er Trend: Der
Einsatz von Informationstechnologie in deutschen Krankenhäusern steigt stetig.
Informationssysteme unterstützen immer stärker die elektronische Erfassung und
Verarbeitung von Patientendaten in allen Bereichen des Gesundheitswesens. Und
nicht allein bei der Archivierung von Name, Geburtsdatum und Anschrift: Wenn
durch die Telemedizin Diabetikern oder Trägern von Herzschrittmachern
Kontrollbesuche beim Arzt erspart bleiben, aktuelle Messwerte aber dem
behandelnden Mediziner trotzdem stets aktuell und zuverlässig zur Verfügung
stehen, bessert das die Qualität der Betreuung und Therapie. Aber auch die
Lebensqualität der Patienten wird gesteigert, schenkt ihm die IT doch eine
größere Unabhängigkeit bei höherer Sicherheit in der Behandlung. Und für die
Kostenträger bietet sich hier ein beachtliches Einsparpotenzial.
Den bisherigen
Erfolg dieses Trends karikierte Manfred Rommel ziemlich passend. Natürlich
gebührt den modernen Lebensbedingungen, der vollwertigeren Ernährung und den
Entwicklungen in Pharmazie und Medizin der größte Anteil daran. Indes wächst das
Gewicht der Medizintechnik sowie der Kommunikations- und Informationstechnik
fulminant. Trotz ewiggestriger Menetekel-Graffiti-Künstler und trotz meist
faktenarmer Security-Debatten. Vor allem die Kompatibilität und Kooperation
zwischen Medizintechnik und IT ist in allen medizinischen Fachgebieten auf dem
Vormarsch. Da gewinnt dann auch das Angebot kompletter Lösungen aus einer Hand
an Bedeutung. Dass da nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Siemens eine Rolle
spielen, zeigt beispielsweise die Karl Storz GmbH mit ihrer Software-Tochter H2O
How to organize (siehe Seite 22).
Jetzt wünsche
ich Ihnen aber erst einmal eine informative Lektüre und eine gesunde Zeit.
Ihr
Volker Vorburg
Projektleitung
Healthcare
volker.vorburg
at ap-verlag.de
Online-Artikel Vertikal
Healthcare 2 2010
|
Standpunkt |
Mobile IT im Gesundheitswesen |
Medizinische Überwachung via Internet |
Datensicherung auf externen Festplatten |
|
Eine neue Zeit der
Aufklärung |
Elektronische Gesundheitsassistenten |
Online-Tagebuch für Diabetiker
|
Kleiner Kasten – große Sicherheit |
|
Irgendwie
erinnert die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) schon an einen
dörflichen Stammtisch. Zu vorgerückter Stunde wissen die sach- und fachkundigen
Teilnehmer um alle Probleme und haben nach schlagkräftigem Abtausch fundierter
Expertenmeinungen jede Menge Lösungen. Das Schöne daran: Am Morgen ist alles
vorbei. Man versteht sich, ist Gut Freund miteinander und vor allem: Trotz
intensiver Bemühungen konnte alles beim alten bleiben. Indes: Auf der Strecke
bleibt die Sache, im Falle der eGK eben der Patient.
|
Bei der
medizinischen Versorgung sowie der stationären und ambulanten Pflege erwarten
Patienten größtmögliche Sicherheit. Bei dieser Aufgabe unterstützen
intelligente, innovative und interdisziplinäre Helfer wie etwa die mobilen
elektronischen Gesundheitsassistenten das gesamte medizinische Personal
 |
Von
modernen Telemedizinlösungen profitieren Patienten, Ärzte und
Krankenkassen. Besonders deutlich wird das am Beispiel eines
Diabetes-Managementsystems in der T-City Friedrichshafen.
 |
Externe
Festplatten sind für die Datensicherung eine interessante Alternative zu anderen
Speichermedien. Sie sind einfach zu handhaben, robust und lange haltbar. Und die
Handhabung ist auch so gut nachvollziehbar, dass sie sich als universelles
Sicherungsmedium einsetzen lassen – wenn man auf wenige Besonderheiten achtet.
 |
|
|
|
|
|
|
IT-Kosten durch Virtualisierung gesenkt |
Innovationen im integrierten OP |
OR1 Checklist gibt grünes Licht |
Trennung des Internet-Zugangs vom Praxisnetz |
|
Virtuell –
flexibel, unabhängig und schnell |
Mit Gesten steuern |
Ready for Take-off |
Sicherheit in
der Praxis |
|
Beim
Regionalspital Emmental AG (RSE AG) liegen rund 80 Prozent aller Daten und
Systeme in einer virtuellen Infrastruktur. Die Speichervirtualisierung sorgt für
Hochverfügbarkeit, erhöht die Ressourcenauslastung und ermöglicht die einfache
und flexible Erweiterung des Speichers. Im Zusammenspiel mit der
Servervirtualisieurng können betriebliche Prozesse schneller und bis zu 30
Prozent kostengünstiger umgesetzt werden.
 |
Medizintechnik
muss angesichts des kritischen Einsatzgebiets der Produkte einwandfrei
funktionieren. Doch neben der technischen Reife eines Geräts entscheidet im
Einsatz auch die Benutzerfreundlichkeit darüber, ob es wirklich sein Ziel
erreicht. Dabei kommt es auf die richtige Schnittstelle zwischen Produkt und
Benutzer an. Und genau darum geht es bei OR1 NEO.
 |
Eine
elektronische Checkliste für chirurgische Eingriffe als neue
Software-Applikation vermindert den negativen Einfluss von menschlichem
Fehlverhalten und erhöht die Sicherheit für den Patienten.
 |
Ärzteverbände
empfehlen ganz klar, dass das Netzwerk, über das die Patientendatenbank
abgerufen wird, nicht mit dem Internet verbunden ist. Doch die Ärzte können oder
wollen nicht ohne Online-Zugang sein: Viele Praxen haben eine eigene Homepage
mit E-Mail-Adresse, die abgefragt werden muss. Wie lässt sich der Widerspruch
lösen?
|
|
|
|
|
|
|
Sichere und flexible Anwendungen für das
Gesundheitswesen aus der Cloud |
Reibungsloser Patientendatenfluss dank ECM |
Individuelle, flexible Versorgung von
Pflegebedürftigen |
Konsolidierung der Outputinfrastruktur |
|
Gesundheit aus der Wolke |
Datendrehscheibe im Gesundheitswesen |
Der etwas
andere Pflegeassistent |
»Das passende Druck-Rezept« |
|
Was läge näher,
als Softwarelösungen für die effizientere Kommunikation und Zusammenarbeit so zu
nutzen, dass jederzeit ein sicherer Zugriff möglich ist: mittels Online
Services, der Gesundheitsplattform Health Vault, Cloud-Betriebssystem Windows
Azure oder Windows Intune, mit der IT-Lösungen schneller und effektiver über das
Web verwaltet werden können.
 |
Im Jahr 2000
beschloss die Deutsche Rentenversicherung Westfalen (damals
Landesversicherungsanstalt Westfalen), die Entlassungsberichte künftig
automatisiert zu erstellen, um sie den Kostenträgern zeitnah vorlegen zu können.
Die Klinik Münsterland setzte die Beschlüsse mit einer Software für das
Enterprise Content Management um.
 |
Deutschlands Bevölkerung schrumpft und wird immer älter. Die steigende
Lebenserwartung macht eine langfristige Erhaltung der Lebensqualität zu
einer zentralen Herausforderung. Dies gilt vor allem für den Fall der
steigenden Pflegebedürftigkeit.
|
In einem
Unternehmen, das Arzneimittel vertreibt und selbst laufend neue Applikationen
oder klinische Anwendungen für diese entwickelt, sind nahezu alle Daten
hochsensibel. Deshalb ist bei der AWD.pharma GmbH & Co. KG aus Radebeul bei
Dresden personenbezogenes und sicheres Drucken unabdingbar.
 |
|
|
|
|
|
|
IT-Lösungen für Gesundheitsnetze |
Effizienzsteigerungen im Gesundheitswesen |
Deegenbergklinik optimiert Klinikmanagement
|
|
|
Mehr Zeit für Patienten |
Management nach Kennzahlen |
Erfolgreicher Einsatz von
Software |
|
|
In
Deutschland gründen immer mehr Ärzte regionale Verbünde. Die Hoffnung auf
Kosteneinsparungen und Zeitgewinn erfüllt sich jedoch nur, wenn diese Netze
professionell gesteuert werden. Ein neues IT-System beschleunigt die
administrativen Abläufe und liefert jederzeit aktuelle Daten, um Qualität und
Finanzen zu optimieren.
|
Die ständig
steigenden Kosten im Gesundheitswesen zählen seit Jahren zu den Dauerthemen in
der öffentlichen Diskussion. Es gibt jedoch Bereiche, in denen erste
Effizienzsteigerungen zu verzeichnen sind. Ein Beispiel dafür sind
Krankenhäuser. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, haben sie begonnen,
ein kennzahlenorientiertes Management einzuführen und nutzen dazu BI-Lösungen. |
Mithilfe
moderner IT-Werkzeuge entstehen im Klinikalltag effektivere Abläufe,
mehr Transparenz und Wirtschaftlichkeit sowie administrative Entlastung
bei der täglichen Aufgabenbewältigung. Durch lückenlose Dokumentation
können Erlösausfälle reduziert werden und die optimale Steuerung des
individuellen Behandlungsprozesses kommt den Patienten der
Deegenberklinik zugute. |
|
|
|
|
|
|
|
Moderner Arbeitsplatz Gesundheit |
BUK Hamburg: Service-Management der nächsten Generation |
Managed Security Services im Bereich Healthcare
|
Leistungserbringer und Patienten profitieren von moderner IT
|
|
Die Befreiung der Daten |
Über den IT-Tellerrand geblickt |
Patienten und Management bauen auf IT-Sicherheit in Krankenhäusern |
E-Health macht den Gesundheitssektor (wieder) fit |
|
Die
Informationsdichte in der Gesundheitswirtschaft hat in den letzten Jahren enorm
zugenommen. Mit dem Anwachsen der Daten und der fortschreitenden Vernetzung
nimmt auch die Bedeutung von IT-Systemen zu. Besonders im nichtmedizinischen
Bereich können Krankenhäuser und Krankenkassen mit standardisierter IT einen
großen Teil der bestehenden Effizienzpotenziale nutzen.
 |
Unternehmen und
Organisationen stehen auf der Schwelle zur dynamischen, intelligenten
Infrastruktur – einer Verschmelzung der physikalischen mit der digitalen
Infrastruktur. Wie wird diese Entwicklung die Geschäftsprozesse beeinflussen?
Wie können die Organisationen im Gesundheitswesen dies über eine integrierte
Asset-Management-Lösungen nutzen?
 |
Auch im
Bereich Healthcare nimmt die Bedeutung der elektronischen Kommunikation
und damit der Informationstechnologie (IT) stetig zu. Dabei nimmt die
Sicherheit der hochsensiblen Daten eine herausragende Rolle ein.
 |
Warum die IT im
Healthcare-Sektor eine immer wichtigere Rolle spielt, liegt auf der Hand: Die
eine Seite – nämlich Leistungserbringer wie Krankenhäuser, Ärzte und Apotheker
sowie die Leistungsträger, also die Versicherer – ist ständig gehalten, Kosten
zu sparen und effizienter zu arbeiten. Die Gegenseite wiederum – sprich die
Patienten – fordert eine immer bessere, verlässlichere und umfassendere
Versorgung sowie individuelle Dienstleistungen. Wie aber lassen sich beide
Parteien auf einen Nenner bringen?
 |
|
|
|
|
|
|
Virtuelle Infrastruktur im Klinikum
Garmisch-Partenkirchen
|
Mathias-Spital Rheine: Ein modernes Krankenhaus mit
zeitgemäßem Archiv |
OR1: Synergy in Operation
|
Web Application Firewalls |
|
Hochverfügbare SAN-Lösung |
Mehr Zeit für die klinische Arbeit |
Optimale Operationssäle |
Effektiver und intelligenter Schutz |
|
Das Klinikum
Garmisch-Partenkirchen treibt die Virtualisierung seiner Server konsequent
voran. Die erforderliche Hochverfügbarkeit auf der Speicherseite realisieren die
IT-Verantwortlichen mit Hardware von Hitachi Data Systems in Kombination mit
Software von Datacore. Ausfallsicher laufen heute auch Applikationen in der
virtuellen Infrastruktur, die große Leistungsanforderungen stellen.
 |
Sowohl im
klinischen Bereich als auch in der Verwaltung setzt das Mathias-Spital auf
neueste Technologie. Die Auswirkungen auf den Arbeitsalltag sind unmittelbar:
Die digitale Patientenakte reduziert den Zeitaufwand für administrative
Tätigkeiten und unterstützt Ärzte und Pflegepersonal bei ihrer Arbeit. Die
Buchhaltung verfügt über einen blitzschnellen Zugriff auf alle eingegangenen
Rechnungen und Lieferscheine. Und ein erheblicher Spareffekt in Sachen
Platzbedarf ist durch die Vernichtung der Papierbelege spürbar. Das
Dokumentenmanagement- und Archivsystem von Optimal Systems hat wesentlich dazu
beigetragen.
%20web.jpg) |
Der OP
ist einer der wichtigsten Faktoren in der gesamten klinischen
Wertschöpfungskette – und dennoch ist gerade der OP oft die Quelle für
medizinische und wirtschaftliche Störfälle. Um die Anforderungen einer
ergonomisch und technisch durchdachten Arbeitsplatzgestaltung im OP
gerecht zu werden, hat die Tuttlinger Karl Storz GmbH viele Innovationen
in einem Gesamtkonzept vereint: OR1. Damit lassen sich Workflow-Prozesse
mit einer besseren Wertschöpfung für Patient und Krankenhaus gestalten.
 |
Herkömmliche
Sicherheitsmaßnahmen greifen häufig nicht, wenn es um den Schutz von
Applikationen geht, über die Unternehmen ihre Geschäfte abwickeln oder ihre
Website betreiben. Um diese zu schützen, empfiehlt es sich, dass die Unternehmen
einen zusätzlichen »»Schutzwall»«, eine »»Web Application Firewall»«, errichten
– dieser Beitrag zeigt die Hintergründe und wie sich eine solche Maßnahme
realisieren lässt.
 |
|
|
|
|
|
|
Sicherheits-Suiten für alle Rechner |
Identitäts- und Zugangsmanagement |
NAS-Geräte im praktischen Netzwerk-Einsatz
|
Deutschlands krankes Gesundheitssystem |
|
Schutzschild
fürs Praxisnetz |
Dirx weist den Weg |
Zentraler
Speicher spart Kosten |
IT auf
Rezept |
|
Zentrale Archivierung im Netzwerkspeicher, Suche nach
Arzneimitteln in Online-Informationssystemen, elektronische Überweisung – der
EDV-Alltag der meisten Arztpraxen ähnelt inzwischen immer mehr dem kleiner und
mittlerer Unternehmen. Mit einem gewichtigen Unterschied: Die Menge der hier
kursierenden vertraulichen Daten ist ungleich größer als in »normalen«
Betrieben, so dass Übergriffe durch Unbefugte sofort die Existenzgrundlage
gefährden. |
Acht Logins mit
verschiedenen Namen und Passwörtern, die auch noch regelmäßig ausgetauscht
werden müssen: Das lässt sich leicht mit Identity- und Access-Management (IAM)
ändern. Ein einziges Login ist dann nur noch erforderlich, abgesichert mit einer
Smartcard oder einer biometrischen Lösung.
 |
NAS-Speicher sind für kleine Unternehmen und professionelle Anwender
eine interessante Alternative zu gestandenen File-Servern, bieten sie
doch zu einem Bruchteil der Anschaffungs- und Betriebskosten fast die
gleichen Leistungen. Zudem sind NAS-Systeme besonders
benutzerfreundlich, denn sie werden in der Regel voll bestückt und
einsatzbereit geliefert und brauchen nur an das Netzwerk angeschlossen
zu werden.
 |
Deutschland hat
eine neue Regierung, und der neue Gesundheitsminister Philipp Rösler steht
sogleich vor immensen Herausforderungen, die Kostensituation des neuen
Gesundheitsfonds in den Griff zu bekommen.
 |
|
|
|
|
|
|
Diverse Produkte für Healthcare |
Elektronische Patientenakten – Projekt EPA.nrw schafft
Grundlage |
Mobile Healthcare-Lösung für Krankenhäuser |
|
|
Von BI bis Telemedizin |
Kommunikation zwischen
Einrichtungen leicht gemacht |
Sichere
Informationen am Point of Care |
|
|
Multimedia-Lösung zur Information und Unterhaltung von Patienten
Besserer Service für Patienten
Orts- und
zeitunabhängige Versorgung von Patienten
Telemedizin kostengünstig
Archivierung
Langzeitspeicherung
Data
Warehousing- oder Analyse-Lösungen
Business Intelligence
St.
Josefs-Hospital Wiesbaden reduziert Druckkosten mit Print Optimizer
Output-Management-Konzept
|
Einen weiteren,
großen Schritt in Richtung einrichtungsübergreifende elektronische
Patientenakten haben unter der Federführung der ZTG Zentrum für Telematik im
Gesundheitswesen GmbH, Partner aus Wissenschaft, Industrie und Selbstverwaltung
getan. Kann ein Arzt auf elektronische Patientenakten zugreifen, so stehen ihm
relevante Informationen und Behandlungsdaten der verschiedenen behandelnden
Ärzte zur Verfügung, was eine effektive und zügige Weiterbehandlung ermöglicht.
Um dies kostengünstig und technisch einfach zu unterstützen, hat die
EPA.nrw-Projektgruppe eine Schnittstelle entwickelt, mit der Institutionen im
Gesundheitswesen Dokumente untereinander austauschen können, auch wenn sie
unterschiedliche Software benutzen.
|
Mit
»Mobile Clinical Computing« (MCC) gibt es eine Healthcare-Lösung, die
darauf abzielt, die Effizienz der Arbeitsabläufe in Krankenhäusern zu
steigern sowie das Management und den Zugang zu Informationen für Ärzte
und das medizinische Fachpersonal zu vereinfachen. MCC soll die
Sicherheit der medizinischen Informationen, die Produktivität des
Personals und die Qualität der Pflege verbesseren.
 |
|
|
|
|
|
|