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NEU: manage it als
E-Paper  7-8 2010




 

 


 




 


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Inhalt

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IT-Trends im Maschinen- und Anlagenbau..

Googles Android: Auswirkungen auf Unternehmensanwender erst mittelfristig zu erwarten..

Unternehmen nehmen bisher wenig Einfluss auf Social Networking-Aktivitäten ihrer Mitarbeiter.

»Führende Managementberatungs-Unternehmen in Deutschland«...

Funktionsfähigkeit von IT- und TK-Netzen entscheiden für Expansion..

Integration von Backend-Systemen bereitet Herstellern und Händlern große Sorgen   

Deutsche und Niederländische Banken führend im Kundenvertrauen – Italiens Banken bilden Schlusslicht.

Voice over IP (VoIP) bietet neue Potenziale..

Europäer kommunizieren am liebsten persönlich..

2008 zahlreiche Personaleinstellungen im E-Commerce geplant.

IT-Fachkräftemangel durch externe Dienstleister kompensieren..

Zu viel Software im Einsatz..

Deutsche Manager sehen Outsourcing umfassend und langfristig..

Mobile Kommunikation noch ausbaufähig..

Online-Statistiken werden zur Chefsache..

Europäische Haushalte könnten 27 Milliarden Euro durch effiziente Energienutzung sparen..

 

IT-Trends im Maschinen- und Anlagenbau

Der Maschinen- und Anlagenbau ist einer der größten und bedeutendsten Industriezweige in Deutschland. Von vielen Faktoren begünstigt, rechnet die Branche mit einem Produktionsplus von 18% für die vergangenen drei Jahre. Da sich die Branche bereits durch eine hohe »IT-Reife« auszeichnet ist der aktuelle Fokus unter anderem in der Erweiterung und dem Ausbau bestehender ERP, PLM und BI Systeme zu finden.

Oberste Priorität hat hierbei vor allem die funktionale Ergänzung vorhandener Enterprise Applikations-Lösungen. Maschinen- und Anlagenbauunternehmen haben durch interne Reorganisation, Restrukturierungen, veränderte Geschäftsmodelle und neue gesetzliche Vorgaben mit zahlreichen Auswirkungen auf das zugrunde liegende ERP-System zu kämpfen. Wichtig ist daher, die entsprechenden Modifikationen in den Geschäftsanwendungen schnell, kostengünstig und reibungslos durchführen zu können. Die Optimierung, Modifikation und der funktionale Ausbau der ERP-Systeme bis hin zur Einführung eines neuen ERP Systems, unter Berücksichtigung der angesprochenen Faktoren, ist deshalb an oberster Stelle der Agenda deutscher Maschinen- und Anlagenbauer zu finden, wenn es um IT geht.

Product-Lifecycle-Management (PLM) stellt den Anwendungen, die den Lebenszyklus eines Produktes begleiten, eine einheitliche Datenbasis nach definierten Regeln zur Verfügung. Dabei sind IT-Lösungen für das Management des Produktlebenszyklus keine fertig vorliegenden Systeme. Je komplexer die zu integrierenden Produkte und Prozesse eines Anwenders sind, desto individueller fallen die Lösungsansätze aus. PLM ist eine kontinuierliche Aufgabe und ein PLM-Konzept ist zu keinem Zeitpunkt abgeschlossen. Der bereits jetzt hohe Einsatzgrad wird auch in 2008 in der Maschinenbaubranche zunehmen.

Bei Business-Intelligence-Software existiert noch einiges an Potential bei deutschen Maschinen- und Anlagenbauern. Allerdings müssen in diesem Zusammenhang Themen wie Anwenderfreundlichkeit und Komplexität stärker adressiert werden. Die BI-Software-Anbieter haben dies erkannt und reagieren mit entsprechenden neuen Lösungen und Tools. Außerdem soll BI-Software mit Office-Anwendungen und Suchmaschinen zukünftig interagieren können. Cockpits und bessere Integration in operative Systeme sollen Unternehmensprozesse beschleunigen. On-Demand-Lösungen sind im BI-Bereich ein immer ernstzunehmenderes Thema, so stellen insbesondere für kleine Mittelständler, wie sie häufig im Maschinenbau zu finden sind, Software-as-a-Service Angebote eine kostengünstige Alternative zum Software-Kauf dar. Darüber hinaus haben SaaS-Lösungen inzwischen ihre Kinderkrankheiten überwunden. Häufig werden allerdings auch noch MS-Excel und MS-Access als Analyse-Tools eingesetzt. Die BI-Lösungen in deutschen Unternehmen sind mittlerweile im Schnitt sechs Jahre alt, deshalb müssen und werden viele Unternehmen in Zukunft hier neu investieren.


Googles Android: Auswirkungen auf Unternehmensanwender erst mittelfristig zu erwarten

Google hat mit »Android« eine Offensive im Bereich des mobilen Internets angekündigt. Es handelt sich dabei nicht um ein sagenumwobenes »gPhone«, sondern vielmehr um eine Linux-basierte Entwicklungsplattform für Smartphones. Mit dem Software-Paket Android beabsichtigt Google, einen Standard für Entwickler und Nutzer des mobilen Internets zu schaffen und letztlich Synergieeffekte bei der Vermarktung der eigenen Dienste zu erreichen.

Damit verfolgt Google ähnliche Ziele wie Nokia. Zwar ist davon auszugehen, dass die beiden Unternehmen langfristig ein gewisses Maß an Interoperabilität zwischen den beiden Plattformen herstellen werden, aber momentan befinden sie sich auf Kollisionskurs. Beide versuchen, eigene Standards zu etablieren, statt sich der Arbeit von Industriekonsortien wie der LiMo Foundation unterzuordnen. Gleichzeitig setzen Google wie Nokia auf ein gewisses Maß an Offenheit ihrer Plattformen durch die Nutzung von Linux oder Java. So hat sich Google der Unterstützung durch LiMo versichert, statt dort auf Konfrontationskurs zu gehen.

Details zum erwarteten Software-Entwicklungs-Kit wird Google in der kommenden Woche veröffentlichen. Fest steht, dass bereits 34 Unternehmen über die »Open Handset Alliance« Android unterstützen. Hierzu gehören etwa Nokia-Konkurrenten wie Motorola und Samsung, der Real-Time-OS-Anbieter Wind River, Chiphersteller wie Qualcomm, TI, Intel und Nvidia sowie Mobilfunknetzbetreiber, darunter T-Mobile und Telefónica.

Überraschend ist die Abwesenheit von Sun beim Start von Android. Zwar hat Suns CEO Android und dessen Nutzung von Java begrüßt, aber es gibt Spekulationen, dass Google auf Apache-Lizenzen setzt und einen eigenen Weg der Java-Implementierung einschlagen könnte.

Insgesamt soll Android zunächst mobilen Web-2.0-Anwendungen Vortrieb geben. Gleichzeitig könnte es Linux auf Handies und Smartphones zum Durchbruch verhelfen – nicht unbedingt zur Freude von Microsoft, Nokia, Apple und RIM. Es liegt nahe, dass Google zum »Microsoft« des mobilen Internets avancieren möchte. Dies wird kurzfristig vor allem den Markt der Privatkonsumenten betreffen, mittel- und langfristig aber auch Unternehmensanwender. Allerdings hat das Unternehmens-Segment besondere Anforderungen an die Stabilität, das Management und die Sicherheit der mobilen Plattformen. Daher kann ausgeschlossen werden, dass Android den Enterprise-Markt in den kommenden zwei bis drei Jahren komplett umkrempeln wird. Sollte Android Erfolg haben, wird es sich aber zu einer weiteren Plattform neben den bereits existierenden entwickeln.

Die geschlossenen Internet-Portale der Mobilfunk-Netzbetreiber indessen entwickeln sich angesichts Initiativen wie etwa Android allmählich zum Auslaufmodell. Trotz des wachsenden Einflusses der Endgerätehersteller und »Branchenfremden« wie Google liegt hier eine Win-Win-Situation vor, profitieren die Netzbetreiber doch insgesamt von einer künftig zunehmenden Nutzung von Datendiensten.


Unternehmen nehmen bisher wenig Einfluss auf Social Networking-Aktivitäten ihrer Mitarbeiter

München, 08. November 2007. Nach einer europaweit durchgeführten Erhebung des IT-Sicherheitsspezialisten McAfee verhindert nur eines von fünf Unternehmen in Europa (21 Prozent) den Zugriff der Mitarbeiter auf Social Networking Webseiten wie Facebook und MySpace. Dabei sind sich die IT-Verantwortlichen der neuen Sicherheitsrisiken, die diese Webseiten darstellen, durchaus bewusst. Social Networking Webseiten werden zwar als Bedrohungen empfunden, ihre Nutzung dient allerdings noch nicht als Grundlage für ein unternehmensweites Surf-Verbot.

»IT-Entscheider stehen oft vor dem schwierigen Balanceakt, einerseits Gefahren abzuwenden, um einen reibungslosen Geschäftsverkehr zu gewährleisten, und andererseits Mitarbeiter durch Zugriffsverbote auf bestimmte Webseiten nicht zu verstimmen. Zeitgemäße IT-Sicherheitsrichtlinien müssen beiden Interessenslagen Rechnung tragen, ohne den Gefahren Tür und Tor zu öffnen,« so Toralv Dirro, Security Strategist bei den McAfee Avert Labs.

Musik-Downloads und Internet Dating sind die einzigen Webseiten, die auf der Gefahrenliste der IT-Verantwortlichen auftauchen und tatsächlich abgeblockt werden. Europaweit werden am häufigsten Musik-Downloads (58 Prozent) und Internet Dating-Webseiten (56 Prozent) für die Mitarbeiter gesperrt. Instrumente wie Instant Messenger (53 Prozent), Social Networking-Webseiten (48 Prozent) und Web-basierte E-Mail-Dienste (46 Prozent) werden von den meisten Unternehmen ebenfalls als gefährlich eingestuft. In Deutschland weicht die Risikoeinschätzung etwas ab: Hier gelten insbesondere Instant Messenger (62 Prozent), externe E-Mail etwa über Hotmail oder Google Mail (57 Prozent), Internet-Dating (55 Prozent), Musik-Downloads (53 Prozent) und Video-Content (40 Prozent) als potenziell gefährlich.

Die größten Sicherheitsrisiken bergen laut Aussagen der IT- Experten die folgenden Dienste:  

1. Musik-Downloads

2. Internet-Dating

3. Online-Musik-Communities

4. Video-Content

5. Online-Radio

    Der unternehmensweite Zugriff auf diese Webseiten wird bereits vereinzelt gesperrt. Die Angaben für den deutschen Markt decken sich weitgehend mit dem europäischen Durchschnitt. Allerdings variieren die Herangehensweisen für Zugriffsbeschränkungen innerhalb Europas: Während 57 Prozent der schwedischen Unternehmen keinerlei Zugriffsbeschränkungen für die Mitarbeiter vorsehen, reglementiert die große Mehrheit der britischen Unternehmen (82%) ungehemmtes Social-Surfing während der Arbeitszeit. 42 Prozent der befragten deutschen Unternehmen haben bereits Zugriffsbeschränkungen verhängt.

    Untersuchungsmethode

Die Umfrage wurde von ICM Research unter 1.049 IT-Verantwortlichen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz und Spanien durchgeführt. Ein vollständiges Exemplar dieser Studie mit allen Detailergebnissen ist auf Anfrage erhältlich.

 


»Engpässe bei führenden Managementberatungs-Unternehmen in Deutschland«

- Die meisten Managementberater haben wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund

- Jeder zehnte Berater besitzt einen ausländischen Pass

- Stellenanzeigen sind der wichtigste Weg für die Mitarbeitersuche

Kaufbeuren, Oktober 2007. -- Die wieder erstarkte Branchenkonjunktur im Beratungsgeschäft führt bereits wieder zu Engpässen auf dem Arbeitsmarkt. Bei den 61 Managementberatungs-Unternehmen, darunter die 25 Umsatzstärksten im deutschen Markt, die im Rahmen der jährlich von der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, durchgeführten Studie über die führenden Managementberatungs-Unternehmen befragt wurden, waren 2006 rund 17.500 Mitarbeiter angestellt, davon rund 13.000 Berater. Damit stieg die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr 2005 um mehr als 10 Prozent.

Mehr als die Hälfte der Berater haben ein Wirtschaftsstudium

Mehr als die Hälfte der Berater (51%) hat ein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert. Ein Viertel hat Ingenieurswissenschaften studiert, 8 Prozent widmeten sich den Naturwissenschaften. Eine Informatikausbildung haben 7 Prozent der Berater, und 9 Prozent weisen sonstige Ausbildungsrichtungen auf. Bei den sonstigen Ausbildungen wurden mehrfach Psychologie und Wirtschaftsingenieurwesen sowie Sozialwissenschaften, Geografie, Geisteswissenschaften und Jura genannt.

Das Managementberatungsgeschäft ist international geprägt. Es waren schon immer verschiedene Nationalitäten bei den Beratungsunternehmen in Deutschland beschäftigt - abgesehen von Greencards und anderen Überlegungen, partielle Knappheiten durch »Import« von ausländischen Fachkräften zu überwinden. Lünendonk fragte, wie viel Prozent der Berater eine andere als die deutsche Staatsangehörigkeit hat. Der einfache arithmetische Mittelwert von 10,4 Prozent wird von dem Median (9,5%) nur unwesentlich unterschritten, das heißt man kann davon ausgehen, dass jeder zehnte Berater bei den befragten Managementberatungs-Unternehmen keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Die Verteilung zeigt eine leichte Häufung in der Gruppe »über 5 bis 10%«. Ein Fünftel gibt an, keine Berater mit einer anderen als der deutschen Staatsangehörigkeit zu beschäftigen.

Schon in normalen Zeiten tun sich die Beratungsunternehmen schwer, neue Mitarbeiter in der nötigen Anzahl und Qualität einzustellen. Bei steigender Nachfrage nach Beratungsleistungen und angesichts der sinkenden Absolventenzahlen wird daraus ein »War for Talents«.

Beratungsunternehmen nutzen viele Wege für die Personalbeschaffung

Lünendonk wollte deshalb mit einer offenen Frage wissen, wo die Beratungsunternehmen qualifizierte Bewerber finden. Die in Gruppen sortierten Antworten zeigen, dass die Unternehmen ein ganzes Bündel von Maßnahmen und Aktivitäten einsetzen.

Anzeigen stehen immer noch an der Spitze, vor Kontakten zu Hochschulen und persönlichen Kontakten zu einzelnen Wunschkandidaten. Fast gleich oft werden inzwischen Kontakte über eigene und fremde Internet-Portale angebahnt. Ebenfalls sehr häufig setzen die Beratungsunternehmen zur Personalsuche die eigenen Netzwerke und Ehemaligen-Vereine (Alumni) ein. Personalberater und Headhunter gehören ebenfalls zu den stark genutzten Instrumenten der Personalsuche. Geringere Bedeutung für die Rekrutierung von Beratern haben offensichtlich Praktikantenprogramme, Messen und initiative Bewerbungen von Beratern.

Die Lünendonk-Studie 2007 »Führende Managementberatungs-Unternehmen in Deutschland« ist bei der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, unter www.luenendonk.de zum Preis von 1.800 Euro (pdf-Datei, zuzüglich MwSt. und inklusive Versand) erhältlich.

  


Funktionsfähigkeit von IT- und TK-Netzen entscheidend für Expansion

München, 7. November 2007 – Bereits 67 Prozent der Unternehmen betrachten die globale Präsenz ihres Kommunikationsnetzes als »wichtig« oder »sehr wichtig«. Dies ergab eine im Auftrag von AT&T durchgeführte Studie der Economist Intelligence Unit (EIU), für die weltweit 497 Führungskräfte befragt wurden. Der Studie zufolge sind sich Unternehmen darüber im Klaren, dass Wachstum im Ausland ohne zusätzliche Investitionen in die IT nicht zu realisieren ist. Demnach plant ein Fünftel der Unternehmen, die Netzwerk-Investitionen in den nächsten zwei Jahren um mehr als 25 Prozent zu steigern.

42 Prozent der repräsentierten Unternehmen beabsichtigen, binnen zwei Jahren mindestens die Hälfte ihrer Umsätze im Ausland zu erzielen. Heute schaffen das bereits 30 Prozent der befragten Unternehmen. China, die USA und Indien sind dabei die meistgenannten Auslandsmärkte.

Um international Wachstum zu erzielen, werden Unternehmen in den nächsten zwei Jahren unterschiedliche Strategien und Maßnahmen umsetzen. 47 Prozent wollen Joint Ventures gründen, 43 Prozent spielen mit dem Gedanken, Vertriebs- und Marketingkooperationen einzugehen. Übernahmen und Zusammenschlüsse sind für 40 Prozent der Befragten eine Möglichkeit, in ausländische Märkte vorzudringen.

Ein Hindernis erfolgreicher Firmenkäufe oder Kooperationen im Ausland stellt die Integration der Daten- und Kommunikationsnetze dar. Geoff Webster, Vice President Global Ventures and Business Development bei AT&T erklärt: »Ein entscheidendes Element bei der Verschmelzung zweier Unternehmen ist die Frage, wie die Technologie zusammengeführt wird. Unternehmen, die zum Beispiel ihre Kommunikationsnetze auf IP umstellen, haben damit von Beginn an bessere Chancen, Integrationen erfolgreich durchzuführen. IP-Netze sind dafür sehr viel besser geeignet als herkömmliche Kommunikationsnetze.«

Denis McCauley, Director of Global Techology Research bei der Economist Intelligence Unit stimmt dem zu: »Entscheidend für den Erfolg einer Unternehmensexpansion im Ausland ist die Funktionsfähigkeit der IT und der Kommunikationsnetze. IP-Netze bieten hier eindeutige Vorteile. Sie ermöglichen eine flexible, durchgängige und sichere Kommunikation zwischen weltweit verteilten Geschäftseinheiten.«

Alle Ergebnisse der Befragung sind in der Studie »Meeting the challenges of global expansion« zusammengefasst. Die Studie ist die erste der Reihe Globalisierung und Unternehmensnetze, die von AT&T in Zusammenarbeit mit der Economist Intelligence Unit erstellt wurde. Interessierte können die Studie unter http://www.att.com/emea/insights/whitepaper/s5_globalization.html kostenlos herunterladen. Andere Whitepaper stehen auf der Website von AT&T unter http://www.att.com/emea/insights/whitepaper kostenlos zur Verfügung.

 


Mangelhafte IT-Integration von Supply Chain-Partnern unter europäischen Unternehmen vorherrschend

Integration von Backend-Systemen bereitet Herstellern und Händlern große Sorgen

Düsseldorf, 07. November 2007 - Laut einer Studie der AT&T-Tochter Sterling Commerce haben Hersteller und Händler aus ganz Europa immer noch Schwierigkeiten damit, die IT-Systeme ihrer Handelspartner adäquat und medienbruchfrei zu integrieren. Dies bremst besonders den Automatisierungsgrad der Auftragsabwicklung sowie die Datenverarbeitung. Zwar sehen vor allem die Befragten aus Deutschland bei der Integration von Backend-Systemen wie Enterprise Resource Planning (ERP) oder Customer Relationship Management (CRM) dringend Handlungsbedarf - die Umsetzung steckt jedoch meist noch in den Kinderschuhen. An der vom unabhängigen Forschungsinstitut Vanson Bourne durchgeführten Befragung hatten sich mehr als 300 europäische IT-Manager aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich beteiligt.

Kostentreiber IT-Integration

Die Gründe für das Zögern vieler Unternehmen liegen auf der Hand: Nach Meinung der Befragten ist die Integration von Backend-Systemen mit hohen Kosten verbunden und erfordert viel Personaleinsatz. Darüber hinaus sind deutsche IT-Manager überzeugt, mehr Fachpersonal einstellen zu müssen, um die B2B-Infrastruktur reibungslos verwalten zu können.

Elektronische Auftragsbearbeitung noch nicht ausgereift

Auch die Übertragung von Kunden- und Lieferantenaufträgen über neue EDI-Protokolle und -Datentypen steht nach Aussage der befragten Personen ganz oben auf der Agenda. Analog zur IT-Integration hemmen jedoch hohe Personaleinsatzkosten die Unternehmen daran, die komplett elektronische Auftragsbearbeitung und Kommunikation mit den Handelspartnern weiter voranzutreiben. Stattdessen bleiben viele den manuellen Kommunikationsmitteln treu: Neben der E-Mail (80 Prozent) greifen deutsche Unternehmen vor allem auf das Fax (59 Prozent) und auf den klassischen Briefverkehr (52 Prozent) zurück. Das hohe Vertrauen in diese manuelle Auftragsabwicklung führt jedoch auch zu finanziellen Einbußen: Durchschnittlich werden 3,4 von 100 Bestellungen falsch verarbeitet. Dies kann versteckte Kosten von bis zu 39 Euro pro Bestellung nach sich ziehen.

Über die Umfrage

Vanson Bourne Monograph hat die Umfrage im Auftrag von Sterling Commerce im August 2007 durchgeführt. Die unabhängige Befragung fand online statt. 312 IT-Manager aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich hatten sich daran beteiligt.


Deutsche und Niederländische Banken führend im Kundenvertrauen – Italiens Banken bilden Schlusslicht

Amsterdam, 07.11.2007 – Lediglich 27 Prozent der Westeuropäer glauben, dass ihre Bank im besten Interesse des Kunden handelt. Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern bestehen dabei nach wie vor: Während deutsche und niederländische Banken in der Rangliste das größte Vertrauen der Konsumenten genießen, wird den italienische Banken per saldo das niedrigste Vertrauen ausgesprochen. Das zeigt die heute veröffentlichte Studie »Customer Advocacy of European Retail Banks« des Marktforschungsunternehmens Forrester Research, in der mehr als 10.300 Kunden von 37 führenden Banken befragt wurden.

Customer Advocacy ist die Annahme der Kunden, dass Unternehmen nach dem besten Interesse des Kunden handeln, selbst wenn es nicht dem firmeneigenen Profit dient. Die Studie zeigt, dass fast 70 Prozent der Kunden, die für ihre Hausbank eintreten, die Bank bei ihrer nächsten Finanzentscheidung wieder berücksichtigen würden. Demgegenüber trifft das nur für die Hälfte der Kunden zu, die ihre Bank nicht empfehlen würden. Die einzige Bank, die in der diesjährigen Untersuchung von mehr als die Hälfte der Befragten als Customer Advocate eingeschätzt wurde, ist die Nationwide Building Society in Großbritannien. In Deutschland rangieren die Sparda-Banken sowie die Volks- und Raiffeisenbanken, in den Niederlanden die Rabobank und in Frankreich die Société Générale auf den oberen Plätzen.

Weitere Highlights der Ergebnisse sind:

-       Deutsche und Niederländische Banken teilen sich die Führung. Jeweils 35 Prozent der deutschen und niederländischen Bankkunden glauben, dass ihre Bank im besten Interesse des Kunden handelt. Das ist die höchste Bewertung in den untersuchten Ländern.

-       Niederländische Banken haben ihre Punktzahl verbessert. Die durchschnittliche Punktzahl der niederländischen Banken stieg von 29 Prozent im Jahr 2006 auf 35 Prozent in diesem Jahr an – der höchste Zuwachs in Europa. Dabei konnten alle drei großen niederländischen Banken Rabobank, Postbank und ABN AMRO ihre Customer Advocacy-Werte erhöhen.

-       Französische Banken verlieren an Boden. Französische Kunden gaben ihren Banken in diesem Jahr nur eine Wertung von 27 Prozent, verglichen zu 31 Prozent im letzten Jahr. Abgesehen von dem generell schlechteren Abschneiden der französischen Banken hat die Société Générale ihre Customer Advocacy-Werte substantiell verbessert.

-       Banken in Großbritannien haben einige der schwächsten Kundenbeziehung in Europa. Obwohl die Nationwide Building Society den ersten Platz in der Wertung einnimmt, glauben insgesamt nur 22 Prozent der Bankkunden in Großbritannien, dass ihre Bank stets zum Besten des Kunden handelt. Andere Banken in Großbritannien erreichten nur schwache Customer Advocacy-Werte, mit weniger als 15 Prozent befürwortende Kunden.

-       Italienische Banken bilden das Schlusslicht. Nur 15 Prozent der italienischen Kunden halten ihre Bank für befürwortenswert.

»Als eine Triebfeder für die zukünftige Kaufsabsicht der Kunden sollte Customer Advocacy Vorrang bei Finanzdienstleistern haben, die ihre Kundenloyalität steigern und höhere Cross-Sales erreichen wollen«, betont Benjamin Ensor, Principal Analyst bei Forrester Research. »Die Top-Banken haben vier Dinge gemeinsam – sie machen es dem Kunden leicht, mit ihnen zu verkehren, sind transparent in Sachen Gebühren und Kosten, stehen auf Seite der Kunden, wenn Dinge schiefgehen und bauen Vertrauen durch eine offene und ehrliche Kommunikation mit ihren Kunden auf.«

  


Voice over IP (VoIP) bietet neue Potenziale

Berlin, 07.11.2007 ­ Laut einem heute von Berlecon Research und der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK veröffentlichten Report bietet Voice over IP (VoIP) neue Potenziale, die TK-Infrastruktur standortübergreifend zusammenzufassen. Diese Zentralisierung kann sowohl im Eigenbetrieb als auch in verschiedenen Managed-Services-Varianten umgesetzt werden. Für die Auswahl des passenden Modells müssen Unternehmen im Vorfeld ihre Anforderungen an Netzinfrastruktur, Sicherheit und Verfügbarkeit, ITK-Integration sowie Funktionalitäten genau definieren. Die Analysten empfehlen Unternehmen mit umfangreichen Anforderungen den Betrieb einer dedizierten Anlage. Unternehmen, die eher standardisierte VoIP-Funktionitäten benötigen und über begrenzte Ressourcen verfügen, sollten Voice as a Service in Betracht ziehen.

Für geografisch verteilte Unternehmen ist es in der IT schon seit langem Gang und Gäbe, ihre verschiedenen Standorte mit einer zentralisierten Infrastruktur zu versorgen. Die Telekommunikationsinfrastruktur dagegen ist in vielen Unternehmen noch dezentral organisiert. Das gilt insbesondere für traditionelle analoge oder ISDN-basierte TK-Systeme, aber auch für solche, die bereits auf VoIP basieren.

»Viele große Unternehmen, deren Struktur sich aus mehreren Einzelunternehmen zusammensetzt, verfügen oft noch über eine heterogene TK-Infrastruktur. Aus historischen Gründen sieht die Situation bei der Fraunhofer-Gesellschaft ähnlich aus. Auf mittel- und langfristige Sicht sind vor allem neue, innovative Konzepte wie Unified Communications nur umsetzbar, wenn auch im TK-Bereich eine homogene Infrastruktur vorhanden ist«, berichtet Alexander Kraas, technischer Analyst bei Fraunhofer ESK.

Im Gegensatz zu traditionellen TK-Systemen lässt sich die Kommunikationsinfrastruktur durch VoIP erheblich einfacher zentralisieren. Die Vorteile einer standortübergreifenden Lösung liegen vor allem in Kosteneinsparungen und der Nutzung umfangreicherer Funktionen. So müssen teure und komplexe Systemkomponenten wie etwa Nebenstellenanlagen nicht mehr für jeden Standort beschafft und betrieben werden. Auch fallen Gesprächsgebühren für unternehmensinterne Anrufe zwischen den Standorten weg, wenn diese nicht über das öffentliche Telefonnetz, sondern ein IP-basiertes Wide Area Network (WAN) geleitet werden. Darüber hinaus sind durch interne Vernetzung und die gemeinsame Nutzung zentraler Rufnummernverzeichnisse Funktionen wie Rufumleitung, Teamschaltungen, Kurzwahl oder Konferenzschaltungen über die Standorte hinweg möglich.

Schließlich wird mit IP-basierter Technologie eine zentrale Voraussetzung für die Einbindung in IT-Anwendungen und die Integration visueller Kommunikation, z.B. Videokonferenzen, geschaffen.

Eine Zentralisierung der TK-Systeme auf der Basis von VoIP ist für Unternehmen allerdings auch mit erheblichen Herausforderungen verbunden. So muss etwa das WAN den hohen Anforderungen des Sprachverkehrs bezüglich Datensicherheit, Übertragungsqualität und Verfügbarkeit gerecht werden. Viele der Herausforderungen und Risiken können durch die Unterstützung offener Standards und Schnittstellen reduziert werden. Philipp Bohn, Analyst bei Berlecon Research: »Durch technologische Offenheit wird die Investitionssicherheit der angeschafften TK-Systeme und -Komponenten erhöht. Auch ist damit eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Integration im Rahmen von Unified Communications geschaffen. Durch Funktionen wie vor allem der Präsenzanzeige wird die Effizienz der standortübergreifenden Zusammenarbeit weiter gesteigert.«

Für die Umsetzung und den Betrieb zentraler VoIP-Systeme kommen für Unternehmen verschiedene Beschaffungs- und Betreibermodelle in Frage. Die wichtigsten Entscheidungskriterien sind standortbezogen die technische Anbindung und die Mitarbeiterzahl sowie das Kommunikationsverhalten. Weiter muss beachtet werden, ob VoIP-Komponenten zentral betrieben und von mehreren Unternehmenskunden gemeinsam genutzt werden können. Im Report werden neben dem Eigenbetrieb die Varianten Managed Solution, Hosted VoIP sowie Voice as a Service (VaaS) unterschieden.

Alle Varianten haben grundlegende Vor- und Nachteile bezüglich ihrer wirtschaftlichen, technologischen und organisatorischen Flexibilität sowie in Bezug auf die Gewährleistung eines sicheren Betriebs. So werden bei Managed Services zentrale VoIP-Komponenten wie etwa Call Server von einem externen Dienstleister betrieben und teilweise dort untergebracht. Aus der Auslagerung ergeben sich für Unternehmen Einsparungen beim Betrieb, denn es werden weniger eigene Ressourcen und Kompetenzen benötigt. Darüber hinaus steigern beispielsweise On-Demand-Modelle die Flexibilität bei Wachstum oder Einbindung neuer Standorte, weil nur für die zusätzlich angebundenen Nutzer bezahlt werden muss. Die Sicherheit kann durch ein kontinuierliches Monitoring der VoIP-Infrastruktur und die Systempflege durch spezialisierte Fachkräfte des Dienstleisters erhöht werden.

»Grundsätzlich gilt: Je höher die Anforderungen und umfangreicher die personellen und finanziellen Mittel des Unternehmens sind, umso eher sollte eine dedizierte Anlage im eigenen Unternehmen implementiert werden. Diese kann sowohl von der internen ITK-Abteilung als auch von einem externen Dienstleister betreut werden. Für Unternehmen, die eher standardisierte VoIP-Funktionitäten benötigen und über begrenzte eigene Ressourcen zum Betrieb der Infrastruktur verfügen, kommt Hosting oder Voice as a Service in Betracht«, erläutert Philipp Bohn.

Der aktuelle Report »Standortübergreifende VoIP-Systeme: Anforderungskatalog, Entscheidungskriterien, Managed-Services-Modelle« richtet sich an Unternehmen, die eine vorhandene TK-Anlage an mehreren Standorten durch eine zentrale VoIP-Lösung ersetzen wollen. Er liefert die wichtigsten Entscheidungskriterien für die Auswahl einer solchen Lösung und die Wahl des Betreibermodells. Dazu definiert der Report zunächst die Anforderungen, die eine zentrale Lösung in Bezug auf die Netzinfrastruktur, Sicherheit und Verfügbarkeit, ITK-Integration sowie Funktionalitäten erfüllen sollte. Er systematisiert zudem die verschiedenen Beschaffungs- und Betreibermodelle für zentrale VoIP-Lösungen und definiert die notwendigen Beurteilungskriterien für diese Modelle. Weitere Informationen zum Report stehen unter www.berlecon.de/centralvoip zur Verfügung.


Europäer kommunizieren am liebsten persönlich

 

Eschborn, 7. November 2007 – 49 Prozent der europäischen Arbeitnehmer bevorzugen das persönliche Gespräch, wenn es darum geht, mit den Kollegen zu kommunizieren. Das ergab eine Umfrage des Online-Karriereportals Monster unter mehr als 7.000 Europäern. Ein Viertel der Befragten gab an, am Arbeitsplatz überwiegend per E-Mail zu kommunizieren. Gerade einmal zwölf Prozent ziehen den Instant Messenger oder das Telefon vor, um sich mit den Kollegen auszutauschen. Im europäischen Vergleich legen die Finnen besonders viel Wert auf ein persönliches Gespräch: 71 Prozent gaben in der Umfrage an, am liebsten persönlich mit den Kollegen zu reden. Dagegen scheinen die Iren die verbale Kommunikation nicht allzu sehr zu schätzen: Fast 80 Prozent der Arbeitnehmer der grünen Insel kommunizieren am liebsten per E-Mail (40%) oder mit Hilfe des Instant Messengers (39%).  

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick

Wie kommunizieren Sie mit Ihren Kollegen am Arbeitsplatz?

E-Mail

27%

Instant Messenger (IM)

12%

Persönliches Gespräch

49%

Telefon

12%

 

Auch die deutschen Arbeitnehmer schätzen die persönliche Kommunikation. 51 Prozent der Befragten gaben an, am liebsten persönlich mit den Kollegen zu sprechen. Nur rund acht Prozent der Bundesbürger nutzen regelmäßig den Instant Messenger, um mit Ihren Kollegen in Kontakt zu treten. In Belgien sprechen Arbeitnehmer dagegen am liebsten am Telefon mit den Kollegen – dies gaben immerhin 48 Prozent der Belgier an. Das persönliche Gespräch zur Kommunikation mit den Kollegen schätzen hier nur knapp ein Drittel der Befragten.

»Die Umfrage zeigt, dass trotz zunehmender Digitalisierung und der Vielfalt der Kommunikationsmöglichkeiten, das persönliche Gespräch nach wie vor eine sehr hohe Bedeutung im Arbeitsleben hat«, so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. »Oftmals lassen sich wichtige Angelegenheiten auf einer persönlichen Ebene einfach schneller und besser regeln.«

Im Karriere-Journal können Interessierte unter http://inhalt.monster.de/  zahlreiche nützliche Tipps und Informationen rund um das Thema Kommunikation am Arbeitsplatz abrufen. Dort finden sich unter anderem ein E-Mail-Knigge sowie Tipps, wie die Kommunikation im Büroalltag effizienter gestaltet werden kann.

7.279 europäische Arbeitnehmer haben zwischen dem 3. und 17. August 2007 an der Umfrage teilgenommen. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Die aktuelle Umfrage erhebt Daten zu der Frage: »Wie häufig haben Sie sich in diesem Jahr unberechtigterweise krank gemeldet?«.


2008 zahlreiche Personaleinstellungen im E-Commerce geplant

München, 6. November 2007. Umsatzwachstum, Investitionsbereitschaft und hohe Personalbedarfsplanung im E-Commerce für das Jahr 2008 - dies sind die Ergebnisse einer Online-Befragung, die unter Branchenexperten durchgeführt wurde. Die positiven Vorzeichen in der E-Commerce-Branche für das kommende Geschäftsjahr schlagen sich in der Tatsache nieder, dass ein Großteil der Experten von einer steigenden Innovationskraft ausgeht.

Nach Expertenmeinungen wird das Geschäftsjahr 2007 wieder ein erfolgreiches Jahr für die Branche. Insgesamt erwarten rund 80 Prozent der 167 Befragten einen Geschäftsabschluss, der besser bzw. etwas besser als noch im Vorjahr ausfällt. Im Vergleich dazu sehen die Prognosen zum Weihnachtsgeschäft - im Befragungszeitraum Oktober 2007 gerade angelaufen - etwas zurückhaltender, aber immer noch positiv aus: 59 Prozent der Befragten glauben, dass das Weihnachtsgeschäft besser bzw. etwas besser als 2006 wird.

Wirtschaftswachstum durch steigende Innovationskraft im E-Commerce

Innovationen sind der Motor einer wachsenden Branche: 72 Prozent der Experten gehen davon aus, dass die Innovationskraft im E-Commerce im nächsten Jahr weiter zunehmen wird. Diesen positiven Trend unterstreicht auch Dagmar Wöhrl, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, die die Schirmherrschaft für den 4. Pangora E-Commerce Kongress übernommen hat: »Das Wirtschaftswachstum der E-Commerce Branche geschieht nicht im Selbstlauf, sondern bedarf innovativer Wege, um die großen Potenziale für Wertschöpfung und Beschäftigung zu aktivieren.«

Hohe Umsatzerwartung kurbelt Investitionen und Mitarbeiterwachstum an

Der Optimismus in der Branche ist ungebrochen, knapp drei Viertel der Befragten planen 2008 mit höheren Umsätzen als im laufenden Geschäftsjahr. Entsprechend positiv ist auch die Investitionsbereitschaft. 46 Prozent der Befragten planen, 2008 verstärkt zu investieren. Auch der Mitarbeiterbedarf in der Branche ist enorm hoch: 60 Prozent der Experten gehen davon aus, dass sie im kommenden Jahr mehr Personal benötigen als im Vorjahr. Dass es nicht einfach werden wird, diesen Bedarf zu decken, glauben mehr als zwei Drittel der Experten. 14 Prozent sind sogar der Meinung, dass es der Branche an qualifiziertem Personal fehlen wird. Diese Ergebnisse bestätigen den durch den BVDW schon vor Monaten diagnostizierten Fachkräftemangel. »Ein Trend, der sich aller Voraussicht leider verselbständigen wird, wenn die Protagonisten aus der Wirtschaft und dem privaten Bildungssektor nicht an einem Strang ziehen«, urteilt BVDW-Geschäftsführerin Tanja Feller. Erste konkrete Schritte zur Verbesserung der Situation hat der BVDW bereits unternommen, weitere folgen in Kürze.

Web 2.0 im E-Commerce noch am Anfang des Entwicklungspotenzials

Web 2.0 war und ist der große Trend der letzten Monate und löste in der Internetszene eine regelrechte Euphorie aus. Heute schätzt ein Großteil der Experten Communities und Bewertungsfunktionen im E-Commerce zwar als hohen Zusatznutzen und als sehr wichtig für den User ein, 26 Prozent der Experten sind jedoch der Meinung, dass diese Funktionalitäten erst am Anfang der Entwicklung und Innovationsfähigkeit stehen.

Nicht ganz so bedeutend wird bei den Experten die Rolle von Web 2.0 Anwendungen für den Geschäftserfolg eines Unternehmens gesehen: Über 50 Prozent der Befragten bewerten sie als »hilfreich«, aber nur vier Prozent stufen sie als »existenziell« ein, ein Fünftel ist sogar der Meinung, sie spielen keine Rolle.

Wirtschaftspolitischer Exkurs: Unsicherheit bezüglich Unternehmenssteuerreform

Die heftig umstrittenen wirtschaftspolitischen Diskussionen um die Unternehmenssteuerreform führen auch in der E-Commerce Branche zu Unsicherheit. Fast die Hälfte der Experten können noch nicht einschätzen, was die Unternehmenssteuerreform tatsächlich bringen wird. 14 Prozent sind sogar der Meinung, dass die Reform überhaupt keine positiven Impulse auf das Wachstum haben wird. 18 Prozent der Befragten glauben, dass die Reform den Unternehmern mehr Spielraum für Investitionen zulassen wird. Immerhin 16 Prozent der Befragten denken, dass die Unternehmenssteuerreform einen Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland leisten wird.

Links

www.bvdw.org
www.e-commerce-kongress.de
www.pangora.com


IT-Fachkräftemangel durch externe Dienstleister kompensieren

* Angesichts 40.000 offener IT-Stellen und der dadurch drohenden volkswirtschaftlichen Verluste besteht kurzfristiger Handlungsbedarf

* Laut Beratungsunternehmen Assure Consulting kann Einsatz externer Dienstleister den Fachkräftemangel in einigen Bereichen um bis zu 20 Prozent verringern

 

Frankfurt am Main, 6. November 2007 - Der Mangel an IT-Fachkräften nimmt weiter zu: Der Branchenverband Bitkom geht mittlerweile von rund 40.000 offenen IT-Stellen in Deutschland aus. Angesichts dieser hohen Zahl und der dadurch drohenden volkswirtschaftlichen Verluste besteht rascher Handlungsbedarf. Kurzfristige Abhilfe verspricht nach Ansicht des Beratungsunternehmens Assure Consulting neben dem klassischen Outsourcing vor allem der Einsatz externer Dienstleister im Projektmanagement. Erfahrungswerten der auf Project Management Offices (PMO) spezialisierten Firma zufolge lässt sich der herrschende Fachkräftemangel dadurch in einigen Branchen, wie beispielsweise der IT, um bis zu 20 Prozent verringern.

Durch den gezielten Einsatz professioneller PMOs im Projektgeschäft eines Unternehmens ist es nach Angaben von Assure Consulting möglich, die Wirksamkeit vorhandener Fachkräfte zu steigern. PMOs können einen Großteil der oftmals zeitintensiven administrativen Projektmanagement-Aufgaben übernehmen, zu denen neben der Vor- und Nachbereitung von Projektbesprechungen unter anderem auch die zentrale Bereitstellung und Aufbereitung von Berichtsdaten zählen. Projekt- und Teilprojektleiter können sich dadurch auf Managementaufgaben und fachliche Themen konzentrieren, während PMOs Regelaufgaben übernehmen und alle für die Projektsteuerung erforderlichen Informationen liefern.

Nach Einschätzung der PMO-Spezialisten von Assure Consulting kann ein Unternehmen allein bei einem mittelgroßen IT-Projekt jährlich um bis zu 600 Personentage im Bereich klassischer Projektmanagement-Tätigkeiten entlastet werden. Dies entspricht in etwa drei Fachkräften, die in dieser Zeit ihren Kernaufgaben im Unternehmen nachkommen können. Der Einsatz von PMOs ist somit eine flexible Form des Outsourcings, durch die sich der Druck auf die Firmen, nicht verfügbare Fachkräfte zu rekrutieren, spürbar reduzieren lässt.

»Die Mangelware IT-Spezialisten kommt die Informationstechnologie derzeit teuer zu stehen«, meint Assure Consulting-Geschäftsführer Tim Schmidt. »Ein großer Teil der mehr als 20 Milliarden Euro, welche der Fachkräftemangel laut einer aktuellen, von Bundeswirtschaftsminister Glos in Auftrag gegebenen Studie die deutsche Wirtschaft allein in diesem Jahr kostet, geht zu Lasten der IT.« Um den Schaden in Grenzen zu halten, gelte es langfristig IT-Experten in ausreichender Form an Universitäten und Fachhochschulen auszubilden. Mittelfristig könne der wachsende Fachkräftebedarf auch durch qualifizierte Weiterbildungsmaßnahmen gedeckt werden. »Doch kurzfristig gibt es neben dem Zurückgreifen auf ausländische Spezialisten nur die Alternative des externen Dienstleisters«, da ist sich der Assure Consulting-Geschäftsführer sicher.

Weitere Informationen unter www.assure.de.

 


Zu viel Software im Einsatz

Zu viel Software – zu wenig genutzt. Vier von zehn Unternehmen in der Telekommunikationsbranche geben an, mehr als 100 Software-Anwendungen im Einsatz zu haben – Großunternehmen sogar mehr als 1.000. Für die tägliche Arbeit verwenden die Betriebe allerdings durchschnittlich nur rund ein Drittel davon. Große Telekommunikations-Konzerne nutzen damit nur etwa 350 ihrer rund 1.000 installierten Software-Anwendungen regelmäßig. Dieses Missverhältnis zeigt, dass die Software-Planung bei Unternehmen der Telekommunikationsbranche häufig ineffizient ist. Es wird Software beschafft, die nicht zwingend benötigt wird und wertvolle Ressourcen bindet. Die Möglichkeit, auch in der Software-Beschaffung Kosten zu sparen, wird bisher zu wenig genutzt. Das ergibt die Untersuchung Telco Trend, die von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit TeleTalk durchgeführt wurde.

Dabei spielen Kostendisziplin und hohe funktionale Unterstützung der Geschäftsprozesse durch die IT eine zentrale Rolle im Telekommunikationsmarkt. Der Grund: massive Preiskämpfe und sinkende Margen. Als Reaktion sehen 52 Prozent aller befragten Fach- und Führungskräfte vor allem in der richtigen Verwendung der IT-Ausstattung Potenzial zur Verbesserung und Effizienzsteigerung. Zudem wollen rund 30 Prozent der Befragten die Software für die Vertriebs- und Abrechnungsprozesse funktional überprüfen. Die Ziele sind weniger Kosten und bessere interne Abläufe, um den Kunden mehr Service bieten zu können.

Die effiziente und effektive Nutzung der IT kann zudem die Gewinnsituation der Telko-Unternehmen spürbar verbessern. Unternehmen mit guten Gewinnaussichten für 2007 kommen mit deutlich weniger Software aus. Nur 30 Prozent der Unternehmen mit steigender Gewinnprognose verfügen über mehr als 100 unterschiedliche Software-Anwendungen, 57 Prozent der befragten Unternehmen mit erwartetem Gewinnwachstum haben weniger als 100 Software-Lösungen angeschafft. Bei den Anbietern, die mit stagnierenden oder zurückgehenden Gewinnen rechnen, sieht es genau umgekehrt aus. Von ihnen geben rund 70 Prozent an, mehr als 100 Anwendungen installiert zu haben. Eine Überprüfung der IT-Ausstattung auf ihren tatsächlichen Nutzen kann sich somit auszahlen.

Hintergrundinformationen
Die Studie TELCO Trend stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung dar, die von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit TeleTalk vom 1. Juni bis 31. Juli 2007 durchgeführt wurde. Dabei wurde untersucht, wie die Mitarbeiter der Telekommunikationsunternehmen heute und in Zukunft den Telekommunikationsmarkt einschätzen. Der TELCO Trend wird regelmäßig durchgeführt. Dadurch ist es möglich, Einschätzungen bezüglich der Entwicklungen der dynamischen Telekommunikationsbranche kontinuierlich abzufragen.


Deutsche Manager sehen Outsourcing umfassend und langfristig

Bad Homburg, 6. November 2007 - Die Verlagerung der Informationstechnologie (IT) ins Ausland (Outsourcing) bietet sich als Bestandteil einer langfristigen IT-Strategie »auf jeden Fall« an, meinen fast ein Drittel (32 Prozent) der deutschen Manager. Laut einer aktuellen Umfrage unter 100 Fach- und Führungskräften wollen 42 Prozent vor allem umfassende IT-Aufgaben wie beispielsweise den Betrieb ganzer Rechenzentren ins Ausland abschieben. »Damit erweist sich Outsourcing zusehends als langfristige strategische Planungskomponente jenseits der Abfederung kurzfristiger Kapazitätsengpässe«, interpretiert Sunil Surya, Europachef des IT-Dienstleistungskonzerns Hexaware, der die Umfrage in Auftrag gegeben hat. Der aktuelle »Hexaware Outsourcing/Offshoring Report 2007« mit allen Ergebnissen der Umfrage kann kostenfrei angefordert werden bei der Hexaware Technologies GmbH (Tel. 06172 / 279980, E-Mail: info.de@hexaware.com).

Lediglich 13 Prozent der befragten Manager stufen Outsourcing in erster Linie als kurzfristige Maßnahme ein, wenn die Personaldecke im eigenen Haus zu dünn wird. Sie halten die Auslagerung vor allem für sinnvoll, um einzelne, klar umrissene Projekte durchzuführen. Ob kurz- oder langfristig - gut ein Drittel der Manager (35 Prozent) gehen von einer maßgeblichen Beschleunigung der Entwicklungsgeschwindigkeit bei der Projektabwicklung aus.

62 Prozent der von Hexaware befragten Fach- und Führungskräfte vergeben deshalb die Erstellung neuer Software gerne an einen externen Partner. Weitere 28 Prozent nehmen fremde Hilfe auch für die Gebiete Betrieb, Support und Wartung in Anspruch. Für die nächsten Jahre erwarten knapp ein Fünftel der Manager (20 Prozent) eine noch stärkere Hinwendung zum Outsourcing vor allem bei der Anwendungsunterstützung, dem sog. Application Support & Maintenance (ASM). 21 Prozent sehen diesen Trend in erster Linie bei Integrationsaufgaben zur Zusammenführung einzelner IT-Systeme mit einem Schwerpunkt auf kundenbezogener Software (Customer Relationship Management, CRM).

www.hexaware.com


Mobile Kommunikation noch ausbaufähig

Stichproben belegen, dass im Mittelstand noch immer ungenutzte Kapazitäten schlummern

Frankfurt, 5. November 2007 – Uneingeschränkte Erreichbarkeit und schnelle Reaktionsfähigkeit sind für viele Unternehmen erfolgsentscheidend. Das es damit oft nicht gut bestellt ist, ergab eine Umfrage von Research In Motion unter Geschäftsreisenden in Zügen der Deutschen Bahn.

Die Umfrage nach dem Prinzip der Zufalls-Stichprobe untersuchte vor allem die mobilen Kommunikationsgewohnheiten von Geschäftsreisenden aus dem Mittelstand. Im Zeitraum vom 16. bis 31. Oktober 2007 wurden dazu in den Erste-Klasse-Wägen von ICE-Sprinterzügen auf der Strecke Frankfurt-München knapp 200 persönliche Interviews durchgeführt. Zwar nutzen 96 Prozent aller Befragten unterwegs ein Handy oder Smartphone, um mobil zu telefonieren und 70 Prozent sind mit einem Notebook unterwegs, allerdings haben nur 59 Prozent dabei auch Zugriff auf Unternehmens-Applikationen wie beispielsweise CRM- oder ERP-Software. Noch weniger, nämlich nur 38 Prozent der Befragten gaben an, Lösungen wie BlackBerry von Research In Motion zu nutzen, die verschiedene Anwendungen wie Telefonie, E-Mail, Internetbrowsing oder mobilen Zugriff auf Unternehmensdaten kombinieren. Dabei ließe sich unproduktive Reisezeit sinnvoll nutzen.

Die Umfrage ergab weiterhin, dass der durchschnittliche Geschäftsreisende, vor allem Mitarbeiter im Außendienst, im Durchschnitt 70 Stunden im Monat unterwegs ist. Es lohnt sich, diese Zeit durch den Einsatz mobiler Lösungen zu nutzen. Die Geschäftsleute, die unterwegs Push-E-Mail-Lösungen wie die BlackBerry-Plattform einsetzen, bestätigten die wichtigsten drei Vorteile. Neben der erlebten Zeitersparnis (70 Prozent) und einer Effizienzsteigerung (65 Prozent) gaben die Befragten an, durch die Nutzung solcher Technologien persönlich flexibler zu sein (60 Prozent). Auch Pendler können von diesen Möglichkeiten profitieren, denn deren Fahrzeit schlägt mit durchschnittlich knapp zwei Stunden pro Tag zu Buche.

Zudem wurde ein weiterer Sachverhalt deutlich: Pull-E-Mail-Technologien kommen doppelt so häufig zum Einsatz wie Push-Lösungen. Dabei entfällt bei letzteren die Notwendigkeit, E-Mails manuell abrufen zu müssen komplett. Push-E-Mail-Lösungen leiten E-Mails direkt und in Echtzeit auf das mobile Endgerät – auch das spart Zeit und gewährleistet eine zeitnahe Bearbeitung von E-Mails.

Von den Befragten, die nicht auf Unternehmens-Applikationen zugreifen können, gaben über 84 Prozent an, aus Kostengründen auf mobile Lösungen zu verzichten. Dabei rechnen sich die Anschaffungskosten für BlackBerry-Geräte verhältnismäßig schnell. Vergleicht man beispielsweise die Total Cost of Ownership mit dem durch BlackBerry erzielten Return on Investment (ROI) von über 238 Prozent pro Nutzer, amortisiert sich die Investition in die Lösung schon nach 154 Tagen. Auch für den Mittelstand ist das eine sinnvolle und lohnende Investition.

Übereinstimmend mit den Stichproben unter Bahnfahrern fanden die Marktforscher von Ipsos Reid kürzlich heraus, dass der Einsatz von BlackBerry-Lösungen Zeit spart. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass BlackBerry-Nutzer pro Tag 60 Minuten unproduktive Zeit in produktive Arbeitszeit umwandeln. Sie bearbeiten im Jahr um die 2.500 zeitkritische E-Mails und erhalten über 1.200 Anrufe während sie unterwegs sind. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt das 250 Stunden Produktivitätsgewinn. Ein Großteil der Befragten in der Deutschen Bahn gab an, dass das Fehlen mobiler Lösungen Auswirkungen auf ihre Arbeit hat, da aufgelaufene E-Mails erst nach Rückkehr ins Büro abgearbeitet werden können. Ein Arbeitsschritt, der entfallen würde, wenn E-Mails unterwegs abgerufen werden könnten. Die Forscher von Ipsos Reid fanden zudem heraus, dass die befragten Unternehmen neben dem persönlichen Zeitgewinn von einem reibungsloseren Arbeitsablauf zwischen Kollegen im Büro und mobilen Mitarbeitern profitieren.

Das Wirtschaftswachstum im Mittelstand setzt zeitnahe Entscheidungen und uneingeschränkte Erreichbarkeit der Entscheidungsträger voraus. Wie die Umfrage zeigt, sind diese Faktoren bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen offensichtlich nach wie vor wenig ausgeprägt. Die Stichproben belegen, dass im Mittelstand noch immer ungenutzte Produktivitätspotenziale schlummern, die es zu nutzen gilt.

 


Online-Statistiken werden zur Chefsache

Bonn, 05. November 2007 - Lange Zeit waren Web-Statistiken vor allem für IT-Mitarbeiter von Bedeutung. Dank ausgefeilter Analysemethoden wächst jetzt das Interesse der Unternehmensleitung an diesen Daten. Schließlich eröffnet die Auswertung des Besucherverhaltens auf Webseiten dem Management handfeste Erkenntnisse von hoher betriebswirtschaftlicher Relevanz.

Möglich macht dies neben moderner Technik, vor allem das Wissen um eine systematische Erhebung, Zusammenführung und Auswertung von unterschiedlichen Datenquellen. »Ein multimediales Kundenverhalten erfordert eine medienübergreifende Datenanalyse«, weiß Renate Adler, Vizepräsidentin des BVBC und Leiterin des Arbeitskreises Controlling. »Gerade die Verbindung von Online- und Offline-Daten ermöglicht eine ganz neue Analysequalität.« Ein fundiertes Web-Controlling wird zu einem wichtigen Baustein des Customer Relationship Managements (CRM).

Besonders deutlich wird die Bedeutung des Web-Controllings im Bereich Kundenservice. Viele Unternehmen haben den Abruf von Service-Leistungen weitgehend ins Netz verlagert. Eine systematische Auswertung der Kundenresonanz bietet wertvolle Hinweise zur Kundenbindung und Produktentwicklung. Das Web-Controlling eröffnet enorme Potenziale. Viele Firmenchefs werden es zukünftig als zentrales Planungs- und Steuerungsinstrument für ihr unternehmerisches Handeln einsetzen.

Welche Rückschlüsse Online-Daten heute ermöglichen

Eine systematische Analyse von Online-Nutzerdaten liefert weit mehr als eine reine Besucherstatistik. Das Zahlenwerk birgt wertvolle betriebswirtschaftliche Kennzahlen für unterschiedliche Felder - von Kundenservice bis hin zu Sicherheitsfragen.

1. Kundenwünsche verstehen: Das Interesse von Online-Besuchern drückt sich nicht nur in Seitenabrufen und Verweildauer aus. Gerade Dialogangebote wie Newsletter oder Umfragen liefern wertvolle zusätzliche Erkenntnisse. Die geschickte Erhebung und Auswertung von Online-Daten kann zu einem ganz neuen Kundenverständnis führen.
2. Marketing verbessern: Viele Unternehmen sprechen Kunden gezielt mit Google-Anzeigen an. Durch Datensynchronisationen können nicht nur Suchwortanalysen, sondern auch Umsatz-, Warenkorb- oder ROI-Berechnungen aufgestellt werden. Dadurch werden aus Kampagnen-Kennzahlen auch betriebswirtschaftliche Indikatoren.
3. Betrugsfälle vermeiden: Mit Zunahme des elektronischen Handels wächst auch die Gefahr des Klickbetrugs. Web-Controlling deckt vorgetäuschte Klicks schnell und zuverlässig auf. Vertriebs- und Werbepartner, die mit simulierten Klicks ihre Provisionen in die Höhe treiben wollen (so genanntes »Affiliate-Hopping«), werden ausgebremst.

Über den BVBC: Der BVBC ist die zentrale Interessenvertretung von Bilanzbuchhaltern und Controllern in Deutschland. Der Verband diskutiert auf politischer und wirtschaftlicher Ebene neue Perspektiven des Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling und gestaltet diese maßgeblich mit.

www.bvbc.de

 


Europäische Haushalte könnten 27 Milliarden Euro durch effiziente Energienutzung sparen

Kostenbewusstsein und Sorge um die Umwelt fördern Interesse an modernen Energietechnologien, Deutsche umweltbewusster als europäischer Durchschnitt

Laut einer europäischen Studie der Marktforschungsinstitute Future Foundation und TNS UK sind deutsche Verbraucher der Meinung, dass sie ihre Energiekosten durch eine effizientere Nutzung um durchschnittlich 24 Prozent senken könnten. Insgesamt könnten die Länder, deren Einwohner für die Studie befragt wurde, so 27 Milliarden Euro2 sparen. Die Umfrage zu Meinungen und Verhalten von Verbrauchern hinsichtlich Energieeffizienz und Klimawandel wurde im Auftrag von LogicaCMG, einem großen internationalen Anbieter von IT- und Business Services, im Juli und August 2007 durchgeführt. Befragt wurden über 10.000 Personen in den Ländern Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden und Spanien.

Die Mehrheit (79 Prozent) der deutschen Verbraucher gibt an, bereits viel für die Reduzierung des Energieverbrauchs im eigenen Haushalt zu tun. Drei Viertel der befragten Bundesbürger (78 Prozent) glauben, dass jeder Einzelne mit seiner Energienutzung einen Beitrag zum Klimawandel leistet. Trotzdem existiert eine große Kluft zwischen Vorsatz und tatsächlichem Verhalten. In der Überwindung dieser Diskrepanz sieht LogicaCMG eine der größten Herausforderungen hinsichtlich des aktiven Klimaschutzes.

Umweltbewusstsein der Verbraucher im Alltag stärker gefordert

Die Realität zeigt, dass Verbraucher durchschnittlich nur zwei von sechs möglichen Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs nutzen. Dazu gehören das Herunterregeln von Heizung beziehungsweise Klimaanlage, sparsame Nutzung von Beleuchtung beziehungsweise Haushaltsgeräten, Maßnahmen zur Energieeinsparung bei der Arbeit, Verzicht auf das Auto oder der Eintausch gegen ein Modell mit geringerem Benzinverbrauch und die verstärkte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Eine umfassende Informationspolitik und geeignete Technologien können helfen, das Umweltbewusstsein der Verbraucher zu sensibilisieren. Zwei Drittel (66 Prozent) der deutschen Verbraucher wären zu intensiverem Energiesparen bereit, wenn sie jederzeit den Status ihres aktuellen Energieverbrauchs einsehen könnten. So halten 78 Prozent der in Deutschland Befragten so genannte »Smart Meter» für sinnvoll. Das ist die neue Generation von Zählertechnologie für Strom und Gas, die jederzeit den exakten Energieverbrauch anzeigt. Entsprechend erweiterte Funktionalitäten dieser intelligenten Zähler sorgen damit für erhöhte Verbrauchstransparenz und eine wesentlich verbesserte Nachfragesteuerung.

Kosten sparen und die Umwelt schonen

Auf die Frage nach den Motivationsgründen für energiebewusstes Verhalten gaben die Verbraucher vor allem zwei Gründe an: Auch wenn die Sorge um die Umwelt in Deutschland großen Einfluss auf das Verhalten der Verbraucher hat (43 Prozent), ist die Kostenersparnis offensichtlich eine noch größere Motivation (53 Prozent) für das Energiesparen. Trotzdem zeigen sich die Deutschen damit als umweltbewusster als der europäische Durchschnitt: Länderübergreifend wurde die Kostenersparnis (58 Prozent) als Motivation für Energiesparen deutlich häufiger genannt als Umweltbedenken (37 Prozent).

Jim Tapper, Managing Director for Global Energy and Utilities bei LogicaCMG, erläutert: »Die Änderung des Verbraucherverhaltens ist ein wichtiger Grundstein der Energiepolitik und entsprechender Gesetzgebungen in der ganzen Welt. Die Menschen haben verstanden, dass ihr Verhalten einen direkten Einfluss auf den Klimawandel hat. Doch es gibt noch viele Hürden zu überwinden, um den Energieverbrauch in den Haushalten weiter zu senken. Neben der mangelnden Motivation sind dies auch fehlende Informationen. Zu den positiven Ergebnissen unserer Studie gehört jedoch, dass die Verbraucher anscheinend bereit sind, ihr Verhalten zu ändern. Sie wünschen sich einerseits unkomplizierte Technologien und andererseits detaillierte Informationen dazu, wie viel Kosten und Energie sie einsparen können.»

Die wichtigsten deutschen Ergebnisse im Überblick:

O 84 Prozent der Verbraucher sind besorgt über den Klimawandel und gehen davon aus, dass ihr eigenes Verhalten einen Einfluss auf den Klimawandel hat (78 Prozent)

O 79 Prozent der Befragten gibt an, viele energiesparende Maßnahmen zu ergreifen. Doch es klafft anscheinend eine große Lücke zwischen »gefühltem» und tatsächlichem Verhalten: der durchschnittliche Europäer nutzt nur zwei von den sechs möglichen Energiesparmaßnahmen, die in der Eurobarometer-Studie genannt sind.

O Mehr Verbraucher reduzieren ihren Energieverbrauch aus Kostengründen (53 Prozent) als aus Sorge um die Umwelt (43 Prozent).

O Im Durchschnitt nehmen die Verbraucher an, dass sie etwa 24 Prozent ihrer Energiekosten durch energiebewusstes Verhalten einsparen könnten.

O Das Fehlen von Informationen zum eigenen Energieverbrauch ist mit 37 Prozent einer der wichtigsten vier Gründe dafür, dass die Menschen keine weiteren Energiesparmaßnahmen nutzen. Weitere Gründe: Fehlende staatliche Anreize (54 Prozent), hohe Investitionskosten (49 Prozent) und die Meinung, dass sie bereits genug tun, um Energie zu sparen (59 Prozent)

O Zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten sagen, dass sie ihren Energieverbrauch aktiv reduzieren würden, wenn sie jederzeit über ihren aktuellen Energieverbrauch informiert wären.

O Mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Befragten halten so genannte »Smart Meters» für sinnvoll. Das ist eine der Technologien, die den aktuellen Status des eigenen Energieverbrauchs anzeigt.

O Die Akzeptanz dieser Smart Meters ist am höchsten bei jüngeren männlichen Befragten mit höherem Einkommen, die deshalb die »Early Adopters» dieser neuen Technologie sein könnten.

 

Weitere Informationen sind unter http://www.logicacmg.de verfügbar.

 

1. Die Verbraucherumfrage wurde von der Future Foundation und TNS UK im Auftrag von LogicaCMG durchgeführt. TNS hat dafür computergestützte Telefoninterviews geführt. Die Erhebungen fanden im Juli und August 2007 statt. Befragt wurden jeweils 1.000 Personen pro Land; insgesamt 10.048 Personen in den zehn Ländern Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Norwegen, Portugal, Spanien, Niederlande und Schweden. Die Daten wurden gewichtet, um eine exakte Repräsentation zu gewährleisten.

Die Ergebnisse der Studie wurden mit Daten aus anderen Quellen kombiniert, insbesondere von Eurobarometer. Eurobarometer umfasst eine Reihe von Umfragen, die seit 1973 vom Public Opinion Analysis Sector der Europäischen Kommission zu wichtigen Themen für die Bürger Europas durchgeführt werden.

2. Diese Summe (geschätztes Potenzial von Energiesparmaßnahmen) basiert auf den folgenden Daten: Durchschnittliche prozentuale Ersparnis für jedes in der LogicaCMG Studie genannte Land kombiniert mit Eurostat-Daten zum Umfang des Haushaltsverbrauchs von Gas und Strom (aus der Studie '2005 Energy Balance') plus Daten (ebenfalls von Eurostat) zu durchschnittlichen Endpreisen (ohne Steuer), die von Haushalten für Gas und Strom am 1. Januar 2007 gezahlt wurden.

 

 
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