritisch gesehen. Mit dem op SAP Connectivity Framework (opSCF) stellt die Weinheimer objective partner AG jetzt ein generatorgetriebenes Framework für die native SAP-Anbindung vor und will damit Lücken in der Tool-Landschaft schließen.

 

W

er in Projekten SAP an externe, heute oft webbasierte Anwendungen anbinden will, stößt in der Praxis auf einige Herausforderungen – nicht zuletzt auf viele Vorbehalte und Einschränkungen bei den Tools.

Für kleine und mittlere Projekte, die mit relativ kleinen Budgets auskommen müssen, verweist SAP seit 2003 auf WebDynPro als Werkzeug für die SAP-Anbindung an Java-Applikationen. Doch die Praxis moderner Software-Entwicklung scheint dieses SAP-Werkzeug überholt zu haben. Insbesondere mit den Einschränkungen hinsichtlich des Einsatzes aktueller Java-Versionen und der damit verbundenen Support-Thematik gilt es vielen Projektmanagern als nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Umgekehrt stößt das bei Webentwicklern beliebte, hochflexible Google Web Toolkit (GWT) in den Kreisen der SAP-Verantwortlichen und -Consultants auf Vorbehalte. So gilt die Anbindung an SAP als nicht unproblematisch – etwa in Hinblick auf die Typsicherheit bei Datenübertragungen.

Gesucht: ein generatorgetriebenes Framework

In Projekten für SAP-Kunden vor genau diese Schwierigkeiten gestellt, erarbeiteten die Entwickler der Weinheimer objective partner AG die Idee und das Konzept für ein eigenes SAP Connectivity Framework, kurz opSCF.

Heute wird opSCF als Integrations-Layer genutzt, der die SAP-Anbindung komplett abkapselt und somit entsprechend flexibel einsetzbar ist. Als echter Integrations-Layer ist es damit insbesondere aus Sicht der SAP-Verantwortlichen in den Unternehmen der nicht typsicheren Integration via SAP Java Connector überlegen. So können die beiden integrierten Systeme ohne Einfluss auf die jeweils andere Anwendung unabhängig weiterentwickelt werden. Ein zentraler Pluspunkt dabei ist, dass bei der Objektgenerierung auch Konventionen zum Coding- oder zur in-Code-Dokumentation definiert und voreingestellt werden können. Die Kommunikation mit SAP läuft über Remote Function Calls und damit über eine SAP-sichere Standardschnittstelle. Ein weiterer zentraler Pluspunkt ist die Typensicherheit: Der Zugriff auf SAP-Objekte und deren Verarbeitung erfolgt absolut typsicher, ohne dass die Entwickler der Fremdapplikationen über SAP-Wissen verfügen. Letzteres ist ein großer Vorteil von opSCF im Vergleich zum SAP-Java-Connector.

Integration in die Entwicklungsumgebung – inklusive Build-Automatisierung

Auf Seite der Projektentwickler ist opSCF als universeller SAP-Connector nutzbar, der den Zeit- und Kostenaufwand für die SAP-Anbindung in den Projekten reduziert. opSCF generiert dafür direkt typsichere Objekte. Erste Projekte mit opSCF-Anbindungen wurden von objective partner mit Java realisiert. Grundsätzlich lassen sich aber auch Objekte und Quellcodes für .NET und andere Sprachen generieren. Als zeitgemäßes Framework leistet opSCF zudem die Integration in die Entwicklungsumgebung und die Build-Automatisierung, generiert Test- und Mockup-Objekte – zeigt sich also WebDynPro hier und in vielen anderen Punkten überlegen. Weil ganz normale Java-Objekte installiert werden können und bei den Entwicklern praktisch keine speziellen SAP-Kenntnisse notwendig sind, gilt das nicht für die Technik sondern auch in puncto Schulungsaufwand für Entwickler.

Performance-Vorteile gegenüber Web Services

Auf der SAP-Seite zeigt sich das opSCF einfach und sicher. Doch warum nicht gleich SAP Web Services nutzen? Für die Anbindung über opSCF spricht in Projekten zunächst der Umstand, dass viele der bei Unternehmen installierten SAP-Systeme noch nicht über Web-Service-Schnittstellen verfügen. Weil der Konfigurationsaufwand von opSCF sehr klein ist, können Kunden ihre Projektbudgets vom Zusatzaufwand der Web-Service-Schnittstelle entlasten.

Dort, wo externe Anwendungen an große Datenmengen aus dem SAP System angewiesen sind, sprechen zudem Performance- und Latenzargumente für opSCF. Realisierte opSCF-Anbindungen zeigen sich auch bei großen Datenmengen deutlich performanter als die Kopplung von SAP-Systemen über Web Services – für die Projektentwickler ein entscheidender Punkt, weil dies die Akzeptanz ihrer Anwendungen entscheidend beeinflusst. Ein weiterer Punkt bei der Entscheidung zwischen dem Einsatz von Web Services oder einem opSCF-Integrations-Layer ist, dass in mittleren Unternehmen die Web Services oft nicht Teil einer umfassenden serviceorientierten Architektur sind und folglich nicht immer konsequent entlang der fachlichen Anforderungen zugeschnitten werden. In vielen kleinen und mittelgroßen Projekten bietet eine native Schnittstelle, wie sie opSCF offeriert, somit mehr transaktionale Sicherheit.

Noch kann das opSCF nicht als vollwertiges, von jedem Entwickler einsetzbares Framework gelten. Insbesondere werden Projektverantwortliche beim Einsatz noch auf Beratung und Hilfe der objective partner AG angewiesen sein. Technisch und konzeptionell zeigt opSCF jedoch Stärken und präsentiert sich in laufenden Projekten als hochflexibles, komfortables Tool für die Anbindung von SAP-Systemen. Wer als Projektverantwortlicher bei der SAP-Schnittstelle mit den Bedenken von SAP-Entwicklern zu kämpfen hat oder wer sich als SAP-Verantwortlicher immer wieder mit Anbindungsanfragen aus den verschiedensten Bereichen konfrontiert sieht, könnte in opSCF einen geeigneten Lösungsansatz finden.

Christian Kabelin

__________________________________________

 

 

 

 

 


Folgen Sie »manage it« auf Google+




 


 


 

 

 
Copyright © 2003-2012  ap Verlag GmbH