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Disk-to-Disk (D2D) Backup vs. Tape-Backup: Auswirkungen auf TCO-Komponenten

Feste Platte kontra Band

Lange Zeit stellten Bandspeichertechnologien den Kern vieler Backup-Konzepte bei Anwenderunternehmen dar. Sinkende Kosten bei Disk-Speicher und fortschrittliche Kompressionstechniken (»Deduplication«) verschieben nun jedoch das Augenmerk auf Disk-to-Disk (D2D) Backup.

Unter bestimmten Voraussetzungen bringt D2D-Backup gegenüber dem klassischen Tape-Backup Kostenvorteile. Nachfolgend werden die Auswirkungen von D2D-Backup auf einzelne Komponenten der Total Cost of Ownership (TCO) skizziert.

Auswirkungen von D2D auf TCO-Komponenten

TCO-Kategorie

TCO-Komponente

Effekt durch D2D

Berechnung von Kosten / Einsparungen

Hardware

Tape-Backup-Hardware & Hardware-Wartung

Reduzierung oder Eliminierung des Bedarfs an (zusätzlichen) Tape Libraries, Laufwerken oder Media-Servern in der Firmenzentrale und/oder in Zweigstellen

Einsparungen: Keine zusätzliche Tape-Hardware, mögliche Eliminierung aktueller Hardware (einschl. HW in Zweigstellen), Vermeidung künftiger Hardware.

D2D-Backup-Hardware und Wartung

Schrittweise wachsende Kosten von D2D-Hardware für Storage und WAN-Vaulting/Replikation

Kosten: Schrittweise zunehmende Anfangskosten zzgl. weiterer benötigter Anschaffungen über drei Jahre.

Software

Lizenzen für Backup-Software, Wartung

Je nach Lösung ist unter Umständen keine zusätzliche Software notwendig. Dies kann zur Vermeidung von Kosten für zusätzliche Backup-Lizenzen führen.

Einsparungen: Kosten für zusätzliche Lizenzen, die beim Tape-Backup nötig wären, abziehen.

Support

Personal (Backup-Admins, FTEs)

Senkung von Arbeitskosten aus Tape-Installation, Handhabung und Transport von »Remote Offices«

Einsparungen: Anzahl der wöchentlich eingesparten Arbeitsstunden

Personal (System-Administrator, Backup-Admin., FTEs)

Durch schnellere Datenwiederherstellung eingesparte Zeit

Einsparungen: (Anzahl der Wiederherstellungen pro Woche) X (Anzahl der durch Online-Datenspeicherung eingesparten Stunden pro »Restore«)

Personal (System-Administrator, Backup-Admin., FTEs)

Beim Endanwender durch schnellere Wiederherstellung erzielte Zeiteinsparungen (pro Jahr)

Einsparungen: (Anzahl der betroffenen Nutzer) X (Datenwiederherstellungen pro Woche)

Zubehör

Tape-Medien

Reduzierung des Bandspeicherbedarfs

Einsparungen: (reduzierte Anzahl von Tapes im Lagerbestand und Anzahl der jährlich hinzugefügten Tapes (nach D2D-Implementierung)) X Tape-Kosten

Dienst-leistungen

Offsite Tape Storage und Transport

Reduzierung bei den Kosten für Storage, Transport und Rückruf. Potenzieller Entfall von Service-Verträgen bei Zweigstellen.

Einsparungen: Durchschnittliche Senkung der in Rechnung gestellten Kosten nach der Implementierung von D2D.

Quelle: Experton Group & Experture/ Focus Consulting, 2007


 


2007 steht ganz im Zeichen von ERP

ERP an den Wandel anpassen

 

München, 27. April 2007 – 74 Prozent der Unternehmen erwarten für 2007 konkrete Geschäftsveränderungen. Das ist das Ergebnis einer Kundenbefragung von Agresso, an der 425 IT- und Business-Manager aus der Wirtschaft, dem Non-Profit und dem öffentlichem Sektor teilgenommen haben. Als Gründe für diese Entwicklung nennen die Befragten Reorganisation oder Restrukturierung (61 Prozent), Veränderung des Geschäftsmodells (44 Prozent) sowie Fusionen und Akquisitionen (30 Prozent).

Aufgrund schnellen Wachstums, neuer Geschäftsmodelle und sich ändernder Gesetzgebung mussten bereits 64 Prozent entscheidende Geschäftsanpassungen in 2006 vornehmen. Durch steigenden Druck sehen sich 84 Prozent gezwungen, noch mehr Modifikationen in den nächsten Jahren durchführen zu müssen. Die größte Herausforderung für die befragten IT-Manager ist hierbei, das Enterprise Resource Planning (ERP)-System an diesen Wandel anzupassen, was in vielen Fällen sehr aufwändig und teuer ist.

Geschäftliche Veränderungen sind oftmals komplex, zeitintensiv und teuer. Deshalb brauchen Unternehmen ein ERP-System, das sich von den eigenen Mitarbeitern schnell und problemlos aktualisieren lässt – innerhalb von Stunden, Tagen oder Wochen und nicht Monaten oder Jahren. 69 Prozent der Agresso-Kunden bestätigen, dass sie selbst – ohne externen Berater – ihr ERP-System umgestellt haben. Vor allem Agresso-Kunden aus dem Hochschulsektor (80 Prozent) und dem gewerblichen Bereich (73 Prozent) warten ihr ERP-System komplett unabhängig.

»Mit der ERP-Lösung von Agresso sind Kunden absolut autonom. Denn die Lösung lässt sich auch nach der Implementierung von den eigenen Mitarbeitern an neue Geschäftsbedürfnisse anpassen. Somit fallen hohe Verwaltungskosten weg«, erklärt Dieter Große-Kreul, Geschäftsführer von Agresso in Deutschland.

»Unsere Kunden schätzen die Unterschiede in der Architektur, die einzigartig im Markt ist. Alle Prozesse zur Geschäftssteuerung sind miteinander verknüpft. Das bedeutet, wenn die Änderung in einem Bereich erfolgt ist, wird sie automatisch auch für korrespondiere Bereiche übernommen. Doppelte Arbeit entfällt – das spart Zeit, Geld, Arbeitskräfte. Unternehmen können sich so auf ihr Kerngeschäft konzentrieren«, so Große-Kreul weiter.

 


 

IT-Ausgaben: Großunternehmen üben Zurückhaltung, der Mittelstand stockt weiter auf

Mehr Effizienz

35 Prozent der deutschen Unternehmen planen für 2007 mit einem höheren IT-Budget als im vergangenen Jahr. Unter den investitionsfreudigen Betrieben befinden sich allerdings wenige Großunternehmen. Von den IT-Entscheidern in den Konzernen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern wollen lediglich 29 Prozent mehr in IT investieren. Bei den mittelständischen Betrieben stocken 38 Prozent ihr IT-Budget weiter auf [1].

Schon rückblickend auf das letzte Jahr gaben mehr als 37 Prozent der Entscheider in Großunternehmen an, eher weniger für IT ausgegeben zu haben. Im Gesamtdurchschnitt aller befragten Unternehmen sagten dies nur knapp 18 Prozent. Nur 14,3 Prozent der befragten Konzern-Entscheider gaben an, ihr IT-Etat sei im Vergleich gestiegen. In Unternehmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern zeichnete sich dagegen bereits 2006 ein Aufwärtstrend bei den IT-Ausgaben ab: Nur jedes zehnte Unternehmen agierte zurückhaltender beim Festelegen des IT-Budgets. Rund 38 Prozent waren sogar schon im vergangenen Jahr investitionsfreudiger im Vergleich zu 2005. Damit gilt auch für 2007. dass Großunternehmen eher weniger bereit sind, ihre Investitionen in Hard- und Software zu erhöhen als der Mittelstand.

Wenn es um die Zielsetzungen bei der Anschaffung neuer IT geht, sind sich die Unternehmen, unabhängig von der Mitarbeiterzahl, weitgehend einig: Mehr Effizienz steht weiterhin oben auf der Agenda der IT-Manager. Knapp 90 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte wollen mit dem Einsatz von IT vor allem Geschäftsabläufe optimieren. Mehr als die Hälfte hat Kosteneinsparungen im Fokus. Allerdings ist das Potenzial, Kosten durch IT zu sparen, bei Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern weniger ausgeschöpft als in Konzernen. Von ihnen nennen drei Viertel der befragten Entscheider Kostensenkungen als wichtigstes Ziel für den Kauf neuer Hard- und Software. Bei den Großunternehmen sind es nur knapp 40 Prozent. Die IT und die operativen Abläufe rücken in allen Unternehmen näher zusammen. Beide in Einklang zu bringen, gehört für die Firmen zu den Schlüsselherausforderungen, wenn es um Stellhebel für weitere Kosteneinsparungen geht.

Neben dem Einsparen von Kosten rückt der Vertrieb bei den IT-Ausgaben stärker in den Vordergrund. Die Erwartungen an die Informationstechnik hinsichtlich der künftigen Wachstumsstrategie sind gestiegen. Ein Blick auf die betriebswirtschaftlichen Ziele belegt dies: Eine höhere Kundenzufriedenheit und Umsatzsteigerungen gehören zu den fünf wichtigsten Unternehmenszielen in den kommenden zwölf Monaten. Beide Zielsetzungen verzeichnen im Vergleich zu 2006 den höchsten Bedeutungszuwachs. Am Erreichen dieser Ziele wird die IT künftig verstärkt mitwirken. Kundenmanagement-Systeme werden beispielsweise aktuell wieder stark nachgefragt.

 

[1] Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie »IT-Budget 2007« der InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde.

 


 

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