201002 LMZ Soft AG Klinikmanagement

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Deegenbergklinik optimiert Klinikmanagement

Erfolgreicher Einsatz von Software

Mithilfe moderner IT-Werkzeuge entstehen im Klinikalltag effektivere Abläufe, mehr Transparenz und Wirtschaftlichkeit sowie administrative Entlastung bei der täglichen Aufgabenbewältigung. Durch lückenlose Dokumentation können Erlösausfälle reduziert werden und die optimale Steuerung des individuellen Behandlungsprozesses kommt den Patienten der Deegenberklinik zugute.

 

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ereits seit über einem Jahr arbeitet die Deegenbergklinik mit der Klinikmanagement-Software KIM SYSTEM XP, um unübersichtliche Aktenberge zu vermeiden und Daten nachhaltig zu generieren und zu archivieren. Ziel der Reha-Klinik war es, die zuvor genutzten umständlichen Module »Klinikverwaltung« und »Therapieplanung« sinnvoll miteinander zu verbinden und zu ergänzen. Mit der Komplettlösung des Systemhauses LMZ Soft AG optimierte die Einrichtung in Bad Kissingen ihre Arbeitsprozesse und Kostenkalkulationen nachhaltig. Seit 2009 nutzen über 80 Prozent der Mitarbeiter die Klinikmanagement-Software, die ideal für den Reha-Betrieb geeignet ist.

Die Deegenbergklinik

Im Rahmen der medizinischen Rehabilitation verfolgt die Deegenbergklinik mit über 180 Mitarbeitern ein umfassendes Rehabilitationskonzept. Dieses zeichnet sich durch verhaltens-und bewegungstherapeutische Maßnahmen, wie beispielsweise Sporttherapie, Krankengymnastik, Muskelaufbautraining sowie Schulungen und Motivations-Programme, aus. Für das erfahrene Team von Therapeuten und Ärzten für Innere Medizin, Kardiologie, Diabetologie, Angiologie sowie Orthopädie, Rehabilitationswesen, Sozialmedizin und physikalische und rehabilitative Medizin steht die Verantwortung für das Wohl der Patienten und deren individuelle Bedürfnisse im Mittelpunkt. Bei Diagnostik und Therapie orientiert sich das Team der Deegenbergklinik an den heute anerkannten Standards der medizinischen Rehabilitation. Trotz wissenschaftlicher Leitlinien einer evidenzbasierten Medizin praktizieren die Klinikmitarbeiter keine Einheitsmedizin: Individuelle Bedürfnisse der Patienten werden durch den persönlichen ärztlichen Handlungsspielraum, der von der Kompetenz des Arztes getragen wird, berücksichtigt.

Ausgangslage

Vor Einführung der Klinikmanagement-Software hatte ein Teil der Mitarbeiter bereits langjährige Erfahrung mit Klinik-EDV, die jedoch ausschließlich in einzelnen Arbeitsbereichen zum Einsatz kam. Die bisherige Kliniksoftware bot nur ein Klinikverwaltungsmodul und ein umständliches und nicht entwicklungsfähiges Therapieplanungsmodul. Laut Prof. Dr. med. Dr. med. habil. Peter Deeg, Geschäftsführer des Reha-Zentrums Deegenbergklinik, gab es aufgrund der aktuellen Situation in der medizinischen Rehabilitation aus fachlicher Sicht keine Alternative zu einer umfassenden, die ganze Klinik erfassenden EDV-Lösung. Auf einer Reha-Tagung in München lernte die Geschäftsführung das Team von LMZ Soft kennen und bat dieses, die Softwarelösung in der Deegenbergklinik vorzustellen. Im Gegensatz zu anderen Systemen deckt KIM SYSTEM XP nicht nur Teilbereiche ab, sondern bietet eine professionelle Gesamtlösung. Das einfache Baukastenprinzip überzeugte auch die Klinikbetreiber: Einzelne Module unterstützen Management und medizinisches Personal gleichermaßen. Als »Zentralgehirn« des Krankenhauses fließen in KIM SYSTEM XP alle Fäden zusammen.

Umstellung

Viele Klinikbetreiber schrecken vor dem Kosten-und Zeitaufwand einer Softwareumstellung zurück. Nach Erfahrung der Deegenbergklinik handelt es sich bei der Umstellung jedoch um eine nachhaltige Investition, die sich auf lange Sicht deutlich auszahlt. »Bei der Implementierung ist es wichtig, seine Mitarbeiter vom Sinn der neuen Software zu überzeugen«, so Prof. Deeg; schließlich bedeutet die Anschaffung anfangs eine große Umstellung im Betriebsablauf.

Das Besondere des Einsatzes in der bayrischen Reha-Klinik besteht darin, dass nun alle Abteilungen und jeder Mitarbeiter einen eigenen EDV-Arbeitsplatz erhalten haben, was vorher nicht so war. Durch die Software werden alle sechs Klinikgebäude zu einem virtuellen Haus vernetzt und somit auch alle Abteilungen zu einem Ganzen zusammengefügt. Insgesamt benötigte die Deegenbergklinik 56,5 Tage für Vorbereitungsgespräche und Schulungsmaßnahmen im Rahmen der Implementierung. Nach 6 Monaten erfolgte schließlich die Umstellung auf Echtbetrieb, die innerhalb von 4 Tagen erfolgreich abgeschlossen war. Auf technischer Seite müssen für die Implementierung die rohen Daten des Krankenhausinformationssystems (KIS) in verwertbare Informationen umgewandelt werden. Um einer Informationsüberflutung vorzubeugen, werden sie nach unterschiedlichsten Rubriken zusammengefasst, wie beispielsweise »Abteilungen«, »Fachbereiche« oder »Tage«. Bei dieser Datenverdichtung gehen keine Informationsdetails verloren, sodass die Deegenbergklinik auch durch individuell gestellte Anfragen an das System mögliche Ursachen für etwaige Kennzifferausprägungen recherchieren kann. Mit den Bereichen Administration und Patientenmanagement, Medizinisches-und Ressourcen-Management sowie Workflowmanagement nutzt die Deegenbergklinik alle verfügbaren Funktionen.

Vom ersten Kontakt an begleitet das System Arzt, Patient und Klinikverwaltung auf dem Weg von Terminierung über Diagnose zu Behandlung und Nachbetreuung. Einzelne, nach einem einfachen »Baukastenprinzip« funktionierende Module unterstützen Management und medizinisches Personal gleichermaßen. Im ersten wichtigen und zentralen Baustein, dem für Administration und Patientenmanagement, fließen alle Fäden zusammen. In einer zentralen SQL-Datenbank führt die Software alle Informationen aus den Bereichen Reha, Akut, Ambulant, Hotel und Marketing. Neben der Verwaltung von Stamm-und Patientendaten führen Klinikmitarbeiter hier auch Zimmerdisposition und Rechnungslegung durch. Zweiter wichtiger Bestandteil der Klinik-Informations-Software von LMZ ist das Medizinische-und Ressourcen-Management, das Therapieplanung, Leistungserfassung und elektronische Patientenakte verwaltet und unterstützt. Drittes Merkmal ist das Workflowmanagement: Ein ausgefeiltes Messaging-System stellt Nachrichten verlässlich und zielsicher zu. Statistiken werden vom Informationssystem in Excel oder Access exportiert. Eine einheitliche Benutzeroberfläche erleichtert allen Anwendern das Arbeiten. Daten verwaltet das System patientenbezogen und der Druckmanager erstellt jederzeit vollautomatisch Formulare und weitere beliebige Dokumente. Ärzte erhalten schnell und übersichtlich Einblick in die Patientenakte; praktische Checklisten unterstützen Therapieplanung und Behandlung in der Deegenbergklinik.

Betrieb und bessere Abläufe

Früher griffen nur die Verwaltung und Therapieplanung der bayrischen Kurklinik auf einfache digitale Patientendaten zu. Nun können alle Abteilungen mittels der Anwendungssoftware diese Daten einsehen und sich so rasch ein Bild über den Patienten machen. Insbesondere die Arztbrieferstellung hat hinsichtlich des zeitlichen Ablaufs eine wesentliche Verbesserung erfahren. Ziel der Reha-Einrichtung in Bad Kissingen ist es, in den nächsten sechs Monaten die Arztbrieferstellung zu 95 Prozent elektronisch zu bewerkstelligen. Auch Datenakquisition, Datensicherung und Datenarchivierung an der bayrischen Reha-Klinik wurden auf Grundlage der neuen EDV optimiert. Ein schneller und vor allem sicherer Datenträgeraustausch zwischen Klinik und Kostenträger ist unabdingbar und auf Basis verschiedener Verschlüsselungstechniken (DES-Verschlüsselung, RSA-Signatur, PEM-Verfahren) ebenfalls möglich. Zudem erhebt die Deegenbergklinik Statistiken zu Einweisungen, Belegungs-und Wirtschaftlichkeitsanalyse, Diagnosen und Funktionen des Controllings – Letzteres meist über Visualstatistik. Prof. Deeg ist zufrieden mit der Softwarelösung: »Nach einem knappen Jahr bestätigt sich, dass die Entscheidung, mit LMZ Soft zusammenzuarbeiten, richtig war. Ohne eine umfassende EDV, die auf die Belange der medizinischen Rehabilitation abgestimmt ist, können die Herausforderungen und Vorgaben der Kostenträger nicht erfüllt werden. Die Versorgung der Patienten hat sich belegbar verbessert und alle Prozesse lassen sich zeitnah erfassen, überprüfen und rasch auf die Erfordernisse der Patienten einstellen.«

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