Ausgabe 9-10 2009

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Mitgliedsbeitrag für 12 Monate ab Ausstellungsdatum inklusive aller Kosten: 150 Euro

 

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Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 9-10 2009


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Online-Artikel September-Oktober  2009

Ohne Neuausrichtung der IT-Organisation geht es nicht

Enterprise Search

Potenzial des Enterprise Content Management am Beispiel »Elektronischer Posteingang«

Digital Natives sägen am Beratungsmonopol von Unternehmen

SOA funktioniert (anders)

Intelligenz schlägt Zeit

Informationsflut im Griff!

Soziale Kundenbeziehungen

IT und Business wachsen zusammen, daran führt kein Weg vorbei. Die Fachbereiche haben eine klare Vorstellung davon, was sie von ihrer IT-Abteilung erwarten. Sie wollen eine flexible IT, welche die Fachlichkeit in den Mittelpunkt stellt und die Business-Ziele unterstützt. Dieser Paradigmenwechsel ist in der IT nicht neu. Doch um die technologische Umsetzung wird bislang heftig gerungen. Die serviceorientierte Architektur (SOA) gerät aufgrund ihrer Komplexität zunehmend ins Gerede. Dabei ist und bleibt sie ohne Alternative, wenn der Paradigmenwechsel auch in der Praxis vollzogen werden soll. Und sie ist realisierbar. Allerdings braucht echte Serviceorientierung neue Vorgehensweisen, einen anderen Managementansatz und ein neues Selbstverständnis der IT.

Die führenden Wirtschaftsnationen stecken inmitten eines Veränderungsprozesses von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. In Analogie zu dem Wandel von der Agrar- zur Industriegesellschaft wird diese Transformation nachhaltige Änderungen mit sich bringen – allerdings sehr viel schneller. Neben den klassischen Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital wird das Wissen zu einer entscheidenden Komponente. Aus Informationen Wissen zu generieren und entlang der Wertschöpfungskette in Handlungen umzusetzen, wird in zunehmendem Maße über den Unternehmenserfolg entscheiden.

 

Nachhaltigkeit, Transparenz und Geschwindigkeit! Sind dies nicht auch Schlagworte, die im Zusammenhang mit den Zielen für den Einsatz eines Enterprise Content Management (ECM) Systems angestrebt werden? Nachhaltigkeit erreichen wir bei einem ECM dadurch, dass wir (vorhandene) Informationen, Dokumente und Daten verfügbar und vor allem einfach auffindbar machen und dass wir bewährte Strukturen unterstützen und vorhandene Systeme gezielt und bedarfsgerecht integrieren. Der Anwendernutzen steht im Vordergrund und der langfristige Einsatz eines ECM wird damit sichergestellt.

Die »Generation Internet« macht Kunden zu Experten und Unternehmen zu Beobachtern – eine Herausforderung für moderne IT-Lösungen und –Strategien im Kundenservice.

 

       

Disaster Recovery im Datenbankumfeld

Vom System Management bis zum Business Activity Monitoring

Web-Software optimiert das Management von Dokumenten für die Qualitätssicherung

Beschaffungsrisiken

Einordnung in die Business-Continuity-Lösungsansätze

Informiert Sie Ihre IT heute wirklich?

Tuning der Unternehmensorganisation mit »Workflow 2.0«

Unwissenheit schützt vor Schaden nicht!

Katastrophen – unabhängig davon, ob sie menschlichen oder natürlichen Ursprungs sind – können ein Unternehmen jederzeit treffen. Telekommunikationskabel, die vom Bagger des Straßenausbesserungsdienstes durchtrennt werden, Überflutungen oder Kabelschmorbrände, die ganze Rechenzentren außer Betrieb setzen … Der Totalausfall von IT-Komponenten ist jederzeit denkbar und jederzeit möglich!

 

Information ist Wissen, welches durch persönliche Erfahrungen dem Informierten auch Bedeutung und Geltung offenbart. Wie lassen sich in den Unternehmen die Unmengen an Daten zu wertvollen Informationen anreichern?

 

Millionenbeträge gehen den Unternehmen durch mangelnde Prozessqualität verloren. Oft ist Bauchgefühl statt exakter Daten die Handlungsgrundlage von Mitarbeitern. Das lässt sich mit einfachen Mitteln ändern. Dokumentationssoftware – bereitgestellt als preiswerter Webservice – erlaubt das Aufsetzen und Verwalten von Verfahrensanweisungen in Eigenregie. So kann jetzt jedes Unternehmen Qualitätsmanagement betreiben und durch Prozessoptimierung sowie effizientes Arbeiten seine Kosten senken.

 

Kosteneinsparungen sind das Top-Thema und die härteste Herausforderung unsere Wirtschaft heute. Und einiges deutet darauf hin, dass sich am Horizont bereits der nächste heftige Sturm zusammenbraut: erhöhte Beschaffungsrisiken. Mit der Achterbahnfahrt von Rohstoffpreisen, geringer Kreditvergabebereitschaft, Konsolidierungen und einer steigenden Anzahl von Insolvenzen werden Unternehmen in den kommenden Jahren, unabhängig von Größe oder Branche, mit Beeinträchtigungen bei der Beschaffung rechnen müssen.

       

Business Intelligence der nächsten Generation

Energieeffizienz: Zwischen Profit und Umweltschutz

Risikomanagement in Projekten

E-Commerce und Handel

Denn das Gute liegt so nah: Trends erkennen, Chancen nutzen

Green-IT trotz Rotstift

Warum Risikomanagement für Ihr Projekt unverzichtbar ist

Cross-Channel als Wachstumsmotor

Man kann sich das Leben unnötig kompliziert machen. Klar braucht man eine Strategie, will man eine neue Business-Intelligence-(BI)-Lösung anschaffen, und klar muss man sich über die Ziele und die Bedenken oder Akzeptanz der Anwender Gedanken machen. Aber: man kann auch monate- und jahrelang hin und her überlegen und so höchst wertvolle Zeit verlieren. Zeit, die man bei sofortigem Handeln und sofortigem Einsatz eines neuen, guten BI-Systems noch gehabt hätte.

 

Klimakonzepte, Konsolidierung, Virtualisierung – grüne Technologien trotzen dem Rotstift, selbst in Zeiten schwacher Konjunktur. Ein genauer Blick aber offenbart: Hinter einem ökologischen Engagement stecken meist »nur« ökonomische Interessen.

 

Ihre Projekte sind stets erfolgreich, On-Budget und On-Time? Herzlichen Glückwunsch. Es gibt für Sie keinen Grund, weiter zu lesen. Ihre Projekte gehören zur Minderheit aller Projekte weltweit. Schenkt man den Statistiken Glauben, werden 43 % aller Projekte weltweit teurer als erwartet und nur 36 % aller Projekte sind erfolgreich. Eine der wichtigsten Ursachen liegt im fehlenden professionellen Risikomanagement.

 

Durch Cross-Channel-Aktivitäten Umsatzwachstum zu generieren ist möglich– trotz schwieriger Konjunkturlage. Händler mit einer echten Cross-Channel-Strategie nutzen das Internet, um ihre Verkäufe auch im Laden anzukurbeln.

 

       

Von Webanalyse hin zu Web-Intelligence

Mit Hosting Aufwände reduzieren

IT Service Management

Web 3.0 – Die nächste Revolution steht bevor

Crossing the Chasm

Kostenstopp

Technik von gestern

Cloud und Web wachsen zusammen

Die Verknüpfung von Business-Intelligence- und Webanalysedaten ermöglichen einen 360-Grad-Blick auf den Kunden.

 

SaaS, Outsourcing, Cloud Computing... Hosting-Dienste haben angesichts des Wirtschaftsklimas Konjunktur. Thomas Rieg, Leiter IT Services bei dem Mannheimer IT-Dienstleister Bebit, erläutert im Interview, warum Kosten bei der Auslagerung der IT eine große, aber nicht die einzige Rolle spielen.

 

Best Practices ITSM, BRM und SLM: Durchdachtes IT Service Management hilft Unternehmen, Kosten zu sparen und die Servicequalität zu steigern.

 

Welche Veränderungen der Geschäftsmodelle wird das Web 3.0 erfordern und welche neuen Geschäftsmöglichkeiten wird es bieten?

 

       

Neue Regeln zum Datenschutz sind gut – Eigeninitiative von Unternehmen noch besser

SNP Transformation Backbone integriert Werkzeugset für SAP-Veränderungen

Die eigene Homepage als Ausgangspunkt einer individuellen Kundenkommunikation

Vom Elfenbeinturm in die Praxis

Korrekter Umgang mit sensiblen Daten

SAP-Umbau in Eigenregie

Auch virtuell ganz persönlich

Auf das richtige Training kommt es an

Nach einer Serie von Missbrauchsfällen sind seit 1. September wichtige Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) in Kraft. Mit der erst im Juli verabschiedeten Novelle hat der Bundestag strengere Regeln für den Adresshandel sowie die Auftragsdatenverarbeitung gesetzlich verankert, um Verbraucher und Mitarbeiter stärker zu schützen.

 

Mit dem SNP Transformation Backbone bringt die SNP AG die weltweit erste Standardsoftware auf den Markt, die SAP-Transformationen ganzheitlich unterstützt. Die Software bündelt Werkzeuge, Verfahren und Know-how zur Umsetzung von SAP-Veränderungen, die im Zuge unternehmerischen und technischen Wandels erfolgen. Damit können Kunden und Partner der SNP ihre Business Landscape Transformation auch in eigener Regie durchführen. Der SNP Transformation Backbone reduziert die Projektkosten und -dauer um bis zu 50 Prozent und steigert im Gegenzug die Sicherheit und Transparenz.

 

Wer seine Kunden binden will, sollte deren Bedürfnisse genau kennen und diese mit Hilfe geeigneter Strategien und Technologien bedienen. Der Kunde erwartet jederzeit genau das Angebot, das er gerade sucht – und zwar genau auf dem Kanal, den er aktuell bevorzugt, ob Filiale, E-Mail, Telefon, Internet oder bei Bedarf auch Web 2.0. Zunehmend wichtig wird eine Konsistenz der Kommunikation über alle Kanäle hinweg, sowie ein stimmiges Gesamtbild des Anbieters.

 

Bei der T-Systems-Tochter Multimedia Solutions versorgt ein spezielles Development Program Neustarter mit dem nötigen Werkzeug für ihre Karriere als Consultants.

 

       

Von der Krise beeindruckt

Unified Communications as a Service

E-Commerce-Komplettpakete: so individuell wie der Händler und dessen Anforderungen

Garantiemanagement bei Honda in den USA

IT-Unterstützung, die hilft

Kommunikation als Dienstleistung

Full-Service E-Commerce

Hören, was die Daten sagen

Licht am Ende des Krisentunnels? Ja doch, beurteilten die meisten Analysten und Wirtschaftsführer ad hoc. Die Zuwächse, die registriert werden, entpuppen sich aber schnell als Marginalien, wenn sie mit den Zahlenständen im letzten Jahr verglichen werden. Dazu kommt, dass die schmalen Zuwächse meist das Ergebnis künstlicher Impulse sind.

 

Mit »Unified Communications as a Service« sparen Unternehmen Investitionen in eine neue TK-Infrastruktur. Sie beziehen alle Kommunikationsfunktionen als Dienstleistung und können diese monatlich pro User abrechnen.

 

Von A wie Affiliate Marketing bis Z wie Zahlung übernehmen Full-Service-Anbieter im E-Commerce die gesamte Prozesskette des Online-Handels. Davon profitieren sowohl kleine Start-ups als auch international agierende Unternehmen.

 

Rückrufaktionen kosten Hersteller nicht nur eine Menge Geld, sondern sie beschädigen auch das Image. Grund genug, alles für eine möglichst fehlerfreie Produktion zu tun. American Honda setzt auf ein Frühwarnsystem, mit dem potenzielle Produktmängel erkannt werden – bevor größerer Schaden entsteht. Das Prinzip: Historische und aktuelle Daten werden zusammengeführt und auf auffällige Muster hin analysiert.

 

       

E-Mail-Management

Studivz setzt auf automatisierte PC-Inventarisierung und Softwareverteilung

 

Automobil-Zulieferer Polytec vertraut auf Hochverfügbarkeitslösung von K&P Computer

Personalisierte Dokumente

Lohnt sich Hosting?

 

Mehr Effizienz am virtuellen Campus

Backup mit Automatikgetriebe

Personalisierte Kommunikation ist Trumpf

Die c.a.r.u.s. IT AG hat vor etwa einem Jahr das bislang verwendete Lotus Notes 7 durch Microsoft Exchange Server 2007 ersetzt. Ein Hosting-Angebot sollte maximale Verfügbarkeit garantieren – bei geringeren Kosten im Vergleich zur Inhouse-Lösung. Die ersten Ergebnisse sind recht vielversprechend.

 

Als Portalbetreiber nutzt Studivz heute eine leistungsfähige IT-Infrastruktur. Um die Administration effizienter zu gestalten, hat sich das Unternehmen entschieden, die bis dato zeitintensive PC-Inventarisierung und Softwareverteilung weitgehend zu automatisieren.

 

Bei Automobilzulieferern bestimmen Anforderungen wie Just-in-Time (JIT) und Just-in-Sequence (JIS) die Abläufe in Produktion und Logistik. Einen Ausfall von EDV und Electronic Data Interchange (EDI) kann sich ein Zulieferer daher nicht erlauben – aufgrund der vorgegebenen engen Zeitfenster wären massive wirtschaftliche Einbußen die Folge. Hochverfügbarkeit ist für Unternehmen, deren Geschäftsabläufe auf JIT/JIS basieren, also kein Luxus, sondern eine unverzichtbare Notwendigkeit.

 

Bei Eon gehören Standarddokumente der Vergangenheit an: Gezielte Kundenansprache schafft Vertrauen und Wettbewerbsvorteile.

       

 

Von BinnenMajuskeln und Regeltreue

Sie sind es gewohnt an dieser Stelle über Trends und neue Entwicklungen in der IT zu lesen. Mit dieser Tradition will ich für dieses Mal brechen und ein altes Phänomen zur Sprache bringen – die IT-Branche und deren Umgang mit der deutschen Sprache.

Zwei Dinge liegen mir dabei besonders am Herzen. Zum einen die ungehemmte und unreflektierte Verwendung von Fachbegriffen aus dem angloamerikanischen Sprachraum. Zum anderen die zunehmende Verbreitung von Binnenmajuskeln in Produkt- und Firmennamen.

Die IT wird von den USA dominiert und so ist es nur selbstverständlich, dass neue Entwicklungen überwiegend in den Vereinigten Staaten stattfinden und damit einhergehend die assoziierten Fachbegriffe in Englisch gehalten sind. Nun kann man jedem englischen Fachbegriff einen nationalsprachliches Pendant entgegen setzen – wie die Franzosen es versuchen – oder fatalistisch, ja resignierend jeden Anglizismus akzeptieren.

Zugegeben, jeder Fachbegriff kann oder muss nicht in die eigene Sprache übersetzt werden. Aber dort, wo es eindeutige Begrifflichkeiten gibt, ist es überflüssig sich mit dem Englischen zu schmücken und Fachlichkeit vorzutäuschen. Beispiele: Human Resource statt Personal, Security Solution statt Sicherheitslösung, Business Process statt Geschäftsprozess, Health statt Gesundheit, Collaboration statt Zusammenarbeit, Compliance statt Regeltreue, Life Cycle statt Lebenszyklus, Message statt Nachricht, und so weiter und so fort.

Binnenmajuskeln sind Großbuchstaben (Versalien) inmitten eines Wortes. Von der deutschen Rechtschreibung her ist das bis auf eine Ausnahme bei den Eigennamen nicht vorgesehen (McDonald, MacIntosh, FitzGerald, FitzPatrick). Dennoch wird es immer häufiger von den Marketingabteilungen und Agenturen für die Produkt- und Firmennamen eingesetzt, um zusätzliche Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Hier nur einige der zahllosen Beispiele: BlackBerry, MacBook, QuickTime, easyJet, RedEye, MediaWiki, iPhone, PricewaterhouseCoopers, ThyssenKrupp, GlaxoSmithKline, BitTorrent, HafenCity, etc. Diese Art Begriffe zu schreiben wird inflationär genutzt. Die Folge: es passiert immer häufiger, dass Binnenmajuskeln auch fälschlicherweise eingesetzt werden: TransAmerica (Transamerica), FireFox (Firefox), UseNet (Usenet), TimeWarner (Time Warner), GameBoy (Game Boy), MicroSoft (Microsoft, ursprünglich korrekt), MacWorld (Macworld), KarmelKorn (Karmelkorn), PhotoShop (Photoshop, ursprünglich korrekt) und BlackBox (Black Box). Bei einigen Konstellationen löst sich das Problem aber von selbst: siehe DaimlerChrysler.

Sollen wir als journalistisches Magazin die Werbetrommel für die Firmen rühren oder uns lieber an die Rechtschreibregeln halten? Mich interessiert Ihre Meinung zu diesen beiden Themen. Deshalb haben wir speziell einen Blog eingerichtet, in dem wir das mit Ihnen diskutieren wollen: www.manage-it.org. Ich lade Sie herzlich ein, sich daran zu beteiligen, oder schreiben Sie mir eine E-Mail.

Herzlichst, Ihr,

Albert Absmeier

Chefredakteur

Redaktion@ap-verlag.de

 

 
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