|
|
|
»manage
it«
als
|
Wirtschaft wünscht engere Kooperation mit den Sicherheitsbehörden Gefährdung wächst, insbesondere für die IT Angesichts einer wachsenden Sicherheitsbedrohung für die Wirtschaft Deutschlands hofft eine Mehrheit der Sicherheitsexperten in den Unternehmen auf eine bessere Zusammenarbeit mit der Polizei. Dies äußern 52 % der im Rahmen der achten WIK/ASW-Sicherheits-Enquête befragten Führungskräfte aus Unternehmenssicherheit und Sicherheitsdienstleistung. Das höchste Gefährdungspotenzial messen die Experten heute und in der Zukunft den Angriffen auf die Informationstechnik zu. Aber auch die Gefährdungen durch Spionage, allgemeine Kriminalität und Terrorismus werden nach Meinung der Sicherheitsfachleute in den nächsten Jahren wachsen. Bei neun von insgesamt 28 Deliktsformen rechnet eine Mehrheit der Sicherheitsexperten mit einer deutlichen Zunahme. Bei keiner anderen Deliktsform fallen dabei die Zukunftsprognosen ähnlich ungünstig aus wie bei den IT-orientierten kriminellen Angriffen: 79 % der Teilnehmer erwarten, dass Hackerangriffe auf die betriebliche IT zunehmen. Fast ebenso viele, 77 %, glauben, dass auch der Befall durch Schadenssoftware aus dem Internet, wie Viren, Würmer oder Trojaner, zunehmen wird, und 57 % erwarten, dass vermehrt Daten über Hardwarediebstahl abhanden kommen. Aber auch bei den Mitarbeiterdiebstählen, Diebstählen in der Lieferkette oder Betriebsspionage erwartet eine Mehrheit der Sicherheitsexperten eine Zunahme. Kriminalität aus dem Internet war auch das Delikt, mit dem sich die meisten der Experten (79 %) in den letzten 24 Monaten konkret befassen mussten. Besorgniserregend wird auch die Entwicklung der Wirtschaftsspionage gesehen. Obwohl nach Meinung von 66 % der Sicherheitsprofis in ihren Unternehmen schützenswertes Know-how anfällt und 22 % schon von Spionagefällen in der eigenen Branche wissen, findet sich bei weniger als der Hälfte (ca. 37 %) der befragten Unternehmen ein Konzept zum Schutz des eigenen Know-hows. Immerhin haben 21 % vor, ein entsprechendes Schutzkonzept zu entwickeln. Als gravierend bewerten die Unternehmensvertreter weiterhin die Mitarbeiterkriminalität: Diebstähle von Firmeneigentum, Abrechnungsbetrügereien und der »Zeitdiebstahl« gehörten schon bisher zu den Delikten, mit denen sich die Sicherheitsexperten am häufigsten zu befassen hatten. Auch hier werden, so ihre Prognose, Häufigkeit und Schäden in den nächsten Jahren stark steigen. Entsprechend wird in der IT- und Kommunikationssicherheit »aufgerüstet«: 87 % der Experten aus der traditionellen Security gehen in ihren Budgets von steigenden Aufwendungen für das laufende Jahr aus. Auch in anderen Sicherheitsbereichen wird investiert: Für 2007 erwarten 41 %, für 2008 37 % der Befragten real steigende Sicherheitsbudgets. Das schlägt sich auch in der Investitionsplanung nieder. Nachdem zwischen 2004 und 2006 die befragten Führungskräfte in der Unternehmenssicherheit 569.900 Euro/Jahr ausgegeben haben, sollen es von 2007 bis 2009 im Durchschnitt 609.100 Euro sein. Sicherheitsverantwortliche benötigen Informationen über zu erwartende Risiken, über die Arbeitsweisen der Täter, über relevante Gesetzgebungen oder andere Veränderungen der Rahmenbedingungen. Insbesondere die staatlichen Behörden sind im Rahmen der notwendigen Sicherheitspartnerschaft mit der Wirtschaft gefordert, die Unternehmen bei ihrer Prävention zu unterstützen. So ist die Informationsquelle Polizei für 97,5 %, der Verfassungsschutz für 78,4 % relevant. Mit der Informationsversorgung sind die Befragten allerdings nicht zufrieden. Nur 36 % sind der Meinung, dass die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Behörden »vertrauensvoll« ist. Allerdings zeigt dieser Wert schon eine deutliche Klimaverbesserung gegenüber 2004/2005: Damals waren nur 24 % dieser Meinung. Wie bei der Befragung 2004/2005 wünscht sich erneut gut die Hälfte (52 %), dass die Zusammenarbeit mit der Polizei besser wird, beim Verfassungsschutz ist es ein Viertel der Teilnehmer (2005: 36 %). Gewünscht sind von 61 % insbesondere mehr und bessere Informationen zur aktuellen Gefährdungslage im Ausland. Die Befragung bestätigte erneut, dass Sicherheitsdienstleister in der Wirtschaft inzwischen unverzichtbar sind. 88 % der befragten Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft haben mindestens eine Sicherheitsaufgabe fremd vergeben. Wichtigste Vergabekriterien sind dabei die Ausbildung, deutsche Sprachkenntnisse und Berufserfahrung der Mitarbeiter. Der Preis folgt erst an fünfter Stelle.
An der 8. WIK/ASW-Sicherheits-Enquête 2006/07 haben 208 Sicherheitsexperten teilgenommen, 97 % davon mit Arbeitsplatz in Deutschland. 88 % der teilnehmenden Personen tragen derzeit konkrete Sicherheitsverantwortung, entweder als Sicherheitsverantwortliche ihres Unternehmens oder in leitender Funktion bei einem Sicherheitsdienstleister.
___________________________________________________________
Nachrichten-Portale im Internet so beliebt wie nie zuvor
Berlin, 17. April 2007 - Immer mehr Deutsche informieren sich online. Im ersten Quartal 2007 hat die Nutzung von Nachrichten-Portalen im Internet ein neues Allzeithoch erreicht. Allein die 20 erfolgreichsten Seiten in Deutschland wurden in dieser Zeit insgesamt 896 Millionen Mal besucht. Das ist nicht nur ein Plus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, sondern auch der höchste Quartalswert aller Zeiten. In den ersten drei Monaten 2006 erreichten die 20 erfolgreichsten Nachrichten-Seiten 796 Millionen Besuche, 2005 waren es 595 Millionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin vorgestellt hat. Sie berücksichtigt sämtliche Portale, die sich von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) prüfen lassen. »Gerade bei großen Ereignissen wie der Bundestagswahl und Olympischen Spielen schnellen die Nutzerzahlen der Nachrichten-Seiten nach oben«, sagte Jörg Menno Harms, Vizepräsident des BITKOM.
Getragen wird der Boom der Nachrichten-Seiten im Internet vor allem von klassischen Medienhäusern. Sie konzentrieren sich nicht mehr nur auf Print-Produkte, sondern bauen verstärkt ihre Online-Angebote aus. In einigen Verlagen gilt bei Tageszeitungen bereits das Prinzip »Online first«. Das heißt, exklusive Nachrichten werden umgehend auf der Homepage veröffentlicht und nicht mehr für die Ausgabe am nächsten Tag zurückgehalten. Ein weiterer Trend sind Multimedia-Angebote wie Filme, Bilder-Galerien und Audiobeiträge, die der Nutzer auf Knopfdruck starten kann. Sie ergänzen auf vielen Seiten die geschriebenen Artikel. Anders als in den USA sind Nachrichten-Portale hier zu Lande meist frei zugänglich. Ein Abo ist selten erforderlich. Die Anbieter setzen stärker darauf, grafische Werbeflächen auf ihren Seiten zu verkaufen – ein Markt, der rasant wächst. Allein im 1. Quartal 2007 hat die werbetreibende Wirtschaft insgesamt 174 Millionen Euro für Banner am Bildschirmrand, Sponsoring oder Werbefilme auf Webseiten in Deutschland ausgegeben. Das ist ein Plus von 45 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2006. Damals betrugen die Umsätze erst 120 Millionen Euro. Harms: »Der Höhenflug des Online-Werbemarktes setzt sich damit in 2007 fort. Davon profitieren nicht zuletzt die Nachrichten-Portale.« Zur Methodik: Die Quartalszahlen setzen sich aus den 20 meistbesuchten Nachrichten-Portalen des jeweils angegebenen Zeitraums zusammen. Sie spiegeln den relevanten Teil des Marktes wider. Nachrichten-Portale wurden dabei als Seiten definiert, die ausschließlich und tagesaktuell zu Politik-, Wirtschafts-, Sport- oder Fachthemen berichten. ___________________________________________________________ Software as a Service Deutschland noch nicht reif für SaaS Heidelberg, 17. April 2007 - Obwohl sich die Experten einig sind, dass dem Software-as-a-Service-Geschäftsmodell (SaaS)die Zukunft gehört, trauen Anwender hierzulande diesem Ansatz noch nicht ganz über den Weg: Laut einer aktuellen Umfrage des Spezialisten für Remote Support und Remote Control Lösungen, NTRglobal, setzen bislang nur rund 10 Prozent der deutschen Nutzer auf das Mietmodell. Dreiviertel der für die Studie Befragten erwerben nach wie vor Lizenzen für die Nutzung der Software. Darüber hinaus spielen für fast Zweidrittel die Anschaffungs- und Wartungskosten sowie die Integrierbarkeit in die existierende IT-Infrastruktur eine maßgebliche Rolle bei der Entscheidung für eine neue Softwarelösung. Vor allem die notwendigen kundenspezifischen Anpassungen der Software und eine tiefer gehende Integration in die Gesamtinfrastruktur beim Anwender sehen Skeptiker als größte Hürden beim SaaS-Konzept. Jedoch belegt die Studie, dass die Mehrheit der deutschen Nutzer alternative Geschäftsmodelle für den Einsatz von Softwarelösungen auf dem Vormarsch sehen. So gaben 78 Prozent der Studienteilnehmer an, dass der Service-Ansatz zum dominierenden Modell innerhalb der kommenden fünf Jahre avancieren wird.
Diesen Trend
hat der Fernwartungsexperte NTRglobal bereits frühzeitig erkannt und bietet
seinen Kunden deshalb die Softwarelösungen als On-demand-Version an. »Gerade die
zunehmende Serviceorientierung und Modularisierung von Software bestätigt unsere
Strategie, Software als mietbaren Service zu vertreiben«, sagt Michael Kessler,
CEO, NTR Deutschland. Darüber hinaus haben Kunden auch die Möglichkeit,
Serverlizenzen zu erwerben und die Lösung entweder inhouse zu verwalten oder
zentral hosten zu lassen durch NTRglobal. Alle vier Wochen führt der Hersteller
ein Update seiner Software durch, ohne Beeinträchtigung und erforderliches Zutun
des Kunden. Damit haben Kunden die Gewähr, keine finanziellen Einbußen durch
Software-Fehler zu erleiden und stets mit der aktuellsten Version der Lösung zu
arbeiten. |
Folgen Sie »manage it« auf Google+
|