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Effizientes Storage Management in Unternehmen Server entlasten und Kosten sparen Die wachsende Datenflut nimmt oft unnötig viel Platz auf Unternehmensservern ein. Wer effizientes und nachhaltiges Storage Management betreibt, kann die Kosten für neue Hardware oder virtuellen Speicherplatz deutlich reduzieren.
ernaufgabe der Administratoren ist es, Geschäftsprozesse innerhalb des Unternehmens durch eine gut aufgestellte, wirtschaftliche IT-Infrastruktur zu optimieren. Ein Kostenfaktor, der ein hohes Einsparpotenzial birgt, ist der Speicherplatzbedarf. Dabei sind die Möglichkeiten für Storage Management vielfältig: Elektronische Daten lassen sich mittlerweile revisionssicher archivieren, Workflows können automatisiert werden und Cloud Services bieten flexibel nutzbare Dienstleistungen an. Hier wird Speicherplatz genau nach Platzbedarf abgerechnet und kann ganz nach Anforderungen genutzt werden. Doch für alle Varianten gilt: je weniger Daten, desto geringer die Kosten. Redundante Dateien können beispielsweise durch Softwarelösungen [1] identifiziert und anschließend entfernt, archiviert oder komprimiert werden. Automatisierte Workflows, wie regelmäßig generierte Reportings oder rechtzeitige Warnungen vor Speicherplatzengpässen sind außerdem wichtig für den ganzheitlichen Blick auf das Storage Management. Datenbank-Funktion für schnelle Scans und Prognosen In mittelständischen oder großen Unternehmen bilden Millionen von Daten die Basis der Geschäftsprozesse. Um sie für das richtige Storage Management kontinuierlich zu beobachten, bieten sich datenbankbasierte Monitoring-Lösungen an. Speicherplatz-Manager [1] funktionieren mit Unterstützung eines Systemdienstes und untersuchen automatisiert Struktur, Größe und Eigenschaften von lokalen Verzeichnissen, Netzwerklaufwerken und Exchange Postfächern. Die Informationen werden in einer SQL-Datenbank gespeichert. Zur Archivierung der Daten können Unternehmen mit einer Lösung wie [1] auch bereits existierende SQL-Datenbanken nutzen. Die Software unterstützt alle gängigen Datenbanksysteme wie Microsoft SQL Server 2000-2008R2, Oracle 9-11g und IBM DB2 8-9 sowie die kostenlosen Open-Source-Datenbanken MySQL 5 und Firebird 2. Mit den permanent erfassten und in der Datenbank protokollierten Daten wird die Speicherplatzentwicklung nachhaltig verfolgt. Auch Prognosen über zukünftige Größenverläufe lassen sich auf Basis der Datenbankdaten erstellen. Die Softwarelösung stellt diese Daten in einem Verlaufsdiagramm dar, um frühzeitig künftigen Zuwachs an Dateivolumen zu identifizieren. Mithilfe einer Datenbank als Grundlage einer Speichermanagement-Lösung sind zudem Dateisuchen innerhalb von Sekunden durchführbar, ohne dass ein erneuter Scan aller Laufwerke nötig ist, da die Lösung direkt auf die bereits durch vorherige Scans vorhandenen Informationen zugreift. Redundante Daten identifizieren Mit einer Monitoring-Lösung können vielfältige Statistiken zur Speicherplatzverteilung erstellt werden: Neben reinen Größendarstellungen von Ordnern sind vor allem Sortierungen nach Dateiendungen auf der Suche nach redundanten Daten von Vorteil. Duplikate können zum Beispiel mittels Kombination aus Dateiname, Größe und Datum der letzten Änderung oder der MD5-Prüfsumme ihres Inhaltes identifiziert werden. Statistiken zur Speicherplatzbelegung einzelner Benutzer können ebenfalls mit zusätzlicher Angabe von Entwicklungsverläufen des Größenzuwachses nach beliebig definierbarem Zeitraum angezeigt werden. Nicht länger benötigte Dateien lassen sich dann direkt in der Software markieren und anschließend löschen, verschieben oder archivieren. Workflows automatisieren Um Workflows für Administratoren weiter zu vereinfachen, empfiehlt sich die Kombination der Storage-Management-Lösung mit einer sensorbasierten Überwachungssoftware für IT-Infrastrukturen wie beispielsweise Server Sentinel. Auf diese Weise lassen sich Warnmeldungen vor möglichen Speicherplatzengpässen in die Überwachung der gesamten IT-Infrastruktur einbinden. Vorher definierte Ordnergrößen können so bei Überschreitung per E-Mail oder SMS gemeldet werden. Vernetztes Storage Management auf allen Unternehmensebenen Für Administratoren ist in Unternehmen nicht nur der zentrale Blick auf alle gespeicherten Daten wichtig. Da der Speicherplatzbedarf in den unterschiedlichen Abteilungen eines Unternehmens stark variieren kann, ist es oft sinnvoll, die Shares und Verzeichniszweige auf Abteilungsebene getrennt voneinander zu analysieren und in jeweils eigenen logischen Datenbanken auf dem Datenbank-Server zu speichern. Die Archivierung in unterschiedliche Datenbanken hat den zusätzlichen Vorteil, dass Berechtigungen feiner granuliert und zugeteilt werden können und die Datensicherheit erhöhen. Während Administratoren die ganzheitliche Analyse erhalten bleibt, können Abteilungen gleichzeitig via Remote Client auf ihre eigenen Daten zugreifen und diese auf Effizienz hin überprüfen und verwalten. Mit seiner Hilfe lassen sich nicht nur die Scans »live« konfigurieren. Auch die Untersuchungsergebnisse können mitverfolgt und exportiert werden. Durch die Möglichkeit, auch auf Abteilungsebene aktiv am Storage Management teilzunehmen, lassen sich mögliche Engpässe noch schneller erkennen und frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen. Genauso kann diese Zusammenarbeit für ein effektives Storage Management mithilfe von automatisierten Workflows auch für jeden einzelnen Mitarbeiter an PC-Arbeitsplätzen realisiert werden: Nutzern können durch die Software individuell zugeschnittene Statistiken zur Speicherplatzbelegung in Form von Listen und Diagrammen direkt per E-Mail zur Verfügung gestellt werden. Auf dieser Basis bereinigen Mitarbeiter eines Unternehmens im Rahmen ihrer Berechtigungen die Daten ihres Bereiches nach Bedarf selbst um mögliche Redundanzen. »Besonders für komplexe Serverstrukturen in Unternehmen ist es von Vorteil, an möglichst vielen Stellen für eine aktive Mitarbeit zur optimalen Nutzung von Serverkapazitäten zu sorgen«, erklärt Joachim Marder, Geschäftsführer von Jam Software. »Unternehmen können automatisierte Workflows wie das E-Mail-Reporting mittels aller gängigen Programmiersprachen, die eine OLE Automations-Schnittstelle haben, einrichten. Unterstützt werden beispielsweise VBScript, VB.NET, C#, Delphi, Windows Powershell oder VBA in Microsoft Office. Solche Workflows lassen sich dazu ohne großen Implementierungsaufwand an die individuellen Anforderungen anpassen.« Datenexporte zu Speicherplatzverläufen können zusätzlich aus der Software heraus mittels der OLE-Automations-Schnittstelle direkt von unternehmenseigenen Programmen oder Skripten ferngesteuert werden. Analyseergebnisse lassen sich so beispielsweise direkt in Microsoft Excel exportieren. Speicherplatz für E-Mails optimieren Die vereinfachte Kommunikation durch E-Mails hat meist auch zur Folge, dass sich in diesem Bereich schnell ein großes, unüberschaubares Datenvolumen ansammelt. Aus diesem Grund ist es von Vorteil, den Platzbedarf von Exchange Postfächern ordnergenau zu analysieren. So lässt sich jederzeit erkennen, in welchen Ordnern besonders viel Platz verbraucht wird. Der Workflow könnte so aussehen, dass Administratoren beziehungsweise Mitarbeiter mit höchstem Berechtigungslevel hier den Gesamtüberblick behalten, während einzelnen Nutzern Statistiken aus der Storage-Management-Lösung zur Verfügung gestellt werden können, die den eigenen Bereich betreffen beziehungsweise den zugeteilten Berechtigungen entsprechen. Trends im Storage Management Angesichts der immer größeren Datenflut in Unternehmen, umfangreicheren Backups und damit einhergehenden steigenden Kosten für mehr Serverkapazitäten deckt ein optimal auf das jeweilige Unternehmen eingestelltes Storage Management auch immer größere Einsparpotenziale auf. »Wir merken deutlich, dass der Bedarf bei Unternehmen groß ist, die Prozesse rund um das Storage Management zu vereinfachen und zu automatisieren«, so Marder. »Daher wurde auch die Möglichkeit geschaffen, das Monitoring des Speicherplatzes mit einer IT-Überwachungs-Software zu kombinieren. Neben der IT-Infrastruktur können Verzeichnisgrößen so auch zentral und automatisiert beobachtet werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt wird dazu die möglichst einfache Einbindung in bestehende IT-Infrastrukturen bleiben. Genauso werden Software-Lösungen für das Storage Management auch im Business Bereich zunehmend intuitiv nutzbar sein, um auf aufwendige Schulungen verzichten zu können.« n
[1] wie »Space Observer« von Jam Software Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.jam-software.de/spaceobserver/
»Wir merken deutlich, dass der Bedarf bei Unternehmen groß ist, die Prozesse rund um das Storage Management zu vereinfachen und zu automatisieren«, Joachim Marder, Geschäftsführer und Inhaber von JAM Software GmbH
Space Observer ermittelt den Platzbedarf von Exchange Servern »ordnergenau«: Postfächer inklusive Unterordner werden analysiert und Nutzer können jederzeit erkennen, in welchen Ordnern besonders viel Speicherplatz belegt wird.
Space Observer kann Übersichten generieren, die alle physischen Laufwerke innerhalb einer Abteilung oder des gesamten Unternehmens einbeziehen. Doppelte Dateien können so über mehrere Laufwerke hinweg gefunden werden.
Das Verlaufsdiagramm in Space Observer zeigt Ihnen die Speicherplatzentwicklung in dem links selektierten Verzeichniszweig und bietet dazu Prognosen für die zukünftige Entwicklung.
Speicherplatzmanagement-Lösung Space Observer von JAM Software: Der Datenaustausch findet zwischen Dateisystem, Datenbank, Scan-Dienst und Benutzeroberfläche statt. Alle Komponenten können sich auf unterschiedlichen Systemen innerhalb des Netzwerks befinden.
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