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BSA gibt Ratschläge zum Umgang mit Software-Angeboten in Spam-Mails
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Hinweise gegen illegale Angebote in lästiger Werbemail
München, 27. Mai 2004 - Die Zahl illegaler
Softwareangebote in unerwünschten Werbemails („Spam“) steigt kontinuierlich.
In den letzten sechs Monaten nahm die Zahl der Anfragen verunsicherter
Verbraucher zu diesem Thema bei der Business Software Alliance stetig zu. Die
BSA hat aus diesem Anlass eine Liste von Hinweisen zusammen gestellt, die
Unternehmen und Privatpersonen bei der Auswahl legaler Software-Produkte
helfen sollen.
Werbemails sind oft nur ein erster Schritt einer
ausgefeilten Infrastruktur der Händler illegaler Ware, die mit
Postversand-Webseiten und passwortgeschützten Kundenbereichen Raubkopien etwa
als Original Software ausgeben. „Solche Websites können täuschend echt und
rechtmäßig aussehen, mit überzeugendem Layout und dem Logo des Herstellers.
Wir beobachten allerdings, dass kriminelle Organisationen solche Web-Auftritte
zunehmend als Mittel der Wahl zum Betrug an Unternehmen und Verbrauchern
einsetzen, um sie zum Kauf illegaler Software zu verleiten“, erklärt Georg
Herrnleben, Regional Manager für Zentraleuropa der BSA. Der Schaden für die deutsche Wirtschaft ist hoch: Einer
Studie der IDC zufolge könnten hierzulande bei einer Reduzierung der
Raubkopierate um zehn Prozent bis 2006 40.000 zusätzliche Arbeitsplätze
entstehen und Steuermehreinnahmen von 4,1 Milliarden Euro generiert werden.
Die BSA betreibt aktive Ermittlungsarbeit im Internet und arbeitet mit
Strafverfolgungsbehörden zusammen, um illegalen Softwarehandel und Piraterie
zu bekämpfen. Ratschläge zum Umgang mit Software-Angeboten in
unerwünschten Werbemails („Spam“).
1. Vermuten Sie, dass eine e-Mail Spam ist?
Dann antworten Sie nicht! Ihre Adresse könnte daraufhin an andere Spammer
weitergegeben werden, wodurch Sie noch mehr unerwünschte Post erhalten. 2. Halten Sie Ihren Virenschutz auf dem neusten
Stand. Spammer könnten versuchen, Ihren Rechner nach persönlichen Daten
auszuspähen oder ihn für Internet-Verbrechen auszunutzen. 3. Geben Sie Ihre e-Mail Adresse nicht auf
öffentlichen Sites an. Vermeiden Sie, wo immer möglich, die Angabe Ihrer
Adresse auf öffentlich zugänglichen Internet-Seiten. Spammer suchen hier nach
Zielen für ihre Werbebotschaften.
4. Überprüfen Sie die Website des
Originalherstellers. Lassen Sie Vorsicht walten, wenn ein sogenannter Händler
dort nicht verzeichnet ist. 5. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt. Wenn ein
Preis zu gut scheint, um wahr zu sein, dann könnte dies ein erstes Indiz für
ein unlauteres Angebot sein. 6. Vorsicht mit Ihrer Kreditkarte. Wie bei
jedem anderen Einkauf auch, sollten Sie Ihre Kreditkartennummer nur mit
größter Vorsicht weitergeben. 7. Hände weg von Sicherheitskopien. Meiden Sie
die Verkäufer von sogenannten Sicherheitskopien, da deren Weitergabe in der
Regel eine Verletzung des Urheberrechts darstellt, wenn nicht zugleich auch
der Originaldatenträger und die Lizenzunterlagen mitausgeliefert werden. 8. Keine „Compilations“. Hüten Sie sich vor
Zusammenstellungen von Anwenderprogrammen verschiedener Hersteller auf einer
einzelnen CD („Compilations“). Zusammenstellungen von Anwenderprogrammen
verschiedener Hersteller sind fast immer illegal, während Zusammenstellungen
von Spielesoftware verschiedener Hersteller in Einzelfällen legal sein können.
Es handelt sich dann aber zumeist um ältere Versionen. 9. Geben Sie sich Mühe bei der Prüfung. Suchen
Sie nach Kommentaren oder Feedback-Foren, die Ihnen etwas über bisherige
Transaktionen des Händlers verraten können. Auch eine „weiße Weste“ garantiert
hier aber nicht, dass Sie immer Originalware erhalten. Recherchieren Sie im
Zweifelsfall weiter, ob sich im Internet Informationen über die Rechtmäßigkeit
der ganzen Website finden. 10. Fragen Sie nach der Händleradresse. Wenn Sie
keine Kontaktadresse haben, können Sie mit dem Händler im Gewährleistungsfall
oder wenn sie eine Raubkopie erhalten haben nicht in Verbindung treten. Wenn
diese Adresse nicht herausgegeben wird, ist Vorsicht angebracht. 11. Bewahren Sie Quittungen auf. Drucken Sie
Ihr Bestellformular und dessen Bestätigung aus und bewahren sie diese
mindestens so lange auf, bis der Handel zu Ihrer Zufriedenheit abgeschlossen
ist. 12. Melden Sie Raubkopierer. Wenden Sie sich an die
Ermittlungsbehörden oder die BSA, wenn Sie Softwarepiraterie,
Softwarefälschungen oder Betrug vermuten. Sie können Hinweise auf
Softwarepiraterie unter
www.bsa.de abgeben. Informationen zur BSA
Die Business Software Alliance (BSA) ist die im Bereich der Förderung
einer sicheren und gesetzesmäßigen Online-Welt führende Organisation. Sie ist
der Sprecher der Software- und Internetbranche gegenüber Regierungen und
Kunden auf dem globalen Markt. Ihre Mitglieder stellen eine der am schnellsten
wachsenden Branchen der Welt dar. Die BSA informiert Computernutzer über
Software-, Urheberrechte und Internet-Sicherheit, tritt für eine öffentliche
Politik der Innovationsförderung und Erweiterung von Handelsmöglichkeiten ein
und bekämpft Softwarepiraterie. Adobe, Apple, Autodesk, Avid, Bentley Systems,
Borland, Cisco Systems, CNC Software/Mastercam, HP, IBM, Intel, Internet
Security Systems, Intuit, Macromedia, Microsoft, Network Associates, RSA
Security, SolidWorks, Sybase, Symantec, UGS PLM Solutions und VERITAS
Software. Deutsche Mitglieder der BSA sind: Adobe, Apple, Autodesk, Avid
Technology, Bentley Systems, Macromedia, Microsoft, O&O Software, Symantec,
Trend Micro, VERITAS Software und WRQ.
BSA-Websites - Deutschland:
www.bsa.de; International:
www.bsa.org
BSA Europe, Georg Herrnleben
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