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Trends 1.1

Ungestützter Bekanntheitsgrad von Anbietern von Produkten im Security-Umfeld

TOP-10

 

Einzelhandel runter - Online-Shopping rauf

Systematische Kundenbindung zahlt sich aus

 

Optimistisch stimmende Prognose

IT-Selbstständige rechnen mit Vollbeschäftigung in 2007

Trends 1.2

Mobilisierung von Geschäftsprozessen

Fluch oder Segen?

 

Die Integration von Operations Support Systemen (OSS) und Business Support Systemen (BSS) ist die wichtigste Anforderung an OSS

Unzureichender operativer Support beeinträchtigt Markteinführung neuer Services

 

Microsoft Umfrage: Nur bei jedem vierten kleinen Unternehmen sind Firmenkreditkarten im Einsatz

MasterCard führt vor VisaCard und American Express Beliebtheitsskala an

 

Trends 1.3

IT-Demand-Management

Umsetzung mangelhaft

 

Business Intelligence Competency Center

Optimales Informationsmanagement

 

Trends 1.4

Informationen und Technologien besser nutzen: Neue Ära der Business-Technologie

Veränderte Rolle der Technologie für den Unternehmenserfolg

 

Mangelnde Datenqualität verhindert 360-Grad-Kundensicht

Erstklassige Daten

 

Nutzung von neuen Kommunikationsinstrumenten im Mittelstand

Integrierte Kommunikationsinfrastrukturen

 

 

 

 


Studie IT-Trends 2007

Industrialisierungsdruck nimmt zu

 

Sicherheit und Enterprise Resource Planning die Top-Themen - Die IT-Budgets steigen wieder

 

Berlin, 15. Februar 2007 – Für Führungskräfte des technischen Managements ist die Industrialisierung der IT ein Thema, das nicht nur ihre eigene Rolle verändert, sondern auch die Struktur ihrer Abteilung. Um den Wandel zu vollziehen, steuert die Mehrheit der Befragten die Veränderung der Fertigungstiefe aktiv. So wird den Prognosen zufolge in fünf Jahren nur noch knapp ein Fünftel der Software im eigenen Haus entwickelt (heute 28 Prozent). Noch drastischer bei der IT Infrastruktur: hier sinkt die Eigenleistung weiter von derzeit knapp 50 auf rund 35 Prozent. Bei Pflege und Wartung der Anwendungen nimmt dieser Wert auf rund 41 Prozent ab. Das bedeutet aber nicht, dass weniger investiert wird: Die Budgets sinken 2007 nur in wenigen Unternehmen, viele halten das Vorjahresniveau oder geben mehr aus (2007: mehr = 41 Prozent, gleich = 39 Prozent, weniger = 14 Prozent; 2008: mehr = 42 Prozent, gleich = 25 Prozent, weniger = 22 Prozent). Martin Bettels, Vice President Alliances & Innovation bei Capgemini: »Durch die vielen Pflicht-Tätigkeiten ist der Spielraum für Innovationen seitens der IT-Abteilungen inzwischen auf ein recht niedriges Maß gefallen.«

Sicherheit bleibt IT-Thema Nummer eins

Bei den wichtigsten Themen steht wie vor zwölf Monaten die Sicherheit auf Platz eins. Die IT-Leiter sehen sie vor allem durch das mangelnde Bewusstsein der Mitarbeiter und des Managements sowie durch Angriffe von innen gefährdet. Die Themen »Enterprise Resource Planning (ERP) und Harmonisierung der IT-Systeme« sowie »IT-Infrastruktur und IT-Service-Management« folgen auf den Positionen zwei und drei. Zwei Plätze – von sechs auf vier – rückte das Thema Business Intelligence auf, bei dem die Datenqualität im Mittelpunkt steht. Hohe Bedeutung hat auch der Komplex »Integration und Service-orientierte Architekturen«, der zum ersten Mal gemeinsam abgefragt wurde.

Vom Dienstleister zum Business Partner

»Die Industrialisierung der IT zieht weit reichende Veränderungen nach sich«, so Bettels. »Die IT-Landschaft eines Unternehmens wird immer flexibler und dient mehr und mehr als Drehscheibe für die Kopplung von Services.« Das wirkt sich auf die Rolle des IT-Leiters aus. Nach Angaben der Befragten sehen die meisten derzeit ihre Aufgabe darin, als Dienstleister des Unternehmens für die reibungslose Lieferung der IT zu sorgen (79 Prozent). Die Rolle als Business Partner, der geschäftliche Anforderungen in technische Lösungen übersetzt, nehmen heute lediglich 53 Prozent wahr. In Zukunft werden es 92 Prozent sein, was bedeutet, dass sich diese Tätigkeit zur Hauptaufgabe entwickelt. Neben dem Wandel der Rolle der IT-Verantwortlichen verändert sich auch die Erbringung der Services. Um diese Veränderungen vorzubereiten, konzentrieren sich die meisten auf die Implementierung von Standards und die Definition der Prozesse. »Der Einführung neuer Methoden wird derzeit zu wenig Beachtung geschenkt«, warnt Martin Bettels.

Wirtschaftlichkeitsrechnungen werden stiefmütterlich behandelt

Zum ersten Mal wurden die Teilnehmer gefragt, wie zufrieden sie mit der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Anwendungen sind. Auf einer Skala von eins bis sechs erhielten die meisten Applikationen eine Note im Bereich drei. Am besten schnitten Mobillösungen mit einer Bewertung von 2,51 ab, die scheinbar halten, was sie versprechen: Sie erhöhen die Effizienz und sparen Zeit. Allerdings zeigte sich, dass viele Projekte nicht mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung unterlegt werden und dass die Ergebnisse deshalb in den meisten Fällen eher auf Schätzungen denn auf Zahlen beruhen. Obwohl der Druck Kosten zu senken nach wie vor Thema ist, scheuen viele IT-Verantwortliche die Mühe, einen Business Case zu erstellen.

Zu viele Projekte und zu wenig Mitarbeiter

Die Einhaltung von Zeitplänen und Budgets hat sich nicht nennenswert verbessert. Ein Grund dafür mag sein, dass sich der Mangel an internen Ressourcen im Vergleich zum vergangenen Jahr verschärft hat und die Anzahl der Projekte gestiegen ist. Trotzdem verzichten 47 Prozent der Befragten darauf, spezifische Governance-Prozesse zu nutzen, um geschäftskritische Vorhaben zu steuern und zu überwachen. »In dieser Situation scheint es kaum Freiräume für die IT-Leiter zu geben, um sich Gedanken über ihre neue Rolle und die Umstrukturierung der Abteilung und der Prozesse zu machen«, so Bettels. »Nicht nur an dieser Stelle lassen die Ergebnisse der Studie darauf schließen, dass der Weg vom Dienstleister zum Business Partner für viele Führungskräfte steinig wird.«

http://www.de.capgemini.com


E-Commerce und B2B-Handel

Der elektronische Handel boomt

 

Privater E-Commerce wächst 2006 um 44 Prozent auf 46 Milliarden Euro

Bücher, Tickets und Kleidung sind die beliebtesten Produkte

B-to-B-Handel legt um 36 Prozent auf 392 Milliarden Euro zu

 

Berlin, 25. Januar 2007 - Die Umsätze im elektronischen Handel wachsen in Deutschland rasant. Im Jahr 2006 kauften private Verbraucher per Internet Waren und Dienste im Wert von 46 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mit. »Das Wachstumstempo im Online-Handel bleibt unvermindert hoch«, sagte BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms. »Dank attraktiver Angebote und hoher Sicherheitsstandards wird das Internet bei den Konsumenten immer beliebter. Neben dem stationären Handel und dem traditionellen Versandgeschäft hat sich das Internet als dritte Säule fest etabliert.« Bis zum Jahr 2010 wird der Umsatz im elektronischen Handel mit Privatkunden auf 145 Milliarden Euro zulegen. Die jährliche Wachstumsrate liegt bei durchschnittlich 33 Prozent.


 

Die beliebtesten Produkte im Internet bei Privatkunden sind Bücher, gefolgt von Tickets für Veranstaltungen und Bekleidung. »Online-Kunden kaufen zunehmend höherwertige Produkte und Dienste wie Elektroartikel oder Reisen«, sagte Harms. Der durchschnittliche Wert eines Einkaufs steige kontinuierlich an. Immer häufiger laden sich die Verbraucher in Deutschland Musik, Hörbücher, Spiele, Videos oder Software aus dem Internet direkt auf den heimischen Computer. Im Jahr 2006 stieg der Umsatz mit legalen Downloads nach BITKOM-Schätzung um 20 Prozent auf rund 120 Millionen Euro.

Der weitaus größte Teil des elektronischen Handels entfällt mit fast 90 Prozent auf Geschäfte zwischen Unternehmen (Business-to-Business), ergab die aktuelle Untersuchung des Marktforschungsinstituts EITO im Auftrag des BITKOM. Im Jahr 2006 stieg der Online-Umsatz mit gewerblichen Kunden in Deutschland um 36 Prozent auf 392 Milliarden Euro. Für das Jahr 2010 liegt die Prognose bei 636 Milliarden Euro. Seine Spitzenposition in Europa beim elektronischen Handel hat Deutschland im vergangenen Jahr gefestigt. 30 Prozent aller in Westeuropa über das Internet gehandelten Waren und Dienstleistungen wurden 2006 hier zu Lande verkauft. Es folgt Großbritannien mit einem Anteil von 18 Prozent.

www.bitkom.org

 


Mehr als 80 Prozent der mobilen Speichermedien sind ungeschützt

Sicherheitsrisiko »Mobiles Arbeiten«

Oberursel, 15. Februar 2007. Mobiles Arbeiten wird nicht konsequent abgesichert: Gerade einmal jedes fünfte mobile Speichermedium (19,2 Prozent) ist derzeit komplett verschlüsselt, weitere 18,6 Prozent werden zumindest teilverschlüsselt, so dass wenigstens die vertraulichen Daten geschützt sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Utimaco Safeware AG in ihrer weltweit angelegten Sicherheitsumfrage, die die Data Security Company unter 1.117 Geschäftsanwendern aus allen Bereichen – hauptsächlich Telecom & IT (27,9 Prozent), Finanzsektor (14,9 Prozent) und dem öffentlichen Dienst (12,3 Prozent) – im Januar durchgeführt hat.

Diskrepanz zwischen Denken und Handeln

Stolze 82,5 Prozent der Befragten gaben an, dass sie zwar den Schutz der Speichermedien für wichtig bis sehr wichtig erachten, doch ist der Gesamtanteil der un- bzw. teilgesicherten Geräte genauso hoch. Zur Inkonsequenz der Geschäftsanwender kommt erschwerend hinzu, dass fast drei Viertel (72 Prozent) der Befragten mindestens zwei bis hin zu einem ganzen Dutzend solcher Datenträger verwenden und bereits jeder Vierte (26,7 Prozent) mindestens einen davon verloren hat. Laut diesen Angaben kamen im Durchschnitt zwei bis drei Speichermedien abhanden.

Bevorzugte Speicherinhalte: Photos und geschäftskritische Daten

Der Großteil der Teilnehmer (85,9 Prozent) nutzt die Speichermedien hauptsächlich zum Datenaustausch mit Dritten. Knapp zwei Drittel (62,9 Prozent) schätzen die kleinen »Datensilos« als Back-up. Befragt nach der Art von Daten, die zumeist abgespeichert und ausgetauscht werden (Mehrfachnennungen waren möglich), nannten 64,5 Prozent persönliche Fotos, 42,3 Prozent persönliche Daten (wie z. B. Kontoinformationen oder Schriftverkehr mit Behörden), 31,8 Prozent Kundeninformationen, 26,3 Prozent Finanzzahlen, 26,6 Prozent Vertragsdetails, 35,6 Prozent Kontaktdaten, 9,8 Prozent Vertriebsziele und 39,4 Prozent andere Speicherinhalte wie Programme und Applikationen. Da besonders geschäftskritische und vertrauliche Speicherinhalte einen enorm hohen Anteil ausmachen, sollten die Gefahren bei Verlust oder Diebstahl eines Speichermediums bereits im Vorfeld durch Sicherheitssoftware gebannt werden.

 


 

Beliebtestes Speichermedium: USB-Sticks

Die Mehrheit der Befragten (95,6 Prozent) setzt USB Memory Sticks als mobile Datenträger ein, Speicherkarten werden von 52,3 Prozent genutzt. Als gängige Speicherkapazität wird 1 Gigabyte (43,4 Prozent) und 512 Megabite (27,5 Prozent) genutzt. 6,2 Prozent meinten, mit einem Speicherplatz von 128 Megabite auszukommen. Ganze 22,9 Prozent der Teilnehmer scheinen dagegen riesige Datenmengen bis zu 2 Gigabyte und mehr transportieren zu müssen. Eine solche Speicherleistung ist kritisch, weil in Unternehmen damit die gesamten Inhalte von Datenbanken oder komplexe Konstruktions- oder Entwicklungsdaten unbemerkt kopiert und nach außen getragen werden können.

 Unternehmensweite Sicherheitsrichtlinien kaum durchgesetzt

Gerade mal 7,3 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Arbeitgeber konsequente, unumgängliche Sicherheitsrichtlinien für das Speichern, Bearbeiten und Übertragen von Daten eingeführt hat. Etwa jedes achte Unternehmen (11,9 Prozent) hat zumindest eine Sicherheitslösung im Einsatz, die automatisch Daten absichert, die auf Speichermedien übertragen werden und eventuell das Unternehmen verlassen. Überraschende 8,3 Prozent der Umfrageteilnehmer räumten ein, dass ihr Arbeitgeber eine Sicherheits-Policy besitzt, die aber nicht in Kraft ist.

Knapp die Hälfte der internationalen Teilnehmer stammt aus Großunternehmen mit mehr als eintausend Beschäftigen. Besonders in Organisationen dieser Größenordnung sollte nicht nur das Bewusstsein für Datensicherheit ausgeprägt sein, sondern auch konzernweit eine unumgängliche Security-Policy umgesetzt werden’, sagt Nadine Szünder, Marktanalystin bei Utimaco. ‘Geschäftssensible oder persönliche, vertrauliche Daten werden nicht erst seit heute missbraucht oder gegen Geld gehandelt, dennoch sind sie gegenwärtig durch die Masse an Speichermedien viel stärker und zumeist ungeschützt im Umlauf. Ein gefundenes Fressen für Kriminelle, zu dem Unternehmen und Organisationen nicht länger beitragen sollten. Die finanziellen, immateriellen und sicherheitstechnischen Konsequenzen, die ungeschützte Datenträger bei Verlust oder Diebstahl nach sich ziehen können, sind kaum bezifferbar.’

Einen Grund, warum sich Unternehmen und Organisationen bisher scheuen, Sicherheitsrichtlinien zu definieren und Sicherheitssoftware für Speichermedien einzusetzen, sieht die langjährige Marktanalystin darin, dass der Datenaustausch mit Geschäftspartnern und Kunden eingeschränkt werden könnte. Um dies zu umgehen, hat Utimaco jüngst SafeGuard RemovableMedia auf den Markt gebracht: Die Sicherheitssoftware schützt die Daten auf Speichermedien zu jedem Zeitpunkt vor unautorisiertem Zugriff. Ihre einzigartige Lese- und Schreibfunktion erlaubt, verschlüsselte Dateien von einem mobilen Datenträger auf ein Desktop zu übertragen und dort lesbar zu machen, ohne dass die Verschlüsselungssoftware auf dem Rechner installiert ist.

www.utimaco.de

 


 



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