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Corporate Performance Management via Toolkit

Das Beste aus Excel und CPM-Suite in einem Werkzeug

Ob von 'Business Performance Management' (BPM) oder 'Corporate Performance Management' (CPM) die Rede ist – fest steht, dass die Beurteilung und Kontrolle der Leistungsfähigkeit einer Organisation heutzutage zu den größten Prioritäten gehört. Durch die Verwendung eines CPM-Toolkits können Unternehmen fortschrittliche Anwendungen für Unternehmensanalysen, Etataufstellungen, Planungen, Simulationen und Berichterstattungen rasch entwickeln und ausführen.

 

I

n einem Artikel analysierte das Magazin 'DM Review' [1] die grundlegenden Veränderungen in der Welt der Unternehmensfinanzen:

·         Die Planungs- und Prognoseprozesse werden einer größeren Gruppe von Menschen im Unternehmen zugänglich gemacht.

·         Finanzorganisationen bringen Industrie, Kunden, Vertriebskanäle, Wettbewerber, Produkte, makroökonomische und finanzielle Daten in einem umfangreichen Management-Informationsrahmen zusammen.

·         Eine Kombination aus internen und externen Faktoren hat die Bedeutung besserer Unternehmensanalyse- und Leistungsmanagement-Möglichkeiten verstärkt.

Eine Reihe neuer Lösungen, die als CPM-Toolkits bezeichnet werden, steht den Unternehmen jetzt zur Verfügung, damit sie diesen Herausforderungen begegnen können.

Durch die Verwendung eines CPM-Toolkits können Unternehmen fortschrittliche Anwendungen für Unternehmensanalysen, Etataufstellungen, Planungen, Simulationen und Berichterstattungen rasch entwickeln und ausführen. Diese Toolkits bieten eine hohe Effizienz und stellen einen echten Mehrwert für Unternehmen dar, da sie bedienungsfreundlich sind, viele Anwendungen und eine skalierbare Leistung ermöglichen, während die Entwicklungs- und Wartungskosten minimal sind.

CPM-Toolkits: Eine neue Perspektive

Im August 2005 veröffentlichte Frank Buytendijk, Vizepräsident von Gartner Research, ein neues Forschungspapier mit dem Titel »A New Segment of the CPM Technologies Market Emerges« [2].

In diesem wichtigen Paper finden wir die erste offizielle Anerkennung des Toolkit-Konzeptes im Hinblick auf die Leistungssteigerung von Unternehmen:

»…eine neue Technologie tritt hervor: CPM Toolkits, die zwischen CPM Suites und Tabellenkalkulationen positioniert sind. Diese beinhalten CPM-spezifische Funktionalitäten, sind aber nicht fest ‘zusammengeklebt’ wie CPM Suites. Sie funktionieren eher wie Legosteine mit Funktionen ‘hinter der rechten Maustaste’. Anwendungen für den einmaligen Gebrauch werden durch die Auswahl von Objekten durch Drag-and-Drop und durch Eingabe der entsprechenden Eigenschaften erstellt« [2].

»Corporate Performance Management Toolkits adressieren die Benutzeranforderung nach mehr Selbstständigkeit « [2].

»CPM Toolkits bieten eine neue Perspektive. Sie sind positioniert als Lösungen, mit hoher Flexibilität, welche CPM Suites nicht erreichen können und gleichzeitig die Umsetzbarkeit, welche MS Excel nicht bietet« [2].

 

Abb. 1: Vergleich von CPM-Toolkits mit CPM-Suiten und Excel

 

Diese Kombination aus Flexibilität und Handhabbarkeit ist von größter Bedeutung: legt man die am weitesten verbreitete Definition von CPM zugrunde, die als Kombination aus Methodologien, Metriken, Prozessen und Systemen zur Überwachung und Verwaltung der Unternehmensleistung einer Organisation beschrieben wird, dann wird deutlich, dass die Software nur eine Komponente bildet und dass sie an die spezifischen Prozesse und Methodologien von Unternehmen angepasst werden muss.

In einer kürzlich durchgeführten Studie wurden die Leiter von IT-Abteilungen über die wichtigsten Elemente im Bereich Informationstechnologie befragt. Sie nannten die Verwendung von Softwarelösungen, die flexibel genug sind, um sie an die speziellen Anforderungen von Firmen anzupassen – wobei die Organisationsstruktur nicht verändert werden muss, sondern lediglich in der Software abgebildet werden sollte.

Nicht alle Toolkits sind gleich

Während herkömmliche CPM-Suites nur spezifische Anforderungen innerhalb eines Bereichs mit einem speziellen Modul abdecken, ist ein Toolkit eine integrierte Umgebung, in der dem Anwender alle Objekte und Funktionen zur Verfügung stehen, um genau das zu entwickeln, was benötigt wird.

Im Wesentlichen ist ein CPM-Toolkit eine Zusammenstellung verschiedener Werkzeuge. Werden diese Werkzeuge in eine Softwareumgebung integriert, bieten sie eine einzigartige Effizienz bei der Planung, Entwicklung und Realisierung von CPM-Lösungen. Ohne weitere Programme zu benötigen, bilden diese Werkzeuge – z.B. eine umfassend skalierbare, multidimensionale Datenbank, Tools zum Lesen und Konvertieren von Daten, eine anwendungsorientierte Benutzeroberfläche (Client und Web), Sicherheitstools und eine Multi-Tier-Architektur für Systemlieferung – die perfekte Lösung für den Aufbau einer Analyse-Anwendung. Optimalerweise verwendet ein Toolkit alle diese Werkzeuge innerhalb derselben Entwicklungsplattform und bietet somit eine einzigartige Kombination aus Geschwindigkeit und Flexibilität zu einem erschwinglichen Preis.

Für die Nutzung eines solchen integrierten All-in-One-Konzepts sind keine besonderen technischen Kenntnisse erforderlich. Die Software ist im Normalfall erheblich bedienungsfreundlicher und kostengünstiger verglichen mit dem Aufbau, der Anpassung und Wartung einer Datenanalyse-Umgebung. Die Effizienz dieser Lösung ergibt sich zum größten Teil aus dem Wegfall der technischen Probleme, die bei der Verknüpfung der verschiedenen Software-Elemente anderer Lösungen entstehen.

Die Benutzer erstellen CPM-Toolkit-Anwendungen unter Verwendung einer Vielzahl von Objekten – einschließlich Berichten, Diagrammen, Datenblättern, Kalkulationsmodellen, Bildern, Beurteilungen und Objekten zur Darstellung unterschiedlichster Dateien. Es gibt Toolkits, die so einfach zu bedienen sind, dass der Benutzer um Anwendungen zu erzeugen, lediglich diese Objekte aus einer Toolbox heraus per Drag-and-Drop auf den Bildschirm ziehen braucht – eine Programmierung ist so nicht erforderlich. Durch diese Anwendungsumgebung erhält der Anwender Zugriff auf eine Vielzahl von Funktionen, die eine optimale Genauigkeit und Flexibilität bei der Erstellung von Analysen ermöglichen. Dazu gehören Zeitreihenanalyse, Ausnahmeberichte, Sortierung, Ranking, Filterung, Farbcodierung, 80-20-Analyse und multidimensionale Modellierung.

Abb. 2: Screenshots eines CPM-Toolkits (Quelle: Board M.I.T. GmbH)

 

Die nahtlose Integration in die Datenbank stellt die Objekte einer Anwendung in den direkten Bezug zu den Daten. Statt nur einfach in einem Bericht auf eine untere Ebene zu drillen, kann der Anwender direkt auf eine Berichtzeile klicken und sieht sofort andere verknüpfte Objekte (Tabellen, Grafiken, etc.) aktualisiert auf dem Bildschirm. Auf diese Weise stehen dem Anwender intuitive, sofort abrufbare Informationen auf dem Bildschirm zur Verfügung. Es ist sogar möglich, ein Simulations-/Kalkulationsmodell aus einer Berichtszeile aufzurufen und die Logik (eine Zuweisung, eine Was-wenn-Analyse etc.) nur auf die Teilmenge der Daten anzuwenden, die zu dieser Auswahl gehören.

Alle diese Punkte machen den hohen Nutzwert eines CPM-Toolkits aus, der wie folgt zusammengefasst werden kann:

þ      All in One – Ein einziges Produkt enthält alle Eigenschaften und Funktionen, die zum Aufbau einer vollständigen Lösung erforderlich sind.

þ      Durchführbarkeit – Durch die integrierte Umgebung bieten sich weitaus größere Möglichkeiten als mit herkömmlichen CPM-Suiten.

þ      Geschwindigkeit – Schnelle Designmöglichkeiten bilden die Grundlage für Effizienz, Online-Modellierung, schnelle Implementierung und leichte Anpassung an sich ändernde Anforderungen im Unternehmen.

þ      Einfachheit – Programmierfreies Toolkit mit Objekten, die per Drag-and-Drop auf den Bildschirm gezogen und schnell mit den Daten synchronisiert werden können.

þ      Vielseitigkeit – Die Lösung kann in mehreren Abteilungen über das gesamte Unternehmen hinweg verwendet werden.

þ      Total Cost of Ownership (Gesamtheit der Kosten einer Investition, die über ihren kompletten Lebenszyklus hinweg anfallen)

 

Der Prozess der Bewertung eines CPM-Toolkits ist – ähnlich wie das Management multidimensionaler Daten einer CPM-Anwendung – multidimensional.

Nachfolgend sind einige Merkmale aufgeführt, die ein Bewertungsmodell für CPM-Toolkits darstellen können. 

Vielfalt/Reichhaltigkeit der Komponenten: die Anzahl unterschiedlicher Arten von Komponenten und die Reichhaltigkeit ihrer Funktionen bestimmen die Fähigkeit eines Toolkits, wertvolle Anwendungen zu liefern, die ganz individuell an die Arbeitsabläufe eines Unternehmens angepasst werden können.

Qualität der Softwareplattform: Um ein Toolset mit vielen Komponenten optimal einsetzen zu können, wird eine intelligente Plattform benötigt, die die Kommunikation zwischen den Komponenten und den Daten übernimmt.

Datenverarbeitung: Die Fähigkeit, große Datenmengen mit Dateneingabe-Eingabemöglichkeit verarbeiten zu können, ist unverzichtbar, wenn eine CPM-Anwendung für tiefer gehende Analysen erforderlich ist, auf die verschiedene Abteilungen zugreifen.

Modellierung: Die Notwendigkeit, eine große Vielfalt an Prozessen und Methodologien zu unterstützen, erfordert die größte Flexibilität bei der Ausarbeitung und Wartung von Modellen (beispielsweise Was-wäre-wenn-Analysen, Kostenzuweisungen etc.).

Entwicklungsprozess: ein CPM-Toolkit muss Flexibilität beim Aufbau von Anwendungen aufweisen.

 


Ein CPM-TOOLKIT IN DER PRAXIS

Die Effektivität eines CPM-Toolkits kann am besten in der praktischen Anwendung beurteilt werden. Die drei nachfolgend aufgeführten Fallstudien zeigen, wie in drei verschiedenen Ländern und in drei unterschiedlichen Industriezweigen ein CPM-Toolkit (hier: der Vorreiter des CPM-Toolkitansatzes Board M.I.T.) erfolgreich eingesetzt wird.

 

UNTERNEHMEN: KILN

 

 

Kiln ist eine internationale Versicherungs- und Rückversicherungsgruppe, die sich auf komplizierte, außergewöhnliche Risiken spezialisiert hat. Kiln plc wird an der Londoner Börse gehandelt. Die Tochtergesellschaft R J Kiln & Co Limited besitzt eine Kapazität von 703 Millionen £ für das Verbuchungsjahr 2005 und ist somit eine der größten Gesellschaften im Lloyd’s of London-Versicherungsmarkt.

Kiln ist als führendes Unternehmen in jedem der fünf Hauptgeschäftsbereiche anerkannt, in denen es tätig ist: Rückversicherung, Unfall und Gesundheit, Luftfahrt, Seefahrt, Spezialrisiken und Sachversicherung. In diesen und anderen Bereichen unterstützt die Gruppe ihre Kunden bei der Handhabung ihrer Risiken und bietet ihnen finanziellen Schutz bei Unglücksfällen und Katastrophen. Kiln ist stolz darauf, schwierige, komplexe und ungewöhnliche Risiken zu versichern, wobei das Unternehmen eine Kombination aus besonderem Spürsinn und gesundem Urteilsvermögen an den Tag legt.

Als Lloyd-Gesellschaft besitzt Kiln eine Sicherheitsbewertung von ‘A’ (Hoch), die Lloyd’s von Standard and Poor's zugeordnet wurde, und Kilns Combined Syndicate 510 besitzt eine ‘A’ (Exzellent) -Bewertung von A M Best.

DIE HERAUSFORDERUNG

Der Lloyd’s of London-Versicherungsmarkt sieht sich – wie viele andere Industriezweige heute – immer größeren Herausforderungen gegenüber: Kiln muss seine Rechnungsführung und Prognoseberechnungen statt alle drei Jahre nun jährlich durchführen, um die neuen FSA-Bestimmungen für Lloyds zu erfüllen.

Berichterstattungen und Kalkulationen wurden zuvor für eine dreijährige Rechnungsführungsperiode mit Hilfe einer Vielzahl von Werkzeugen durchgeführt, wobei die Daten aus dem Zeichnungssystem (Eclipse) exportiert wurden. Nach manuellen Änderungen wurden die zusammengefassten Datenwerte in einem Tabellenkalkulationsformat für Management-Berichte und Versicherungsprognosen präsentiert.

Das neue jährliche Prognosesystem musste eingeführt werden, um den Datenexport für die jährliche und traditionelle dreijährige Verbuchung zu automatisieren, die Daten auf der niedrigsten Ebene (Versicherungsschein) zu laden und aktuelle Berichterstattungsmöglichkeiten sowie erweiterte Analyse- und Prognosefunktionen zu realisieren. Rund hundert Versicherungsträger werden das System verwenden, um Prognosen in ihrem Unternehmen für jährliche und dreijährige Verbuchungsperioden vorzunehmen. Diese Voraussagen bilden dann einen zusammengefassten Überblick für die Geschäftsführung.

Die erforderlichen Daten, um das System für die Verwendung in Versicherungsträgern geeignet zu machen, lassen sich in folgende Kategorien unterteilen:

·          Vierteljährliche Brutto-Triangulierungen

·          Spezifische Bruttozukunftsprämien und vorläufige Prämientarife von Rückstellungsdatenbanken

·          Vierteljährliche Gesamt-Bruttogewinnprämien nach Verbuchungsjahr (Gesamtsumme innerhalb eines Kalenderjahres)

·          Vierteljährlich gezahlte Gesamt-Bruttoschadensregulierungen und (vom Versicherungsträger) erlittene Regulierungen nach Verbuchungsjahr auf einer Schadensjahrgrundlage von Eclipse

·          Spezifische künftige Rückversicherungsprämien, Provisionen von IBNR-Rückversicherungs- und Wiederauflebensprämien von Rückstellungsdatenbanken 

·          Rückversicherungsziele und -prognosen (sowohl Prämien als auch Regulierungen) auf dreijähriger und einjähriger Basis

·          Gesamte Brutto- und Rückversicherungsbewegungen auf Basis von Versicherer und gebuchter anfallender Kosten innerhalb des Kalenderjahres, das sich auf alle geschlossenen Jahre (d.h. älter als 36 Monate) bezieht.

 

Unter den Leistungen, die von den Versicherungsträgern gefordert wurden, waren:

·          Gebuchte anfallende Bruttokosten für bereits eingegangene Prämien

·          Prognose für Bruttoprämien bis Jahresende

·          Prognose der gebuchten anfallenden Kosten bis Jahresende

·          Nicht realisierte Bruttoschadenquote (berechnet)

·          Gebuchte anfallende Kosten für bereits eingegangene Rückversicherungsprämien

·          Prognose für Rückversicherungsprämien bis Jahresende

·          Prognose für gebuchte anfallende Rückversicherungsprämien am Jahresende

·          Nicht realisierte Rückversicherungsschadenquote (berechnet)

DIE LÖSUNG

Diese komplizierten Anforderungen setzten eine sorgfältig geprüfte Lösung voraus. Mitte Oktober 2004 wurde das Konzept sechs Wochen lang umfassend getestet. Nachdem die Anwendung vom Director of Underwriting genehmigt worden war, ging die Anwendung im Januar 2005 in Produktion.

Kiln entwickelte die neue Prognoseanwendung (DURG) unter Verwendung von Board M.I.T. mit Hilfe seines Geschäftspartners CIBER UK. Diese Anwendung hat zu einer veränderten Vorgehensweise der Versicherungsträger geführt. Sie bietet neue Informationen in Bezug auf Gewinnzahlen und erleichtert die Definition eines Einjahresüberblicks der Geschäftstätigkeiten von Kiln und der gebuchten anfallenden Schadensquoten, die für ein Verbuchungsjahr erforderlich sind.

Eine unvollständige Liste der Vorteile:

·         Schnellere und effektivere Prognosen

·         Versicherungsträger erhalten ihre Daten in einer schnelleren und kontrollierteren Umgebung

·         Deutliche Verknüpfung zwischen Verbuchungsjahr und jährlichen Abrechnungsergebnissen

·         Geringerer Verwaltungsaufwand und somit schnellerer DURG-Prozessablauf

·         Vereinfachte Kommunikation zwischen Versicherungsträgern und dem Syndicate Information Department (SID)

·         Versicherungsträger können Anomalien direkt an der Quelle analysieren, ohne das SID heranziehen zu müssen

·         Fehler bei der Datenumsetzung (automatischer Datenimport) werden beseitigt

·         Überprüfbare Änderungsaufstellung für Geschäftsprognosen

Das CPM-Toolkit ermöglichte es Kiln, in die neue Anwendung eine Workflow-Unterstützung für eine enge Integration mit den Management-Prozessen einzubauen.

Da Versicherungsträger zuvor mit Tabellenkalkulationen arbeiteten, wurde bei der ersten Version der neuen Anwendung ausgiebig Gebrauch von der in Board M.I.T. integrierten Tabellenkalkulation gemacht, um die Daten auf vertraute Weise präsentieren zu können.

Die visuelle, programmierfreie Entwicklungsumgebung des Toolkits ermöglicht einen leichten Übergang von dieser zweidimensionalen auf eine interaktivere und multidimensionale Oberfläche, die die gesamte Leistungsfähigkeit und Vielfalt des Toolkits nutzt, ohne sich negativ auf die Back-end Rechner auszuwirken.

»Nach dem Erfolg des DURG-Projektes«, meint Chris Locke, Leiter der IT-Abteilung von Kiln, »sehen wir viele neue Einsatzbereiche für unser Toolkit. Wir haben bereits mit der Arbeit an Regulierungsberichten und Rückstellungen begonnen und haben viele weitere Pläne. Unser Ziel besteht darin, die gesamte Leistungsfähigkeit des Toolkits auszuschöpfen, um Simulationen zu unterstützen, die es uns einerseits ermöglichen werden, unsere Leistung zu optimieren, um die Fortsetzung von Versicherungsverhältnissen zu verarbeiten; und um andererseits sehr schnell und präzise die Auswirkungen großer Katastrophen auf unser Unternehmen einschätzen zu können. Ich weiß, dass wir das richtige Toolkit gefunden haben. Es gibt uns Unabhängigkeit und die Fähigkeit, schnell auf die sich rapide ändernden Anforderungen in unserer Branche zu reagieren sowie Veränderungen vorherzusehen.«

In einer Geschäftswelt, in der nach Angaben von Ventana Research fast 50 % aller großen Unternehmen Probleme haben, ihre leitenden Angestellten mit den nötigen Daten zu versorgen, um ihre Arbeit effektiv durchführen zu können, und in der 30 % aller Unternehmen nicht in der Lage sind, selbst die grundlegendsten finanziellen Informationen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen, hebt sich Kiln als Organisation mit einer intelligenten Informationstechnologie ab, die die ihr zur Verfügung stehende Technik für die wichtigsten Geschäftsbedürfnisse einsetzen kann.

»Die Kunst,« fügt Chris Locke hinzu, »besteht darin, die richtigen Werkzeuge zu finden, und das ist uns mit Board M.I.T. gelungen. «

 


UNTEREHMEN: PEUGEOT MOTOCYCLES

 

 

 

 

 

Peugeot Motocycles, eine Tochtergesellschaft der französischen PSA Peugeot Citroen-Gruppe, entwickelt, produziert und vertreibt »motorisierte Zweiräder« (Mopeds und Motorroller).

Peugeot Motocycles ist ein wichtiges Unternehmen auf dem europäischen Markt und Marktführer in Frankreich, Belgien, Holland, Schweden und Finnland.

DIE HERAUSFORDERUNG

Als das Unternehmen vor der Herausforderung einer 'Neuorganisation' stand, um den Ludix (einen revolutionären Motorroller) erfolgreich zu präsentieren, musste Peugeot Motocycles die Genauigkeit und Geschwindigkeit der Budgetierungs- und Prognostizierungsprozesse verbessern [3].

»Wir hatten drei Monate Zeit, um eine Anwendung zu entwickeln, die bedienerfreundlich war und es uns ermöglichen würde, Daten in jeder Stufe unserer Produkt- oder Kundenhierarchie einzugeben und die uns dabei helfen würde, die gesamte Preisgestaltungskette zu simulieren – unter Berücksichtigung der Produktionskosten, der Kundenrabatthöhe und der Netzwerkart (Importeure oder Händler).«

DIE LÖSUNG

»Wir entschieden uns für Board M.I.T., da es sich offenbar um die einzige Software handelte, die es uns ermöglichen würde, unsere Ziele in der uns zur Verfügung stehenden Zeit zu realisieren ... Die leichte Bedienbarkeit und Wartung von des Toolkits durch Mitarbeiter ohne technische Spezialkenntnisse war ein weiterer Entscheidungsfaktor.«

»Wir verfügen nun über drei Budgetierungsanwendungen, die die Anforderungen von Peugeot Motocycles in den Bereichen Finanzen, Marketing und Vertrieb abdecken und über 20 Simulationsmodelle.«

 


UNTERNEHMEN: MANPOWER

 

 

Die Erfolgsgeschichte von MANPOWER liest sich wie die Verwirklichung des American Dream: Seit der Firmengründung zweier Anwälte 1948 in den USA entwickelt sich das Unternehmen rasch vom lokalen Personaldienstleister zum national vertretenen Franchisekonzern. Der Philosophie des »Perfect Match« folgend wählt MANPOWER für jeden Personalbedarf entsprechend Qualifikation und Persönlichkeit stets den optimal zum Kunden passenden Mitarbeiter aus.

Bereits 1955 werden die ersten internationalen Niederlassungen eröffnet und kurz nach dem Gang an die New Yorker Börse im Jahre 1962 ist MANPOWER auf allen Kontinenten der Erde vertreten. Heute bedient der Personaldienstleister 400.000 Kunden in 63 Ländern. Als einer der größten globalen Arbeitgeber erwirtschaftete MANPOWER Deutschland 2002 einen Umsatz von 259 Millionen Euro. 

DIE HERAUSFORDERUNG

Als eine Konzernvorgabe im Jahr 2002 die Anpassung an ein neues internationales Berichtswesen forderte, war sich Marcus Schulz, Mitglied der Geschäftsleitung von MANPOWER Deutschland, schnell über die Funktionalitäten der hierzu nötigen Software im Klaren: Die Lösung sollte über das reine Reporting hinaus auch Datenanalysen und die Durchführung von Planungsszenarien ermöglichen.

»Bei der Auswahl des geeigneten Tools richteten wir das Augenmerk auf eine effiziente Lösung, die uns auf Knopfdruck Ergebnisse wie z.B. die Rentabilität pro Auftrag liefert«, erklärt Marcus Schulz seine Auswahlkriterien. »Und um die Akzeptanz und die Nutzung der Anwendung sicherzustellen, wollten wir eine einfach zu bedienende Lösung, die dem Anwender keine Programmierkenntnisse abverlangt«. Darüber hinaus war die Systemkompatibilität und -flexibilität eine wesentliche Voraussetzung, da aufgrund der dezentralen Organisationsstruktur von MANPOWER sowohl Daten aus Powerbase als auch aus SAP und der DKS-Finanzbuchhaltung verarbeitet werden.

»Früher hatte jeder Geschäftsbereich sein eigenes Berichtswesen«, schildert Marcus Schulz die Herausforderung. »Die vielfältigen Systeme, die im Einsatz waren, ließen kein einheitliches Reporting zu. Um entscheidungsrelevante Informationen aufzubereiten, mussten jedes Mal unzählige Einzelberichte manuell zusammengefasst werden. Oft entstanden dabei Excel-Arbeitsmappen in Tapetengröße«, erinnert er sich. »Unser Controlling war mit dem Einsammeln und Kopieren der Daten beschäftigt, statt sich mit der eigentlichen Datenanalyse beschäftigen zu können. Und in Meetings wurde auf Zahlen zugegriffen, die zum Zeitpunkt des Meetings schon nicht mehr aktuell waren.«

DIE LÖSUNG

Dank der Entscheidung für Board M.I.T. gehören diese Probleme heute der Vergangenheit an. Zusammen mit der UBL Informationssysteme GmbH wurde in einem ersten Schritt mit dem CPM-Toolkit ein neues Reporting nach den nationalen Vorgaben modelliert.

Der Onlinezugriff auf aktuelle Unternehmensdaten ermöglicht jederzeit und papierlos präzise Soll-Ist-Abfragen, ermittelt Deckungsbeiträge und visualisiert Vertriebsdaten pro Rekruter, Zeitarbeitsnehmer, Kunde, Niederlassung und Region. Dies trägt nicht nur zur Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung im Controlling bei, sondern hilft, im gesamten Unternehmen mittelfristig Kosten zu senken.

»Wir haben nicht nur das Reporting optimiert, sondern uns das ehrgeizige Ziel gesteckt, mit dem Toolkit den jährlichen Gross-Profit signifikant zu steigern«, erklärt Marcus Schulz. (Inzwischen hat er bereits erste Datenanalysen mit dem BI-Tool realisiert.)

»Vertriebsorientierte Erfolgsanalysen wie die Bewertung der Rentabilität einzelner Aufträge oder das Ranking der effektivsten Verkäufer und Kunden tragen zu einer kontinuierlichen Verbesserung unserer Leistung bei. Darüber hinaus liefern uns diese Analysen Kennzahlen, die zukünftig auch für unser Mitarbeiter-Bonussystem interessant sind.«

So verwundert es nicht, dass das flexible Toolkit regelmäßig neue Einsatzgebiete findet. Als nächste Projektschritte plant die MANPOWER Geschäftsleitung, den Regional-Direktoren regelmäßig Budgetanalysen zur Verfügung zu stellen sowie bundesweit alle Rekruter über die Webserver Lösung mit dem Toolkit auszustatten.

Darüber hinaus ist die Ermittlung der Rentabilität pro Auftrag auf Deckungsbeitragsebene II und III geplant. »Das Toolkit kommt bei unseren Mitarbeitern erstaunlich gut an«, kommentiert Marcus Schulz die geplante Erweiterung. »Unsere Regional-Direktoren haben gerade mal 4 Stunden für eine Schulung gebraucht und waren danach fit für den Umgang mit Berichten und Analysen.«

 

Resümee

Das Toolkit für Corporate-Performance-Management-Anforderungen (CPM) stellt ein neues, einzigartiges und kostengünstiges Softwarekonzept für Unternehmen dar, die die neuen Herausforderungen erfolgreich meistern und ihre CPM-Möglichkeiten optimal nutzen möchten. Ein Toolkit bietet beträchtliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Lösungen, die sich häufig als unflexibel, schablonen-orientiert, schwer einzurichten und teuer erweisen.

Bodo Herlyn

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Bodo Herlyn, Geschäftsführer Board M.I.T. GmbH

 

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[1] »Leveraging Innovative Finance and Performance Management Capabilities« Michael R. Sutcliff - www.dmreview.com - Januar 2004

[2] Gartner: »A New Segment of the CPM Technologies Market Emerges« (G00127919) - August 2005

[3] »Peugeot Motocycles Improves its Budgeting Process Effectiveness with Board M.I.T« DM Review – Juli 2004

 

 

 

Über Board Management Intelligence Technologies

Board Management Intelligence Technologies (firmierte bis Ende 2005 unter dem Namen Orenburg) mit Hauptfirmensitz in Lugano (Schweiz) und Zweigstellen in den USA, Großbritannien, Italien und Deutschland, ist Hersteller des einzigen programmierfreien Toolkits für die Industrie, das eine schnelle und kostengünstige Entwicklung von Corporate Performance Management-Anwendungen ermöglicht.

Unternehmen aller Größen und Branchen verwenden das Board Management Intelligence Toolkit (M.I.T.), um die Effektivität der Entscheidungen ihres Managements zu verbessern. Board M.I.T. besitzt zusätzliche Vertriebsstellen u.a. in Australien, Frankreich, Spanien, Südafrika und Südkorea.

Das Unternehmen betreut über 1.700 Kunden in aller Welt, einschließlich weltweit operierender Unternehmen wie Dupont, Ferrero, GlaxoSmithKline, Johnson & Johnson, Kiln, Kraft, L'Oreal, Peugeot, Puma und Salomon. Nähere Informationen über BOARD M.I.T. finden Sie auf der Webseite www.board.de.

 

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