Soziale Netze Bekanntheitsgrad

 Home | News | Hefte | Service-Angebote | Online-Artikel | Kommentare | Trends | Wir-ueber-uns | Tipps | Impressum

 

Home
News
Trends
Hefte
Online-Artikel
Kommentare
Service-Angebote
Feedback
Abonnement
Wir-ueber-uns
Tipps
Impressum
Veranstaltungen


manage-it.org





 

 


 




 


Mit einer Mitgliedschaft beim Golfclub "Green Valley Golf International" auf den Bahamas können Sie in Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Spanien oder Frankreich golfen.

 

Mitgliedsbeitrag für 12 Monate ab Ausstellungsdatum inklusive aller Kosten: 150 Euro

 

Weitere Informationen bei www.golfmitgliedschaft.eu


 

 

Soziales Netzwerk?

Sagt mir nichts!

 

09.09.2008 – Communities beschäftigen die Menschheit weit weniger, als gerne behauptet wird. Eine weltweite Analyse räumt mit falschen Vorstellungen auf und nimmt dem Social-Networking-Hype etwas den Wind aus den Segeln.

Laut einer Studie von Synovate [1] sind Web 2.0-Communities weltweit wesentlich weniger bekannt und beliebt als allgemein angenommen: So ergab eine Befragung unter mehr als 13.000 Teilnehmern in 17 Ländern, dass 58 Prozent mit dem Begriff »Soziales Netzwerk« nicht einmal etwas anfangen können, geschweige denn an derartigen Gemeinschaften mitwirken. Zu bedenken ist jedoch, dass Freiwillige aller Altersklassen befragt wurden, bei ausschließlich jungen Teilnehmern sähe das Ergebnis anders aus. Allerdings bekundet auch mehr als ein Drittel der momentan aktiven Nutzer schwindendes Interesse an den Mitmach-Portalen. 26 Prozent aller Befragten nutzen Soziale Netzwerke, wobei sich die nationalen Nutzungsraten deutlich unterscheiden. Dabei sind nicht etwa, wie ebenfalls häufig fälschlicherweise vermutet, die Amerikaner am aktivsten. Die verhältnismäßig meisten Nutzer stellen die Niederlande mit 49 Prozent, überraschenderweise gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 46 Prozent. Experten führen die starke Nutzung gerade in arabischen Ländern auf die freien Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Frauen und Männern zurück, die mancherorts traditionell nicht gegeben sind. In die aktuelle Sorge um Datenklau hierzulande fügt sich ein, dass 85 Prozent der deutschen Communitiy-Nutzer sich unwohl dabei fühlen, persönliche Details herauszugeben. Damit liegen sie zusammen mit Japan auf Platz eins der Besorgtheits-Skala und so deutlich über dem Mittel von 74 Prozent.

Gute Nachrichten hingegen bringt die Studie für Marketer. Zwei Drittel der Nutzer bemerken Produkt-Werbeanzeigen innerhalb sozialer Netzwerke, speziell in Deutschland sogar 80 Prozent. Auch Web-Seiten-Sponsoren schenkt man hierzulande überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit, 64 Prozent der deutschen User bemerken sie, verglichen mit 53 Prozent im weltweiten Mittel. Weiterhin räumt die Studie mit dem Gerücht auf, Community-Mitglieder zögen die virtuelle Welt zusehends der realen Welt vor. Zwar gaben 75 Prozent an, dass Web-Interaktion besser sei, als gar nicht mit anderen zu sprechen; allerdings halten mehr als die Hälfte der Nutzer ein persönliches Gespräch in jedem Fall für wichtiger. Außerdem gaben 78 Prozent an, es sei besser, etwas draußen zu unternehmen, als vor dem Computer zu sitzen.

 

[1] www.synovate.com


 

Mobile soziale Netzwerke mit großem Potenzial

Guter Umsatz mit gutem Inhalt

04.09.2008 – Viele soziale Netzwerke im stationären Internet sind bereits riesig und wachsen immer weiter. Mobile soziale Netzwerke sind die Zukunft – und ein großes Geschäft. Wenn ein Teilnehmer eines sozialen Netzwerkes seinen Computer verlässt, ist er meistens auf »abwesend« geschaltet – mit einem mobilen Netzwerk könnte dies der Vergangenheit angehören. Laut einer Studie von ABI Research [1] werden 2014 über 140 Millionen Menschen durch mobile soziale Netzwerke miteinander verbunden sein und dabei Umsätze in einer Größenordnung von etwa 410 Millionen US-Dollar ermöglichen. Michael Wolf von ABI Research prognostiziert einen eher verhaltenen Anstieg der Nutzerzahlen für die nächsten zwei oder drei Jahre, sieht dann aber einen starken Aufschwung kommen. Begründet liege dies, so Wolf, durch die erst im Aufbau befindlichen mobilen Infrastrukturen in Brasilien, Russland, Indien und China. Diese Länder seien schwierig einzuschätzen, deshalb bleibe man bei den Vorrausagen noch zurückhaltend. Die meisten sozialen Netzwerke, wie zum Beispiel My Space oder Facebook, produzieren einfach kleinere Ableger für den mobilen Markt, welche über einen mobilen Internetbrowser zusatzkostenfrei zu erreichen sind. So können Mobilfunk-Provider natürlich allenfalls über die Verbindungsgebühren teilnehmen. Die Experten empfehlen daher die Einführung monatlicher Gebühren in der Größenordnung von zwei oder drei US-Dollar für die Teilnahme an einem mobilen sozialen Netzwerk.

Wer an einem mobilen sozialen Netzwerk teilnimmt, ist in der Regel auch interessierter an mobilen Inhalten wie Bildern, Musik, Videos oder Spielen. Gründe für den bisher eher verhaltenen Absatz dieser Produkte sehen die Analysten in einer mangelhaften Attraktivität des Angebotes. Hier komme guter Umsatz nur über gute Inhalte, so Michael Wolf abschließend.

[1] www.abiresearch.com

 
Copyright © 2003-2010  ap Verlag GmbH