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Telefonieren über das Internet VoIP in Kleinunternehmen auf dem Vormarsch
VoIP spielt zunehmend auch in kleinen Unternehmen eine größere Rolle und besitzt derzeit einen Bekanntheitsgrad von 92 %. Die technischen Voraussetzungen sind in vielen Kleinbetrieben weitgehend gegeben, rund 90 % der Kleinunternehmen verfügen über einen Internetzugang, ca. 60 % besitzen einen DSL-Breitbandanschluss. Kleinunternehmen verfügen in der Regel über kein allzu großes IT-Budget, sie sind flexibel und reagieren oft schneller als größere Unternehmen auf Möglichkeiten, Kosten zu sparen. Derzeit telefonieren 15 % der Kleinunternehmen über das Internet. Im Vergleich zu 2006 ein Zuwachs von 4 %. 2007 werden weitere 4 % der kleinen Unternehmen hinzukommen. So dass sich insgesamt bis Ende 2007 ein VoIP-Einsatzgrad von 18 % bei kleinen Unternehmen ergeben wird. Warum sollte der bereits vorhandene Internetzugang nicht kostensparend auch für das Telefonieren genutzt werden? Das Kostenbewusstsein ist in kleinen Betrieben maßgeblich, in erster Linie tragen günstigere Tarife dazu bei, sich für VoIP zu entscheiden. Aber auch andere technologische Aspekte werden von Kleinunternehmen erkannt und als vorteilhaft angesehen. Das Verbinden der Kundendatenbank mit der Telefonie-Lösung und somit vereinfachte Initialisieren von Anrufen erweisen sich ebenso vorteilhaft wie das Speichern von Sprachdaten direkt auf dem Computer. Ein gemeinsames Netz erfordert zudem weniger Wartungsaufwand als zwei getrennte für Computer und für Telefon. Unter den Usern herrscht relativ große Zufriedenheit, 80 % der kleinen Unternehmen sind mit ihrer VoIP-Verbindung zufrieden. Einige Unternehmen bemängeln die Sprachqualität, je nach Provider gibt es hier noch Beeinträchtigungen nur sehr selten treten Schwierigkeiten beim Verbindungsaufbau. 37 % der Unternehmen haben sich zwar bisher schon mit VoIP auseinandergesetzt und sich mit der Thematik genauer beschäftigt. Für sie ist das Telefonieren über das Internet durchaus interessant und vorstellbar, es liegen jedoch noch keine konkreten Maßnahmen beziehungsweise Pläne zur Umsetzung vor. Für 37 % der Kleinunternehmen ist eine derzeitige Nutzung kein Thema, hier besteht größtenteils kein Bedarf. Zum Teil hemmt aber auch Unkenntnis über den betriebswirtschaftlichen Nutzen die Verbreitung von VoIP. Hier ist die IT-Industrie in der Pflicht, den Nutzwert der Technologie stärker zu vermitteln, um Kaufanreize zu geben.
Abbildung: Einsatzgrad von VoIP
Studie: Unternehmen leiden verstärkt unter Datenverlust Präventivschutz des Datenflusses
München, 26. April 2007 - Informationssicherheit bedeutet heute mehr als nur der bloße Schutz von IT-Systemen. Unternehmen müssen vor allem präventiv Sorge für den Schutz sensibler Geschäftsdaten tragen. Es geht darum, die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt bei der richtigen Person zu wissen und damit fahrlässigen wie vorsätzlichen Verlust von wertvollem Firmenwissen zu unterbinden. Viele Firmen sind schon von diesem Problem betroffen. Zu dieser Erkenntnis gelangt die aktuelle Online-Befragung »Datagate: The Next Inevitable Corporate Disaster?« im Auftrag von McAfee. 60 Prozent aller Befragten räumten ein, dass es im eigenen Unternehmen innerhalb des vergangenen Jahr mindestens einen bekannt gewordenen Verstoß gegen Datenschutzrichtlinien gegeben habe. 23 Prozent gehen davon aus, dass Datenklau vorsätzlich von den eigenen Mitarbeitern hervorgerufen wurde. Lediglich 6 Prozent konnten mit Gewissheit ausschließen, dass dies innerhalb der letzten zwei Jahre der Fall gewesen wäre. Für McAfee belegen die Ergebnisse eindeutig, wie wichtig es für Unternehmen ist, durch Präventivschutz des Datenflusses die Verfügungsgewalt über ihre Informationen zu behalten. Die Ergebnisse beweisen: Datenverlust betrifft sowohl große wie kleine Unternehmen gleichermaßen – ungeachtet bestimmter Branchen. Der vorbeugende Schutz sensibler Daten wird immer wichtiger – auch anlässlich der gesetzlich geltenden Pflichten in Bezug auf Compliance und Risikomanagement. Die Online-Erhebung wurde unter 1.400 IT-Fachkräften in den USA, England, Frankreich, Deutschland und Australien aus Betrieben mit mehr als 250 Mitarbeitern durchgeführt. Ungeachtet der Häufigkeit eines Datenverlustes oder gar einer Datenveruntreuung investieren Unternehmen bisher kaum in entsprechende Maßnahmen zu deren Vorbeugung und Abwehr. Das Sicherheitsbewusstsein scheint in diesem Bereich nur mangelhaft ausgeprägt zu sein. Im Durchschnitt entfiel in den befragten Firmen lediglich ein halbes Prozent des gesamten IT-Budgets auf den Datenschutz. Weitere wichtige Ergebnisse der Studie im Überblick:
Online-Shopping boomt Montags sind die Tüten voller Berlin, 26. April 2007 – Dass es im Internet keine Ladenschlusszeiten gibt, ist hinlänglich bekannt. Überraschend aber ist das aktuelle Ergebnis einer Erhebung von Zanox. Das Unternehmen hat herausgefunden, dass die meisten Online-Transaktionen montags zwischen 20:00 und 21:00 Uhr stattfinden [1] – also weder am Wochenende, noch während der Büroarbeitszeiten. Während der Sommermonate verschiebt sich dieser Trend allerdings in Richtung früher Nachmittag. Die Erhebung basiert auf den Verkäufen, die über die Shop@ Portale von Zanox seit Januar 2005 vermittelt wurden. Die steigende Beliebtheit des Online-Handels lässt dieses mittlerweile zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe im Einzelhandel werden. Die US-Marktforschungsfirma E-Marketer rechnet damit, dass bis 2010 in Deutschland der Anteil der Online-Verkäufe am gesamten Einzelhandelsumsatz auf zehn Prozent steigen wird. Der IT-Verband Bitkom rechnet sogar damit, dass im gleichen Zeitraum die Umsätze im Internet inklusive Reisebuchungen und Ticketverkäufen in Deutschland auf 145 Milliarden Euro zulegen werden. Zum Vergleich: 2006 lagen sie noch bei 46 Milliarden Euro. Zugleich erwartet das Marktforschungsinstitut Forrester Research, dass die Ausgaben für Internet-Shopping in Europa pro Person von aktuell durchschnittlich 1.109 Euro auf fast 1.500 Euro in 2011 steigen werden. Eine mögliche Erklärung für die montäglichen Spitzenzeiten beim Online-Shoppen sieht Zanox in den Konsumgewohnheiten: Viele Internet-Kunden recherchieren am Wochenende in den Geschäften und suchen dann im Internet nach den günstigsten Preisen. [1] 16,50 % aller Online-Transaktionen finden an einem Montag statt. An den übrigen Wochentagen: 15,14 % dienstags, 15,00 % mittwochs, 14,52 % donnerstags, 13,75 % freitags, 11,97 % samstags und 13,12 % sonntags. |
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