|
|
|
»manage
it«
als
|
Business Intelligence Raus aus der Experten-EckeModerne BI-Lösungen ermöglichen eine schnelle und flexible Analyse von Geschäftsdaten auf einen Klick.
ach den Erfahrungen der letzten Jahre ist im Business Intelligence-Markt (BI) ein Trend klar erkennbar: weg von komplexen Lösungen hin zu einfach bedienbaren Werkzeugen, die eine effiziente und gleichzeitig sehr flexible Analyse von Geschäftsdaten per Mausklick ermöglichen. Denn mehr und mehr Unternehmen möchten Ihre Geschäftsentscheidungen nicht länger auf Basis statischer Berichte oder improvisierter Excel-Tabellen treffen, die nur von wenigen Experten aufwändig erstellt werden können. Vor diesem Hintergrund entscheiden sie sich für innovative, skalierbare BI-Werkzeuge, die sie binnen weniger Tage erfolgreich in ihre Prozesse implementieren können. Gleichzeitig bieten diese innovativen Systeme einen mehrdimensionalen Analyse-Blickwinkel auf weit verstreute, topaktuelle Unternehmensdaten sowie auf Daten aus externen Quellen – und das bei praktisch uneingeschränkter Flexibilität im Hinblick auf die Fragestellungen. Dabei liefern sie wahlweise aggregierte Kennzahlen, Performance-Indikatoren und Detailinformationen aus den einzelnen Datensätzen. Im Ergebnis ermöglichen sie Unternehmen somit eine völlig neue Sicht auf die Informationen, die in ihren operativen Daten verborgen sind. Darüber hinaus ist das Arbeiten mit neuester BI-Software dank intuitiv bedienbarer Oberflächen mit Drill-Down-Funktionalität so einfach, dass Anwenderschulungen überflüssig werden. Selbst die Mitarbeiter, deren Aufgabe später das Administrieren dieser Systeme ist, kommen in aller Regel mit etwa zwei Tagen Schulung aus. Anschließend können sie das BI-Werkzeug in Alleinregie verwalten, neue Datenquellen einbinden, eigene Applikationen erstellen oder vorhandene flexibel verändern. BI geht auch einfacher Kurz: Moderne Lösungen holen das Thema BI aus der Experten-Ecke heraus, wo es noch bis vor kurzem angesichts der Komplexität der am Markt etablierten Systeme angesiedelt war. »Simplifying Analysis for Everyone« – die Analyse von Geschäftsdaten für jedermann vereinfachen lautet daher etwa die Zielsetzung des schwedischen Software-Unternehmens Qliktech. BI geht auch anders. BI geht auch einfacher, so die Botschaft hinter diesem Slogan. Das Arbeiten mit BI-Werkzeugen soll nicht länger IT-Abteilungen oder versierten Analysten vorbehalten bleiben: Das Top Management soll seine Entscheidungen nicht länger auf Basis von Excel-Sheets und statischen Berichten treffen. Vielmehr sollen unternehmensweit alle Mitarbeiter – vom Management über die Fachabteilungen bis hin zur Produktion – zu mehr Erfolg und Effizienz in ihrem Verantwortungsbereich beitragen können. Gleiches gilt für Mitarbeiter im Außendienst, die – via Internet, Intranet oder offline auf dem Laptop – die für ihren Vertriebsbereich relevanten Daten jederzeit effizient analysieren und auswerten können. Vorbei sind somit die Zeiten, wo die Implementierung von BI-Lösungen monatelangen Zeitaufwand erforderte, bis die gestellten Anforderungen abgedeckt werden konnten. Wenn das überhaupt der Fall war, berücksichtigt man kursierende Marktuntersuchungen, nach denen nur etwa 35 Prozent aller BI-Installationen zur Zufriedenheit der Kunden realisiert wurden. Anders ausgedrückt: Ein Großteil der installierten Lösungen läuft nicht so, wie sich das die Auftraggeber zum Zeitpunkt des Projektstarts offensichtlich vorgestellt hatten. Das aber eröffnet Lösungen, die eine einfache und flexible Analyse von Geschäftsdaten ermöglichen, ein geradezu gigantisches Marktpotenzial. Und das gilt insbesondere auch für zahllose Unternehmen des Mittelstands, die sich BI-Projekte bislang angesichts des erforderlichen Aufwands nicht leisten konnten. Alle relevanten Daten permanent im Arbeitsspeicher Doch wo konkret unterscheiden sich neuere BI-Lösungen von konventionellen Systemen? Ein zukunftsweisender Ansatz ist die »In-Memory»-Analyse. Innovative BI-Werkzeuge verzichten auf eine aufwändige und starre Definition des Datenmodels und laden alle erforderlichen Daten von Anfang an direkt in den Arbeitsspeicher. Anschließend finden hier alle Berechnungen und logischen Verknüpfungen statt. Das ermöglicht einerseits Abfragen und Analysen mit kürzesten Response-Zeiten, wobei sich selbst umfangreiche Massendaten nahezu in Echtzeit analysieren lassen. Andererseits bietet die permanente Verfügbarkeit aller Daten/Dimensionen im Arbeitsspeicher eine bislang nicht gekannte Flexibilität im Hinblick auf den Analyse-Blickwinkel. Aus dem Tagesgeschäft heraus können die Fragestellungen somit jederzeit per Hinzufügen neuer Dimensionen oder Kennzahlen beliebig variiert werden. Erst das ermöglicht eine echte Interaktion mit aktuellen Daten aus den operativen Prozessen. Und das wiederum ist eine elementare Voraussetzung dafür, dass Unternehmen ihre Prozesse proaktiv steuern und optimieren können. Innovative Ansätze sind das Geheimnis Diese Fortschritte in Sachen Schnelligkeit und Flexibilität basieren auf verschiedenen technischen Innovationen. Zum einen sind viele Hersteller konventioneller BI-Lösungen bei der Entwicklung ihrer Systeme von begrenzten Prozessorgeschwindigkeiten und hohen Kosten bei Speicherplätzen ausgegangen. Tatsächlich aber sind die Preise von Speicherbausteinen in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken. Gleichzeitig haben sich die Prozessorleistungen vervielfacht. Innovative BI-Lösungen machen sich diese Vorteile zunutze und schöpfen mit 64-Bit-Plattformen die Kapazitäten der Arbeitsspeicher voll aus. Entsprechend fällt die bisherige Beschränkung auf maximal 4 GB Adressraum im Arbeitsspeicher weg. Das ermöglicht Analysen, Berechnungen und logische Verknüpfungen jeder Größenordnung im Moment der Datenabfrage – bis hin zu mehr als einer Milliarde Datensätze bis auf Transaktionsebene in ein- und derselben Anwendung. Zudem ermöglichen neueste Verfahren extrem hohe Laderaten von mehreren Millionen Datensätzen pro Sekunde, da sie die Daten nur noch inkrementell laden (also nur veränderte Datensätze). Nach dem Laden kommen intelligente Rechenalgorithmen beziehungsweise statistische Funktionen zum Zuge, mit denen die Metadaten extrahiert und in separaten Dateien gespeichert werden. Dabei werden alle Redundanzen ausgemerzt. Die originalen Daten legt das BI-System anschließend in einer assoziativen Datenbank im Arbeitsspeicher in stark komprimierter Form ab. Daten müssen nicht im Vorfeld aufbereitet werden Innovative BI-Werkzeuge integrieren, verknüpfen und analysieren Daten aus nahezu allen üblichen Formaten. Unter anderem gilt das für Daten aus ERP-Systemen (Enterprise Resource Planning) wie etwa SAP oder Navision, Datenbanken wie Oracle, AS/400 oder Access und anderen Quellen wie Excel-Tabellen oder das Internet. Zusätzliche ETL-Werkzeuge (Extract, Transfom, Load) oder Data Warehouses sind nicht erforderlich, lassen sich aber flexibel in die Analysen einbeziehen, falls sie bereits vorhanden sind. Ein weiterer entscheidender Vorteil innovativer BI-Werkzeuge: Egal, woher die Daten geladen werden – sie müssen vorher nicht zeitraubend aufbereitet werden. Konventionelle Systeme arbeiteten dagegen häufig mit aggregierten Datenbeständen und Cubes, die eine aufwändige Modellierung und Definition aller Dimensionen und Hierarchien voraussetzen. Aufgaben, bei denen sowohl das Management als auch die Fachabteilungen in aller Regel auf die Hilfe der IT-Experten angewiesen waren. Heißt im Klartext: Analysten mussten gemeinsam mit ihren IT-Fachleuten vorab bestimmen und antizipieren, welche Anfragen sie später an ihre Systeme stellen wollten. Änderten sich später die Fragestellungen, mussten diese meist in den IT-Abteilungen neu programmiert werden. Somit erforderte das Implementieren konventioneller BI-Werkzeuge einerseits beim Aufbereiten der Daten enormen Aufwand. Andererseits waren traditionelle Lösungen im Hinblick auf die Analyse-Blickwinkel und Fragestellungen wenig flexibel. Die Frage drängt sich auf: In welchem Maße passen derart starre Systeme angesichts einer globalisierten, zunehmend dynamischen Weltwirtschaft noch in die heutige Zeit? Angefangen bei einfachen Dashboards mit nur den wichtigsten Geschäftskennzahlen bis hin zu komplexesten Analysen – innovative BI-Werkzeuge decken eine breite Palette sehr unterschiedlicher und individueller Anforderungen ab. Gleichzeitig können die für die Geschäftsprozesse verantwortlichen Mitarbeiter dank integrierter, individuell konfigurierbarer Alarmfunktionen praktisch in Echtzeit auf kritische Veränderungen in den Daten reagieren. Überschreiten in der Datenbasis Veränderungen die einmal bestimmten Grenzwerte, schlägt die Software automatisch Alarm, startet andere Anwendungen oder verschickt E-Mails an die verantwortlichen Personen. Amortisation binnen weniger als ein Jahr Die Vorteile innovativer BI-Werkzeuge wie die schnelle Implementierung in Geschäftsprozesse, die einfache Administration und die leichte Bedienbarkeit schlagen in der Kostenkalkulation entsprechender Projekte sichtlich zu Buche. Viele Unternehmen erreichen hier heute Amortisationszeiten von unter einem Jahr. Hinzu kommen die langfristigen Vorteile durch eine Reaktion auf identifizierte Entwicklungspotenziale, wie etwa eine bessere Maschinenauslastung, erhöhte Lieferverfügbarkeit oder steigende Umsätze dank konsequenter Ausrichtung auf die Anforderungen der Kunden – die sich allerdings nur schwer in konkreten Zahlen ausdrücken lassen. Und last but not least profitieren Unternehmen von den zusätzlichen Entwicklungspotenzialen innerhalb ihrer IT-Abteilungen, die sich dank freier Ressourcen fortan voll und ganz neuen Herausforderungen widmen können. Markus Roithmeier ___________________________________________________________ Markus Roithmeier ist Geschäftsführer der QlikTech Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf.
Mit seiner Business Analysis-Lösung QlikView ist das 1993 in Schweden gegründete Software-Unternehmen QlikTech laut IDC zum am schnellsten wachsenden Unternehmen der Branche aufgestiegen. Im aktuellen Magic Quadrant für Business Intelligence-Plattformen Q1/2006 positioniert Gartner QlikTech im Visionary-Segment. QlikTech hat insbesondere in zwei Bereichen ein Gefühl für die Marktentwicklung bewiesen: mit einer BI-Software, die schnelle und flexible Analysen direkt im Arbeitsspeicher ermöglicht, und mit der Entwicklung besonders bedienerfreundlicher visueller Anwenderoberflächen.
Wie bewegen wir ein
solch gigantisches Datenvolumen?
Wachstum in der Region
dank effizientem Vertriebs-Controlling |
Folgen Sie »manage it« auf Google+
|