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Trends 6.1

IT-Innovationsbereitschaft im Detail

 

Studie: Vertriebliche Talsohle der TK-Branche ist durchschritten

Neue Techniken sorgen für Aufschwung

 

IT Services & Outsourcing

Ein Zuliefermarkt entsteht

 

Trends 6.2

Europäische Studie der GfK zeigt mangelndes Risikobewusstsein

Deutsche Unternehmen ignorieren Gefahren durch unlizenzierte Software

 

Effiziente IT-Strategien unterstützen die Unternehmensperformance

Wenn IT zur Chefsache wird…

 

Unternehmen schützen sich unzureichend vor Datenmissbrauch

Datenklau ist kinderleicht

 

Trends 6.3

Wirtschaft wünscht engere Kooperation mit den Sicherheitsbehörden

Gefährdung wächst, insbesondere für die IT

 

Nachrichten-Portale im Internet so beliebt wie nie zuvor

 

Software as a Service

Deutschland noch nicht reif für SaaS

 

Trends 6.4

Preise für externes IT-Know-how werden weiter steigen

80 Euro und mehr

 

 


Beschäftigte europäischer Unternehmen öffnen dem Missbrauch von Geschäftsdaten Tür und Tor

Sicherheitsrisiko Mitarbeiter

München, 8. Februar 2007. Europäischen Firmen drohen Gefahren für die Sicherheit ihrer Geschäftsdaten zunehmend von innen: Immer häufiger sind Mitarbeiter die Ursache dafür, dass auch besonders wertvolle und vertrauliche Unternehmensinformationen ungeschützt dem Zugriff durch Unbefugte ausgesetzt sind. Demnach bleiben Investitionen in Lösungen zum Schutz von Geschäftsdaten vor externen Bedrohungen und Hacker-Attacken häufig deshalb unwirksam, weil eine vollständige interne Kommunikation der unternehmensspezifischen Sicherheitsvorgaben nicht gelingt und weil sich Mitarbeiter allzu sorglos verhalten.

Die von ICM Research erstellte und auf einer europaweiten Befragung von 600 Angestellten beruhende Studie unterstreicht insbesondere die erheblichen Geschäftsrisiken durch Datenverlust. So zeigen die Ergebnisse unter anderem, dass Mitarbeiter immer mehr vertrauliche Informationen über die Grenzen ihres Unternehmens hinweg übertragen und dabei Verfahren anwenden, die sich der Kontrolle der zuständigen IT-Abteilung entziehen. Der Umfrage zufolge verfügen mit 37 Prozent mehr als ein Drittel der befragten europäischen Firmen über keine fest definierten Regeln für den Umgang mit vertraulichen Dokumenten. In Deutschland sind es mit 32 Prozent nur geringfügig weniger. Und selbst dort, wo es solche Richtlinien gibt, sind sie fast einem Viertel der Mitarbeiter (24 Prozent im Durchschnitt, 19 Prozent in Deutschland) unbekannt.

Weitere wichtige Ergebnisse im Überblick:

 Pro Woche und Mitarbeiter verlassen neun vertrauliche Dokumente auf tragbaren Geräten die Büroräume deutscher Unternehmen.

 Am häufigsten sind es interne Unterlagen zum laufenden Geschäftsverkehr sowie Kundendaten beziehungsweise -akten, die auf elektronischem Wege oder auf einem Speichermedium aus Unternehmen herausgelangen. Dahinter folgen Informationen aus der Finanzbuchhaltung.

 Mitarbeiter verwenden zunehmend tragbare Geräte, unter anderem Speicher-Sticks und Mobiltelefone, um vertrauliche Daten mitzunehmen.

 Web-basierende E-Mail-Dienste und sogar Anwendungen für das Instant Messaging (IM) dienen Angestellten dazu, vertrauliche Informationen an Adressaten außerhalb der Firmengrenzen zu übertragen.

 52 Prozent der europäischen Beschäftigten würden Geschäftsdaten mitnehmen, wenn sie aus ihrem derzeitigen Unternehmen ausscheiden. In Deutschland würde jeder Zweite so handeln, in Frankreich sogar rund acht von zehn Mitarbeitern.

Das Ausmaß von Datenverlusten durch Mitarbeiter

Im vergangenen Jahr hatten Boeing, Ernst & Young und Nationwide nach dem Diebstahl unverschlüsselter Laptops aus den Wohnungen und Autos von Beschäftigten jeweils einen erheblichen Imageschaden hinzunehmen: Sozialversicherungsnummern, Namen und Anschriften von Tausenden ihrer Mitarbeiter und Kunden konnten ungeschützt durch Unbefugte eingesehen und missbraucht werden. Auch der israelische Innenminister machte unfreiwillig Bekanntschaft mit den Auswirkungen undichter Stellen im Informationsverkehr, als wichtige Bevölkerungsverzeichnisse aus seiner Behörde nach draußen gelangten und im Internet veröffentlich wurden. Eine Studie belegt, dass die Missachtung von Datenschutzrichtlinien neben unvermeidlichen Einbußen hinsichtlich des Kundenvertrauens zunehmend auch finanzielle Folgen hat. [1]

Trotzdem unterbleiben offenbar die notwendigen Maßnahmen, um sich vor Datenverlusten durch Beschäftigte zu wappnen. Denn immerhin verlässt ein durchschnittlicher europäischer Büroangestellter sein Unternehmen heute pro Woche mit elf vertraulichen Dokumenten. Am sorglosesten agieren niederländische Beschäftigte, die pro Woche sogar 19 solcher wichtigen Unterlagen mitnehmen – in Deutschland sind es immerhin noch neun. Das größte Bewusstsein für den Datenschutz zeigen britische Angestellte, die im Durchschnitt sechs vertrauliche Dokumente pro Woche über die jeweiligen Firmengrenzen hinweg austauschen.

Bedeutsame Unterlagen wie Geschäftspläne, Finanzdaten, Mitarbeiterakten, Kundendaten und Verträge werden somit durch das Verhalten der Mitarbeiter für Unbefugte zugänglich und sind folglich stark gefährdet. Unternehmer und Geschäftsführungen sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass mit 31 Prozent fast ein Drittel der Befragten angeben, in ihrem Berufsalltag regelmäßig Finanzdaten ihres Arbeitgebers an Adressaten außerhalb der Firmengrenzen zu schicken. Und immerhin noch 20 Prozent bekennen, auch Vertragswerke weiterzuleiten. Deutsche Mitarbeiter halten sich im Europavergleich eher zurück: 13 Prozent geben Finanzdaten weiter, bei Verträgen sind es nochmal zwei Prozentpunkte weniger.

Datenschutzverletzungen durch Mitarbeiter sind an der Tagesordnung, da etwa ein Fünftel der Befragten (19 Prozent) ihre Informationen mit externen Personen austauschen. Zwar halten 92 Prozent einen sicheren Umgang mit vertraulichen Dokumenten für entscheidend im Sinne dauerhafter Kundenbeziehungen, dennoch geben 39 Prozent ihre Kundendaten und -unterlagen an Dritte außerhalb ihres Unternehmens weiter. Die deutschen Werte decken sich dabei recht genau mit dem Europamittelwert.

Das Netz der Indiskretion

Der Rückgriff auf die E-Mail-Anwendung des eigenen Unternehmens ist weiterhin der gängigste Weg, um Informationen nach draußen zu übertragen: 86 Prozent der Befragten räumen ein, auf diese Weise regelmäßig Dokumente weiterzuleiten, in Deutschland sind es mit 80 Prozent etwas weniger. In Italien praktiziert dies sogar jeder Angestellte. Viele Beschäftigte nutzen jedoch auch andere Verfahren, die sich der Kontrolle durch die zuständige IT-Abteilung weitgehend oder komplett entziehen. So bekennen mit 26 Prozent rund ein Viertel aller Befragten (22 % in Deutschland), die Kundendaten an Dritte schicken, dazu Web-Mail-Dienste wie Yahoo oder Hotmail zu verwenden. Sogar 83 Prozent sind es, die Kundenunterlagen ausdrucken, um sie mit aus dem Büro zu nehmen. Variieren die Werte im europäischen Vergleich bei der Nutzung des Firmen-Accounts um bis zu 27 Prozent, so liegt das Feld bei privaten E-Mailkonten und besonders dem Papierausdruck eng bei einander.

Fast jeder vierte Beschäftigte (23 Prozent), der eine externe Weitergabe von Dokumenten einräumt, hat bereits eine Instant-Messaging-Software zur Übertragung von Business-Plänen genutzt. Und jeder Fünfte (20 Prozent) hat auf diesem Wege schon Daten und Tabellenkalkulationen aus der Finanzabteilung weitergeleitet. Spitzenreiter sind hier die französischen Mitarbeiter – mehr als die Hälfte hat auf diesem Weg bereits Geschäftspläne entwendet, immerhin ein Drittel auch Finanzunterlagen. In Deutschland spielt Instant Messaging mit 7 beziehungsweise 8 Prozent bisher nur eine untergeordnete Rolle.

Tragbare Speichergeräte auf dem Vormarsch

Zur gängigen Praxis von Beschäftigten gehört es mittlerweile auch, vertrauliche Dokumente auf tragbaren Speichergeräten aus ihrem Unternehmen mit zu nehmen. Mit 45 Prozent hat fast die Hälfte der befragten Büroangestellten auf diese Weise schon einmal Finanzunterlagen nach draußen gebracht. Und mehr als ein Drittel ging mit Business-Plänen (38 Prozent) und Kundendaten (34 Prozent) so um. Deutschland hält sich in den ersten beiden Fällen knapp unterhalb des Durchschnitts. Was jedoch die Weitergabe von Kundendaten betrifft, sind die Niederlande führend.

Der größten Beliebtheit für diesen Zweck erfreuen sich USB-Sticks. Diese dienen mehr als einem Viertel der Beschäftigten (26 Prozent) regelmäßig dazu, Geschäftsdaten mitzunehmen. Anstatt mit solchen Speichermedien besonders achtsam umzugehen, müssen 15 Prozent der Büroarbeitskräfte einräumen, sie bereits an andere verliehen zu haben. Sind die Deutschen bei den Speichersticks mit rund 30 Prozent noch die Spitzenreiter, entsprechen sie bei deren Verleih exakt dem Mittel.

Der gute alte Drucker

Die eklatanteste Sicherheitslücke und potenziell größte Bedrohung im Hinblick auf den Datenschutz stellt für Unternehmen jedoch weiterhin der herkömmliche Papierausdruck da. Nur wenige IT-Abteilungen sind in der Lage, laufend zu überwachen und effektiv einzuschränken, was Mitarbeiter ausdrucken und wohin diese Informationen gelangen. Die jetzt vorgelegte Studie zeigt, dass Beschäftigte sehr häufig auch Finanzinformationen (83 Prozent), Kundenunterlagen (83 Prozent) und Verträge (87 Prozent) ausdrucken – besondere länderspezifische Schwankungen gibt es hier nicht. Weitere Nachlässigkeiten auf Mitarbeiterseite steigern das Risiko, dass solche Unterlagen in die falschen Hände gelangen: Mehr als die Hälfte der Büroangestellten (54 Prozent) versäumt es, vertrauliche Dokumente in den Schredder zu geben. Besonders nachlässig sind dabei die Italiener mit 72 Prozent, beinahe vorbildlich hingegen die Engländer mit 32 Prozent. Die deutschen Befragten entsprechen dem Durchschnitt. Und jeder Zehnte räumt ein, solche Informationen regelmäßig in der Papierausgabe des Druckers zu vergessen.

Der Diebstahl von Daten

Von europäischen Unternehmen sind zudem wirksame Maßnahmen gefragt, um scheidende Mitarbeiter daran zu hindern, Geschäftsdaten zu stehlen. Denn immerhin 52 Prozent der Befragten (50 Prozent der Deutschen) geben zu, auf jeden Fall noch Informationen und Dokumente mitnehmen zu wollen, wenn sie ihren Arbeitergeber verlassen sollten. Bei französischen und italienischen Beschäftigten ist das Risiko besonders groß, dass sie Unterlagen über die Firmenmauern nach draußen schmuggeln. Britische Mitarbeiter hingegen sind nach eigenen Angaben am vertrauenswürdigsten: 70 Prozent schließen es aus, irgendwelche Daten einzustecken.

Datenverluste und die Einhaltung gesetzlicher Pflichten

Für Unternehmen kann der Verlust von Daten sehr ernsthafte Folgen haben: Geschäftsbeziehungen können ebenso Schaden nehmen wie der allgemeine Ruf einer Firma. Auch von Seiten des Gesetzgebers drohen Konsequenzen: Vorgaben wie Basel II erfordern etwa, dass Banken vor der Kreditgewährung die Risiken eines Unternehmens analysieren. So sind Kreditsuchende verpflichtet, die Sicherheit ihrer Netzwerke und Geschäftsprozesse sowie etwaige Gegenmaßnahmen zu dokumentieren. Der Verlust unternehmenskritischer Daten durch die eigenen Mitarbeiter kann somit gravierende finanzielle Folgen haben. Hinzu kommt, dass sich angesichts der Häufigkeit von Datenverlusten unzählige Möglichkeiten für Hacker und Spammer ergeben, in Unternehmen einzudringen.

»Zweifellos versuchen die meisten Unternehmen, ihren gesetzlichen Pflichten im Hinblick auf einen sicheren Umgang mit vertraulichen Informationen genüge zu tun. Doch sie erkennen nicht, dass auch die eigenen Mitarbeiter eine Achillesferse in Datenschutzfragen darstellen können. Durch ungeschützte Geschäftsunterlagen können sie in Konflikt mit dem Gesetz geraten oder geistiges Eigentum einbüßen. Wo mit vertraulichen Unterlagen echte Unternehmenswerte nach draußen gelangen, stehen ganze Firmen auf dem Spiel«, betont Greg Day als Analyst zu Sicherheitsthemen bei McAfee und ergänzt: »Die Ergebnisse dieser Studie belegen eindeutig, dass Datenverluste durch Mitarbeiter ein wachsendes Problem darstellen. Unternehmen müssen diese Herausforderung gleichzeitig mit dem Schutz vor externen Gefahren angehen. Effektive Lösungen bestehen unserer Ansicht nach darin, sowohl das Personal entsprechend zu schulen als auch parallel in ein vollständiges System für das Sicherheits-Management zu investieren.«

[1] PGP Corporation, Vontu, Inc. und Ponemon Institut: „2006 Annual Study: Cost of a Data Breach” (http://www.pgp.com/newsroom/mediareleases/ponemon.html)

 


Erstmals mehr Phishing-Attacken als Viren-Mails

Man-in-the-Middle

München/Gloucester, 30. Januar 2007. Im Januar 2007 gab es erstmals mehr Phishing-Angriffe als E-Mails, die mit Viren und Trojanern belastet waren. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Intelligence Report für Januar, den MessageLabs als Anbieter von integrierten Managed Services für die Messaging- und Web-Sicherheit von Unternehmen vorlegt. Die im Berichtsmonat rein zahlenmäßig zurückgegangene Bedrohung durch Trojaner-Attacken kann nach Einschätzung des Unternehmens jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der Trend zu multivarianten Viren-Angriffen fortsetzt. So waren zu Beginn des Jahres wieder neue Ausbrüche von Warezov und StormWorm zu konstatieren, die MessageLabs jeweils mittels heuristischer Identifikationsverfahren abgefangen hat. Experten nehmen an, dass StormWorm vorrangig dazu dient, ein neues Botnet aus gekaperten Rechnern aufzubauen.

Man-in-the-Middle-Angriffe stark im Kommen

MessageLabs macht für die jüngste Zunahme von Phishing-Angriffen gleich mehrere Faktoren verantwortlich:

 Erstens haben Online-Händler zunehmend Sicherheitsverfahren mit Zwei-Wege-Authentisierung eingeführt, was eine stärkere Verlagerung der Phishing-Aktivitäten auf noch erfolgversprechendere so genannte »Man in the Middle»-Websites zur Folge hat. (Bei Man-in-the-Middle-Angriffen greift der Angreifer in die Interaktion des Kunden mit einer Original-Website ein, d.h. die Opfer kommunizieren zwar mit einer legitimen Website, allerdings über eine gefälschte URL, die vom Betrüger gesetzt wird. Während der Kunde mit der legitimen Webseite – z.B. einer Bank – kommuniziert, wird diese gefälschte URL im Echtzeit-Modus zwischengeschaltet. Das Opfer sieht nur die legitime Webseite, die eingegeben Daten werden aber sowohl an die Bank als auch zum Angreifer weitergeleitet. Mit dieser Methode könnten die Zwei-Faktor-Log Ins bei Banken ausgehebelt werden.) Es ist denkbar, dass diese neue Technik die bisher verwendeten Methoden zum Auskundschaften persönlicher Daten ablöst und zu einer Ausweitung besonders ausgefeilter Angriffe führt.

 Zweitens greift eine zunehmende Zahl von Phishing-Seiten mittlerweile statt auf HTML- auf Flash-Inhalte zurück, um die Abwehr-Technologien der Web-Browser auszuhebeln.

 Und drittens vollziehen sich Viren-Attacken immer gezielter und nicht mehr im Zuge eines großen Ausbruchs, was deren verhältnismäßigen Rückgang erklärt.

Konstant hoher Spam-Anteil

Nach dem drastischen Anstieg der Spam-Quoten in den letzten Monaten des Jahres 2006 blieb der Anteil unerwünscht verbreiteter Mails im Januar in weiten Teilen der Welt unverändert hoch. Auf globaler Ebene belief er sich im Berichtsmonat auf 75,8 Prozent oder eine von 1,32 E-Mails – ein Anstieg um 1,5 Prozentpunkte im Vergleich zum Dezember 2006. Aufgrund der von MessageLabs eingesetzten Traffic-Management-Werkzeuge (Vorfilter-Techniken) liegt dieser Wert sogar noch deutlich unter der tatsächlich weltweit existierenden Spam-Quote, die das Unternehmen für Januar 2007 mit 84,5 Prozent beziffert.

»Die Belastung des E-Mail-Verkehrs durch Spam blieb auch nach dem Jahreswechsel unvermindert groß«, betont Mark Sunner, Chief Security Analyst von MessageLabs, und ergänzt: »Darüber hinaus erleben wir, dass Phishing- und Viren-Attacken ständig ausgereifter werden und die verwendeten Abwehrtechnologien immer besser umgehen können. Fraglos sind es private Verbraucher, die am anfälligsten für solche Angriffe sind und unter dem größeren Spam-Aufkommen erheblich zu leiden haben. Aber auch für viele große und kleine Unternehmen in aller Welt bedeuten diese Gefahren mittlerweile eindeutig steigende Kosten.«

Multivariante Viren melden sich zurück

Genau wie das Vorjahr begann auch 2007 mit einer Welle von Warezov-Angriffen: Im Laufe des Januars wurde dieses Schadprogramm in mehreren aufeinander folgenden Schüben verbreitet. Offensichtlich nähern sich solche stufenweisen Ausbrüche von Viren wie beispielsweise StormWorm zunehmend dem Warezov-Modell an: Web-Kriminelle erzeugen eine große Vielzahl leicht modifizierter Varianten, die gleichzeitig auf mehrere Verfahren zurückgreifen, um Abwehr-Tools zu umgehen. Dazu zählt unter anderem die so genannte »Rootkit»-Technologie, die das Identifizieren und Entfernen mobiler Schadprogramme mittels herkömmlicher Anti-Viren-Software erheblich erschwert.

Weitere wichtige Ergebnisse im Überblick

Phishing: Der Januar brachte im Vergleich zum Vormonat eine deutliche Zunahme von Phishing-Angriffen. Die weltweite Quote stieg um 0,55 Prozentpunkte auf 1,07 Prozent. Demnach verbarg sich hinter einer von 93,3 E-Mails der Versuch, persönliche Authentisierungsdaten auszuspionieren.

Viren: Im Januar enthielt auf weltweiter Ebene eine von 119,9 an gültige Empfänger adressierten E-Mails, die aus unseriösen Quellen neuer oder bis dato unbekannter Art stammten, einen Virus. Das bedeutet einen Anteil von 0,83 Prozent und einen Anstieg um 0,08 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Offenbar haben die russischen Kriminellen, die für die Verbreitung des SpamThru-Trojaners im vergangenen Jahr verantwortlich sein sollen, ihre Botnets auf einen Trojaner namens Rustock umgestellt. Dieses neue Schadprogramm nutzt eine Technologie, die es vor Anti-Viren-Software verbirgt. Darüber hinaus ermöglicht Rustock auch den Versand von Image-Spam, bei dem traditioneller Abwehr-Software eine präzise Identifikation schwerer fällt. Im Januar entfielen 80,2 Prozent der von MessageLabs abgefangenen Web-Viren auf Internetseiten, die bis dato keiner Kategorie zugeordnet werden konnten. Das legt den Schluss nahe, dass diese Online-Präsenzen einem Domain-Kiting oder anderen zweifelhaften Techniken zum Betrieb von Phishing- und Spam-Seiten dienten.

Spam: Der Spam-Anteil am weltweiten, an gültige Empfänger adressierten E-Mail-Verkehr aus neuen oder unbekannten Quellen betrug im Berichtsmonat insgesamt 75,8 Prozent (oder 1 zu 1,32). Das ist ein Anstieg um 1,5 Prozentpunkte gegenüber Dezember 2006. Die tatsächliche Spam-Quote lag jedoch noch deutlich höher, da MessageLabs mittels Traffic Management die Übertragungskapazitäten für E-Mails von Absendern drosselt, die zweifelsfrei als Spammer identifiziert sind. Mit dieser Technologie drückt das Unternehmen den Spam quasi zurück in die Netze seiner Urheber und bremst deren betrügerische Aktivitäten auf diese Weise aus. Betrachtet man lediglich das Aufkommen unerwünschter Mails, das die vergleichsweise ungeschützten »Honigtopf»-Domains von MessageLabs erreicht, hätte sich die Spam-Quote im Januar etwa einem Wert von 84,5 Prozent angenähert.

Ländertrends:

 In Israel zeigt sich, dass Spam häufig auf kleinere und mittelständische Unternehmen abzielt. Wie bereits der Intelligence Report für den November 2006 im Detail erläutert hat, ist die Spam-Belastung dieser Firmen höher als die der großen Konzerne.

 Im Vergleich zum Vormonat nahmen die Spam-Quoten in Deutschland, Hongkong und den Vereinigten Staaten jeweils leicht um 1,8 Prozentpunkte, 0,8 Prozentpunkte beziehungsweise 4,4 Prozentpunkte ab, während der Anteil unerwünschter Mails in Italien um 1,3 Prozente zulegte. In Belgien belief sich der Rückgang auf 17,1 Prozentpunkte, in der Schweiz auf 0,5 Prozentpunkte und in Großbritannien auf 4 Prozentpunkte.

 Irland hatte im Januar vor allem aufgrund einer höheren Bandbreitennutzung einen Anstieg der Viren-Quote um 2 Prozentpunkte zu verzeichnen. In Indien ging der Anteil verseuchter Mails gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozentpunkte zurück, in Frankreich um 0,7 Prozentpunkte und in den Vereinigten Arabischen Emiraten um 0,3 Prozentpunkte.

 In Deutschland erhöhte sich die Virenaktivität im Berichtsmonat um 0,6 Prozentpunkte.

Branchentrends:

 Im Vergleich zum Vormonat sank die Spam-Quote bei Fertigungsbetrieben um 4,6 Prozentpunkte, im Bildungswesen um 1,1 Prozentpunkte, im Hotel- und Gaststättengewerbe um 2,2 Prozentpunkte, bei den IT-Dienstleistern um 3,2 Prozentpunkte und bei den Anbietern unternehmensbezogener Dienstleistungen um 5,6 Prozentpunkte.

 Der Anteil virenverseuchter Nachrichten im eingehenden Mail-Verkehr stieg im Bildungssektor im Januar 2007 um 0,6 Prozentpunkte, im Großhandel um 0,1 Prozentpunkte und bei gemeinnützigen Organisationen um 0,2 Prozentpunkte.

 Während die Viren-Quote im produzierenden Gewerbe um 0,1 Prozentpunkte sank, blieb sie bezogen auf die Anbieter unternehmensbezogener Dienstleistungen unverändert.

http://www.messagelabs.com/Threat_Watch


Open Source 2.0: Venture Capital Hype - oder langfristiges Wachstum?

  •   WANDEL: Open Source Lösungen entwickeln sich markt- und kundengerecht
  •   INVESTITIONEN: 300 Mio. USD Venture Capital für Open Source-Anbieter
  •   AUFBAU: Vertriebs- und Channel-Partnerschaften – eine zentrale Herausforderung für Open Source-Firmen

Der Open Source-Markt entwickelt sich zusehends weiter. Die Anbieter Open Source-basierter Lösungen richten ihre Produktentwicklung und das Marketing mittlerweile streng an den Anforderungen der Kunden aus. Mit der Gründung von über 100 Open Source-Firmen innerhalb der letzten zwei Jahre, speziell im Datenbank- und Applikationsbereich, wächst für die IT-Anwender die Auswahlmöglichkeit. Der Wettbewerb für Anbieter proprietärer Lösungen nimmt ebenfalls zu. Eine positive Marktlage sowie die Investitionsbereitschaft seitens der Venture Capital Investoren, als auch großer IT-Anbieter, deuten auf eine Renaissance des Marktes hin. Trotz des derzeitigen Hype-Charakters um die Entwicklung von „Open Source 2.0“, wird nach einer Konsolidsierungsphase ein substanzielles Wachstum von Open Source-Lösungen im Unternehmenseinsatz zu erwarten sein.

Open Source Lösungen werden markt- und kundennah

Die nach der Marktbereinigung 2001/2002 verbliebenen Open Source-Firmen haben ihre Geschäftsmodelle und Lösungen klar an den Anforderungen des Marktes ausgerichtet. So fokussieren sich die Geschäftsmodelle auf den kombinierten Vertrieb von Lösungen und Services, deren Qualität mittlerweile den üblichen Marktstandards entspricht. Zudem werden Lösungen primär in den von IT-Anwendern stark nachgefragten  Bereichen angeboten. Hierzu zählen vor allem Datenbanken und Datenbank-basierte Anwendungen, Applikationsserver sowie Infrastruktur- und Security-Lösungen. Auch kommt den IT-Anwendern entgegen, dass der Großteil der Open Source-Firmen seine Release-und Updatezyklen den branchenüblichen Standards angepasst hat und frühzeitg über Produktneuerungen und Rollouts informiert. Allerdings können den Support für unternehmenskritische Lösungen von fünf oder mehr Jahren bisher nur wenige Open Source-Firmen gewährleisten. Hier sind vor allem Kooperationen mit großen IT-Anbietern sowie langfristig orientierte Investoren gefragt. Die steigende Anzahl von Installationen und Referenzen trägt zu einer Stabilisierung der Open Source-Firmen und einem schnellen Lerneffekt bei, so dass in den nächsten 12-18 Monaten mit einer weiteren Verbesserung der Lösungen und einem höheren Kundennutzen für IT-Anwender zu rechnen ist.

In der folgenden Grafik wird das Angebot an Open Source-Anwendungen, der aktuellen Nachfrage und dem Bedarf seitens der IT-Nutzer gegenübergestellt. Das Angebot bemisst sich nach Anzahl der verfügbaren Lösungen, dem technischen Reifegrad dieser Lösungen sowie der Professionalität der Anbieter. Die Nachfrageseite wird bestimmt durch die Anzahl der aktuellen Nutzer dieser Lösungen und dem Handlungsbedarf potenzieller Nutzer zur Evaluierung und dem Einsatz dieser Lösungen.

 

Angebots-/Nachfrageportfolio von Open Source Anwendungen
Quelle: Experton Group

300 Mio. $ Venture Capital Investitionen in Open Source-Firmen

Angeregt durch den Verkauf von Open Source-Firmen an strategische Käufer (Ximian und Suse an Novell, Gluecode an IBM, Netscape Enterprise Server Software an Red Hat) investieren Venture Capital Firmen in den letzten Jahren verstärkt in Open Source Start Ups aus den Bereichen Datenbanken, Applikationen, Infrastruktur und Networking. Dabei zeichnen sich die finanzierten Firmen durch eine Reihe von Eigenschaften aus, die bei den Open Source Start Ups der Jahre 1997-2001 (Generation Open Source 1.0) nur schwach ausgeprägt waren. Dazu zählen:

  •  branchenerfahrene Management-Teams

  •  enge Orientierung an Kundenanforderungen (kosteneffiziente Lösungen & Infrastrukturen, Integration)

  •  frühzeitige Kooperationen mit strategischen Partnern

  •  professionelles Produktmanagement (abgestimmte Release-Politik, Integration in marktbeherrschende Lösungen/Plattformen, umfangreiche Service- und Supportangebote)

  •  auf Wachstum ausgelegte Finanzierung durch die Venture Capital Firmen

Carlo Velten, Senior Advisor der Experton Group kommentiert: „Die Venture-finanzierten Open Source-Firmen besitzen gegenüber den etablierten Wettbewerbern nicht nur Preis-, sondern vielfach auch technologische Vorteile, die sie allerdings erst bei der Skalierung ihres Geschäftes voll ausspielen können. Gemessen am Marktvolumen und den Marktanteilen, sind die Open Source Start-Ups noch Nischenplayer, deren Dynamik ihnen aber voraussichtlich in den kommenden 12-18 Monaten eine prägende Rolle im Open Source Geschäft zukommen lässt.“ Für innovative und risikobereite IT-Anwender wiederum, speziell im Segment der Top-500, bietet sich durch das Angebot der neuen Open Soure-Firmen eine attraktive Alternative zu traditionellen Datenbanken und Applikationen. Die Venture-Finanzierung bürgt zumeist für eine mittelfristig stabile Unternehmensentwicklung und eine finanzielle Solidität. Die Finanzierungszeiträume entsprechen in etwa dem Investitions- und Abschreibungszyklus der eingesetzten Technologien beim Kunden, so dass innovative Anwender eine Risikoreduzierung erfahren. Hinzu kommt, dass die derzeitigen Open Source Start-Ups der Generation 2.0 von erfahrenen und renommierten Venture Capital Gesellschaften finanziert werden.

Es scheint nach derzeitiger Lage, als seien die Open Source-Firmen der Generation „Open Source 2.0“ ein verlässlicher Partner für große IT-Anwender-Unternehmen. Allerdings können spekulative Entwicklungen nicht ausgeschlossen werden, da sich die Bewertungen der ersten Finanzierungsrunden schon auf einem hohen Niveau befinden. Zudem werden die Pionierinvestments der Top Venture Capital Firmen erfahrungsgemäß weitere Investmentaktivitäten nach sich ziehen, deren Deal- und Managementqualitäten eher schwach ausgeprägt sind. Die Experton Group schätzt, dass innerhalb der letzten 24 Monate weltweit rund 300 Mio. USD in Erst- und Zweitrundenfinanzierung von Open Source Start-Ups investiert wurden. Experton Group geht weiter davon aus, dass sich dieses Investitionsvolumen in den folgenden zwei Jahren bis auf rund 500 Mio USD erhöhen wird. Dabei ist der Schwerpunkt im nordamerikanischen Markt zu finden.

Die Etablierung starker Vertriebs- und Channel-Partnerschaften bleibt weiterhin eine zentrale Herausforderung

Auch wenn sich die Open Source-Firmen der Generation 2.0 durch eine starke Fokussierung auf strategische Partnerschaften profilieren und frühzeitig mit renommierten IT-Anbietern wie IBM, Dell, HP und Oracle kooperieren, fehlt ihnen derzeit noch ein flächendeckender Vertrieb über Partner. Aufbau und Management eines solchen „Channel-Ökosystems“ werden langfristig über den Erfolg der Open Source-Firmen und ihrer Geschäftsmodelle entscheiden. Um für die Partner attraktive Anreize zu setzen, werden sich zukünftig die Preise für Open Source-basierte Lösungen und Services dem Marktniveau annähern müssen. Derzeit können IT-Anwender noch von erheblichen Abschlägen profitieren, wenn sie bereit sind, das Innovationsrisiko zu tragen. Die Open Source-Firmen müssen Channel-Partner proaktiv unterstützen, um deren Pre-Sales-Aufwand zu reduzieren und den Sales-Zyklus pro Kunde zu verkürzen. Nur attraktive Provisionierungs- und Anreizsysteme sowie professionelle Vertriebsunterstützung zu den Themen Kundennutzen und Wirtschaftlicheit, können langfristig loyale und profitable Partnerschaften begründen. Investitionsentscheidungen pro Open Source fallen nicht mehr aus ideellen Beweggründen. Derzeit und zukünftig werden alle Investitionen primär nach den Kriterien Wirtschaftlichkeit und Kundennutzen beurteilt.

 

 


Übergreifendes Risikomanagement

IT-Manager werden zu wenig in Geschäftsstrategien einbezogen

Darmstadt, den 17. Januar 2007 – Eine Studie zum Risikomanagement in der IT belegt: Während Unternehmen ihre Geschäftsrisiken [1] immer besser einschätzen und auf diese reagieren können, fehlt es bei vielen an einer integrierten Risikostrategie, die auch die IT mit einschließt. So das Ergebnis der Studie von Freeform Dynamics [2], einem Analyse- und Forschungsunternehmen mit Sitz in Hampshire, Großbritannien, das von CA mit der Studie beauftragt wurde. Auf die Fragen der britischen Meinungsforscher antworteten 715 IT-Leiter aus Europa und dem Nahen Osten.

Laut CA erhöhen Unternehmen, die ihre IT nicht in ihre Risikostrategie integrieren, die Gefahren für den Betrieb. Zudem versäumen sie es, neue Technologien einzusetzen, die Wettbewerbsvorteile bringen, die Geschäftsentwicklung fördern und Compliance gewährleisten. Obwohl Unternehmen heute zunehmend von der IT abhängig sind und das IT-Risikomanagement zu den unternehmenskritischen Faktoren zählt, werden laut Studie IT-Manager und IT-Verantwortliche nicht in die allgemeine Unternehmensstrategie zur Bekämpfung von Geschäftsrisiken eingebunden. 60 Prozent der Befragten geben an, dass Geschäftsrisiken für das Unternehmen ein wichtiges Thema darstellen. Gleichzeitig werden IT-Leiter jedoch lediglich zu 30 Prozent an Diskussionen rund um das Thema Geschäftsrisiken auf Unternehmensebene beteiligt. Dies ist insofern beunruhigen d, da die Themen, die auf der Liste der Risikobeschreibungen ganz oben stehen, alle mit der IT zusammenhängen.

Ergebnisse der Studie:

Operative Ausfallzeiten und der Verlust kritischer Geschäftsinformationen aufgrund von Störungen der IT-Systeme führen die Liste der Geschäftsrisiken an. Rund 90 Prozent der Unternehmen berücksichtigen das Thema konkret in der Planung, über 60 Prozent halten es für eine wichtige Angelegenheit.

Der unerlaubte Gebrauch vertraulicher Informationen wird als großes Risiko angesehen. 88 Prozent der Unternehmen berücksichtigen dies bei ihrer Unternehmensplanung und 58 Prozent halten das Thema für eine große Herausforderung. Beide Ergebnisse unterstreichen die Tatsache, dass IT-Sicherheit und Ausfallsicherheit wichtige Bestandteile bei der Bekämpfung von Geschäftsrisiken darstellen.

Rechtliche und regulative Compliance sowie die Erfordernis der Nachweisbarkeit müssen von der IT adressiert werden. 80 Prozent der Unternehmen berücksichtigen dies bei der Geschäftsplanung.

Rund 60 Prozent sind der Meinung, dass die starke Zunahme verteilter Daten für die Datensicherung, Datensicherheit und die Datenwiederherstellung eine Herausforderung darstellen. Das Vertrauen in die Sicherheit der mobilen Datenübertragung ist insgesamt nicht groß: Die Teilnehmer der Studie stufen eine von drei Datenübertragungen als risikoreich ein.

55 Prozent der Unternehmen verfügen über kein Budget, das sowohl Geschäftsrisiken als auch Risiken in der IT berücksichtigt. Nur 30 Prozent der Unternehmen beziehen IT-Leiter in Diskussionen zur Risikobekämpfung mit ein, die über die IT hinausgehen.

Bei Storage- und Discovery-Technologien wird Compliance nicht wirksam umgesetzt. 45 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sie Schwierigkeiten haben, Informationen schnell zu orten und weitere 40 Prozent führen an, dass sie durch unvollständige Records und Audit Trails die regulativen Vorgaben nicht erfüllen können.

Die Ergebnisse verdeutlichen der Studie die Notwendigkeit, das Informations-Management kontinuierlich zu verbessern und einen umfassenden Ansatz für das Risikomanagement zu entwickeln.

CA rät, in flexible und integrierte Technologien zu investieren, die ein breites Spektrum an Management-Themen wie Security, Storage oder Compliance adressieren. So können Unternehmen effektiv auf Marktveränderungen reagieren und gleichzeitig die Vollständigkeit und Verfügbarkeit unternehmenskritischer Daten gewährleisten.

 

[1]  »Geschäftsrisiken« werden in der Studie definiert als »die Art und Weise, wie Unternehmen Geschäftsrisiken einschätzen und bekämpfen, beispielsweise Ereignisse oder mögliche Ereignisse, die einer erfolgreichen Geschäftsausübung oder dem Erfüllen von Geschäftszielen oder -verpflichtungen im Weg stehen«.

[2]  Die Studie wurde von Freeform Dynamics erstellt und in Zusammenarbeit mit Macehiter Ward Dutton ausgewertet. 715 Senior IT-Manager aus Europa und dem Nahen Osten beantworteten die Fragen. Die Studie wurde von CA gesponsert.

ca.com/de


Kennzahlen weltweit: IT-Infrastruktur

Kennzahl

Wert

Durchschnittliche monatliche Kosten für intern betriebenen Desktop Support (pro Gerät)

47,5 USD

Durchschnittlicher Anteil von Offshore Outsourcing am IT-Budget bei relevanten Unternehmen

16%

Anzahl der Unternehmen mit einem implementierten IT Produkt – und Service Katalog

8%

Help Desk – Kosten pro Call

15,64 USD

Help Desk – First Call Resolution

74%

Mainframe-Kosten pro MIPS

47,79 USD

Quelle: META Group WWB Report, Q1 2004

 


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