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Intel gibt Technik-Ausblick für mehr Leistung und Effizienz in Computern

Innovation, Prozessleistung und industrie-übergreifende Kooperationen sind der Schüssel für die Zukunft

 

Intel Developer Forum/Peking, Feldkirchen, den 17. April 2007 – Intel gab im Rahmen des Intel Developer Forums, das zum ersten Mal in China stattfand, Details zu mehr als 20 neuen Produkten, Innovationen und Initiativen bekannt. Diese haben zum Ziel, das World Wide Web, Computer und Geräte der Unterhaltungselektronik intuitiver, schneller und sicherer zu machen. Zu den Neuheiten zählen erste Leistungsdaten der kommenden 45nm-»Penryn«-Prozessorfamilie, zukunftsweisende Technologien für Workstations und Server sowie neue Produkte, wie System on Chip (SoC)-Lösungen für Hersteller der Konsumelektronik und für Anbieter von Serversystemen.

In seiner Auftaktrede wiederholte Justin Rattner, Chief Technology Officer bei Intel, die Zielsetzung des Unternehmens, den Stromverbrauch ohne Leistungseinbußen im Bereich Ultra Mobile Computing bis 2010 um den Faktor 10 zu senken. Intel entwickelt zudem zukünftige Prozessoren die Teraflops-Leistung erreichen sollen. Rattner forderte die gesamte Industrie an dieser Stelle eindringlich auf zusammenzuarbeiten, um die größtmöglichen Vorteile aus diesem enormen Leistungsangebot zu ziehen.

»Herzlich Willkommen im Multicore Zeitalter. Eine Ära, in der unser Leistungsvermögen in der Computertechnologie dazu beitragen wird, das ganz persönliche Potenzial jedes einzelnen zu vervielfachen,« so Justin Rattner. »Dieses Developer Forum in Peking wird aufzeigen, wie unsere Innovationen Hand in Hand gehen mit der Weiterentwicklungen im Bereich PC- und TV-Unterhaltung, Onlinehandel sowie den wachsenden Anforderungen an das Internet durch die Evolution der sozialen Netzwerke. Heute bietet Intel eine große Auswahl an Multicore-Prozessoren und eine Roadmap, die bereits enorme Weiterentwicklungen hinsichtlich Leistung und Energie aufweist, damit der Endanwender selbst eine größere Steuerungsmöglichkeit im Informationszeitalter erhält.«

Alle Neuheiten rund um Multicore Performance und Core Microarchitektur

Intel gibt weitere Einzelheiten in Bezug auf Leistungsfähigkeit der »Penryn«-Prozessorfamilie bekannt, die im 45-Nanometer-Verfahren hergestellt wird und neue Materialien wie das Hi-K Metal Gate Silizium verwendet.

Pat Gelsinger, Senior Vice President und General Manager der Intel Digital Enterprise Group, führte aus, dass die Leistungssteigerung der Penryn-CPUs bis zu 15 Prozent bei der Bildbearbeitung, 25 Prozent bei dem Rendering von 3D-Objekten und mehr als 40 Prozent im Bereich Gaming betragen wird. Auch das Enkodieren von Videos wird über 40 Prozent beschleunigt bei Intel-SSE4-optimierten-Video-Encodern. Diese Leistungsindikatoren basieren auf Vorserien Versionen der 45 nm Hi-k Intel Quadcore Prozessoren mit einer Taktung von 3,33 GHz und einem 1.333 MHz schnellen Front Side Bus (FSB) sowie 12 MB L2 Cache. Als Vergleich stand der erst in der Vorwoche vorgestellte Intel CoreTM 2 Extreme Prozessor QX6800 mit 2,93 GHz, 1.066 MHz FSB und 8 MB Cache zur Verfügung.

Für High Performance Computing (HPC) und Workstation Systeme erwartet Gelsinger Steigerungsraten bis zu 45 Prozent für bandbreitenintensive Applikationen sowie rund 25 Prozent für Server, die Java nutzen. Verglichen wurden hier einerseits Vorabversionen der 45 nm Hi-k Intel Xeon Quadcore Prozessoren mit 1.600 MHz FSB für Workstation und HPC sowie eine 1.333 MHz FSB Version für Server mit einem aktuellen Intel Xeon Quadcore Prozessor X5355.

Darüber hinaus hat Intel begonnen, Produkte auf Basis einer hochgradig parallelen, IA-basierenden Architektur mit dem Codenamen »Larrabee« zu entwickeln. Diese wird vergleichsweise einfach zu programmieren sein und auf viele der bestehenden Software-Tools zurückgreifen. Die Leistungsziele von Produkten basierend auf der »Larrabee«-Architektur liegen im Teraflops-Bereich (Billionen von Fließkommaberechnungen pro Sekunde). Diese neue Architektur beschleunigt in erster Line Anwendungen im Bereich Wissenschaft, Synthese, Virtualisierung, Finanzanalyse, Bergbau oder im Gesundheitswesen.

Desweiteren stellte Intel eine Initiative zur Beschleunigung einzelner Funktionen, wie etwa Datenverschlüsselung oder Finanzberechnungen im Serverumfeld unter dem Namen Intel QuickAssist Technology vor. Der Stromverbrauch wird dabei gleichzeitig reduziert. Die Initiative beinhaltet die Unterstützung IA-basierter Multicore Prozessoren und Beschleuniger anderer Anbieter, die in Intel-basierten Servern zusammenarbeiten sowie die Entwicklung neuer Beschleuniger, die in den IA-basierten Prozessor selbst integriert sind.

Als weitere Neuheit erläuterte Gelsinger erste Planungen unter dem Codenamen »Tolapai«. Hier wird zunächst eine Familie an »System-on-Chip«-Produkten (SoC) im Enterprise Segment vorgestellt werden, die eine Reihe an zentralen Systemkomponenten direkt in einen einzigen auf Intel Architektur basierenden Prozessor einbetten. Die ersten »Tolapai«-Produkte kommen voraussichtlich 2008 auf den Markt und verringern die Größe eines Chips um bis zu 45 Prozent. Ebenso reduziert sich dabei der Energieverbrauch um rund 20 Prozent im Vergleich zu einem Standard Vier-Chip-Design. Datendurchsatzraten und CPU-Effizienz erhöhen sich gleichzeitig. Tolapai wird bereits die Intel QuickAssist Integrated Accelerator Technology enthalten.

Im High-End-Bereich kündigte Gelsinger Produkte für Multi-Prozessor Server mit Codenamen »Caneland« an. Die Intel Xeon 7300er Quadcore und Dualcore Prozessoren stehen im Laufe des dritte Quartals dieses Jahres in 80- und 50-Watt Versionen für Bladesysteme zur Verfügung. Damit ist der Übergang des Unternehmens zur Intel Core TM Microarchitektur für die Xeon Prozessoren abgeschlossen. Sun Microsystems zeigt ihr Betriebssystem Solaris auf einem System basierend auf Intel Xeon Prozessoren 5100 und dem Einsatz der Intel Dynamic Power Technologie, die den Energiebedarf für Speicher-Subsysteme senkt.

Zur Optimierung der Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen in Computern wird Intel in der zweiten Jahreshälfte 2007 die Intel vProTM Prozessortechnologie der nächsten Generation vorstellen (Codename »Weybridge«). Diese verwendet dann bereits die neue Intel 3x Chipsatzfamilie , bislang bekannt unter dem Codenamen »Bear Lake«. Die umfassenden und besonders für das professionelle Umfeld konzipierten Funktionalitäten der vPro Systeme werden in der neuen Intel Centrino Pro Prozessortechnologie erstmals für Notebooks verfügbar gemacht.

Schließlich präsentierte Microsoft auf dem IDF eines ihrer Windows-Server-Betriebssysteme unter dem Codenamen »Longhorn« sowie zwei ergänzende Technologien: Windows Server Core und Windows Server Virtualization. Diese laufen auf Intel Xeon Quadcore Prozessoren.

Heim-PCs und Neuheiten im Bereich CE

Des Weiteren kündigte Eric Kim, Senior Vice President und General Manager der Intel Digital Home Group, die Entwicklung von Produkten und Technologien an, die Verbrauchern eine bessere Kontrolle, Auswahlmöglichkeit und Übersichtlichkeit in der konvergenten Welt verschaffen. Dies umfasst Computer und CE Plattformen von herkömmlichen PCs, Notebooks über Fernsehgeräte und Set-Top-Boxen bis hin zu netzwerkfähigen Media Playern.

Erste Einzelheiten verriet Kim über Intels Strategie eine allgemeine IA-basierte Prozessorgrundlage für alle PC- und CE-Plattformen zu etablieren. So wird der Intel CE 2110 Media Prozessor – eine System-on-a-Chip-Architektur für CE-Geräte – die Hersteller darin unterstützen, neuartige und äußerlich ansprechende Geräte schneller marktreif zu machen, ohne auf Performance, Flexibilität und entsprechende Ausbaufähigkeit gepaart mit Kosteneffizienz zu verzichten. Die ersten CE-optimierten IA-basierten SoC kündigte Kim für 2008 an.

Darüber hinaus plant Intel gegen Ende des Jahres neue Desktop Produkte vorzustellen, zu denen sowohl ein Update der Intel-Viiv-Prozessortechnologie-Roadmap gehört als auch eine neue Plattform für High-End-Fans und Gamer mit dem Codenamen »Skulltrail«. Künftige Generationen der Intel-Viiv-Prozessortechnologie basieren auf der Intel-3x-Chipsatzfamilie, die noch in diesem Quartal vorgestellt wird. Diese bietet dank Features wie Intel Clear Video Technology eine stark verbesserte Grafikunterstützung. Ferner wird Microsoft DX10 unterstützt für ein reibungsloseres High-Definition-Playback und 3D-Visualisierung. Zudem erhöhen die neuen Chipsätze die Leistungsfähigkeit der Systeme enorm mit einen 1.333 MHz FSB, DDR 3 Speicherunterstützung und PCI Express 2.0. Intel Turbo Memory beschleunigt das Booten und Laden von Programmen.

www.intel.de/

 


 

Studie räumt mit Vorurteilen gegenüber IT-Outsourcing auf

Missverständnisse abbauen

 

Sulzbach, 19. April 2007 – Die jüngste Studie »Unisys End-User Services Research« der Unisys Corporation – weltweiter Anbieter von IT-Dienstleistungen und IT-Lösungen – zeigt, dass in großen Unternehmen die Zahl der IT-Anwender stetig wächst: Laut Studie stieg in den letzten fünf Jahren der Einsatz von IT-Technologie bei zwei Drittel der befragten Unternehmen um über 50 Prozent. Hierzu gehört auch der tägliche Einsatz von Desktop-PC, Laptop, Handy oder PDA. In der Hälfte der befragten Unternehmen nutzen mindestens ein Drittel der Mitarbeiter mehr als ein digitales Endgerät. Hinzu kommt, dass Mitarbeiter pro Tag ihre digitalen Endgeräte doppelt so lang einsetzen als noch vor fünf Jahren.

Serviceaufwand stieg um 50 Prozent

Mit dem erhöhten Einsatz von IT steigt auch die Nachfrage nach IT-Support und Wartung. Im Durchschnitt kostet die Wartung eines PCs oder anderer digitaler Geräte rund vier Mal mehr als deren Anschaffung. Das hat zur Folge, dass in etwa der Hälfte der befragten Unternehmen der Aufwand für Services seit 2001 um mindestens 50 Prozent gestiegen ist.

»Die IT-Anwender in den Unternehmen unterscheiden sich erheblich, sie sind meist geografisch verstreut und werden zunehmend mobiler. Für die IT-Abteilungen bedeutet dies, dass sie für eine immer komplexere IT den Support sichern müssen, damit es zu keinen Ausfällen kommt und die Produktivität nicht leidet«, sagt Joe Hogan, Vice President, Strategic Outsourcing Programs, Unisys. »Hinzu kommt, dass das IT-Know-how der Mitarbeiter recht unterschiedlich ist, es reicht vom absoluten Anfänger und geht bis hin zum Profi. Dies erfordert wiederum einen unterschiedlichen Grad an IT-Support für jeden einzelnen Mitarbeiter.«

Gerade die IT-Abteilungen der großen Unternehmen suchen deshalb häufig nach externer Unterstützung, um diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Aus diesem Grund ist heute Outsourcing in vielen Unternehmen das zentrale Thema, um den gestiegenen Bedarf an IT-Support zu bewältigen und so eine höhere Produktivität und verbesserte Kostenkontrolle zu erzielen. Doch immer noch gibt es beim Thema IT-Outsourcing einige Vorurteile und Missverständnisse. So hält sich häufig noch die Annahme, dass ein Unternehmen mit einer Outsourcing-Vereinbarung seine Kontrolle und Flexibilität verliert. Doch das Gegenteil ist der Fall, denn Unisys Outsourcing Solutions sind so konzipiert, dass sie jederzeit an veränderte Anforderungen angepasst werden können.

Auch die Annahme, dass der Erfolg von Outsourcing nur auf Service-Levels wie Verfügbarkeit, Antwortzeiten und anderen IT-Benchmarks beruht, trifft laut Unisys so nicht zu. Mit Unisys als Outsourcing-Partner wird vielmehr die IT-Leistung direkt mit dem Geschäftserfolg des Unternehmens gemessen. Um mit den verschiedenen Mythen und Vorurteilen gegenüber Outsourcing aufzuräumen, hat Unisys die Initiative »Unlearn Outsourcing« ins Leben gerufen.

»Bei 'Unlearn Outsourcing' fließen unsere jahrelangen Erfahrungen ein, die wir bei vielen unserer Kunden rund um das Thema Outsourcing gesammelt haben«, sagt Jürgen Seibert, Vice President Sales Continental Europe, Global Outsourcing and Infrastructure Services bei Unisys. »Uns ist es wichtig, dass wir zeigen können, dass Outsourcing kein Risiko für ein Unternehmen bedeutet, sondern eine Chance. Outsourcing bremst nicht das Wachstum, sondern treibt es voran. Wer auch immer negative Erfahrungen mit Outsourcing gemacht hat, mit unserer Initiative rufen wir dazu auf, bei uns anzuklopfen, damit wir ihm die positiven Seiten von Outsourcing aufzeigen können.«

 

Für die Studie »Unisys End-User Services Research« führte Unisys 2006 eine Online-Befragung durch. Insgesamt haben 243 IT-Leiter geantwortet, die unterschiedliche Branchen und Unternehmensgrößen abdecken. Die Studienergebnisse resultieren aus Antworten von Unternehmen, die über eine Milliarde US-Dollar Umsatz generieren.

Die gesamte Studie steht zum Download unter http://www.securityunleashed.com/unlearn/unlearnOutsourcing.aspx zur Verfügung.

 

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