Desktop-Videokommunkation

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Videokommunikation in Forschungs- und Bildungsinstitution: ETH Zürich nutzt Desktop-Videokommunikation

Vom eigenen Rechner aus an Videokonferenzen teilnehmen

Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich setzt seit Ende 2010 im Bereich Videokommunikation eine Video-Desktop-Lösung ein, um allen ETH-Angehörigen auf ihren eigenen Rechnern einen Videokommunikationsdienst mit hoher Servicequalität anzubieten, der ebenso einfach bedienbar wie leistungsfähig ist. Die Desktop-Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass sie plattformunabhängig und skalierbar eingesetzt werden kann.

 

D

ie ETH Zürich zählt über 17.000 Studenten aus rund 80 Ländern, davon 3.500 Doktoranden. Mehr als 400 Professorinnen und Professoren unterrichten und forschen zurzeit auf den Gebieten der Ingenieurwissenschaften, Architektur, Mathematik, Naturwissenschaften, systemorientierten Wissenschaften sowie der Management- und Sozialwissenschaften. Mehrere internationale Rankings listen die ETH Zürich stets unter den Top 20 Universitäten, wodurch sie sich als eine der führenden Hochschulen der Welt etabliert hat. Um diese Spitzenposition unter den Bildungs- und Forschungsinstitutionen zu erhalten, ist es erklärtes Ziel der ETH, sich in Ausbildung, Forschung und Dienstleistungen an den höchsten international anerkannten Standards zu orientieren.

Videokommunikation setzt die ETH Zürich bereits seit mehr als sieben Jahren erfolgreich ein. Dabei nutzt sie eine Infrastruktur bestehend aus Produkten verschiedener Anbieter für Videokonferenzen. Lediglich bei Videokommunikationsanwendung auf dem Desktop gab es Handlungsbedarf, da diese früher nur mäßig zufriedenstellend war. Deshalb entschied sich die Hochschule im Jahr 2008, eine neue Lösung einzuführen.

»Die ehemalige Lösung lief weder auf allen Plattformen noch war sie hardwareunabhängig und funktionierte somit nicht auf dem Schreibtisch«, sagt Thomas Rechsteiner, der in der Abteilung Multimedia Services als Gruppenleiter Videoconferencing das Projekt der ETH betreute. Da rund 40 Prozent der Dozenten und Studierenden Mac-Rechner verwenden, konnten diese von der früheren Lösung nicht unterstützt werden.

»Einfach kommunizieren per Video und H.323«…

… so lassen sich die Anforderungen der ETH an eine zeitgemäße Lösung laut Thomas Rechsteiner plakativ zusammenfassen. Für die ETH-Angehörigen bedeutet eine professionelle Videokommunikationslösung für den Desktop schlichtweg, dass sie sich einfach bedienen lässt und dass jeder seinen eigenen Rechner benutzen kann. Neben der Plattformunabhängigkeit und der einfachen Bedienbarkeit galt es also, eine Lösung zu finden, die skalierbar ist, den Sicherheitskriterien (Firewall) entspricht und kompatibel zu den Standards der bestehenden Infrastruktur ist.

»Für SCOPIA Desktop entschied sich die ETH Zürich«, wie Rechsteiner erläutert, »weil RADVISION zum Zeitpunkt der Entscheidung sämtliche Anforderungen an moderne Videokommunikationslösungen erfüllte und tatsächlich als einziges Unternehmen auf dem Markt ein Produkt anbot, das auch auf Mac-Clients lief.«

Seit Oktober 2010 sind mit dem SCOPIA Desktop Client nun Videokonferenzen auf dem eigenen Rechner für alle ETH-Angehörigen möglich.

Da eine Universität vom Wissensaustausch, Kontakt und der Zusammenarbeit unter ihren Angehörigen und mit anderen Bildungs- und Forschungsinstitutionen lebt, lässt sich Videokommunikation unter anderem für folgende Aufgaben effizient nutzen: Dozenten, Doktoranten und Studenten können etwa an Meetings von zu Hause oder vom Büro aus teilnehmen, Präsentationen im Ausland verfolgen, mit Kollegen an entfernten Forschungsstandorten zusammenarbeiten, zu Forschungsgruppen außerhalb der ETH Kontakt halten, während einer Reise in Kontakt bleiben oder gegebenenfalls eine Vorlesung im Notfall von zu Hause aus halten.

Standortübergreifende Kommunikation vom Arbeitsplatz aus

Mit SCOPIA Desktop kann die ID-MMS Abteilung der Hochschule einen Dienst anbieten, der einfach zu bedienen ist und es erlaubt, Konferenzen in HD mit mehr als zwei Teilnehmern durchzuführen, wobei sich alle Teilnehmer gleichzeitig sehen können.. Es lassen sich nahezu unbegrenzt verteilte Teilnehmer beziehungsweise Standorte mit SCOPIA Desktop einbinden. Mit der in den Client integrierten Firewalltraversal-Funktionalität können problemlos Teilnehmer von auβerhalb des Universitätsnetzes an Konferenzen teilnehmen. Darüber hinaus kann die Konferenz von der gleichen Client-Benutzeroberfläche auch moderiert werden. Zusätzlich zu Bild und Ton können Bildschirminhalte, wie zum Beispiel Präsentationen, Videos oder andere Daten, eingespielt beziehungsweise unter den Konferenzpartnern ausgetauscht werden, insbesondere zwischen den PCs und traditionellen Videokonferenzraumsystemen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die standortübergreifende Zusammenarbeit und Besprechungen lassen sich nicht nur effektiver organisieren sondern auch effizienter durchführen. Neben der höheren Produktivität sparen die Teilnehmer schließlich Zeit, gewinnen an Flexibilität und tragen zudem zu einem geringeren Verbrauch an Ressourcen bei, die allein durch eine Anreise entstanden wären. Aufgrund der hohen Standardkompatibilität kann die Lösung einfach installiert werden. Da weder Lizenzschlüssel noch Administratorenrechte noch vertiefte technische Kenntnisse für die Anwender notwendig sind, ist SCOPIA per Mausklick startbereit: »Man braucht es nur zu installieren, die Kamera anzuschließen, dann funktioniert es«, fasst Rechsteiner zusammen.

An der Umsetzung und Implementierung der Lösung bei der ETH war maßgeblich die CollabCom AG beteiligt, ein im schweizerischen Horgen ansässiger Partner von RADVISION.

Künftige Pläne und Weiterentwicklungen

Im Zuge des weiteren Ausbaus der Lösung plant die ETH, auch mobile Geräte einzubinden, um den wachsenden Bedarf nach Videokommunikationsanwendungen von unterwegs abzudecken und außerdem soll eine Integration zur Unified-Communications-Lösung Microsoft Lync hergestellt werden.

 

 

Projektnotiz / Zusammenfassung

Kunde /Organisation
ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) Zürich

Branche / Steckbrief
Öffentlicher Sektor: Bildungs- und Forschungsinstitution,
mehr als 17.000 Studenten und über 9.800 Universitätsmitarbeiter;
(einzige deutschsprachige Bundesuniversität)

Anwendung
- Videokommunikation vom Arbeitsplatz (Laptop/Desktop) aus

Ausgangssituation / Anforderungen / Ziele
- plattformunabhängige Videokonferenzen auf dem eigenen Rechner für alle ETH-Angehörigen, sowohl für den Windows-PC als auch auf dem Mac

- standardkompatibel mit vorhandener Infrastruktur (H.323; ITU-Standards)
- einfach einsetzbare Lösung mit hoher Servicequalität
- Konform mit den Sicherheitsbestimmungen (Firewall)

Lösung
- SCOPIA Desktop Client

Nutzen / Vorteile
- skalierbare Lösung erfüllt weltweite Anforderungen an moderne Videokommunikation
- hohe Servicequalität
- hohe Standardkompatibilität
- einfache Bedienbarkeit
- keine Administratorrechte notwendig
- keine vertieften Kenntnisse erforderlich

- keine Lizenzschlüssel nötig; Client ist auf beliebig vielen Maschinen installierbar
- sofort lauffähig und einsetzbar

- integrierte Firewalltraversal-Funktionalität zur einfachen Anbindung externer Teilnehmer
- anschlussfähig und erweiterbar

Künftige Pläne / Weiterentwicklungen
- Anbindung von mobilen Geräte sowie Integration von Microsoft Lync

Beteiligte Unternehmen / Systemintegrator
- CollabCom AG

Technische Details
- RADVISION-Produkte:
SCOPIA Desktop, SCOPIA Elite MCU, SCOPIA Management Suite iVIEW

 

 

 

 

 

 

Hauptgebäude der ETH Zürich, Haupteingang an der Rämistrasse

Quelle: ETH Zürich/Esther Ramseier

 

 

Hauptgebäude der ETH Zürich, Haupteingang mit Info-Loge

Quelle: ETH Zürich/Esther Ramseier

 

 

Hauptgebäude der ETH Zürich, Haupthalle

Quelle: ETH Zürich/Esther Ramseier

 

 

Hauptgebäude der ETH Zürich, Blick auf Kuppel und Haupteingang an der Rämisstrasse

Quelle: ETH Zürich

 

 

Kurzporträt ETH Zürich

Die ETH Zürich steht für exzellente Lehre, wegweisende Grundlagenforschung und die Anwendung der Ergebnisse zum Nutzen der Gesellschaft.

1855 gegründet, bietet sie heute als eine der international führenden technisch-naturwissenschaftlichen Hochschulen Forschenden ein inspirierendes Umfeld und ihren Studierenden eine umfassende Ausbildung. Die ETH Zürich zählt über 17.000 Studierende aus rund 80 Ländern, davon 3.500 Doktorierende. Mehr als 400 Professorinnen und Professoren unterrichten und forschen zurzeit auf den Gebieten der Ingenieurwissenschaften, Architektur, Mathematik, Naturwissenschaften, systemorientierten Wissenschaften sowie der Management- und Sozialwissenschaften.

Die ETH Zürich wird in internationalen Rankings regelmäßig als eine der weltweit besten Universitäten bewertet. 21 Nobelpreisträger, die an der ETH Zürich studiert, gelehrt oder geforscht haben, unterstreichen den hervorragenden Ruf der Hochschule.

Ihr Wissen in die Wirtschaft und die Gesellschaft zu transferieren, ist eines der Hauptanliegen der ETH Zürich. Sie tut dies mit Erfolg, wie die jährlich 80 neuen Patentanmeldungen sowie die 215 Spin-off-Firmen belegen, die zwischen 1996 und 2010 aus der Hochschule hervorgegangen sind. Die ETH Zürich richtet ihre Forschungsstrategie auf globale Herausforderungen aus wie zum Beispiel den Klimawandel, die Welternährung sowie die Gesundheit der Menschen.

Weitere Informationen unter: www.ethz.ch

 

 

Kurzporträt RADVISION

RADVISION (Nasdaq: RVSN) ist einer der weltweit führenden Anbieter von Produkten und Technologien für Sprach-, Video- und Datenübertragung und Unified Communications-Lösungen über IP-, 3G- und IMS-Netze.

Das Unternehmen bietet ein umfassendes Portfolio an standardbasierten Videokommunikationslösungen sowie Entwicklungswerkzeuge für Sprach-, Video-, Daten- und drahtlose Kommunikation an. Die Unified Communications-Lösungen von RADVISION zeichnen sich dadurch aus, dass sie Video, Sprach-, Daten- und Wireless-Techniken für HD-Videokonferenzlösungen mit innovativen integrierten mobilen Diensten und hochskalierbaren videofähigen Desktop-Plattformen in IP-, 3G- und IMS-Netzen kombinieren. In Deutschland ist das Unternehmen mit der RADVISION GmbH mit Sitz in Frankfurt vertreten.

Weitere Informationen unter: www.radvision.com

 

 

 


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