Parity ERP-Lösung

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ERP-Lösung besteht Benchmark nach Betriebsübernahme

Nur die Guten fürs Körbchen

Als Werner Berrang den Familienbetrieb Franz Müller übernahm, war die vorhandene IT-Komplettlösung jahrelang im Einsatz. Bevor er sich für Fortbestand und sukzessive Erweiterung entschied, hatte sich das modulare System einem eingehenden Vergleich mit Konkurrenzprodukten zu unterziehen.

 

B

is in die 80er-Jahre wurde beim 1921 gegründeten Familienbetrieb »Korbwaren Müller« wie vor 100 Jahren noch in aufwendiger Handarbeit selbst geflochten. Heute ist in Deutschland eine Eigenproduktion von Korb- und Flechtwaren jedoch im großen Stil nicht mehr wirtschaftlich. Daher importiert auch die Franz Müller GmbH & Co. KG aus dem oberfränkischen Niederfüllbach bei Coburg ihre durchweg hochwertigen und in Handarbeit geflochtenen Wohn- und Lifestyle-Accessoires und Pflanzgefäße überwiegend aus Osteuropa und Fernost. Unter der Leitung des Geschäftsführers Werner Berrang hat sich Franz Müller zu einem modernen Unternehmen mit 40 Mitarbeitern entwickelt, das in der Branche durch eigene Entwicklungen und Design innovative Trends setzt und erfolgreich am Markt agiert.

Marktführerschaft dank Qualitätsanspruch.

Franz Müller beliefert als Großhändler schwerpunktmäßig Gartencenter, Baumärkte sowie die Boutique-Abteilungen fast aller großen Möbelgeschäfte und hat sich damit auf dem deutschen Markt eine führende Position erwirtschaftet. Es werden auch Kunden in der Schweiz, in Österreich und Frankreich beliefert, jedoch spielt das internationale Geschäft darüber hinaus wegen der produktspezifisch relativ hohen Frachtkosten nur eine untergeordnete Rolle. Parallel dazu richtet sich ein hauseigener Webshop an Endkunden.

»Immer mindestens einen Tick besser sein als die anderen« heißt Werner Berrangs Motto, das bei der Betriebsübernahme auch als Maßstab für die vorgefundene Enterprise-Resource-Planning-Landschaft gelten sollte. PARITYERP war seit Mitte der 90er-Jahre implementiert, als der heutige Eigentümer 2002 das Unternehmen von den Enkeln des Gründers übernahm. Auf den Prüfstand gestellt, musste sich das betriebswirtschaftliche Softwarepaket mit sechs anderen Mittelstandsprodukten einem dezidierten Anforderungsprofil unterziehen. Nach einem mehrstufigen Benchmark erwies sich schlussendlich das etablierte IT-System weiterhin als erste Wahl, zumal im Zuge dieses Prozesses Produkt- und Service-Konzept an für Werner Berrang entscheidenden Stellen optimiert wurden.

Eng verflochtene modulare Funktionalität.

Die ERP-Lösung lässt sich individuell konfigurieren. Franz Müller bildet heute mit der enthaltenen Warenwirtschaft AB1000 alle zentralen Bereiche um die EAN-Code-gestützte Lagerhaltung, Bestandsführung und Inventur ab, daneben die komplette Verkaufsabwicklung vom Angebot bis zur Fakturierung. Das Lager am zentralen Standort Niederfüllbach umfasst 12.000 qm; hier werden 1.500 bis 2.000 Artikel permanent bevorratet. Der große Vorteil: Einmal, egal wo, angestoßene Prozesse laufen im System völlig integriert ab und erzeugen effiziente Workflows. Das gilt gerade auch für das fließende Zusammenspiel mit dem Rechnungswesen (FB1000), das Funktionalitäten für Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung und Anlagenbuchhaltung einbringt.

Auch externe Durchgriffe wurden von PARITY Software aus Schwieberdingen, mit einer 30-jährigen Historie zu den langfristigen und erfahrenen Anbietern am ERP-Markt zählend, realisiert. So greift Franz Müller über eine Schnittstelle direkt auf die EXCALIBUR-Lösung einiger Kunden zu, um dort für sie Stammdaten wie Bezeichnungen und Preise zu pflegen.

Dynamischer Systemausbau.

Das an 20 Plätzen eingesetzte ERP-System wurde 2010 zunächst im Bereich Business Intelligence (BI) erweitert. Der Spezialist für Korb- und Flechtwaren nutzt das integrierte BI-Modul zur Erstellung von Analysen für Vertrieb und Bestandsführung, erstellt damit aber auch monatliche Standardberichte wie die internen Umsatz- und Ergebnisreports. Kurz darauf folgte Schritt für Schritt die Einführung eines ebenfalls vollständig integrierten Dokumenten-Management-Systems (DMS) aus dem umfänglichen Spektrum der Komplettlösung. Dies löste eine Docuware-Installation ab, um ein revisionssicheres Retrieval von Eigen- wie auch von externen Belegen im einheitlichen Look & Feel nahtlos zu ermöglichen. Bereits umgesetzt ist die Archivierung von Rechnungen, der komplette Schriftverkehr soll folgen.

Gelungener Einstieg ins E-Business.

Den Startpunkt fürs E-Business setzte vor einigen Jahren der Ersatz des aufwendig gedruckten Sortiment- durch einen Internetkatalog. Bei diesem werden die Produktabbildungen und -informationen sowie alle Änderungen in Echtzeit und fehlerfrei von den ERP-Stammdaten übernommen.

Im Jahr 2009 erfolgte der Einstieg in den beleglosen und damit äußerst effizienten Geschäftsverkehr mit Großkunden wie OBI und Hornbach. Hierfür hat das Softwarehaus ein Modul für EDI (Electronic Data Interchange) zur Verfügung gestellt. Über den EDIFACT-Standard werden damit Aufträge (ORDERS), Lieferscheine (DESADV) und Rechnungen (INVOIC) ausgetauscht. Alle EDI-Prozesse sind jeweils eng mit der ERP-Lösung verzahnt, um dort die internen Prozesse anstoßen zu können. »Ohne EDI müssten wir Umwege über Zwischensysteme im Internet gehen, um den engen Anforderungen unserer Kunden zu entsprechen«, erklärt Werner Berrang. »Die Kommunikation verliefe dann um einiges weniger reibungslos und wir müssten obendrein Abschläge bei den Konditionen in Kauf nehmen. Im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern EDI besetzt zu haben, verschafft uns insofern wertvolle Vorteile.«

Bei dem jüngsten E-Business-Projekt handelt es sich um einen Webshop für Endkunden und kleinere Einzelhändler im Retail-Segment. Die nahtlose Einbindung des PARITY-Webshops als nächsten Schritt dieser Strategie erfolgte um den Jahreswechsel 2011. »Der von den früheren Eigentümern eingeschlagene IT-Pfad hielt unseren eingehenden Prüfungen stand«, resümiert Werner Berrang. »Auch in der Folge hat sich das modulare Prinzip unserer ERP-Lösung immer wieder bewährt, über das wir unsere IT-Landschaft schrittweise ausbauen können. Unsere Investitionen sehen wir auf diese Weise nachhaltig geschützt.«

Andreas Becker

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Andreas Becker, Fachautor in Rodalben

 

 

 

 

 

 

»Alle Kernprozesse laufen in PARITYERP eng miteinander verzahnt ab – und das, obwohl wir uns ganz bewusst sehr eng am Standard bewegen und Customizings weitestgehend vermieden haben. So gut wie nie etwas von Störfällen zu hören und reibungslos effiziente Betriebsabläufe zu haben, ist für eine Unternehmensführung letztendlich der beste Qualitätsbeweis, den eine betriebswirtschaftliche Software liefern kann. Vor diesem Hintergrund hat sich unsere getroffene Entscheidung mehrfach bewährt. Wir haben PARITYERP sukzessive ausgebaut und sind auch weiterhin dabei.«

Werner Berrang, Geschäftsführer der Franz Müller GmbH & Co. KG

 

 

 

 

Firma, Firmensitz:

Franz Müller GmbH & Co. KG, Niederfüllbach

Mitarbeiterzahl

40

Produkte

Hochwertige Flechtwaren für Gartencenter, Möbelhändler, Baumärkte etc., aber auch per E-Shop direkt an Endkunden

PARITY-Lösungen

PARITYERP-Handel mit Warenwirtschaft (AB1000), Rechnungswesen (FB1000), PARITYBI, PARITYDMS, EDI und Webshop

Userzahl

20

Betriebssystem

Microsoft Windows XP als Server und an Arbeitsplätzen

Besonderheiten

Erhaltung des langjährig bestehenden ERP-Systems nach Benchmark anlässlich einer Betriebsübernahme. Sukzessiver Ausbau hin zur runden, vollständig integrierten ERP-Komplettlösung inklusive BI-, DMS- und EDI-Funktionalitäten sowie Webshop

Website

http://www.flechtwaren-mueller.de

 

 

Weltweite Lieferkette

Die 15 Hauptlieferanten von Franz Müller sind weltweit verteilt. Ein Viertel der Flechtwaren kommt aus Osteuropa, insbesondere aus Polen, Bosnien und Kroatien, ein Drittel aus Vietnam, ein Drittel aus China, der Rest aus Indonesien und von den Philippinen. Die verhältnismäßig leichte, dafür aber teils recht sperrige Ware wird in Containern angeliefert. Die Überseetransporte kommen nach rund einmonatiger Reise in Hamburg an und benötigen weitere etwa fünf Tage durch die Zollbehörden und mit dem Zug nach Nürnberg, von wo schließlich Speditionen die restliche Strecke per LKW übernehmen. Auch der Versand der Waren erfolgt wiederum über Speditionen per LKW.

 

 

Die plattformübergreifende Komplettlösung für mittelständische Unternehmen PARITYERP steht in Spezialversionen für Handel und Industrie zur Verfügung. Je nach Bedarf können insbesondere die Warenwirtschaft (AB1000), die Finance-Lösung (FB1000) und das PPS-Modul FACTORY in das System einbezogen werden, ferner PARITYBI, PARITYCRM und PARITYDMS sowie diverse E-Commerce-Lösungen inklusive integriertem Webshop, EDI und E-Procurement.

 

 

Die PARITY Software GmbH

Das betriebswirtschaftliche Komplettpaket von PARITY Software ist in Versionen für den Handel (PARITYERP-Handel) und die fertigende Industrie (PARITYERP-Industrie verfügbar. Den jeweiligen Anforderungen der Anwenderunternehmen entsprechend gehören insbesondere die Warenwirtschaft (AB1000), die Finance-Lösung (FB1000) und das PPS-Modul FACTORY zum Leistungsumfang mit einer Vielzahl von optionalen Funktionsmodulen; hinzu kommen die integrierten Softwaremodule PARITYBI und PARITYDMS sowie Webshop, EDI und E-Procurement-Module. Die Softwarelösung ist sowohl unter Microsoft als auch unter Linux sowie deren Mischformen möglich. Die von PARITY direkt und über autorisierte Systemhäuser angebotenen PARITYERP-Lösungen sind in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland in den verschiedensten Branchen bei mehr als 1.100 Unternehmen im Einsatz. PARITY Software zählt mit einer nunmehr 30-jährigen Historie zu den langfristigen und erfahrenen am ERP-Markt agierenden Softwarehäusern. Zu den Dienstleistungen von PARITY und seinen Partnern gehören neben der individuellen Anpassung und Installation der Programme die qualifizierte Anwenderberatung und Unterstützung beim Einsatz der ERP-Lösungen und der Organisation. Weitere Informationen sind unter http://www.parity-software.com abrufbar.

 

 


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