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News-Portale mit kräftigem Zuwachs

 

18.04.2007 – Immer mehr Deutsche informieren sich über die aktuelle Nachrichtenlage im Netz. Besonders klassische Medienhäuser sorgen für Schub. Insgesamt fast 900 Millionen Mal wurden die erfolgreichsten 20 deutschen Nachrichten-Portale im ersten Quartal 2007 geöffnet. Das sind zwölf Prozent mehr Besucher als im Vorjahreszeitraum und nebenbei der höchste bisher gemessene Quartalswert. Das stellt eine Studie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) fest. Berücksichtigt wurden sämtliche Portale, die sich von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) prüfen lassen. Nicht unbedingt überraschend ist die Feststellung der Studie, dass große Medienereignisse wie Wahlen oder Sport-Events die Nutzerzahlen nach oben trieben.

Insgesamt haben die News-Portale im ersten Quartal 2007 174 Millionen Euro für Banner am Bildschirmrand, Sponsoring oder Werbefilme umgesetzt. Das ist ein Plus von 45 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2006, mit Umsätzen von 120 Millionen Euro. Für die nötigen Inhalte sorgen die klassischen Medienhäuser, die meist nach dem Motto »Online First« vorgehen: Exklusive Nachrichten werden umgehend auf der Homepage veröffentlicht und nicht mehr für die Ausgabe am nächsten Tag zurückgehalten. Zur Steigerung der Aufmerksamkeit setzen die Portale zudem auf Multimedia-Features wie Filme, Bilder-Galerien oder Audiobeiträge.

Als einen entschiedenen Faktor für die nötige Sogkraft nennt der BITKOM den Umstand, dass die meisten Angebote in Deutschland kostenlos sind. Entsprechend mehr Werbung wird auch eingesetzt.

www.bitkom.de

 


 

Warnung vor elektronischer Wirtschaftsspionage

 

18.04.2007 – Mittelständische Unternehmen werden immer häufiger Opfer von Wirtschafts- und Konkurrenzspionage. Eine Initiative weist auf vermeidbare Lücken hin. Durch Wirtschaftsspionage entsteht in Deutschland jährlich ein Schaden zwischen 20 bis 40 Milliarden Euro.

So lautet die Expertenschätzung einer von der nordrhein-westfälischen Landesinitiative »secure-it.nrw« unlängst durchgeführten Informationsveranstaltung für mittelständische Unternehmen. Per Internet, Mobilfunk und Gratis-Hardware versuchen Spione an Geschäftsgeheimnisse zu kommen. IT-Sicherheit sei also eine wichtige Voraussetzung zum Schutz. Gefährdet seien vor allem Branchenführer, Unternehmen mit herausragendem Know-how, spezialisierte Zulieferfirmen und Technologiezentren, berichtet Thomas Faber, Leiter der Initiative.

Die Spione würden für ihre Attacken vor allem die neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie nutzen. Faber rät Firmen deshalb, bei ihren Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit auch diesen Aspekt zu berücksichtigen. So könnten beispielsweise gratis verschenkte USB-Sticks mit Trojanern infiziert werden. Dieser nistet sich, sobald die Firma ihn zur Anwendung bringt, im Firmen-Netzwerk ein und liefert den Wirtschaftsspionen fortan unbemerkt vertrauliche Firmendokumente per Internet. Neue USB-Sticks sollten vor der ersten Datenspeicherung mit einem aktuellen Virenschutzprogramm überprüft oder formatiert werden.

Auch wer von Dritten ein Handy geschenkt bekommt, sollte wachsam sein. Handys lassen sich per Anruf von außen unbemerkt aktivieren und lassen den Spion bei ausgewählten Telefonaten mithören. Im Zweifelsfall sollte von einem Fachbetrieb die darauf vorhandene Mobilfunk-Software vollständig gelöscht und eine Original-Software aufgespielt werden.

Und schließlich: VoIP sollte nur innerhalb eines per Firewall und Virenschutz abgesicherten Firmennetzes eingesetzt oder über ein Virtual-Private-Network (VPN) abgeschottet werden. So haben Spione keine Chance, die Datenpakete abzufangen und für sich zu nutzen.

 

Die wichtigsten Hinweise sind als (http://www.secure-it.nrw.de/service/motipp.php) Sicherheitstipp April auf den Seiten der Initiative einsehbar.

 


 

E-Banking

Sicherheit bedeutet Kundenzufriedenheit

 

18.04.2007 – Gerade im Bereich Online-Banking geht Sicherheit vor. Trotz sinkender Zuwachsraten vertrauen die Kunden ihren Online-Banken. Der Zuwachs im Bereich Online-Banking ist für 2006 erstmals in den einstelligen Bereich gesunken. Das fand eine Studie der Internet-Analysten von Comscore heraus.

Betrug der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr in 2004 noch 47 Prozent, fiel er im folgenden Jahr auf 27 Prozent und lag 2006 lediglich bei 9,5 Prozent. Obwohl die Zuwachsraten nachlassen, ist allerdings immer noch Zuwachs zu verzeichnen. In einem sich sättigenden Markt könnten große Zuwächse jedoch nur noch mit besonderen Kampagnen und Serviceangeboten erreicht werden, so die Analysten. Trotzdem verzeichnete Comscore einen Zuwachs der Nutzerzufriedenheit in Sachen Sicherheit: Besonders ihren Banken, aber auch anderen Seiten vertrauen die Online-Banking-Kunden. 58 Prozent glaubten, das Internet sei im Vergleich zum Vorjahr sicherer geworden, vom Online-Banking glaubten das 68 Prozent. Doch viele Hauptgründe für die Kundenzufriedenheit liegen nicht im Einflussbereich der Banken. 41 Prozent glaubten an eine generelle Sicherheit von Online-Abwicklungen, 38 Prozent vertrauten der Sicherheitssoftware, die sie auf ihren Computern installiert hatten. Auch stetig wechselnde Sicherheitsfragen, Schutz gegen Identitätsdiebstahl durch die Anbieter und mögliche Individualisierungen von Nutzer-Seiten steigerten den Kundenzuspruch in Sachen Sicherheit.

www.comscore.com


 

Preise für externes IT-Know-how werden weiter steigen

80 Euro und mehr

Seit zwei Jahren fordern externe IT-Spezialisten wieder höhere Stundensätze, derzeit sind es im Schnitt 68 Euro. Jeder Vierte (26 %) verlangt bereits wieder Honorare über 80 Euro. Und ein Ende des finanziellen Aufschwungs ist noch nicht in Sicht, wie die jährliche Stundensatzumfrage der IT-Personalagentur www.gulp.de unter 541 IT-Selbstständigen und 36 Projektanbietern ergab.

Beide Seiten sind sich mit deutlicher Mehrheit einig, dass der finanzielle Aufwärtstrend externer IT-Mitarbeiter weiter anhält. Während aber immer mehr IT-Selbstständige versuchen, weitere finanzielle Spielräume auszuloten, rudern die Projektanbieter hinsichtlich ihrer Zahlungsbereitschaft deutlich zurück. Nach ihrem Geschmack sind die derzeit verlangten Honorare bereits zu hoch.

Sowohl drei Viertel der IT-Selbstständigen (74 %) als auch der Projektanbieter (77 %) sind überzeugt davon, dass die Preise für externes IT-Know-how ihren Höhepunkt noch nicht erreicht haben.

Wie werden sich die Stundensätze in absehbarer Zeit entwickeln?

 

Projektanbieter

IT-Selbstständige

Sinken.

6 % (15 %)

8 % (17 %)

Steigen.

77 % (50 %)

74 % (50 %)

Keine Änderung.

17 % (35 %)

18 % (33 %)

Vorjahreswerte in Klammern

Angesichts des derzeitigen Nachfrage-Hypes im IT-Projektmarkt scheint diese einstimmige Prognose nicht zu idealistisch: Im ersten Quartal 2007 vermittelte www.gulp.de insgesamt 27.282 Projektanfragen an externe IT-Spezialisten. Das sind 28 % mehr als im gleichen Zeitraum 2006.

Und so findet bereits wieder jeder vierte Projektanbieter (25 %), dass freiberufliche IT-Experten im Vergleich zu festangestellten IT-Mitarbeitern zu viel verdienen. Im vergangenen Jahr war nur jeder Fünfte (20 %) dieser Meinung. Mit 56 % äußert sich die Mehrheit der befragten Anbieter, dass die Bezahlung angemessen sei.

Verdienen Freiberufler zu viel im Vergleich zu ihren festangestellten Kollegen?

 

Projektanbieter

IT-Selbstständige

Ja, zu viel.

25 % (20 %)

4 % (4 %)

Nein, zu wenig.

19 % (32 %)

47 % (46 %)

Passt so.

56 % (48 %)

49 % (50 %)

Vorjahreswerte in Klammern

Demgegenüber fühlt sich fast jeder zweite IT-Selbstständige (47 %) im Vergleich zu seinen festangestellten Kollegen als unterbezahlt – trotz höherer Stundensätze. Möglicherweise auch deshalb, weil auch die Gehälter der IT-Beschäftigten steigen, wie die IG Metall in ihrer Gehälterstudie über Löhne in der Informations- und Telekommunikationsbranche berichtet. (Quelle: Spiegel online, 13.03.2007).

Wie liegen Freiberufler mit ihren Stundensatzforderungen?

 

Projektanbieter

IT-Selbstständige

Eher zu hoch.

42 % (37 %)

12 % (15 %)

Eher zu niedrig.

14 % (15 %)

34 % (31 %)

Meist richtig.

44 % (48 %)

54 % (54 %)

Vorjahreswerte in Klammern

Zwar decken sich die finanziellen Vorstellungen der IT-Selbstständigen (54 %) in den (prozentual) meisten Fällen noch mit denen der Projektanbieter (44 %): Die geforderten Stundensätze befinden sich auf einem beiderseits akzeptiertem Niveau. Allerdings stufen wieder deutlich mehr Auftraggeber (42 %) die verlangten Honorare als zu hoch ein, wohingegen die IT-Selbstständigen (34 %) diese wieder öfter als zu niedrig beurteilen.

Die komplette Auswertung – auch mit den Vorjahres-Ergebnissen seit 1999 – finden Sie unter:
http://www.gulp.de/kb/st/stdsaetze/umfrageVII_f.html

 

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