2008 zk Green IT Gruene IT Levigo Thin Clients sind grün

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Einsparungen beim Wartungsaufwand und Stromverbrauch

Mit Thin Clients im grünen Bereich

In seinen 22 Fachmärkten bietet Endress Motorgeräte Garten-, Forst- und Reinigungstechnik allererster Güte. Groß geworden ist das mittelständische Unternehmen aus Stuttgart mit hochwertigen Produkten von Markenherstellern. Bei seiner IT setzte Endress schon früh auf die schlanken, Energie sparenden Thin Clients. Ein kluger Schachzug, wie sich bei der jüngsten Konsolidierung gezeigt hat.

 

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ietmar Traidl, der seit 13 Jahre die IT-Fäden bei Endress in der Hand hält: »Wir waren in Deutschland eine der ersten Firmen, die Thin Clients hatten. Damals noch in einer dezentralen Struktur. Nach dem Ausstieg von IBM Anfang 2002 aus diesem Geschäftssegment standen wir, wie andere Kunden auch, ziemlich ratlos da.« In diese Zeit fiel der erste Kontakt zum Levigo-Systemhaus und seinem Geschäftsführer Oliver Bausch. Levigo hatte die Nöte seiner Kunden erkannt und eine Lösung dafür parat. »Die Thin Clients von Levigo waren genauso flexibel und exakt einstellbar wie die von IBM. Und die einzigen die die Original IBM-5250-Emulation unterstützen«, sagt Traidl.

Schlank und langlebig

Vor einem Jahr nun hat Endress seine komplette Server- und Speicherlandschaft konsolidiert und sich für ein Blade-Center von IBM entschieden. Der Zugriff auf die zentrale Einheit erfolgt zu 90 Prozent über Thin Clients. Schlagende Argumente, den einstmals eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen, waren die Einsparungen beim Wartungsaufwand und Stromverbrauch. Zwar sind die Anschaffungskosten für einen abgespeckten Klienten annähernd so hoch wie für einen »dicken« PC. Aber ein Thin Client läuft im Schnitt zweieinhalb Zyklen länger. Da die Anwendungen bei den handlichen Endanwendergeräten auf dem zentralen Server liegen, erfolgt auch die Administration zentral. Nach Schätzung von Dietmar Traidl hat sich sein Zeitaufwand für die Verwaltung im Vergleich zu früher um rund 40 Prozent reduziert. Ein weiterer Pluspunkt für den Handel ist die kompakte Bauweise der Thin Clients. Sie lassen sich in die Möblierung der Verkaufstheken wesentlich besser integrieren als PCs und verursachen außerdem keinen Lärm.

1,5 Millionen Datensätze pro Jahr

Endress handelt ausschließlich mit Produkten von Markenherstellern. Jeder dieser Hersteller liefert Saison für Saison seine Kataloge und Ersatzteillisten auf CDs an den Handel. Und alle in einer anderen Version. Verkauf und Werkstatt greifen auf die Produktdaten sowie Explosionszeichnungen zurück. Pro Jahr sind es sage und schreibe rund 1,5 Millionen Datensätze, die bei Endress auf die Bildschirme laufen. »Bei diesen Datenmassen ist eine Lösung, bei der die Anwendungen nur an einer Stelle, nämlich auf dem Server aktualisiert werden müssen, ideal«, erklärt Oliver Bausch.

Softwareseitig kommt Microsoft Windows Server 2003 und Citrix Presentation Server 4.0 in der Enterprise-Version zum Einsatz. Um die Daten, speziell die bei Endress verwendeten Explosionszeichnungen, perfekt dreidimensional sichtbar zu machen, werden diese mittels Citrix Presentation Server zur Verfügung gestellt. »Mit Citrix lassen sich die Außenstellen einfacher anbinden. Das verwendete ICA-Protokoll beschleunigt den Datenfluss und stellt den User alle benötigten Anwendungen in Echtzeit zur Verfügung,« so Oliver Bausch.

Fit für weiteres Wachstum

Endress will auch in Zukunft seinen Erfolgkurs fortsetzen und weiter wachsen. Mit der Server-basierten Thin-Client-Lösung können neue Standorte unkompliziert an die bestehende zentrale IT angebunden werden. Bei Endress also alles im grünen Bereich.

 

 

 

 

 

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