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BSI bietet Handlungsempfehlungen zur Überprüfung auf Manipulationen durch Stuxnet-Schadsoftware

Stuxnet

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet Unternehmen, die das Prozessvisualisierungssystem Windows Control Center (WinCC) von Siemens zur Anlagensteuerung einsetzen, Handlungsempfehlungen zur Überprüfung der Systeme auf Manipulationen durch die Stuxnet-Schadsoftware. Stuxnet ist eine spezialisierte Schadsoftware, mit der die Siemens-Software Windows Control Center (WinCC) sowie speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS, engl. PLC) angegriffen und manipuliert werden können. Die sofort umsetzbaren Handlungsempfehlungen zur PLC-Überprüfung können beim BSI per E-Mail unter stuxnet@bsi.bund.de angefordert werden.

Um die aktuelle Gefährdungslage besser einschätzen zu können und potenziell betroffene Unternehmen bei weiteren verfügbaren Informationen zu Stuxnet direkt adressieren zu können, bittet das BSI die Besteller dabei auch um die Benennung des Einsatzfeldes der WinCC-Software im jeweiligen Unternehmen. Zur Überprüfung der WinCC-Software stellt Siemens auf seiner Webseite unter http://support.automation.siemens.com/WW/view/en/43876783 ein entsprechendes Tool bereit.

Prozesssteuerungssysteme nutzen Standard-IT

Moderne Industrietechnik hat heute einen hohen Grad an Komplexität und Automatisierung erreicht, so dass ihre Steuerung oft nur mithilfe von Computersystemen möglich ist. Prozesssteuerungslösungen – auch als SCADA-Systeme bezeichnet – unterstützen eine Vielzahl von Abläufen und enthalten dabei immer mehr Bestandteile aus der Standardinformationstechnik.

Anwendern bietet dies Vorteile wie Kosteneinsparungen oder einfaches zentralisiertes Management. Der Einsatz der Standard-IT birgt jedoch auch Risiken: Beispielsweise werden jährlich Tausende sicherheitstechnisch relevante Schwachstellen in Standardsoftware bekannt. IT-basierte Angriffe auf Prozesssteuerungssysteme werden in einschlägigen Arbeitskreisen schon seit Jahren diskutiert, die tatsächliche Realisierbarkeit wurde bisher aber nur unter Laborbedingungen nachgewiesen.

Mit Stuxnet ist nun erstmalig eine auf Prozesssteuerungssysteme spezialisierte Schadsoftware öffentlich bekannt geworden. Bemerkenswert sind dabei der Aufwand und das fachliche Knowhow, das in die Entwicklung des Trojaners eingeflossen ist. Neben der Ausnutzung mehrerer bislang unbekannter Schwachstellen in Microsoft Windows – so genannte Zero-Day-Lücken – und der Verwendung gültiger Zertifikate, welche der Schadsoftware das Einnisten auf den Host-Systemen der WinCC-Software ermöglichten, verfügte der Angreifer über genaue Kenntnisse der WinCC-Plattform sowie der Programmiersprache STEP 7. Durch so genannte Root-Kits versteckt sich der Stuxnet-Trojaner nicht nur auf den WinCC-Systemen, sondern erschwert auch eine Erkennung von Manipulationen der angegriffenen PLCs.

 

Weitere Informationen zum Einsatz von Informationstechnik in der Prozessüberwachung und -steuerung sowie zum Thema SCADA-Sicherheit sind auf der Webseite des BSI unter https://www.bsi.bund.de/SchutzEmpfehlungKritis abrufbar.

 

 


Cloud Computing: Tipps für die Migration

Individuelle Strategie ist entscheidend für den Erfolg

Wie können IT-Verantwortliche Cloud-Computing-Projekte erfolgreich planen und umsetzen?

 

D

ie Zahl der Unternehmen, die Cloud Computing planen oder testen, ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Laut einer 2009 von Avanade durchgeführten Studie hat dies meist strategische und weniger finanzielle Gründe: 60 Prozent der Befragten aus deutschen Unternehmen sehen das neue IT-Konzept als strategische Investition. Von den deutschen Firmen, die Cloud Computing bislang noch nicht nutzen, begründen 64 Prozent dies mit Sicherheitsbedenken. Wie IT-Verantwortliche Projekte erfolgreich planen und umsetzen können, zeigt Avanade in vier Schritten. Entscheidend ist eine Strategie, die konkret auf das Unternehmen zugeschnitten ist.

Heiko Leicht, Director Data Center Technology & Operations für Avanade Deutschland, Österreich und Schweiz erklärt: »Unternehmen sollten das Thema Cloud Computing auf keinen Fall ignorieren. Deutsche Firmen haben die Bedenken und Vorurteile etwas abgebaut, wünschen sich in der Regel aber Unterstützung bei der Frage, wie sie Cloud-Projekte konkret angehen können. Die Auswahl des passenden Partners ist deshalb entscheidend.”

 

Der Experte erklärt in vier Schritten, wie IT-Verantwortliche Cloud-Computing-Projekte erfolgreich anstoßen:

 

1. Entwickeln einer klar definierten Strategie. Die IT gestaltet geschäftliche Erfolge entscheidend mit und sollte bei Strategien zur Verbesserung von Geschäftsprozessen, Beziehungen und Services deshalb immer einbezogen werden. So können IT-Abteilungen frühzeitig identifizieren, welche Anwendungen in die Cloud verschoben werden können und sollten. Allgemein lässt sich sagen: Je besser die Daten in der IT isoliert werden können, desto einfacher lassen sie sich in die Cloud migrieren. Besonders geeignet sind etwa CRM-Systeme. Sie arbeiten relativ eigenständig, was den Aufwand bei der Ablösung von der internen IT überschaubar macht. Ähnliches gilt etwa für die Migration der E-Mail-Infrastruktur, beispielsweise mit den Microsoft BPOS-Lösungen. Auch die Einführung von Private-Cloud-Technologien in eigenen Rechenzentren kann eine erfolgversprechende Strategie sein. Dadurch lassen sich Ressourcen deutlich besser verteilen und so effizienter nutzbar machen.

 

2. Finden des richtigen Anbieters. In Deutschland entscheiden vor allem vier Bereiche darüber, welcher Anbieter die Cloud-Pläne realisieren sollte:

Flexibilität: Gerade deutsche Unternehmen setzen auf individuelle Lösungen. Im Gegensatz zu einigen anderen Märkten ist es nicht genug, ausschließlich vordefinierte Cloud-Pakete anzubieten. Entscheidend ist, dass sich die IT-Infrastruktur mit Geschäftsprozessen verbinden lässt.

Datensicherheit: Befürchtungen im Hinblick auf die Sicherheit der Unternehmensdaten sind trotz der positiven Entwicklung von Cloud-Computing nach wie vor groß. Im Zentrum steht hierbei die Frage nach dem Ablageort und den Sicherheitsstandards. Potenzielle Partner sollten in der Lage sein, ihr Cloud-Konzept offenzulegen. Sie sollten vor allem aufzeigen können, welche technischen und organisatorischen Maßnahmen sie ergreifen, um die Daten vor unerlaubten Zugriffen zu schützen.

Verlässlichkeit: Wer plant, Teile seiner Prozesse in die Cloud zu verlagern, setzt in der Regel auf eine langfristige Zusammenarbeit. Neben der Erfahrung und der Historie des potenziellen Partners ist dabei auch die Größe des Unternehmens zu beachten. Ein Unternehmen, das in unterschiedlichen Geschäftsbereichen aktiv ist, verfügt in der Regel über ein solideres Fundament.

Kosten: Allgemein gilt es hier abzuwägen, ob sich der Aufwand gegenüber potenziellen Kostenvorteilen lohnt. Probleme mit der Verlässlichkeit oder Sicherheit sind allerdings von Beginn an Ausschlusskriterien.

 

3. Roadmap erstellen und Migrationspfad vorbereiten. Welche Ziele strebt das Unternehmen an und in welche Richtung soll es gehen, um diese zu erreichen? Welche Unternehmensbereiche sollten stärker durch die IT und durch Cloud-Computing-Lösungen unterstützt werden? Eine Roadmap, etwa für die nächsten drei Jahre, beantwortet diese Fragen und ist Basis für die Migrationsplanung. Dabei wird konkretisiert, welche IT-Systeme in die Wolke verschoben werden und wie viele Projekte dazu nötig sind. Neben dem erwarteten Nutzen ist vor allem die Frage entscheidend, wie aufwendig die Migration ist. Ein Beispiel: E-Mails in der Cloud. Hier muss der IT-Verantwortliche mit seinem Team vorab klären, ob es Abhängigkeiten gibt, etwa zu ERP-Systemen. Funktionieren die Anwendungen dann auch weiter, wenn sie in die Cloud verschoben werden oder sind flankierende Maßnahmen erforderlich?

 

4. Pilotprojekt aufsetzen. Es ist sinnvoll, nicht gleich das gesamte IT-System in die Cloud zu verlagern. Ein Pilotprojekt als Einstieg liefert wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen darüber, welche Anpassungen, wo notwendig sind. Dadurch entsteht die Basis für weitere Migrationen.

 

»Wir sind davon überzeugt, dass Cloud Computing sich weiter durchsetzen wird, denn Unternehmen wollen Kosten sparen und Geschäftsprozesse optimieren«, so Leicht weiter. »Generell eignen sich alle Branchen dafür, zumindest Teilaspekte ihrer IT in die Cloud zu verlagern. Möglicherweise müssen dafür auch Geschäftsabläufe isoliert und neu strukturiert werden, vor allem in sensiblen Bereichen wie Financial Services oder der Pharmaindustrie. Ob das sinnvoll und lohnend ist, muss vorher geklärt werden. Wir wollen Unternehmen und IT-Verantwortliche mit handfesten Strategien unterstützen.«

 

 


Neue Anlaufstelle zu Schutz vor Computerschädlingen
15.09.2010 Computer-Nutzer erhalten eine zentrale Anlaufstelle zum Schutz vor speziellen Schadprogrammen. Das von der Bundesregierung unterstützte Angebot soll helfen, sich gegen immer häufiger auftretende Schädlinge zu wehren, die den Computer kapern und dann fernsteuern, teilte der Internetwirtschaftsverband eco mit. Die neue Stelle mit dem Namen Anti-Botnet-Beratungszentrum hilft im Internet oder am Telefon.

In jüngster Zeit werden bei der Computer-Kriminalität sogenannte Botnetz-Schadprogramme ein immer größeres Problem. Internetkriminelle schleusen mithilfe von Internetseiten oder E-Mails häufig kleine schädliche Programme auf Rechnern ein, um damit die Kontrolle über die Computer übernehmen. Die Computer werden damit Teil sogenannter Botnetze.

Botnetze nutzen die geballte Rechenkraft von abertausenden gekaperten Computern etwa zum Versand von Spam-E-Mails oder für Angriffe über das Internet auf Unternehmen oder sogar auf Staaten. Der Wortbestandteil "Bot" kommt von Roboter und soll ausdrücken, dass ein Computer ferngesteuert wird.

Hinter dem Beratungszentrum stehen die deutsche Internetwirtschaft - darunter auch Internetzugangsanbieter wie die Deutsche Telekom und 1&1 - sowie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Finanziell unterstützt wird das Projekt vom Bundesinnenministerium.

Sind Computer mit einem Botnetz-Schadprogramm infiziert, werden Internet-Nutzer von ihren Internetanbietern künftig informiert - sofern diese an dem Projekt teilnehmen, wie eco mitteilte. Die Benachrichtigung erfolge je nach Anbieter per E-Mail oder auch per Post. Auf der Internet-Seite der Beratungstelle könnten sich Verbraucher dann informieren und Software herunterladen, mit der sie ihren Computer von den Schadprogrammen befreien können. Dort werde es auch Information zur Vorbeugung gegen Schadsoftware für die Zukunft geben. Komme ein Nutzer mit den Informationen auf der Webseite nicht zurecht, erhalte er telefonisch Auskunft und Hilfe, teilte eco mit.

https://www.botfrei.de/

© AFP


10 Fehler beim Search Engine Marketing

Adwords-Kunden »verschenken« ihr Budget

Nahezu alle SEM-Kampagnen bergen immenses Optimierungspotenzial, haben die Experten der Bid-Management-Software Intelliad ermittelt. »Aus Erfahrung wissen wir, dass durch die Vermeidung von Optimierungsfehlern eine Steigerung der Verkäufe oder Leads um bis zu 50 Prozent möglich ist – und das bei konstanten Google-Kosten. Das kann schon mal einem entgangenen Umsatz von 30.000 bis 40.000 Euro pro Monat für einen mittelgroßen Google-Kunden entsprechen«, schätzt Wolfhart Fröhlich, CEO der Intelliad Media GmbH.

Um SEM-Managern eine Checkliste an die Hand zu geben, wo noch verborgenes Potenzial brachliegt, hat Intelliad jetzt eine Liste der 10 häufigsten und auch teuersten Fehler bei der Optimierung von SEM-Kampagnen zusammengestellt.

Die meisten Fehler werden bei der Struktur (Gebote, Adtexte oder Keywords) und bei der Performance-Bewertung gemacht.

1.       Unregelmäßige Auswertung und Regelung der Gebote führen zu falschen Rückschlüssen bei der Performanceeinschätzung und Gebotsoptimierung.

2.       Zu große, inhomogene Anzeigengruppen mit vielen Keywords für wenige Anzeigentexte führen tendenziell zu einer niedrigen Klickrate, einem schlechten Quality Score und damit langfristig zu höheren CPCs.

3.       Die Landingpages passen nicht zum Anzeigentext. Das führt zu schlechten Conversion-Rates.

4.       Zu wenige, zu breit angelegte Kampagnen (etwa teure Produkte und Zubehör in einer Kampagne) führen bei der üblichen Betrachtung der Performance auf Kampagnenebene zu verwaschenen, falschen Schlüssen.

5.       Ein zu stark limitiertes oder zu früh aufgebrauchtes Tagesbudget widerspricht dem Performance-Gedanken des SEM.

6.       Pauschales Einbuchen von Keywords auf »Broadmatch« und die Missachtung der tatsächlichen Suchanfragen führen zum Einkauf von nicht performantem Traffic.

7.       Die Missachtung von Conversion-Ketten und nachlaufenden Conversions verhindert eine valide Bewertung von Keywords.

8.       SEM-Manager richten sich fälschlicherweise nach einem pauschalen oder auch veralteten CPO, statt den ROI als Zielgröße zu verwenden.

9.       Brand-Effekte werden falsch bewertet und Klicks auf die Marke zu teuer eingekauft.

10.     Placements innerhalb des Content-Netzwerks werden entweder gar nicht analysiert oder nicht systematisch optimiert.

 

 


 

Acht Tipps für einen suchmaschinenfreundlichen Online-Shop

 

Das Suchmaschinen-Ranking ist für den Erfolg eines Online-Shops von entscheidender Bedeutung. Web-Hosting-Experte Verio hat deshalb acht Tipps zusammengestellt, wie man seinen Shop suchmaschinenfreundlich gestalten und damit den Bekanntheitsgrad deutlich erhöhen kann.

Ein bestmögliches Ranking in Suchmaschinen ist kostengünstig, einfach und »ohne Zauberei« zu erreichen. Einige grundlegende Dinge sollte der Betreiber eines Shops jedoch beachten. Die Tipps und Tricks im Überblick:

1. Domain

Grundvoraussetzung für den Start mit einem Online-Shop ist eine eigene Domain. Beim Einsatz mehrerer Domainnamen sollte eine Weiterleitung auf den Shop immer mit dem HTTP-Code 301 erfolgen und beispielsweise nicht mit Javascript oder Meta-Refresh. Nur so ist sichergestellt, dass Suchmaschinen erkennen, dass es sich hier nicht um zwei separate Seiten handelt.

2. Keywords

Die zur Angebotspalette des Shops passenden Keywords sollten nach Möglichkeit gleichmäßig über die Seite verteilt sein. Dabei ist es ideal, wenn einzelne Seiten auf maximal zwei bis drei verschiedene Schlüsselwörter ausgerichtet sind, die dann auch rund zwei bis drei Prozent des gesamten Seitentextes entsprechen. An welcher Stelle sich der gesuchte Begriff auf den Inhaltsseiten befindet, ist dabei nicht von Bedeutung.

3. Sitemap.xml

Bei der Wahl des Hosting-Partners sollte man darauf achten, dass das Erstellen einer XML-Sitemap möglich ist – und zwar unkompliziert per Klick. Genau so einfach sollte diese dann auch beispielsweise an Google übertragen werden können. Dies stellt sicher, dass alle Seiten bekannt sind und regelmäßig indexiert werden – mehr als sechs Ebenen sollten jedoch keinesfalls verwendet werden, denn mehr analysiert eine Suchmaschine nicht.

4. Tags und Überschriften

Es gibt innerhalb einer HTML-Website bestimmte Tags, die zwar bei einer Browser-Verwendung nicht dargestellt, aber von Suchmaschinen gelesen werden. Der Title-Tag sollte konstant mit Produkt- und Shopnamen gefüllt sein, da er beispielsweise für Google die wichtigste Informationsquelle für die Frage »Worum geht es in diesem Shop« ist. Er hat idealerweise maximal 65 Zeichen (inklusive Leerzeichen), da der Rest von Google nicht gelesen wird. Auch auf die H-Tags, die Kennzeichnung von Überschriften, sollte geachtet werden. Hier müssen sich Produktnamen ebenso wie -attribute finden, um wichtige Suchbegriffe an für die Suchmaschinen-Analyse relevanten Stellen zu platzieren. Der H1-Tag (Headline) enthält dabei idealerweise den Produktnamen. Für Breadcrumbs, den zum Beispiel für Google sehr wichtigen, auf der Seite angezeigten Navigationsverlauf, könnte der H3-Tag eingesetzt werden.

5. Verlinkung

Von entscheidender Bedeutung sind hier die Backlinks, das heißt Links, die von anderen Seiten auf die eigene verweisen – und zwar nicht nur auf die Startseite, sondern auch direkt zu Produkten und Kategorien. Ein probates Mittel, um eine solche Verlinkung zu erzielen, ist eine Verknüpfung der eigenen Webadresse mit Produkt- und Preisvergleichsportalen oder die Platzierung in gut besuchten Foren oder Blogs, da diese aufgrund ihrer permanent wechselnden Inhalte häufig von Suchmaschinen ausgewertet werden. Entscheidend für Links innerhalb der eigenen Seiten ist der Linktext. Das Schlüsselwort, das heißt der relevante Suchbegriff, sollte sich auch im Linktext befinden – mit »Hier klicken« verbindet eine Suchmaschine nichts.

6. URL

Sogenannte Session-IDs sollten in der URL vermieden werden, da sie bei jedem Webseiten-Besuch neu generiert werden und damit nicht suchmaschinenfreundlich sind. Darüber hinaus gibt es zum Aufbau der URL keine Einschränkungen, sie sollte lediglich eine Gesamtlänge von maximal 100 Zeichen nicht überschreiten. Von Vorteil ist es natürlich, wenn sich im Suchergebnis eine kurze URL und keine kryptische Buchstaben-Zahlen-Kombination findet – sowohl im Hinblick auf die bessere Lesbarkeit für den Suchenden als auch die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen.

7. Inhalte

Das geschriebene Wort ist nach wie vor das A und O für den Erfolg eines Online-Shops und für die Indexierung durch Suchmaschinen. Dabei muss man allerdings auf eines achten: sogenannter Duplicate Content, das heißt doppelte Inhalte, sind unbedingt zu vermeiden. Bereits eine 60-prozentige Inhaltsübereinstimmung wird von Google als Duplicate Content klassifiziert und nicht indexiert. Konkret bedeutet dies: von Herstellern oder Lieferanten angebotene Originaltexte sollten auf der eigenen Website keine Verwendung finden.

Das Motto lautet auch: nicht nur Kategorien sowie Produktseiten listen und darauf achten, dass etwa dreimal pro Woche Änderungen durchgeführt werden. Der Einsatz von Blog, Forum, Newsletter (mit Archiv), Gästebuch, Produktbewertungen durch Kunden und ein FAQ-Bereich helfen dabei (http://hosting.verio.de/estore-overview.html). Dadurch merken die Suchmaschinen, dass die Seite lebt und es sich lohnt, sie häufiger aufzusuchen.

8. Grundsätzliches

Die Suchmaschinenoptimierung ist generell ein komplexes Thema. Bis zu einer sichtbaren Verbesserung der Suchmaschinen-Ergebnisse können durchaus mehrere Wochen vergehen. SEO-Anbieter (Search Engine Optimisation), die ein kurzfristiges Google-Ranking an Position 1 versprechen, sind als nicht seriös einzuordnen. Auf die Umsetzung der genannten Basis-SEO-Elemente sollte allerdings nicht verzichtet werden, denn die Optimierung der eigenen Website mit dem Ziel »gefunden werden« ist für den Erfolg eines Online-Shops von ausschlaggebender Bedeutung.

 

 

 

 

 


 

CIOs geraten unter Druck und drohen ihre strategische Handlungsfreiheit zu verlieren

In der Krise häufen sich gefährliche Outsourcing-Angebote

Deutsche Unternehmen erhalten nach Feststellung der Unternehmensberatung Compass in den letzten Wochen verstärkt Angebote von IT-Dienstleistern zum vollständigen Outsourcing von IT-Bereichen. Dabei werden sie mit jährlichen Einsparungen und sofortigen Barzahlungen in Millionenhöhe gelockt – allerdings müssen sie sich im Gegenzug sehr langfristig an diesen Dienstleister binden. CIOs geraten dadurch unter starken Handlungsdruck von Seiten der Finanzvorstände. Die so entstehende Abhängigkeit könne dem Unternehmen über den Gesamtzeitraum betrachtet nicht nur deutliche finanzielle Nachteile bringen, sondern auch seine strategische Entscheidungsfreiheit gefährlich einengen, warnt Compass.

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In diesem Beispiel sparen Unternehmen Geld, wenn die grün hinterlegte Fläche größer als die rot hinterlegte Fläche ist. In der Praxis entwickeln sich jedoch statt der versprochenen (rote Linie) die tatsächlichen Kosten (blaue Linie) oft anders, so dass die Kunden unter dem Strich draufzahlen. 

 


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