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Sechs Tipps, wie Unternehmen Sicherheitsrisikos durch Instant
Messaging vermeiden
Instant Messaging muss kein Sicherheitsrisiko sein
Hamburg, 19. Mai 2005 – WatchGuard Technologies Inc. (Nasdaq:
WGRD) zeigt, welche Sicherheitsrisiken Instant Messaging verursacht und gibt
sechs Tipps, wie Unternehmen diese minimieren können. „Instant Messaging ist
heute genauso wenig wegzudenken wie E-Mail. Und genau wie E-Mail kann der
Einsatz von Instant Messaging die Netzwerksicherheit gefährden. Deshalb
sollten sich Unternehmen auch mit den damit verbundenen Sicherheitsrisiken
auseinander setzen“, sagt Anna Focks, Senior Director EMEA, WatchGuard.
Sicherheitsrisiko Instant Messaging Instant Messaging kann neben Text auch Dateien übertragen. Das macht es zu
einem perfekten Vehikel für eine Vielzahl von Sicherheitsbedrohungen. Bei der
P2P (Peer-to-Peer)-ähnlichen Technologie, auf der Instant Messaging basiert,
kommunizieren IM-Clients direkt miteinander ohne zentrale Kontrolle oder
Schutzmaßnahmen. Über diese Schwachstelle können Hacker die Firewalls umgehen
und sich direkten Zugang auf Desktops und Netzwerkwerke verschaffen. Zudem
sind die so genannten „Buddy-Lists", die integraler Bestandteil jedes
IM-Systems sind, miteinander „verlinkt". Diese Tatsache, verbunden mit der
unglaublichen Geschwindigkeit des Instant Messaging, bedeutet, dass
Systemattacken und Würmer extrem schnell übertragen werden können.
Fehlende Datenverschlüsselung Einer der wichtigsten Sicherheitsaspekte bei IM ist die fehlende
Verschlüsselung der über das Netzwerk gesendeten Datenpakete. Hacker können
diese Daten mithilfe von Programmen abfangen und so Gespräche abhören – mit
großem persönlichen oder geschäftlichen Schaden.
Betrug und Identitätsdiebstahl möglich Instant Messaging bietet Hackern eine ganze Palette neuer Möglichkeiten
zum Betrug durch Identitätsdiebstahl. Über ein trojanisches Pferd verschaffen
sie sich zunächst das Passwort und dann Zugang zum IM-Konto eines Benutzers.
Im Namen des Opfers führen sie Aktionen durch, die auch für Freunde und
Kollegen verheerend sein können. Über die Buddy-Liste genießen sie automatisch
das Vertrauen aller Bekannten des Opfers, die vielleicht persönliche
Informationen preisgeben oder vom Hacker gesendete bösartige Dateianhänge
öffnen.
Fehlende Gateway-Überwachung Normalerweise stellen per E-Mail übertragene Würmer dank
Gateway-Überwachung und Desktop Antivirus-Schutz kein großes Problem mehr dar.
Da aber IM-Verkehr oft in HTTP-Paketen eingebettet ist, erweist sich das
Aufspüren und die Überwachung von Würmern als schwierig. Dies wiederum stellt
ein Problem für die meisten serverbasierten Antivirus-Programme dar, die
IM-Verkehr nicht auf Gateway-Ebene überwachen. So sind die Computer der
Mitarbeiter bei Verbreitung von Würmern über IM praktisch ungeschützt.
Sechs Präventivmaßnahmen zum Schutz vor Instant Messaging-Schwachstellen
Daten verschlüsseln Das Verschlüsseln von Daten ist eine der wirksamsten Methoden, um über
IM-Netzwerk gesendete Informationen zu schützen. Am besten wenden sich
Unternehmen an Anbieter für verschlüsselte IM-Kommunikation oder sie wählen
einen IM-Client, der mit den wichtigsten Netzwerken kompatibel ist. Dabei
sollten Unternehmen bedenken, dass der Datenverkehr, wenn er im Hauptnetzwerk
ankommt, immer noch unverschlüsselt ist.
Viren-Scans durchführen IM-Dateien regelmäßig auf Viren scannen. Unternehmen sollten dafür einen
Dienst oder ein System verwenden, bei dem die per IM übertragenen Inhalte auf
Viren und Würmer überprüft werden, wie es auch bei E-Mail-Anhängen geschieht.
Instant Messaging Nutzungrichtlinie festlegen Mit einer firmenweiten Richtlinie zur Handhabung von Instant Messaging
stellen Unternehmen sicher, dass die Benutzer die Grenzen der akzeptablen
Verwendung von IM sowie die rechtliche Position der Firma kennen. Darin
enthalten sein sollten auch Informationen zu den erlaubten Diensten, der Art
der übertragenen Informationen, dem Status der Überwachung und Protokollierung
sowie möglichen rechtlichen Auswirkungen.
IM-Kommunikation protokollieren Die IM-Zugänge und die Kommunikation sollte protokolliert werden. Somit
können Unternehmen die Durchsetzung der IM-Nutzungsrichtlinie beobachten, den
Nachrichtenverkehr überwachen und zum Benutzer zurückverfolgen.
Namenskonvention einrichten Anstatt jeden IM-Benutzer seinen eigenen Namen erstellen zu lassen,
sollten Unternehmen eine unternehmensweite IM-Plattform mit vordefiniertem
Namensschema, wie zum Beispiel E-Mail-Adressierung, Active Directory und LDAP
einrichten. Mithilfe eines eigenen Namensraums kann Ihr Unternehmen Konflikte
mit Benutzernamen anderer Unternehmen vermeiden und das Risiko von
Verwechslungen minimieren.
Desktops schützen Um eine unerwünschte Installation von Programmen oder den Zugriff auf
bestimmte Websites zu beschränken, sollte als erste Verteidigungslinie gegen
bösartige Zugriffe ein lokales Antivirus-Programm und ein Personal IDS (Intrusion
Detection System) bzw. eine Personal Firewall installiert werden. Um eine
Manipulation auszuschließen, sollte der IT-Administrator sicherstellen, dass
diese Produkte zentral verwaltet und nicht von den einzelnen Benutzern
konfiguriert werden können.
„Instant Messaging wird bald zu einer festen Größe in der Geschäftswelt und
ist sehr nützlich, vorausgesetzt die Anwendung ist richtig. Wenn die
Nutzungsrichtlinien effektiv umsetzt werden, dann können Unternehmen die
Vorteile von Instant Messaging voll ausschöpfen und das Risiko stark
minimieren“, ergänzt Anna Focks, Senior Director EMEA, WatchGuard.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von WatchGuard:
www.watchguard.de.